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Auszeichnung "FahrradStadtBerlin"

Verkehrssenator verleiht Preise

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Senator Andreas Geisel eröffnet VELOBerlin 2016 und verleiht den Preis "FahrradStadtBerlin"

Für die öffentliche Wahrnehmung des Radverkehrs spielt die VELOBerlin seit Jahren eine immer stärkere Rolle. Sie präsentiert einem breiten Publikum Produkte und Neuheiten rund um das Fahrrad, greift in Vorträgen und Workshops aktuelle Mobilitätsdebatten auf und diskutiert Themen wie das Fahrradparken oder die Entwicklung des Fahrradtourismus als Wirtschaftsfaktor für die Hauptstadtregion. Wegen ihrer vielen Fachveranstaltungen und der engen Vernetzung mit Unternehmen, Verbänden, Politik und Medien ist die VELOBerlin auch für Fachbesucherinnen und -besucher zunehmend attraktiv.

Senator Andreas Geisel sagte im Vorfeld der VELOBerlin: "Radverkehr ist eine moderne, gesunde und umweltschonende Form der städtischen Mobilität. Täglich werden in Berlin über 1,5 Millionen Wege mit dem Fahrrad zurück­gelegt – und es werden jedes Jahr mehr. Wir arbeiten konsequent daran, die Radinfrastruktur immer besser zu machen. Radfahren in Berlin soll sicher und attraktiv sein."

Anlässlich der Eröffnung der VELOBerlin 2016 überreichte Andreas Geisel die Auszeichnung "FahrradStadtBerlin" – als Anerkennung für Verdienste um die Förderung des Radverkehrs in Berlin. Damit ehrt er kreative Köpfe und innovative Ideen, die wichtige Impulse für die Fahrradnutzung gesetzt haben. Die Auszeichnung wurde 2007 erstmals vergeben. Die Preisträger wurden durch das Beratungsgremium FahrRat ausgewählt.

Die in diesem Jahr mit der Auszeichnung "FahrradStadtBerlin" Geehrten sind Fahrradwerkstätten, die überwiegend mit Flüchtlingen arbeiten:

  • Die Fahrradwerksatt in der Notunterkunft Karlshorst (DRK) erhielt die Auszeichnung für die Organisation einer Mitmachwerkstatt, vor allem für und mit Bewohnerinnen und Bewohner der Notunterkunft, die sich handwerklich betätigen wollen, um defekte Spendenfahrräder instand zu setzen.
  • Der Verein "Rückenwind – Fahrräder für Flüchtlinge" wurde für seine integrative Projektarbeit ausgezeichnet. In der Neuköllner Lenaustraße werden gemeinsam mit Flüchtlingen nicht mehr funktionstüchtige Räder auf Vordermann gebracht. Der Verein wird von einer Gruppe Studenten getragen.
  • Die Fahrradwerkstätten im Hohenschönhausener Welseclub und in Marzahn wurden für das Konzept Klasse statt Masse ausgezeichnet, weil dort jeweils ein Flüchtling und ein Helfer gemeinsam ein Fahrrad soweit instand setzen, bis es anschließend als Dauerleihgabe, polizeilich registriert, auf große Fahrt gehen kann.
  • Die Fahrradwerkstatt "refugee bikes" in Reinickendorf wurde ausgezeichnet, weil dort Flüchtlinge bzw. Asylsuchende Kinder, Jugendliche und Erwachsene in die Arbeit der Fahrradwerkstatt eingebunden werden. Es werden auch gemeinsame Fahrradtouren in die nähere Umgebung organisiert.
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Stand der Information
18. April 2016
Weitere Informationen
Quelle

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (www.stadtentwicklung.berlin.de)

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