Sie sind hier

E-Lastenräder im Wirtschaftsverkehr

Freies Lastenrad Georg und E-Cargo-Bike Bocholt

Freies Bocholter Lastenrad "GEORG"
Freies Bocholter Lastenrad "GEORG" © Stadt Bocholt

Ausgangssituation

Bocholt besitzt als Fahrradstadt und als mehrmaliger Bundessieger der Auszeichnung "fahrradfreundlichste Stadt" (Kommunen unter 100.000 EW) eine lange Tradition in der Förderung des Radverkehrs vor Ort. Die Potenziale des Radverkehrs spielen in Bocholt, darüber hinaus im "Integrierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept" der Stadt sowie damit einhergehend bei der Verringerung von CO2 (und weiteren Emissionen), eine bedeutende Rolle. Wie in der Kommunalauswertung für die Stadt Bocholt im Rahmen der Mobilitätserhebung des Kreises Borken bestätigt, ist die Radwegeinfrastruktur in Bocholt vor Ort komfortabel ausgebaut, gleichzeitig sind weitere Verbesserungspotenziale für den klimafreundlichen Nahverkehr mit dem Fahrrad gegeben.

Auf dem Sektor der privaten Fahrradnutzung befindet sich Bocholt auf einem guten Weg. Die Potenzialerschließung im Wirtschaftsverkehrssektor steckt in Bocholt derzeit jedoch noch in den Kinderschuhen. Wie die von Seiten der EU geförderten Studie "Cyclelogistics" belegt, transportieren 51 % des motorisierten Güter- und Warenverkehrs weniger als 200 kg, mit weniger als 1 m³ Ladevolumen, auf weniger als 5 km Strecke. Diese Transporte ließen sich somit auch von Elektro-Lastenrädern erledigen. E-Lastenräder sind eine clevere und ökoeffiziente Alternative zum PKW und LKW. In Zeiten von Parkplatznot und Stau erleichtern die wendigen Hingucker Privathaushalten ohne Auto den Alltag und bieten reale Transportalternativen auch für Unternehmen. Bocholt, als Stadt der kurzen Wege, ist prädestiniert für den Einsatz von Lastenrädern. 90 % der Bocholter wohnen im innerstädtischen Bereich. Hier ist man mit der Fietse oftmals schneller unterwegs als mit dem Auto. Radfahren ist eine vorteilhafte, ernst zu nehmende Nahmobilitätsform der Zukunft für die Innenstädte. Großstädte, wie z.B. Kopenhagen, belegen diese These bereits ganz praktisch. Das Projekt "E-Cargo-Bike Bocholt" gibt lokalen Unternehmen einen attraktiven Anstoß, direkt vor Ort und kostenfrei die E-Lastenräder zu erproben.

Durchführung

Das freie Lastenrad Georg – das Lastenrad in der Freizeitnutzung

Die ersten Aktivitäten, rund um das Thema "Fahrrad als Transportmittel", wurden in Bocholt bereits in den Jahren 2010, 2011 und 2013, mit einer Förderung des "Klimashopper", eines Fahrrad-Transportanhängers für private individuelle Einkäufe, angestoßen. Der Anhänger wurde in Bocholt zu einem stark vergünstigten Preis verkauft und erfreut sich, auch heute noch, großer Beliebtheit. Diesem Projekt folgte die Idee, Lasten-Fahrräder im privaten Bereich zu etablieren.

In vielen Städten tauchen Lastenräder und Lasten-Pedelecs immer häufiger im Stadtbild auf und zeigen so, wie nachhaltige Mobilität funktionieren kann. In Bocholt wird das Potential von privaten Lastenrädern bereits seit 2015 erschlossen. Den Anfang machte hier das freie Lastenrad "GEORG". "GEORG" ist ein Lastenfahrrad, mit dem sich bis zu 100 kg Zuladung bequem transportieren lassen, egal ob Einkäufe, Gepäck oder Kinder. Für letztere gibt es einen fest installierten Kindersitz mit entsprechendem Sicherheitsgurt. Fahrten mit "GEORG" sind innerhalb von Bocholt oftmals schneller, günstiger und vor allem umweltfreundlicher, was eine echte Bereicherung für den Alttag darstellt.

Das freie Lastenrad kann jede/r Bocholter Bürger/in kostenfrei in den Bocholter Arkaden ausleihen, egal ob für größere Einkäufe oder Familienfahrten. Bei "GEORG" handelt es sich um ein BULLIT der Marke "Larry vs Harry", das ohne elektrische Unterstützung fährt.

Das Bocholter Lastenrad wurde mit Unterstützung von Punta Velo und dem ADFC Bocholt angeschafft, die Anschaffungskosten wurden vom FB Umweltreferat getragen. Inzwischen ist „GEORG“ in den Besitz der ADFC Ortsgruppe Bocholt übergegangen, die nun auch für die Instandhaltung des Rades verantwortlich ist. Das freie Lastenrad wird insbesondere gerne in den Sommermonaten ausgeliehen und ist in dieser Zeit sehr gut ausgebucht.

Neben dem privaten Einsatzbereich sind Lastenräder aber auch die moderne Lösung für kurze Transportwege im Bereich Wirtschaftsverkehr. Im Gegensatz zum Einsatz im Familienalltag, bedarf es bei Transporten im wirtschaftlichen Bereich einer elektrischen Unterstützung, da hier die Lasten mit reiner Muskelkraft häufig nicht bewältigt werden können. Mindestens ein Viertel aller heute mit Autos und Lastwagen absolvierten städtischen Transporte könnten schon heute mit Lastenrädern absolviert werden, heißt es auf der webpage des cyclelogistics-Projekts. Beim Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt (DLR) geht man davon aus, "dass in urbanen Teilräumen bis zu 85 % der Autokurierfahrten ersetzt werden könnten."

Um die Potenziale von elektrisch betriebenen Lastenrädern für den Wirtschaftsverkehr in Bocholt zu erschließen, wurde von Seiten des FB Umweltreferates der Stadt Bocholt im Frühjahr 2016 das Modellprojekt "E-Cargo-Bike Bocholt" ins Leben gerufen.

E-CARGO-BIKE BOCHOLT

Je kürzer die Transportstrecken, je mehr Zwischenhalte und je schwieriger die Verkehrs- und Parkplatzsituation für Kraftfahrzeuge, desto größer sind die Vorteile von Lastenrädern. Das betrifft vor allem Wirtschaftstransporte im Nahbereich mit einem Gewicht von bis zu 250 Kilogramm. Die flotten Transporthelfer gelangen auf direktem Weg ans Ziel, sind günstig in der Anschaffung und im Betrieb, fördern die Fitness der Mitarbeiter und können als Werbeträger dienen. So satteln inzwischen europaweit zahlreiche Kuriere, Handwerker und Transportdienste auf Lastenräder um. Dies ist ohne Zweifel ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz, denn der CO2-Ausstoß wird, ebenso wie Feinstaub und Lärm, deutlich verringert.

In der Zeit von Frühjahr 2016 bis Herbst 2016 wurde diese umweltschonende Form des Wirtschaftsverkehrs von Seiten der "NRW-Klimakommune Bocholt" aktiv unterstützt. Die Stadt Bocholt startete das Pilotprojekt "E-Cargo-Bike Bocholt", um den Anteil von Lastenrädern am lokalen Gütertransport zu erhöhen. Ziel des Projekts war es, lokale Unternehmen zu motivieren, für ihren Waren- und Gütertransport innerhalb Bocholts und Umgebung nach Möglichkeit elektrounterstützte Lastenfahrräder/E-Cargo-Bikes einzusetzen. Hierzu wurde teilnehmenden Betrieben die Möglichkeit gegeben, verschiedene E-Cargo-Bike-Modelle in der Praxis kostenfrei zu testen und zu evaluieren. Flankiert wurde dies durch eine Ausnahmeregelung für die Anlieferzeiten per E-Cargo-Bikes in den Fußgängerzonen. Konzipiert und organisiert wurde das Projekt vom Umweltreferat der Stadt Bocholt, Kooperationspartner waren die Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt mbH sowie die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen.

Am Projekt nahmen 19 lokale Unternehmen, in einem Zeitraum von 6 Monaten (Mitte April 2016 bis Mitte Oktober 2016), teil. Sie konnten unter vier verschiedenen E-Cargo-Bike-Modellen wählen, die Zulademöglichkeiten zwischen 50 und 250 kg besaßen. Zwei der Modelle wiesen eine Überdachung auf. Jedes Unternehmen hatte bis zu vier Wochen Gelegenheit, die gewählten Lastenfahrräder im Praxisbetrieb zu testen. Im Anschluss wurde der Einsatz evaluiert. Die Lastenräder wurden von zwei Fahrradhändlern, einem Fahrradtaxi-Unternehmen sowie einer Gesellschaft für kommunale Elektromobilität gemietet und kostenlos an die Bocholter Betriebe ausgeliehen. Die Mietkosten bestritt das städtische Umweltreferat aus seinem Fachbereichsbudget.

Im Zuge des o. g. Modellversuchs wurde festgestellt, dass es durchaus funktioniert, einen Teil des innerstädtischen Warenverkehrs auf Lastenräder zu verlagern. Der Praxiseinsatz zeigte, dass in vielen Bereichen eine win-win-Situation möglich ist, sowohl was die Reduktion von Kohlendioxid- und Stickoxidemissionen als auch was den effizienteren, kostengünstigeren, flexibleren und gleichzeitig schnelleren Transport betrifft. Lastenfahrräder kombinieren in Bocholt die Vorteile des Fahrrads hinsichtlich der Infrastruktur, der Umwelt und der Gesundheit gegenüber eines herkömmlichen motorisierten Transportfahrzeuges: große Ladekapazität, beinahe anstrengungsloses Fahren, kostengünstiger Unterhalt, kurze Wege, keine Staus, keine Parkplatzsuche, geringer Raumbedarf, Anlieferung vor die Haustür, keinen Führerschein und viel Bewegung.

Noch in der Testphase entschloss sich ein erster Betrieb, einen eigenen Lastenanhänger anzuschaffen, der seitdem täglich im Einsatz ist. Lastenfahrräder werden im Straßenverkehr bewusst wahrgenommen und stärken das Umweltimage der Unternehmen. Je mehr Lastenfahrräder unterwegs sind, desto höher wird die Motivation, die eigene Logistikstrategie umweltgerechter zu entwickeln. Das Bocholter Modellprojekt "E-Cargo-Bike" stößt auf regionales und sogar überregionales Interesse – eine Anfrage hierzu kam sogar aus Wien, Österreich.

Fazit

Während der sechsmonatigen Projektlaufzeit wurden die vier Lastenräder jeden Werktag eingesetzt und legten im Durchschnitt jeweils ca. 25-30 km zurück. Sie ersetzten, je nach Unternehmen und eingesetztem Bereich, Fahrten mit PKW oder Kleintransportern. Nach Berechnungen durch TREMOD (Transport Emission Model) des Umweltbundesamtes stößt ein elektrisch betriebenes Lastenrad ca. 21,514 kg/100 km weniger CO2 aus, als ein benzinbetriebenes Fahrzeug, das ca. 7,9 l/100 km benötigt. Dabei wurde der CO2-Ausstoß beim Laden der Batterie mit dem deutschen Strommix von 2011 berechnet. Während der sechsmonatigen Modellphase wurden somit direkt 3330,37 kg CO2 eingespart. Hochgerechnet auf ein Jahr bedeutet dies 6,661 Tonnen eingespartes CO2. Perspektivisch wird eine weitaus höhere Einsparung erwartet, zumal neben den eingesparten Kraftstoffen, bei den geplanten Neuanschaffungen, zusätzlich die CO2-Emissionen für die Herstellung des Kraftfahrzeugs wegfallen.

Die Erwartung, dass zeitnah zusätzliche Unternehmen Lastenräder nutzen werden, ist realistisch, wie das Interesse und die Nachfragen weiterer, nicht am Projekt beteiligter Unternehmen zeig(t)en. Die Modal-Split-Analyse des Kreises Borken hat zudem hohe Potenziale im Ausbau von Radschnellwegen aufgezeigt. Erste Schnellradwegeverbindungen wurden in Bocholt schon ausgebaut, weitere befinden sich in der Schlussphase der Planung und werden bald folgen. Dies wird die Potenziale und im Späteren die Nutzungsrate von Elektro-Lastenrädern in der Region noch erhöhen, ein Grundstein des Interesses und des zur Umsetzung nötigen öffentlichen Veränderungsdrucks wurde in Bocholt u.a. mit diesem Projekt gelegt.

Warum handelt es sich um ein innovatives und nachahmenswertes Beispiel?

Das Projekt "E-Cargo-Bike Bocholt" hat eine hohe Vorbildfunktion und Nachahmbarkeit. Die Durchführung ist niederschwellig möglich, der Aufwand für Unternehmen gering, bei gleichzeitig hohem Nutzen. Mit der Durchführung des Projekts in Bocholt werden weitere Kommunen motiviert, ähnliche Projekte durchzuführen.

Das Projekt hat zugleich eine hohe lokale Multiplikator-Wirkung. Die teilnehmenden Unternehmen wirken zum einen nach "innen", das heißt ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lernen die einfache Benutzung von E-Cargo-Bikes und E-Bikes im Generellen kennen und schätzen. Dadurch werden sie motiviert, im privaten Umfeld selbst verstärkt das Fahrrad zu nutzen, z.B. mit dem "Klima-Shopper" beim Wochenendeinkauf. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirken so zusätzlich als Multiplikatoren in ihrem privaten Umfeld. Die teilnehmenden Unternehmen wirk(t)en zum anderen auch nach "außen". E-Cargo-Bikes waren und sind im Stadtbild präsent und fallen auf. Sie sind Gesprächsstarter und lassen andere Bocholter Betriebe die Möglichkeit des Einsatzes von E-Cargo-Bikes erkennen. Ebenfalls sind die Seitenflächen der E-Cargo-Bikes beliebte, auffällige Werbeflächen und dadurch zur Firmen-Werbung attraktiv. Die beteiligten Unternehmen bedruckten eigene Folien, mit denen sie einen guten Werbeeffekt erzielten und auf die sie, von Dritten, häufig angesprochen wurden.

Finanzierung

Finanzierung: 
Kommunale Mittel
Sponsoring, Spenden
Sonstige
Gesamtvolumen: 
7 300 €
Erläuterungen: 

Die E-Cargo-Bikes wurden für die Dauer des Testbetriebes von Seiten des Fachbereichs Umweltreferat der Stadt Bocholt angemietet und den Unternehmen für je maximal vier Wochen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dadurch fielen im Umweltreferat 7.300 EUR an Mietkosten an, die über den Haushalt der Stadt finanziert wurden. Weitere Kosten für die Produktion von Plakaten etc. wurden ebenfalls aus städtischen Mitteln bestritten, eine externe Finanzierung durch Fördermittel wurde nicht in Anspruch genommen.

Evaluation

Evaluation: 
ja
Erläuterungen: 

Die Erfolge und die Nachverfolgung teilen sich in mit harten Kriterien überprüfbare Erfolge sowie langfristig wirkende weiche Kriterien auf, analog zu den heterogenen und komplexen Zielen. Ein Kriterium zur Erfolgsmessung ist daher, dass schon während der Projektphase ein erstes Unternehmen ein eigenes Lastenrad angeschafft hat. Weitere Unternehmen planen die Anschaffung oder den Eigen- bzw. Umbau von Lastenfahrrädern zur Ablösung von Kleintransportern bzw. PKW. Aufgrund des hohen Anschaffungspreises der Räder und derzeit laufender Leasingverträge über herkömmliche Fahrzeuge, wird über eine Anschaffung der Fahrräder nach Ende des Leasingzeitraums nachgedacht. Ein weiteres Kriterium zur Erfolgsmessung ist die hohe Zahl beteiligter Unternehmen und die Vielfalt der praktizierten Nutzungen. Die Lastenräder waren während der gesamten Projektlaufzeit permanent im Einsatz. Das Interesse der Unternehmen, der sichtbare Einsatz im Stadtverkehr sowie das Interesse der Medien war groß, was sich durch die erfolgte Presseberichterstattung belegen lässt. Ebenfalls belegen lässt sich die Multiplikatorwirkung und Vorbildfunktion. Ein drittes Erfolgskriterium sind die positiven Erfahrungsberichte der Unternehmen. Die herausgestellten Einsatzmöglichkeiten und Einsatzbereiche haben alle Erwartungen übertroffen. Lastenräder konnten in mehr Bereichen eingesetzt werden und hatten zusätzliche Vorteile, die ursprünglich nicht erwartet worden waren, zum Beispiel, dass das E-Cargo-Bike auch von Mitarbeitern ohne Führerschein genutzt werden kann, was anscheinend ein bedeutsames "Plus" in der Mehrzahl der Unternehmen darstellt. Die Überprüfung der Einsatzfähigkeit von Lastenrädern im lokalen Waren- und Gütertransport war daher erfolgreich. Weitere schwer quantifizierbare Faktoren sind die Werbewirkung sowie die Auswirkungen auf nicht am Projekt beteiligte Unternehmen und Personen. Durch die Nutzung der Lastenräder in Bocholt werden in Zukunft, dank der Multiplikatorwirkung und Vorbildfunktion, weitere Unternehmen und Privatpersonen zum Waren- und Gütertransport Lastenräder einsetzen. Die erwartete Minderung der Treibhausgase durch das Projekt übersteigt somit die direkt zu beziffernden Treibhausgasemissionseinsparungen.

Projektträger & Beteiligte

Projektleitung: 

Angela Theurich – Umweltreferentin Stadt Bocholt

Projektbeteiligte: 
  • Umweltreferat der Stadt Bocholt (Konzeption, Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und Leitung)
  • Kooperationspartner: zwei örtliche Zweirad-Unternehmen, die Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt mbH sowie die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalentzte (Akquise der teilnehmenden Unternehmen)
  • Kooperationspartner, die u.a. die Fahrräder zur Verfügung stellten: lokal ansässige Unternehmen, wie Rose Bikes GmbH und Fahrrad Niebur Bocholt

Neben den Kooperationspartnern selbst konnten 19 lokale Unternehmen für die Testphase ausgewählt werden. Diese deckten ein großes Spektrum an Nutzungsmöglichkeiten ab. Hier eine Auswahl der konkreten Einsatzbereiche:

  • Hausmeisterservice
  • Städtische Entsorgungsbetriebe
  • Grün- und Gartenpflege
  • Fachbetrieb für regenerative Energien
  • Kunsthandel
  • Eiscafé
  • Kiosk
  • Dachtechniker
  • Elektroinstallateur
  • Poststelle und Postausfahrten
  • Belieferung von Unterkünften für geflüchtete Menschen
  • Gastronomiebetrieb und Großküche
  • Inklusionsschule
  • Seniorenwohnanlage
  • Werkzeugbau
  • Mobile Fußpflege
  • Raumausstattung
  • Dienstleistung – Bring- und Holdienste jeglicher Art
  • Verpackungsunternehmen

Laufzeit

Projektstart: 
April 2016
Projektende: 
Oktober 2016

Öffentlichkeitsarbeit & Dokumentation

  1. Öffentlichkeitsarbeit: Vertreter der lokalen Presse, wie das "Bocholter-Borkener-Volksblatt" (BBV), der "Bocholter Report" sowie der "Stadtkurier". Das BBV veröffentlichte vor und während der Testphase mehrere Artikel und erstellte Sonderseiten zum Projekt. Der Bocholter Report und der Stadtkurier veröffentlichten ebenfalls mehrere Artikel während der Testphase zur Projektvorstellung und Unternehmensakquise.
  2. Plakataktion: im Stadtgebiet wurden Plakate aufgehängt bzw. verteilt.
  3. Nutzung der Netzwerke von Partner: Publikation von Artikeln im "Wirtschaftsspiegel" der IHK, zum anderen wurden die Mitglieder der Partner durch diese direkt angeschrieben oder angesprochen und zur Teilnahme aufgefordert.
  4. Nutzen der Ressourcen der Stadt Bocholt, z.B. die städtische Internetseite, auf der Informationen, Bilder, Pressemitteilungen und Erfahrungsberichte eingestellt wurden: Georg - Dein Transportrad für Bocholt und E-Cargo-Bike Bocholt
  5. Organisation einer öffentlichen Auftaktveranstaltung, die durch den Bürgermeister der Stadt Bocholt eröffnet wurde.
  6. Zusätzlich wurde, von Seiten der Regionale-Agentur, während der Projektlaufzeit eine "Lastenradparade" veranstaltet, bei der eines der E-Cargo-Bikes durch den NRW-Verkehrsminister Michael Groschek mit Begeisterung gefahren wurde.

Kontakt

Kommunale Ansprechpartner: 

Angela Theurich
Stadt Bocholt – FB Umweltreferat
Leiterin FB Umweltreferat
Berliner Platz 1
46395 Bocholt
Telefon: 02871/953-137
E-Mail: a.theurich@mail.bocholt.de

Karolina Kowalik
Stadt Bocholt, FB35
Klimaschutzmanagerin
Berliner Platz 1
46395 Bocholt
Telefon: 02871/953-391
E-Mail: karolina.kowalik@mail.bocholt.de

Internet: www.bocholt.de

Meta-Info
Stand der Information
8. August 2017
Autor
Karolina Kowalik - Klimaschutzmanagerin
NRVP-Handlungsfelder
Fahrradthemen
Schlagworte
Land
Nordrhein-Westfalen