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Brandenburg

Weniger Verkehrsunfälle 2010 mit Radfahrerbeteiligung

Auf einer Pressekonferenz am 14.02.2011 stellten Innenminister Dietmar Woidke und Verkehrsminister Jörg Vogelsänger die Verkehrsunfallbilanz für das Jahr 2010 vor und zogen ein überwiegend positives Fazit bezüglich der Reduzierung der Zahl der Verkehrstoten in Brandenburg im Zeitraum 2000 bis 2010: Während im Jahr 2000 noch 425 Menschen im Straßenverkehr starben, waren es im Jahr 2010 nur noch 192 Menschen.

Die meisten Menschen im alleenreichen Flächenland Brandenburg starben im Pkw, Hauptunfallursache war hierbei vor allem unangepasste Geschwindigkeit, gefolgt von Vorfahrts- und Abstandsfehlern sowie Alkohol.

Da die meisten Verkehrsteilnehmer in Brandenburg auf eher unauffälligen Strecken bzw. an bis dahin unauffälligen Örtlichkeiten verunglücken, möchte das Land auch weiterhin unfallträchtige Verhaltensweisen - wie z. B. Geschwindigkeitsüberschreitungen - tendenziell dort überwachen, wo sie begangen werden.

Radverkehr

Von den im Jahr 2010 getöteten 192 Menschen waren 19 (9,9 Prozent) als Radfahrer unterwegs. Der Anteil der Radfahrer am Gesamtverkehr liegt momentan im ländlichen Raum bei 11 Prozent. Im Berliner Umland, den Ober- und Mittelzentren des Landes bewegt sich der Radverkehrsanteil durchschnittlich bei Werten zwischen 16 bis 18 Prozent. Die meisten Radverkehrsunfälle passieren in der Regel innerhalb geschlossener Ortschaften.

Verkehrsunfälle mit Fahrradfahrerbeteiligung

  • Verkehrsunfälle: -15,1 Prozent
    2009: 3.493
    2010: 2.964
  • verletzte Fahrradfahrer: -21,2 Prozent
    2009: 2.637
    2010: 2.079
  • getötete Fahrradfahrer: -5,0 Prozent
    2009: 20
    2010: 19

1.219 Verkehrsunfälle mit Radfahrerbeteiligung (41,1 Prozent) wurden durch Fahrradfahrer selbst verursacht.

Download: Grafiken_VU_Bilanz_2010

Zur Originalpressemitteilung

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Stand der Information
14. Februar 2011
Quelle

Ministerium des Innern Brandenburg (MI) / "Erstmals weniger als 200 Verkehrstote in Brandenburg" Pressemitteilung Nr. 011/2011

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