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Difu-WebSeminar

Gute Kreuzungen für alle

Tastatur
© Doris Reichel
Datum
2. November 2021 - 4. November 2021
Veranstalter
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)
Veranstaltungsort
WebSeminar Online
Deutschland
DE
Ansprechpartner

Victoria Langer, M.Sc.
+49 30 39001-257
langer@difu.de

Doris Reichel, M.A.
+49 30 39001-233
reichel@difu.de

Maria Saddington
+49 30 39001-271
saddington@difu.de

Dagmar Köhler
+49 30 39001-108
koehler@difu.de

Anmeldeschluss

19. Oktober 2021

Anmeldeformular
Teilnahmegebühr
90,– Euro (brutto). Diese Gebühren werden mit 5% versteuert.

Schwere innerörtliche Verkehrsunfälle ereignen sich vor allem an Kreuzungen und Einmündungen in Hauptverkehrsstraßen. Um die Sicherheit an Knotenpunkten zu verbessern, muss ein konfliktvermeidendes Kreuzungsdesign mit guten Sichtbeziehungen gefunden werden. Diese Veranstaltungsreihe stellt die Verkehrssicherheit von zu Fuß Gehenden und Radfahrenden in den Fokus, die im Fall eines Unfalls besonders schweren Folgen ausgesetzt sind.

Die aktualisierte Neuauflage der Fortbildungsreihe „Gute Kreuzungen für alle“ unterstützt Fachleute aus Kommunalverwaltungen, Planungsbüros und Verbänden darin, Kreuzungen und Einmündungen so zu gestalten, dass sich Menschen zu Fuß und mit dem Fahrrad ungefährdet bewegen und sicher queren können, und sich dabei auch sicher fühlen. Sicherheitsbelange dürfen der optimierten Leistungsfähigkeit der Knoten für den Kfz-Verkehr nicht untergeordnet werden.

In drei Modulen bestehend aus Vorträgen, Arbeitsgruppen und Reflexionssitzungen erlangen Sie grundlegendes aktuelles Wissen für eine verkehrssichere Planung und Gestaltung von Knotenpunkten für den Fuß- und Radverkehr.

Dabei geht es um:

  • die Vertiefung der Kenntnisse des geltenden Rechts- und Planungsinstrumentariums (Umsetzung von StVO und VwV-StVO; sachgerechte Anwendung von Regelwerken und Hinweisen der FGSV (RASt/EFA/ERA/ESG usw.),
  • gestalterische Lösungen unter den konkreten gegebenen Verhältnissen und Berücksichtigung der objektiven sowie subjektiven Sicherheitsbedürfnisse an Kreuzungen,
  • das Erkennen und Abbauen von Sicherheitsdefiziten bei ungeschützten Verkehrsteilnehmenden an Knotenpunkten (u.a. gesicherte Führungen, sichere Gestaltung von Querungsstellen),
  • verbesserte Umsetzung der Anforderungen an Barrierefreiheit bei Querungsstellen,
  • die Vermittlung von nationalen und europäischen Good Practice Beispielen aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden,
  • den Erfahrungsaustausch zum Prozess der praktischen Maßnahmenumsetzung an konkreten Planungsbeispielen.

Meta-Infos
Stand der Information
2. November 2021