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Betriebliche Fahrradförderung

Breites Spektrum an Einzelmaßnahmen in der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Fahrradparken auf dem Betriebsgelände
Fahrradparken auf dem Betriebsgelände © GIZ

Das Mobilitätskonzept der GIZ als Rahmen

Das Leitbild der GIZ ist die Nachhaltige Entwicklung. Doch nicht nur in der Arbeit mit und in den Partnerländern wird sich daran orientiert, sondern auch die Aktivitäten im eigenen Haus sollen diesem Prinzip gerecht werden.

Daher wurde im Jahr 2003 eine Umweltpolitik implementiert, die die CO2-Neutralität zum Ziel hat. Durch ein Mobilitätskonzept und Energiemanagement übernimmt die GIZ Verantwortung für die Emissionen, die auf ihr Konto gehen. Dabei sollen zunächst Emissionen vermieden werden, die hauptsächlich durch den Energieverbrauch, Dienstreisen und den Pendlerverkehr verursacht werden. Die Vermeidung geschieht z.B. durch die Bündelung von Dienstreisen oder durch den Einsatz von Video- und Telefonkonferenzanlagen.

Im zweiten Schritt sollen emissionslastige Energieträger durch CO2-freie substituiert werden. Im Zuge dessen wurde im Jahr 2003 in der GIZ Eschborn konventioneller Strom durch klimaneutralen Ökostrom ersetzt.

Da über 90% der Emissionen durch Dienstreisen mit dem Flugzeug, der Bahn und dem PKW sowie durch den Pendlerverkehr verursacht werden, stellt das Mobilitätskonzept die wichtigste Komponente der Umweltpolitik dar. Durch das Konzept soll systematisch und kontinuierlich umweltfreundliche Mobilität gefördert werden. Ziel ist es vor allem, den Umweltverbund zu stärken, sprich den Anteil an ÖPNV-NutzerInnen und FahrradfahrerInnen am Modal Split zu erhöhen.

Ein Anreiz dabei ist das Jobticket, welches jede/r MitarbeiterIn von der GIZ erhält und das durch den Verzicht auf zwei halbe Feiertage finanziert wird. Das Jobticket verursacht der GIZ somit keine zusätzlichen Kosten. Kosten entstehen den MitarbeiterInnen durch die Versteuerungspflicht, allerdings liegen diese, je nach Entfernung zwischen Arbeitsplatz und Wohnort, lediglich zwischen 3% und 15% der Kosten eines Jahrestickets.

Und schließlich wird auch versucht, die tägliche Anreise mit dem Rad zum Arbeitsplatz so attraktiv wie möglich zu gestalten. Wie weiter unten ausführlicher dargestellt wird, hat sich die GIZ dem in der Region verankerten Projekt bike+business (Praxisbeispiel "bike + business" ) angeschlossen, die Fahrradinfrastruktur kontinuierlich ausgebaut und nimmt jährlich beim Wettbewerb "Mit dem Rad zur Arbeit" teil.

Die Umsetzung des Mobilitätskonzepts war und ist erfolgreich. Dies bestätigt nicht nur die steigende Anzahl an ausgegebenen Jobtickets, Fahrradfahrern und eine Vielzahl an gewonnenen Mobilitätswettbewerben, sondern auch die Entwicklung der CO2-Emissionen im durch die GIZ erzeugten Berufsverkehr. Die Zahlen sprechen für sich: Obwohl die GIZ Eschborn im Jahr 2009 rund 42% mehr MitarbeiterInnen als 2003 beschäftigte, konnte eine Rückgang der CO2-Emissionen um 31% erzielt werden. Ginge man davon aus, dass ohne das Mobilitätskonzept das Verhältnis von CO2 Emissionen durch den Berufsverkehr und Mitarbeiteranzahl für das Jahr 2009 gleich geblieben wäre, wären die Emissionen doppelt so hoch wie tatsächlich. Die folglich anzunehmende Einsparung von gut 1720 Tonnen CO2 bedeutet bei einem derzeitigen "Marktwert" im Emissionshandel von rund 13 Euro pro Tonne CO2 eine Einsparung von 22.360 Euro (Quelle: EEX Leipzig, bezieht sich auf Certified Emissions Reductions, CER, Stand April 2011).

Entwicklung der betrieblichen Radverkehrsförderung

Angefangen hat die systematische Fahrradförderung in der GIZ im Jahr 2003. Das Umweltmanagement hatte sich zum Ziel gesetzt, den Umweltverbund, sprich den Anteil an ÖPNV-Nutzern und FahrradfahrerInnen, am Modal Split zu erhöhen. Es sprach sich für eine intelligente, moderne und umweltgerechte Mobilität aus. Da das Radeln auch die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der MitarbeiterInnen verbessert, wurde die Initiative ebenso durch die Geschäftsführung und das betriebliche Gesundheitsmanagement unterstützt.

Zeitgleich suchten der ADFC und der Planungsverband Ballungsraum Rhein-Main ein Pilotunternehmen für das neu startende Projekt "bike+business". So ergab sich schnell der Kontakt zur GIZ. Im Laufe der Zeit wurde nicht nur die Fahrradinfrastruktur auf dem GIZ-Gelände ausgebaut, sondern auch die Bedürfnisse der GIZ-RadlerInnen für den Weg zur Arbeit fanden durch die Stadt Eschborn Beachtung. Die GIZ wurde bei der Planung des innerörtlichen Radverkehrkonzepts und beim Ausbau der Eschborner Bahnhöfe mit einbezogen.

Zurückblickend ist festzustellen, dass die gelungene Initiierung und der bis jetzt anhaltende Erfolg des "bike+business"-Projekts und somit auch der Fahrradförderungsmaßnahmen in der GIZ Eschborn dem Engagement zahlreicher MitarbeiterInnen, der damaligen Geschäftsführung und dem jetzigen Vorstand, dem Umweltbeauftragten und nicht zuletzt einem sehr engagierten Ansprechpartner für FahrradfahrerInnen zu verdanken ist.

Maßnahmen der Radverkehrsförderung

Auf der betrieblichen Ebene umfasst die Radverkehrsförderung ein breites Spektrum an Einzelmaßnahmen in den Bereichen "Infrastruktur" und "Kommunikation"

Infrastruktur

  • Stellplätze an insgesamt 12 Standorten, jeweils in der Nähe der verschiedenen Gebäudeeingänge
  • Dusch- und Waschgelegenheiten
  • Umkleideräume
  • Werkzeug- und Flickset: kann im Notfall beim Fahrradansprechpartner ausgeliehen werden.
  • Dienstfahrräder
  • Dienstpedelecs, u.a. in der Poststelle
  • Aufladestationen für Pedelecs auf dem Firmengelände
  • Fahrradcodierung

Kommunikation

  • Veranstaltung betriebsinterner Wettbewerbe (z.B. "Mit dem Rad zur Arbeit"
  • Teilnahme an externen Wettbewerben (z.B. "bike+business" B.A.U,M.-Wettbewerb "Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber")
  • Intranet (umfangreiches Bikerweb)
  • spezieller Mailverteiler ("Biker-Newsletter"), Newsgroup
  • Umwelttage, Mobilitätstage
  • Infoscreen
  • Infoflyer für neue MitarbeiterInnen
  • Infrastrukturplan als Aushang, an den jeweiligen Einrichtungen und in allgemeinen Bereichen
  • Karte mit Fahrradrouten zum Unternehmen
  • Auslage von Info-Materialien ("i-Punkt" als zentrale Unternehmens-Informationsstelle)

Nutzen für das Unternehmen

Das Fahrradfahren bringt nicht nur individuelle Nutzen wie z.B. eine Steigerung der körperlichen und mentalen Fitness sowie des persönlichen Wohlbefindens oder eine Kostenersparnis gegenüber dem Autofahren mit sich. Die systematische Fahrradförderung führt außerdem zu betrieblichen Nutzen. So konnte sich die GIZ mit dem Thema vielfach in der Presse positionieren. Die Verbesserung des Images geht mit einer Reihe von Auszeichnungen einher. Im Jahr 2004 gewann die GIZ den "Wirtschaft in Bewegung" Award des Bundesverbandes der Jungen Unternehmer (BJU) und des Automobilclubs von Europa (AcE), 2008 den CSR Mobilitätspreis (VCD, B.A.U.M.) und 2009 den bike+business Award vom ADFC und dem Planungsverband Ballungsraum Rhein-Main. 2010 erreichte die GIZ den ersten Platz beim Wettbewerb "Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber", welcher vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) ausgeschrieben wurde. Zu gewinnen gab es ein Dienstfahrrad, welches von einem Hamburger Hersteller gesponsert wurde. Für die Umsetzung zahlreicher Fahrradförderungsmaßnahmen erhielt die GIZ Eschborn das Prädikat "Fahrradfreundlicher Betrieb" vom ADFC.

Da die GIZ vor allem in den asiatischen Entwicklungs- und Schwellenländern zum nachhaltigen Mobilitätsmanagement beratend tätig ist, gewinnt sie durch das Konzept gegenüber den Partnern an Glaubwürdigkeit.

Der finanzielle Nutzen erschließt sich durch den verringerten Bedarf an PKW-Stellplätzen. Bei der Sanierung des Eschborner Hauptgebäudes konnte aufgrund von positiven Fahrradstatistiken einige der vorgeschriebenen Tiefgaragenstellplätze in Fahrradstellplätze umgewandelt werden. Da auf einem PKW-Stellplatz in etwa dem Platzbedarf von sechs Fahrrädern entspricht, können Einsparungen von jährlich 1.000 Euro pro eingesparten Tiefgaragenstellplatz verzeichnet werden (Schätzwert).

Des weiteren zeigen mehrere Untersuchungen, wie z.B. die niederländische TNO-Studie (Kurzzusammenfassung), dass die Fitness der MitarbeiterInnen zu einer erhöhten Leistungsfähigkeit und zu einem Rückgang an krankheitsbedingten Fehltagen und somit Kosten führt.

Erfolgsfaktoren der Fahrradförderung

Zwei Faktoren sind für den Erfolg der Fahrradmaßnahmen in der GIZ besonders ausschlaggeben. Zum Einen ist es das Zusammenwirken verschiedener Akteure. Formal ist das Thema Fahrradförderung im Umweltmanagement verankert, welches direkt vom Vorstand unterstützt wird. In erster Linie sind es jedoch der Fahrradansprechpartner und die RadlerInnen selber, die das Thema vorantreiben und mit neuen Ideen umsetzen. Der Fahrradansprechpartner, Stefan Pohl, ist ein Mitarbeiter der GIZ. Er ist in diesem Amt ehrenamtlich tätig und erledigt die anfallenden Aufgaben in seiner "freien" Zeit. Die Arbeit bezieht sich auf so unterschiedliche Themen wie Bike & Business, die Einführung von Dienstfahrrädern oder die Einrichtung von Fahrradparkplätzen. Im Zweifelsfall kann auch der Umweltbeauftragte der GIZ, Roger Wolf, als Ansprechpartner aushelfen.

Zum Anderen beruht der Erfolg des Konzepts auf der Kommunikation zwischen allen für den Radverkehr engagierten Akteuren und den RadlerInnen im Unternehmen. Da Fahrradfahren ein Thema ist, bei dem Jede(r) – unabhängig von Position und Fachgebiet - mitreden kann, war es von Anfang an wichtig, eine Plattform zum Austausch zu schaffen. Außerdem handelt es sich um ein Thema, bei dem auch Jede(r) mitmachen kann. So z.B. bei dem Fahrradwettbewerb "Mit dem Rad zur Arbeit". Aufgrund der großen Teilnehmerzahl während der Sommermonate wird der Wettbewerb im Herbst unter dem Motto "Die GIZ radelt weiter" hausintern weitergeführt.

Als Informationsbasis dient der bereits erwähnte, sehr umfangreiche, Intranetauftritt, das "Bikerweb". Dieses wird vom Fahrradansprechpartner verwaltet und beinhaltet Informationen zur Fahrradinfrastruktur, zu den Wettbewerben und gibt Tipps zur Routenplanung vom Wohnort zum Arbeitsplatz. Neuigkeiten und fahrradrelevante Termine werden über einen Newsletter unter den RadlerInnen verbreitet. Dieser wird ebenfalls vom Fahrradansprechpartner verwaltet. Zudem wird jedes Jahr am Umwelttag den RadlerInnen die Möglichkeit geboten, ihr Fahrrad vom ADFC auf dem Betriebsgelände kodieren zu lassen. Damit auch die nicht-radelnden MitarbeiterInnen informiert bleiben, laufen über den Infoscreen die wichtigsten Mitteilungen zum Thema Fahrrad. Neue MitarbeiterInnen erhalten zum Einstieg einen Fahrradflyer mit den wichtigsten Informationen.

Neue Maßnahmen

Im Herbst 2010 wurden 11 Stromtankstellen für Pedelecs installiert. Die Aufladung ist für die MitarbeiterInnen kostenfrei. Mit der Maßnahme schloss sich die GIZ damit dem Netzwerk Frankfurter Stromtankstellen an. Bisher gibt es am Eschborner Standort der GIZ ein Dienst-Pedelec in der Poststelle, damit kleinere Briefsendungen schnell und kosteneffizient zum 3 Kilometer entfernten Postamt transportiert werden können. Ein weiteres Dienstrad steht den MitarbeiterInnen am Standort Frankfurt-Rödelheim zur Verfügung. Und zukünftig wird es in Eschborn ein weiteres Exemplar geben. Besonders die AuslandsmitarbeiterInnen, die sich meist nur für wenige Tage in der Eschborner Zentrale aufhalten, könnten sich somit gut zwischen Hotel und GIZ bewegen.

Zur Zeit ist die GIZ damit beschäftigt, das Mobilitätskonzept auch auf die anderen deutschen Standorte auszuweiten. In Bonn und Berlin ist der Anfang bereits mit Diensträdern oder Fahrradständern gemacht.

Zukünftige Herausforderungen

Um den u.a. im Rahmen von bike+business erzielten Erfolg auch in Zukunft garantieren zu können, ist das Fahrradteam der GIZ stets bemüht, auf neue Bedarfe der FahrradfahrerInnen einzugehen und das Radeln zur Arbeit weiterhin attraktiv zu gestalten. Dabei kommen auf die GIZ neue Herausforderungen zu.

Zum Beispiel im im Bereich Elektromobilität: Bislang können die MitarbeiterInnen an 11 verschiedenen Aufladestationen in den Tiefgaragen kostenlos ihre Pedelecs mit Ökostrom auftanken. Falls der Trend zur Elektromobilität jedoch weiter anhält, müssen eventuell weitere Ladestationen hinzukommen. Um möglichst viele Pedelecs während der Arbeitszeit aufladen zu können, braucht es Platz und ein leistungsstarkes technisches System.

Die erwünschte Zunahme an RadlerInnen bedeutet gleichzeitig, dass die Infrastruktur auf dem Betriebsgelände ausgebaut werden muss. Es werden gerade während der Sommermonate zusätzliche Duschen, Umkleide- und Trockenräume sowie Spinde benötigt.

Auch die Infrastruktur außerhalb des Betriebes ist für die Nutzung des Fahrrads auf den Arbeitswegen entscheidend. Ein gut ausgebautes Wegenetz zum Arbeitsplatz oder sichere Abstellmöglichkeiten an Bahnhöfen sind z.B. Voraussetzungen, um das Auto stehen zu lassen und aufs Rad umzusteigen. Diese Punkte können von der GIZ zwar nicht direkt beeinflusst werden. Jedoch ist es wichtig, mit der Stadt oder den umliegenden Gemeinden im Dialog zu bleiben und sich für den Ausbau der Fahrradinfrastruktur einzusetzen.

Warum handelt es sich um ein innovatives und nachahmenswertes Beispiel?

  • Zusammenarbeit mit externen Akteuren: Durch "Bike and Business" gelang es, neue Kooperationspartner für das betriebliche Mobilitätsmanagement zu gewinnen ( z.B. ADFC, Stadt Eschborn).
  • Grundlage für Beratungstätigkeiten im Feld Mobilität: Sowohl "Bike and Business" als auch das betriebliche Mobilitätskonzept und die unterschiedlichen Maßnahmen zur Radverkehrsförderung sind hilfreiche Referenzen bei der Beratung zum nachhaltigen Mobilitätsmanagement in Partnerländern
  • Positive Effekte für die Beschäftigten: RadlerInnen sind fitter und fehlen weniger, Zufriedenheit der Mitarbeiter wird erhöht
  • Positive Effekte für die Außendarstellung: Positives Image durch Presseartikel und Fahrradpreise

Finanzierung

Finanzierung: 
Private Mittel (ohne Sponsoring und Spenden)

Evaluation

Evaluation: 
ja
Erläuterungen: 
  • Führen einer Statistik über die Teilnahme an der Veranstaltung "Mit dem Rad zur Arbeit"
  • Führen einer Statistik über die Anzahl der Mitarbeiter, die täglich mit dem Rad zur Arbeit kommen
  • Auszeichnung der GIZ Eschborn mit dem ADFC Prädikat: Fahrradfreundlicher Betrieb

Projektträger & Beteiligte

Projektleitung: 
GIZ in Partnerschaft mit Bike and Business und dem ADFC

Laufzeit

Dauermaßnahme: 
ja
Projektstart: 
Januar 2003

Öffentlichkeitsarbeit & Dokumentation

Kontakt

Ansprechpartner auf Projektebene: 
Ansprechpartner für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer
Herr Stefan Pohl
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit - GIZ, Eschborn
Dag- Hammerskjöld-Weg 1-5
65760 Eschborn
Telefon: +49 61 96 79-1803
Telefax: +49 61 9679-801803
E-mail: stefan.pohl@giz.de

Umweltbeauftragter der GIZ
Herr Roger Wolf
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit - GIZ
Dag- Hammarskjöld-Weg 1-5
65760 Eschborn
Telefon: +49 61 96 79-1308
Telefax: +49 61 96 79-801308
E-mail: roger.wolf@giz.de

Meta-Info
Stand der Information
15. Oktober 2011
Autor
Kamilla von Reden, GIZ
NRVP-Handlungsfelder
Mobilitäts- und Verkehrserziehung
Fahrradthemen
Mobilitätsmanagement
Ausgewählte Zielgruppen
Schlagworte
Arbeitgeber
Pendeln
Land
Hessen