Sie sind hier

Ingenieurbüro gesucht

Erstellung einer Machbarkeitsstudie für Radschnellverbindung Wiesbaden-Mainz

Datum
19. September 2019 - 22. Oktober 2019
Veranstalter
Stadt Wiesbaden
Veranstaltungsort
Tiefbau- und Vermessungsamt Wiesbaden
Deutschland
DE
Ansprechpartner

Tiefbauamt-Ausschreibung@Wiesbaden.de

Anmeldeschluss

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge: 22.10.2019 Ortszeit: 10:00

Weitere Informationen

Auftragsbekanntmachung

HAD-Referenz-Nr.: 16/4693

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Landeshauptstadt Wiesbaden Der Magistrat Tiefbau- und Vermessungsamt

Gustav-Stresemann-Ring 15

65189 Wiesbaden

Deutschland (DE)

NUTS-Code: DE714

Kontaktstelle(n): Herr Madwig

Telefon: +49 611313169

Fax: +49 611314957

E-Mail: Tiefbauamt-Ausschreibung@Wiesbaden.de

Internet-Adresse(n)

Hauptadresse: www.wiesbaden.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung

I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter

URL :  https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16d19f6d6aa-1bf890fa8e44399c

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt

die oben genannten Kontaktstellen

 

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

elektronisch via:  https://www.had.de/

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

 

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)II.1) Umfang der Beschaffung

II.1.1)Bezeichnung des Auftrags

Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung Wiesbaden-Mainz

Referenznummer der Bekanntmachung: 66-830/19

II.1.2)CPV-Code Hauptteil:

71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung

Erstellen einer Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung zwischen Wiesbaden und Mainz

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert

II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung

II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code:

DE714 Wiesbaden, Kreisfreie Stadt

Hauptort der Ausführung

Landeshauptstadt Wiesbaden Der Magistrat
Tiefbau- und Vermessungsamt
Abteilung Verkehrsplanung
Gustav-Stresemann-Ring 15
65189 Wiesbaden
Deutschland

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung

Ziel der Machbarkeitsstudie Radschnellverbindung Wiesbaden-Mainz sind die Ermittlung und vergleichende Analyse von Streckenvarianten im festgelegten innerstädtischen Korridor, die Herausarbeitung und gutachterliche Empfehlung einer konkreten Streckenführung, die Aufstellung und Prüfung der Verfügbarkeit der für die Maßnahme in Anspruch genommene Fläche, die Konkretisierung der erforderlichen Maßnahmen entlang der favorisierten Stecke und an Knotenpunkten sowie eine Nutzen-Kosten-Abschätzung.
Die zu erbringenden Leistungen sind in insgesamt sechs Arbeitspakete (AP1-AP6) eingeteilt:
AP1: Identifikation und Analyse verschiedener Streckenvarianten
AP2: Auswahl einer/ mehrerer Streckenvarianten
AP3: Maßnahmenentwicklung
AP4: Nutzen-Kosten-Abschätzung
AP5: Realisierung
AP6: Ergebnisaufbereitung

II.2.5)Zuschlagskriterien

Qualitätskriterien:

KriteriumGewichtung

1Konzeption/Herangehensweise55,00

2Bürostruktur30,00

Kostenkriterien:

KriteriumGewichtung

1Honorar15,00

II.2.6)Geschätzter Wert

II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 01.02.2020

Ende: 31.10.2020

Dieser Auftrag kann verlängert werden : nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Anzahl der Bewerber: 3

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

- Personelle Büroausstattung (Beschäftigte Ingenieure)
- Erfahrungen des Bewerbers mit vergleichbaren Projekten aus den Disziplinen Trassenplanung, Radschnellwege sowie mit öffentlichen Auftraggebern.
- Projekterfahrung (Referenzen der Radverkehrsplanung sowie Ingenieurbauwerke)
Die Einzelheiten sind im Dokument "Auswahlmatrix" dieser Ausschreibung zu entnehmen.
Anhand der Auswertungen dieser Auswahlmatrix werden die Teilnehmer ausgewählt und in eine Rangfolge gesetzt. Bei Punktgleichheit zwischen mehreren Anbietern entscheidet das Los.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig : nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen : ja

Beschreibung der Optionen

Der Auftraggeber behält sich vor gegebenenfalls die Planungsleistung für die Umsetzung des Bauvorhabens kein weiteres Vergabeverfahren durchzuführen, sondern den Auftragnehmer der Machbarkeitsstudie unmittelbar zu beauftragen. Hierauf besteht jedoch kein Rechtsanspruch.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

 

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen

III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag mit Anlagen,
- bei Bewerbergemeinschaften eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene "Bewerbergemeinschaftserklärung" (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder und der Benennung eines bevollmächtigten Vertreters (die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig),
- möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde bei anderen Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen,
- bei juristischen Personen ein aktueller Handelsregisterauszug, in Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. NU),
- Nachweis der Berufszulassung als Verkehrsingenieur(in)/ Verkehrsplaner(in) oder vergleichbar, bei ausländischen Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis des Herkunftslandes vorzulegen,
- ein Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung (bei einer BG von jedem Mitglied)
- Ersatzweise eine Verpflichtungserklärung.
- Im Auftragsfall die unter III.1.2.) genannte Versicherung abzuschließen

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien

- Anzahl der Mitarbeiter/innen (Ingenieur/innen) inkl. Führungskräfte der letzten drei Jahre.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter, bzw. der Bietergemeinschaft eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 500.000 €.
Soweit Nachunternehmer zum Zwecke des Eignungsnachweises eingesetzt werden, sind auch von diesen die Nachweise vorzulegen. Die Prüfung erfolgt kumulativ.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards

Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung, Wertungspunkte werden dann nicht vergeben.
Als Mindesteignung gelten:
- Mindestens zwei Mitarbeiter/ innen (Ingenieure/ innen) im Unternehmen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien

- Referenzen von mindestens einer in den letzten fünf Jahren erbrachten vergleichbaren Leistung aus dem Bereich der Radverkehrsplanung in Ballungsräumen (Abnahme der Planung nach dem 31.12.2013). Des Weiteren eine vergleichbare Leistung aus den letzten sieben Jahren des Ingenieurbaus im Straßenverkehr (Abnahme der Planung nach dem 31.12.2011). Es ist in beiden Bereichen mindestens ein Referenzprojekt zu nennen, das gewertet werden soll.
- Eigenerklärung, welche Teile des Auftrages der Firmeninhaber, bzw. der für die Geschäfte des Unternehmen verantwortliche Person unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Geforderte Eignungsnachweise gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen

III.2)Bedingungen für den Auftrag

III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

Die Leistungen werden vergeben an, natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" berechtigt sind und deren Leistungsbereich der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht.
Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als "Ingenieur/in", wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist, juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Leistungen
der jeweiligen Fachrichtung ausgerichtet ist, der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht und einer der Gesellschafter oder einer der bevollmächtigten Vertreter und der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die an natürliche
Personen gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerbergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften, deren Mitglieder die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

 

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung

IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem

IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs

Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote

IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion

IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben

IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 22.10.2019 Ortszeit: 10:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 19.09.2019

IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch (DE)

IV.2.6) Bindefrist des Angebots

Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31.01.2020

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag : nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

VI.3)Zusätzliche Angaben

Alle zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bieter müssen mit Angebotsabgabe erklären, dass sie den Vertrag aus den Anlagen dieser Bekanntmachung, ergänzt um die endverhandelten Preise, sowie die Zusatzvereinbarung zur Vergütung akzeptieren.
Vertragsstrafe nach § 18 Hessisches Vergabe- und Tariftreuegesetz: Für jeden schuldhaften Verstoß gegen eine sich aus der Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt ergebenden Verpflichtung hat der Auftragnehmer eine Vertragsstrafe in Höhe von einem Prozent der Nettoauftragssumme zu zahlen. Die Vertragsstrafe wird insgesamt auf 5 % der Nettoauftragssumme begrenzt.
Die Angebotsunterlagen sind vollständig (ohne die Allgemeinen Bedingungen der Landeshauptstadt Wiesbaden für Leistungen jeder Art (ABL) Fassung 2007) zurückzusenden. Inhaltliche Änderungen sind nicht zulässig. Einzutragen sind lediglich Angaben wie: Preise, - Marke, - Produkt.
Bereitgestellte Formulare: Die zum Download in dieser Veröffentlichung hinterlegten Dateien sind zur Abgabe vorgeschrieben.
Sämtliche Kommunikation ist ausschließlich über die Plattform, unter Angabe der Vergabe-Nummer zu führen.

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammern des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt

Hilpertstraße 31

64295 Darmstadt

Deutschland (DE)

VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 10 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

19.09.2019

Meta-Infos
Stand der Information
19. September 2019
NRVP-Handlungsfelder
Fahrradthemen
Schlagworte
Land
Hessen