Sie sind hier

Wussten Sie...
... dass die Gesundheit der Bevölkerung durch Maßnahmen verbessert werden kann, die das aktive Pendeln fördern, z. B. durch den Bau geeigneter Radverkehrsanlagen, Fahrradverleihsysteme und die bessere Verknüpfung von Fahrrädern und ÖPNV.

In einer Studie der Universität Glasgow wurden die Daten von 263.450 Pendlerinnen und Pendler ausgewertet. Es wurde untersucht, ob die Pendler aktiv (Laufen, Radfahren, auch teilweise) oder inaktiv (Auto und ÖPNV) von und zum Arbeitsplatz kamen. Darüber hinaus wurde eine Vielzahl von persönlichen Daten für die Studie ausgewertet (Geschlecht, Alter, Raucher/Nichtraucher, BMI, Art der Arbeitstätigkeit, Lebensweise, medizinische Vorgeschichte usw.).

Die Daten wurden unter anderem mit dem Auftreten von bestimmten Erkrankungen und Todesursachen verglichen. Die Studie zeigt, dass regelmäßiges Radfahren das Risiko eines frühen Todes um 41 Prozent reduziert. Das Krebsrisiko sank um 45 Prozent und das Risiko von Herzerkrankungen um 46 Prozent.

Meta-Inofs
Stand der Information
30. April 2017
Quelle
Celis-Morales Carlos A, Lyall Donald M, Welsh Paul, Anderson Jana, Steell Lewis, Guo Yibing et al. Association between active commuting and incident cardiovascular disease, cancer, and mortality: prospective cohort study BMJ 2017; 357 :j1456
www.bmj.com/content/357/bmj.j1456
www.bmj.com/content/bmj/357/bmj.j1456.full.pdf