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Österreichs Umweltminister appelliert

Zur Arbeit radeln für aktiven Klimaschutz!

Pröll appelliert: Zur Arbeit radeln für aktiven Klimaschutz!

Radfahren liegt im Trend. Das belegt die brandneue Studie des Lebensministeriums zum Thema Radfahren. Trotzdem gibt es noch brachliegendes Potenzial beim Fahrradfahren im Alltag. "Genau hier setzen wir mit unseren Initiativen an und kurbeln die Radfahrbereitschaft der ÖsterreicherInnen durch Kampagnen, Wettbewerbe und Förderprogramme massiv an. Ich appelliere an jede und jeden Einzelnen, für den Klimaschutz auch beim Arbeitsweg oder bei kurzen Strecken öfter aufs Fahrrad umzusteigen. Denn Österreich hat ein Ziel – weniger CO2 !", appellierte Umweltminister Josef Pröll anlässlich der Ergebnisse der neuen "klima:aktiv Fahrradumfrage 2008", die das Gallup Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft durchgeführt hat.

Ergebnisse der neuen "klima:aktiv Fahrradumfrage 2008"

Laut der Studie schwingen sich 79 Prozent der ÖsterreicherInnen in den Sattel, 52 Prozent sogar täglich oder mehrmals pro Woche. Aber das Fahrrad kommt noch immer überwiegend in der Freizeit und zum Sport zum Einsatz. Immerhin 40 Prozent der RadfahrerInnen nutzen das Fahrrad zum Einkaufen, und 16 Prozent pendeln mit dem Drahtesel zur Arbeit. Von den 79 Prozent der österreichischen RadfahrerInnen nutzen 24 Prozent das Fahrrad täglich, 41 Prozent mehrmals pro Woche. 20 Prozent fahren mehrmals im Monat und nur 14 Prozent steigen seltener aufs Rad. Auch Klimaschutz ist bei den Radlern Thema, denn fast alle Befragten (96 Prozent) wissen, dass sie mit Radfahren einen Beitrag zur Verringerung der CO2 -Emissionen leisten können. 71 Prozent der ÖstereicherInnen sind auch grundsätzlich bereit, mehr mit dem Fahrrad zu fahren.

Radfahren spart Zeit und Geld und schützt das Klima!

Die häufige Fahrradnutzung der ÖsterreicherInnen zeigt sich auch in der Klimometerleistung: 25 Prozent der RadfahrerInnen fahren nach eigener Einschätzung mehr als 250 Kilometer pro Jahr und sparen dadurch CO2 und Geld. Denn Fahrradfahren ist auch eine lohnende Alternative, um den steigenden Spritpreisen zu entkommen. 25 Prozent aller PKW-Fahrten sind kürzer als zwei Kilometer, das sind acht Minuten mit dem Rad und viel gespartes Geld im Geldbörsel. 34 Prozent der Befragten wollen der Studie zufolge künftig häufiger aufs Rad steigen.

Die Gründe für die Radfahroffensive des Lebensministeriums liegen auf der Hand: "Besonders auf kurzen Strecken ist man mit dem Fahrrad am schnellsten, fördert die eigene Fitness und spart CO2 . Das ist eine Win-Win-Situation für Mensch und Umwelt", so Umweltminister Josef Pröll.

Mehr aufs Rad im Alltag!

Um das Radfahren in Österreich weiter zu forcieren, hat das Lebensministerium zahlreiche Initiativen auf die Beine gestellt. Mit dem klima:aktiv mobil Beratungs- und Förderprogramm fürs Radfahren bietet das Lebensministerium kostenlose Beratung bei der Erstellung von Radverkehrskonzepten und finanzielle Förderungen bei der Umsetzung von Radverkehrsmaßnahmen zur Reduktion der CO2 -Emissionen an. Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich werden fahrradfreundliche Unternehmen beim Wettbewerb "bike2business" und mit Global 2000 die radelfreudigsten MitarbeiterInnen im Rahmen des Wettbewerbs "fahrRad" ausgezeichnet. Bei der Kampagne "Lass die Wadeln auch im Alltag radeln" stehen dem Lebensministerium prominenten Testimonials als Radfahr-Mobilisatoren zur Verfügung.

Und ab sofort kann man sich den neuen Radfahr-Spot des Lebensministeriums "Lass die Wadeln in die Arbeit radeln" unter www.bike2businesss.at auch im Internet ansehen. Denn Umsatteln hilft der Umwelt und ist auch Chefsache! Heuer wird deshalb zum ersten Mal der ‚Grünen Chefsessel', der grüne klima:aktiv-Fahrradsattel als Preis für besonderes Engagement beim Radfahren an die Sieger des ‚bike2business'- und des ‚fahrRad'-Wettbewerbs verliehen.

Erlebnisstation Radfahrparcours "Am Himmel"

Am 13. und 14. September 2008 gehört der Wiener Himmel im 19. Bezirk von jeweils 10.00 bis 18.00 Uhr den Kindern. Das Lebensministerium beteiligt sich am Event "Ein ganzer Himmel für Kinder 2008" von SPAR, KURIER und weiteren 40 Partnern mit dem Fahrradparcours "Bewegung ist Leben".

"Machen Sie schon von klein auf Ihre Kinder mit Fahrradfahren vertraut und besuchen Sie unseren Fahrradparcours am Himmel, so lernen schon die Kleinsten ganz selbstverständlich für den Klimaschutz mitzuradeln!", so Umweltminister Josef Pröll abschließend.

Zur Originalpressemitteilung

Meta Infos
Stand der Information
29. August 2008
Quelle

Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit

Land
Oesterreich
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen