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Voraussetzungen einer integrierten Verkehrsplanung und deren Umsetzung verbessern

Befragung zum Thema Sustainable Urban Mobility Plans (SUMPs)

Datum
1. Februar 2017 - 28. Februar 2017
Veranstalter
RUPPRECHT CONSULT - Forschung & Beratung GmbH
Veranstaltungsort
Internet
Deutschland
DE
Anprechpartner

Dr.-Ing. Susanne Böhler
RUPPRECHT CONSULT - Forschung & Beratung GmbH
Clever Str. 13 – 15, 50668 Köln (Cologne)/ Germany
www.rupprecht-consult.eu

s.boehler@rupprecht-consult.eu

Anmeldeschluss

Städtische Vertreter, die die Erhebung vor Dienstag, den 28. Februar 2017 abschließen, erhalten den Vorzug bei der Einbindung in die Ausbildungs- und Unterstützungsaktivitäten von SUMPs-Up und haben die Chance Reise- und Unterkunftskosten in Höhe von 600 Euro  für die 4. Europäische Konferenz über Nachhaltige Stadtmobilitätspläne in Dubrovnik (Kroatien) (29.-30.3.2017) zu gewinnen.

Weitere Informationen

Drei Forschungs- und Innovationsprojekte, die im Rahmen des Programms Horizon 2020 der Europäischen Kommission finanziert werden (SUMPs-UP, PROSPERITY, SUITS) laden ein, an einer Befragung zum Thema Sustainable Urban Mobility Plans (SUMPs) teilzunehmen.

Die Befragung richtet sich an europäische Städte und deren Hindernisse und Bedarfe zur Entwicklung von SUMPs. Ziel der Befragung ist die Voraussetzungen einer integrierten Verkehrsplanung und deren Umsetzung zu verbessern, indem orientiert an den Bedürfnissen von Städten abgestimmte Instrumente (z.B. Schulungen, Finanzierung) bereit gestellt werden.

Städtische Vertreter, die die Erhebung vor Dienstag, den 28. Februar 2017 abschließen, erhalten den Vorzug bei der Einbindung in die Ausbildungs- und Unterstützungsaktivitäten von SUMPs-Up und haben die Chance Reise- und Unterkunftskosten in Höhe von 600 Euro  für die 4. Europäische Konferenz über Nachhaltige Stadtmobilitätspläne in Dubrovnik (Kroatien) (29.-30.3.2017) zu gewinnen (http://www.eltis.org/discover/news/registration-agenda-4th-european-conference-sumps-now-available).

Dies ist der Link zum deutschsprachigen Fragebogen https://qeurope.eu.qualtrics.com/jfe3/form/SV_djlOF6nHnHoUyP3?Q_Language=DE

Das Team von SUMPs-Up bedankt sich ganz herzlich für die Teilnahme.

Erläuterung SUMPs - Pläne für eine nachhaltige urbane Mobilität

Neue Konzepte für die Planung der urbanen Mobilität bilden sich heraus, weil die lokalen Behörden eine Abkehr versuchen von den Abschottungskonzepten der Vergangenheit und Strategien zu entwickeln beginnen, die zur Umstellung auf sauberere und nachhaltigere Verkehrsarten wie Zufußgehen, Rad fahren und öffentlicher Verkehr sowie auf neue Nutzungs- und Eigentumsmodelle von Kraftfahrzeugen motivieren können. Viele Städte in der EU haben mit innovativen Lösungen für die urbane Mobilität experimentiert und ihre Erfahrungen über verschiedene Netze ausgetauscht.

Die Kommission hat das Konzept der Planung einer nachhaltigen urbanen Mobilität über Jahre hinweg aktiv gefördert. EU-finanzierte Initiativen brachten Akteure und Experten zusammen, um die derzeitigen Konzepte zu analysieren, Problembereiche zu erörtern und die Schlussfolgerungen des Rates zum Aktionsplan urbane Mobilität, besonders vorbildlichen Praktiken zu ermitteln. Mit Unterstützung der Kommission wurden Leitlinien für die Entwicklung und Umsetzung von Plänen für eine nachhaltige urbane Mobilität entwickelt, beispielsweise mit konkreten Anregungen für die lokalen Behörden zur Umsetzung von Strategien für die urbane Mobilität, die auf einer gründlichen Analyse der derzeitigen Situation und einer klaren Vision für eine nachhaltige Entwicklung ihres Stadtgebiets aufbauen.

Das Konzept der Pläne für eine nachhaltige urbane Mobilität bezieht funktionale Stadtgebiete (functional urban areas, FUA) ein und beinhaltet die Einbettung von Maßnahmen zur urbanen Mobilität in eine umfassendere Stadt- und Gebietsstrategie. Daher sollten diese Pläne in Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Politikbereichen und Sektoren (Verkehr, Bodennutzung und Raumplanung, Umwelt, wirtschaftliche Entwicklung, Sozialpolitik, Gesundheit, Sicherheit im Straßenverkehr usw.), verschiedenen Regierungs- und Verwaltungsebenen sowie den Behörden in benachbarten städtischen und ländlichen Gebieten ausgearbeitet werden.

Pläne für eine nachhaltige urbane Mobilität dienen der Förderung einer ausgewogenen Entwicklung und einer besseren Integration der verschiedenen städtischen Mobilitätsträger. Bei diesem Planungskonzept wird hervorgehoben, dass es bei urbaner Mobilität in erster Linie um Menschen geht. Es betont daher das Engagement der Bürger und Interessengruppen sowie die Förderung von Veränderungen des Mobilitätsverhaltens.

Pläne für eine nachhaltige urbane Mobilität können dazu beitragen, dass Städte ihre bestehenden Verkehrsinfrastrukturen und -dienste effizient nutzen sowie urbane Mobilitätsmaßnahmen kostenwirksam einführen.

Das Konzept der Pläne für eine nachhaltige urbane Mobilität hat in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen, und die Kommission wird die Entwicklung und Förderung des Konzepts auch in Zukunft unterstützen.

Um zu gewährleisten, dass die vorbildlichen Praktiken der Pläne für eine nachhaltige urbane Mobilität möglichst umfassend übernommen werden, sollte dieses Konzept an die spezifischen Anforderungen und die bestehende Planungspraxis in den einzelnen Mitgliedstaaten angepasst und dann auf nationaler Ebene aktiv gefördert werden. Ferner sollten in den Mitgliedstaaten geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um Rahmenbedingungen zu gewährleisten, die die Kommunen erfolgreich in die Durchführung lokaler Strategien für urbane Mobilität einbinden.

Meta-Infos
Stand der Information
1. Februar 2017
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Befragung
Verkehrsentwicklungsplan
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