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Radverkehrspolitik in Freiburg

Fahrradsonderseiten "Rad tut gut" im Amtsblatt

Die Stadt Freiburg veröffentlichte im Amtsblatt vom 17.9.2005 die Radsonderseiten "Rad tut gut" mit einem Umfang von vier Seiten.
Das Amtsblatt der Stadt Freiburg erscheint zweiwöchentlich samstags und wird in einer Auflage von 104.000 Stück kostenlos an alle Haushalte im Stadtgebiet verteilt. Das Amtsblatt ist das Sprachrohr der Stadt Freiburg.

Gelegentlich sind dem Amtsblatt Sonderseiten beigefügt, bei wichtigen außergewöhnlichen städtischen Themen, wie in diesem Fall zum Thema Radverkehr. Für diese Sonderbeilage wurden 2000 Sonderdrucke gefertigt, die an vielen Stellen in der Stadt, bei Behörden, Ämtern, der Fahrradstation, dem VCD und ähnlichen Institutionen ausgelegt werden. Die Initiative für das Projekt kam von der Stadt Freiburg. Sie wollte mit der Aktion die gute Radverkehrsplanung der Stadt Freiburg herausstellen und darstellen, dass Freiburg eine radfahrerfreundliche Stadt ist.

Es wurde mit den Radseiten das Ziel verfolgt, die Bürgerinnen und Bürger über die Radverkehrsplanung in Freiburg zu informieren. Es sollte das "Bewusstsein" geschaffen werden darüber, dass die Stadt etwas für ihre Radler tut, ohne die anderen Verkehrsteilnehmer zu vergessen. Damit sollte auch ein Betrag zur besseren Akzeptanz der verschiedensten Straßennutzer untereinander geleistet werden. Kein Verkehrsteilnehmer ist alleine auf der Straße und hat diese für sich, es sollte dargestellt werden, dass von allen immer eine gegenseitige Rücksichtnahme und Achtung gefordert ist.

Es wurden aber mit den Radseiten auch grundsätzliche Informationen für Radler über folgende Themen gegeben:

  • wo in der Innenstadt gefahren werden darf
  • wo sich Radabstellplätze befinden
  • wie der tote Winkel eines Lkw aussieht
  • welche Radwege benutzungspflichtig sind und welche nicht
  • die Fahrradmitnahme im Öffentlichen Verkehr

Konkret geben die Radseiten außerdem Auskunft über laufende Radprojekte, wie der Stand der Öffnung von Einbahnstraße für den Radverkehr in Gegenrichtung und die Radwegweisung.

Rückmeldungen gab es sehr viele von allen Seiten. Die Resonanz war sehr groß. Sie waren durchweg possitiv. Das zeigt, dass die Seiten von vielen gelesen und verstanden wurden.

Warum handelt es sich um ein innovatives und nachahmenswertes Beispiel?

Mit einem Mittel, das der Verwaltung zur Verfüngung steht (Amtsblatt), wurde das Fahrrad zum Thema gemacht und spiegelt damit die Wichtigkeit wider, die das Radfahren in der Stadt hat. Die Wichtigkeit des Radfahrens in Freiburg wird auch dadruch betont, dass diese Rad-Sonderseiten "Rad tut gut" in allen Freiburger Haushalten verteilt wurden.

Finanzierung

Finanzierung: 
Kommunale Mittel

Evaluation

Evaluation: 
nein

Projektträger & Beteiligte

Projektleitung: 
  • Tiefbauamt der Stadt Freiburg
  • Presse- und Öffentlichkeitsreferat der Stadt Freiburg
Projektbeteiligte: 
  • Tiefbauamt der Stadt Freiburg
  • Presse- und Öffentlichkeitsreferat der Stadt Freiburg
  • Polizeidirektion Freiburg

Laufzeit

Dauermaßnahme: 
nein
Projektstart: 
März 2005
Projektende: 
September 2005

Öffentlichkeitsarbeit & Dokumentation

Kontakt

Ansprechpartner auf Projektebene: 

Verkehrsplanungsingenieurin
Frau Christine Krämer
Stadt Freiburg,Tiefbauamt
generelle Verkehrsplanung
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg
Telefon: +49(0)761/201-4657
Telefax: +49(0)761/201-4797
E-mail: christine.kraemer@stadt.freiburg.de
 

Kommunale Ansprechpartner: 

Verkehrsplanungsingenieurin
Frau Christine Krämer
Stadt Freiburg,Tiefbauamt
generelle Verkehrsplanung
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg
Telefon: +49(0)761/201-4657
Telefax: +49(0)761/201-4797
E-mail: christine.kraemer@stadt.freiburg.de
 

Meta-Info
Stand der Information
2. Februar 2006
Autor
Christine Krämer, Tiefbauamt der Stadt Freiburg
NRVP-Handlungsfelder
Fahrradthemen
Schlagworte
Land
Baden-Württemberg