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UsedomRad

Fahrrad- und E-Bike-Verleihsystem auf der Insel Usedom

UsedomRad, Insel Usedom
UsedomRad, Insel Usedom © UsedomRad

Ausgangssituation, Projektziel und Konzept

Im Zuge des im Frühjahr 2009 initiierten Bundeswettbewerbs "Innovative öffentliche Fahrradverleihsystem - Neue Mobilität in Städten" wurde gemeinsam mit der Insel Usedom ein Konzept entwickelt, welches im Juli 2009 durch eine unabhängige Fachjury als Siegerprojekt hervorging. Der Förderantrag mit detaillierten Planungen wurde schließlich im Oktober 2009 beim Bundesverkehrsministerium eingereicht. Zum 01. Oktober 2009 startete gleichfalls der Förderzeitraum von drei Jahren für die Umsetzung der Projektidee. Daran anknüpfend wurde damit begonnen, ein Projektteam zusammenzustellen, welches die Konzeption eines ganzjährigen, stationsgebundenen Fahrradvermietsystems mit rund 106 Stationen und ca. 1.000 Fahrrädern, betrieben durch UsedomRad, bis 2012 auf die Straße bringen sollte.
Das Fahrrad ist bei den Usedom-Urlaubern seit jeher beliebt. So gab es auf der Insel schon vor der Einführung des Verleihsystems UsedomRad mehr als 10.000 Räder, die im privaten, touristischen Verleih angeboten wurden. Bei der Planung von UsedomRad wurde sich deshalb dafür entschieden, keine völlig neuen Strukturen zu schaffen, sondern die existierenden Privatverleiher unter einer Dachmarke zu vernetzen. UsedomRad ermöglicht Einwegfahrten und soll die Usedomer Bäderbahn (UBB) entlasten sowie die Nachfrage im Busverkehr der Osteebus GmbH - insbesondere im abseits der belebten Küste gelegenen Achterland - stärken. Weitere Verkehrsverlagerungseffekte werden angestrebt: Der Modal Split der Gäste auf der Insel liegt bei einem Radverkehrsanteil von 35 Prozent, allerdings reisen 90 Prozent von ihnen mit dem eigenen Pkw - oftmals mit Fahrrad auf dem Dach - an. Mittel- und langfristig soll das Fahrradverleihsystem im Verbund mit dem öffentlichen Verkehr nicht nur während des Aufenthalts, sondern auch für die Anreise eine Alternative bieten.
UsedomRad zeichnet sich durch ein sehr großes Bedienungsgebiet aus, das von Greifswald im Nordwesten bis Świnoujście im Südwesten reicht und mit 1.102 km2 eine noch größere Fläche einnimmt, als das Bediengebiet des Modellprojektes metropolradruhr (783 km2). Die Stationen konzentrieren sich vornehmlich entlang der von der Usedomer Bäderbahn bedienten und touristisch hoch frequentierten Küstenbereiche. Das Hinterland und die von UsedomRad erschlossenen Teile des Festlandes verfügen hingegen über eine eine geringere Stationsdichte.
Im Gegensatz zu den anderen Modellprojekten des Wettbewerbs "Innovative öffentliche Fahrradverleihsystem - Neue Mobilität in Städten" werden bei UsedomRad die einzelnen Stationen von unabhängigen Partnern betrieben. Als Dachmarke sowie offizieller operationeller und rechtlicher Betreiber fungiert die UsedomRad GmbH, die unter anderem für das Marketing und die Redistribution der Fahrräder einschließlich des mobilen kostenfreien Pannendienstes verantwortlich ist. Die Stationsbetreiber sind hingegen für den Service, kleinere Reparaturen und den Verleih der Fahrräder zuständig. Seit dem 1. Januar 2013 agiert die Die UsedomRad GmbH wirtschaftlich unabhängig, wobei die Finanzierung allein durch die Verleihgebühren und durch Werbeinnahmen stattfindet. Der bisherige Projektträger, der Landkreis Vorpommern-Greifswald, unterstützt das Fahrradverleihsystem aber weiterhin personell und administrativ.
Das Verleihsystem UsedomRad startete nach einer erfolgreichen Pilotphase 2010 zu Ostern 2011 mit 15 Stationen. Im Herbst 2011 waren 60 Stationen mit 500 Leihfahrrädern in Betrieb.
Um eine sofortige Freigabe zu erhalten, erfolgt die Anmeldung an den 26 automatisierten Stationen - per Mobiltelefon und Kreditkarte. Darüber hinaus existieren 34 Stationen mit Personal. Im Jahr 2011 existierten nur Tagestarife in Höhe von 6 Euro bis 9 Euro je nach Fahrzeugart, Verleihdauer und Zubehör; das Kombiticket Fahrrad und ÖV kostet pro Tag 16 Euro. Danach wurden Zeittarife angeboten. Das System wird mit einer großen Zahl von Faltblättern, einem Internetauftritt und einem einheitlichen Corporate Design beworben.

Startphase

Als Erfolgsfaktor von UsedomRad gilt der Zusammenschluss von zehn lokalen Fahrradverleihern zur Usedomer Fahrradgesellschaft mbH, die die Mehrheitsbeteiligung an der Betreibergesellschaft UsedomRad GmbH hält. Das System funktioniert von Anfang an technisch reibungslos; aufgrund der hohen Flexibilität bei der Ausgestaltung der Stationen - ohne genehmigungspflichtigen Tiefbau - und der Neuordnung nach Kapazitätsgesichtspunkten konnten die ursprünglich 41 geplanten Stationenauf 60 Stationen ausgeweitet werden.
Die lokalen Medien berichteten positiv über das System. Die politische Unterstützung war sehr deutlich und mündete in einen Kooperationsvertrag der beteiligten Gemeinden und Unternehmen (Verkehrsunternehmen, Fahrradverleiher und Tourismuswirtschaft). Insgesamt gab es in der Zeit von Ende April 2011 bis Mitte September 2011 rund 5.600 Verleihvorgänge. Die Nutzungszahlen sind dabei kontinuierlich gestiegen: Wurden im Mai 2011 erst rund 550 Räder ausgeliehen, waren es im September bereits über 1.600. Die Räder wurden ganz überwiegend für Ausflüge von Touristen genutzt, die die Nutzung relativ langfristig - bereits am Morgen oder früher - geplant hatten. Je nach Nutzungszweck und Tarifstruktur mit Tagestarifen betrug die Leihdauer im Durchschnitt über einen Tag.
Obwohl die UBB-Bahnhöfe weitgehend mit UsedomRad-Stationen ausgestattet sind, blieben Absatz und Nutzung des Kombitickets hinter den Erwartungen zurück. Die Evaluation hat gezeigt, dass die beworbene Möglichkeit zu Einwegfahrten nicht oft genutzt wurde - und bei vielen Befragten auch wenig bekannt war. Hier wurden Defizite im Marketing und Vertrieb deutlich.

Nutzungsabläufe und Registrierung

Je nachdem, ob der Kunde sich an einer bemannten oder unbemannten UsedomRad-Station befindet, unterscheidet sich der Ablauf des Verleihvorgangs.

Ausleihe an bemannten UsedomRad-PLUS-Stationen

Die so genannten UsedomRad-PLUS-Stationen sind bemannt und bieten zu den Öffnungszeiten ausgiebigen Service und Beratung:

  • Persönliche Beratung zu den Leistungen von UsedomRad
  • Bereitstellung von informativem Kartenmaterial
  • Verleih von Kinderrädern und Zubehör (Kinderanhänger, -sitze, -helme)
  • Verleih von Elektrofahrrädern (Reservierung erforderlich) und Tandem
  • Aufladen und Akkutausch für die UsedomRad Elektrofahrräder

An diesen Stationen können die Räder persönlich bei den Mitarbeitern ausgeliehen werden. Außerhalb der Öffnungszeiten steht dort die gleiche telefonbasierte Ausleihmöglichkeit wie bei den unbemannten Stationen zur Verfügung.

Ausleihe an unbemannten UsedomRad-Stationen

An den unbemannten UsedomRad-Stationen kann der Ausleihvorgang über einen Anruf bei der 24-Stunden-Hotline vorgenommen werden. Die Anmeldung erfolgt auch hier ohne die Verwendung von persönlichen Dokumenten, wie z.B. Ausweis oder Führerschein. Allerdings ist eine Kreditkarte notwendig.
Über die Kundenhotline werden die Anrufer dazu aufgefordert, die Seriennummer des Fahrrades durchzugeben, das sie entleihen möchten. Nach der Eingabe der Radnummer über die Tastatur des Telefons wird ein Zahlencode angesagt und zusätzlich per SMS auf das Handy versandt. Mit dieser Zahlenkombination lässt sich das Fahrradschloss jederzeit öffnen. Dadurch lässt sich das Rad auch bei spontanen Zwischenstopps sicher und schnell abschließen.

Rückgabe der Räder

Die Rückgabe des Fahrrades ist an allen UsedomRad-Stationen möglich, denn auch die bemannten Entleihstationen besitzen stets eine zusätzliche Abstellanlage für den Fall, dass die Anlage außerhalb der Öffnungszeiten nicht mehr besetzt ist (z.B. in der Nacht). Ausgenommen davon sind Spezialräder wie Pedelecs und Tandems sowie Zubehör: Hier muss die Rückgabe an PLUS-Stationen während der Öffnungszeiten erfolgen.
Bei den offenen, bemannten Stationen wird das Rad direkt beim Personal abgegeben. Dabei können etwaige Hinweise zum Radzustand direkt mitgeteilt werden. Ansonsten wird das Fahrrad bei der Rückgabe einfach in den Ständer der jeweiligen UsedomRad-Station geschoben und mit dem Zahlenschloss an die Vorrichtung angeschlossen. Anschließend wird die 24-Stunden-Hotline von UsedomRad angerufen und das Fahrrad mit der jeweiligen Standortnummer abgemeldet. Auch dabei werden die Kunden gebeten, die Betreiber über den aktuellen Zustand der Räder zu informieren und ihnen eventuell aufgetretene Schäden mitzuteilen, damit diese umgehend repariert werden können.
Egal ob man sich für eine persönliche Buchung beim Radverleiher vor Ort oder für eine Registrierung per Handy, im Internet oder bei einem der zahlreichen Vertriebspartner (z.B. Hotelbetreiber) entscheidet, steht allen UsedomRad-Nutzern ein sicheres und benutzerfreundliches Buchungssystem zur Verfügung, das modernste Ansprüche erfüllt.

Einmalige Registrierung zu Beginn

Um das Angebot von UsedomRad optimal nutzen zu können, haben die Kunden die Möglichkeit, sich einmalig für den Verleihvorgang anzumelden. [Ist dies notwendig oder optional?] Der Registrierungsvorgang kann ganz unkompliziert und schnell über das Telefon beziehungsweise Handy an den Stationen selbst oder im Internet - auf der UsedomRad-Website - durchgeführt werden. Der UsedomRad-Nutzer erhält durch die Registrierung eine persönliche Kunden-ID in der Systemplattform von Nextbike. Dadurch kann er sein Kundenkonto nicht nur auf der Insel Usedom nutzen, sondern auch an allen anderen Nextbike-Standorten weltweit bis zu vier Räder gleichzeitig ausleihen. Für die Neuregistrierung wird einmalig ein Betrag von 6 Euro fällig, von dem 3 Euro dem Kundenkonto gutgeschrieben werden und direkt für den ersten Fahrradausflug mit UsedomRad genutzt werden können.

Erfahrungen und bisherige Bilanz

Technische Infrastrukturen

Die Stationen zur Ausleihe und Rückgabe der Räder befinden sich auf der gesamten Insel Usedom sowie in der angrenzenden Festlandregion auf deutscher Seite. Sie liegen vor allem an (Fern-) Radwegen, Stationen der UBB, ÖPNV- und Straßentrassen sowie an großen Hotels.
Insgesamt waren auf Usedom und Teilen des umgebenden Festlandes im Sommer 2013 106 Stationen in Betrieb, wodurch das Angebot weiter verdichtet wurde (u.a. im Vergleich zu den 60 im August 2011 nutzbaren Stationen). Eine Besonderheit stellen die insgesamt acht Stationen auf polnischem Staatsgebiet in der Hafenstadt Świnoujście (deutsch: Swinemünde) dar. Von den 106 Stationen sind 39 PLUS-Stationen und verfügen über Personal. Waren zu Betriebsbeginn etwas mehr als 500 Räder verfügbar, konnte der Fuhrpark im Jahr 2012 auf insgesamt etwa 1.000 Fahrräder ausgeweitet werden.
Die Leihfahrräder tragen mit einer auffälligen farblichen Gestaltung zur Wiedererkennbarkeit des Systems bei. Teilweise werden Modelle der Firma nextbike GmbH angeboten, größtenteils stehen aber Tourenräder sowie zusätzlich Kinderfahrräder, Tandems und insgesamt 50 Pedelecs zur Verfügung. Als Verschlusssystem wird das auch in den Modellprojekten NorisBike (Nürnberg) und metropolradruhr (Ruhrgebiet) angewandte System mit technisch simplen und robusten Zahlenschlössern genutzt.

Tarifsystem

Da die Räder hauptsächlich von Touristen ausgeliehen werden, ist das Tarifsystem von UsedomRad entsprechend auf längere Ausleihzeiten ausgelegt. So werden keine Tarife unterhalb einer Stunde angeboten. Der Normaltarif für eine Stunde beträgt drei Euro (für die Standardräder), für drei Stunden sechs Euro. Die Tagesmiete beläuft sich auf neun Euro (Pedelecs 20 Euro). Zudem werden günstige Mehrtagesmieten angeboten. Ein weiteres Angebot besteht mit dem Kombitagesticket, das die gemeinsame Nutzung von Rad und Bus ermöglicht. Während dieses in der Saison 2012 noch für 12 Euro als spezifische Option angeboten wurde, gilt seit dem Jahr 2013 eine Tageskarte von UsedomRad oder eines der kooperierenden Busunternehmen zugleich als Kombiticket für die verschiedenen Verkehrsträger.

Kooperationen

Somit besteht zwischen den lokalen Buslinienbetreibern und der UsedomRad GmbH eine tarifliche und informationelle Kooperation in Bezug auf die Anerkennung der jeweiligen Tageskarten. Eine ähnliche Vereinbarung mit der Usedomer Bäderbahn (UBB) wurde von Seiten der UBB zum 31.12.2012 aufgekündigt, soll aber im Jahr 2014 wiederbelebt werden. Eine Kooperation besteht zudem mit verschiedenen Hotels, die den Aufbau und Betrieb von Stationen direkt auf dem jeweiligen Hotelgelände ermöglicht. Zudem hat die UsedomRad GmBH seit dem Jahr 2013 die Betreuung sowie die Instandhaltung des Streckennetzes sowie der Fahrräder des Projektes inmod-Elektromobilität auf dem Land, mit dem auf Zubringerstrecken zu Bushaltestellen Elektrofahrräder genutzt werden können, auf der Insel Usedom übernommen.

Nachfrage und Nutzungsdetails

UsedomRad verzeichnet durchschnittlich etwa 1.800 Ausleihvorgängen pro Monat. Dementsprechend werden 0,06 Ausleihvorgänge pro Rad und Tag erzielt. Das System wird bisher hauptsächlich von Touristen und nur von wenigen Einheimischen genutzt. Folglich werden im Winter fast keine Ausleihvorgänge getätigt. Im zweiten Betriebsjahr konnte die Zahl der Ausleihvorgänge verdoppelt und im Jahr 2013 relativ konstant gehalten werden. Seit März 2012 schreibt die UsedomRad GmbH schwarze Zahlen.
Die mittlere Ausleihdauer (für Fahrten unter 8 Stunden) liegt bei UsedomRad mit 708 Minuten erwartungsgemäß weit über den Werten der anderen vom Bund geförderten Modellprojekte. Dementsprechend ist auch die mittlere Fahrtweite von 9,4 Kilometern zwei bis drei Mal so hoch wie der Durchschnitt in den anderen Modellprojekten (2,3 - 4,5 km). Der Anteil von Rundfahrten beträgt 85%. Dies zeigt, dass die Möglichkeit, die Standardleihräder an jeder Station zurückgeben, bisher nur selten von den Nutzern in Anspruch genommen wurde.

Steckbrief

  • Name: UsedomRad
  • Betreibermodell: Landkreis Vorpommern-Greifswald (Aufgabenträger), UsedomRad GmbH (Betreibergesellschaft)
  • Aufgabenträger: Landkreis Vorpommern-Greifswald
  • Starttermin: Pilotphase: August - Oktober 2010, Projektstart: 22. April 2011
  • Anzahl Fahrräder: 1000 Fahrräder (davon 50 Pedelecs)
  • Anzahl Stationen: 106 Stationen (davon 39 bemannte sogenannte UsedomRad-Plus Stationen)
  • Fahrzeug: Tourenräder und UseBikes (Typ: Comfort-F) der Firma nextbike
  • Merkmale/Typ: Ziele sind Verkehrsverlagerungseffekte, Entlastung der Usedomer Bäderbahn und Stärkung der Nachfrage im Busverkehr
  • Schließsystem: Zahlenschloss
  • Bedienungsgebiet: Tourismusregion Insel Usedom sowie angrenzende Festlandregion auf deutscher Seite
  • Medienkampagne: ja, siehe www.usedomrad.de
  • Zielgruppe: Touristen, Pendler
  • Kundenkarten: nicht erforderlich
  • Registrierung: vor Ort, per Internet, per Telefon/ Mobiltelefon
  • Anzahl monatlicher Ausleihvorgänge: 4.343 (Durchschnitt 04/2012-09/2013)
  • Letzter Stand: 11/2013

Finanzierung

Finanzierung: 
Bundesmittel
Private Mittel (ohne Sponsoring und Spenden)
Erläuterungen: 
  • Anschubfinanzieung durch den Bund
  • seit 1. Januar 2013 agiert die UsedomRad GmbH unabhängig: Finanzierung allein durch die Verleihgebühren und Werbeeinnnahmen
  • personelle und administrative Unterstützung durch den Landkreis Vorpommern-Greifswald

Evaluation

Evaluation: 
ja

Projektträger & Beteiligte

Projektleitung: 
Landkreis Vorpommern-Greifswald
Projektbeteiligte: 
UsedomRad GmbH (Betreibergesellschaft)

Laufzeit

Dauermaßnahme: 
ja
Projektstart: 
April 2011
Info zur Laufzeit: 
Pilotphase: August – Oktober 2010,
Projektstart: 22. April 2011

Öffentlichkeitsarbeit & Dokumentation

Meta-Info
Stand der Information
1. Dezember 2013
NRVP-Handlungsfelder
Fahrradtourismus
Radverkehrsplanung und -konzeption
Fahrradthemen
Tourismus
Fahrradverleihsysteme
Schlagworte
Fahrradverleih
Modellvorhaben
Pedelecverleih
Land
Mecklenburg-Vorpommern