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Unterschriftensammlung für ein Bürgerbegehren gestartet

Würzburger Bündnis "Verkehrswende jetzt" will öffentlichen Raum neu aufteilen

Logo des Radentscheid Würzburg
Logo des Radentscheid Würzburg © radentscheid-wuerzburg.de

Radentscheid Würzburg startet Unterschriftensammlung

In Deutschland gibt es immer mehr Radentscheide. Sie alle haben das Ziel, den Radverkehr zu verbessern und gesetzliche Verbindlichkeiten zu schaffen. Fast überall sind sie von Bürgerinitiativen organisiert, die die Lokalpolitik auf die Thematik aufmerksam machen wollen – so wie das Bündnis "Verkehrswende jetzt" in Würzburg bzw. "Radentscheid Würzburg". Als Hauptziele des Radentscheids, für den nun eine Unterschriftensammlung begonnen hat, werden unter anderem folgende Maßnahmen genannt:

  • sichere, breite und komfortable Radwege
  • stadtweites, lückenloses und engmaschiges Radverkehrsnetz
  • sichere, stressfreie Kreuzungen und Einmündungen mit freien Sichtbeziehungen
  • bedarfsgerechte, flächendeckende und sichere Fahrradparkplätze
  • flächeneffiziente und sozial gerechte Aufteilung des öffentlichen Raums

Aus Sicht des Bündnisses unternimmt die Stadt Würzburg noch zu wenig für die Sicherheit und die Förderung des Radverkehrs, obwohl am 12. September 2019 die Arbeitsgemeinschaft der fahrradfreundlichen Kommunen in Bayern (AGFK) Würzburgs Radverkehrsmaßnahmen genau unter die Lupe genommen hatte und die Stadt als ständiges Mitglied in die Arbeitsgemeinschaft aufnehmen möchte.

Das Bündnis "Verkehrswende jetzt" bietet Interessierten verschiedene Möglichkeiten an, Teil des Projektes zu werden.