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Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Meter

Verhalten bei Begegnung von Rad- mit Autofahrenden in Einbahnstraßen

Für Radfahrer geöffnete Einbahnstraße
Für Radfahrer geöffnete Einbahnstraße © Martina Hertel

Verhalten bei Begegnung von Rad- mit Autofahrenden in Einbahnstraßen - Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Meter

Schriftliche Frage (100.) des Abgeordneten Torsten Herbst (FDP)

Wie sollen Autofahrer nach Auffassung der Bundesregierung den seit dem 28. April 2020 innerorts gültigen Mindestabstand von 1,50 Meter beim Passieren von Radfahrern einhalten, wenn Radfahrer eine freigegebene Einbahnstraße entgegen der Fahrtrichtung  für Autos benutzen und die Straßenbreite eine Einhaltung des Mindestabstandes für Autofahrer unmöglich macht?

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Enak Ferlemann vom 17. Juni 2020

Begegnen sich zwei Fahrzeuge, stellt dies keinen Überholvorgang dar. Dennoch muss auch hier jede Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen werden. Kann die Sicherheit von Radfahrenden nicht durch einen ausreichenden Abstand gewährleistet werden, ist die Geschwindigkeit zu verringern oder – erforderlichenfalls – kurz anzuhalten und erst nach dem Begegnen weiterzufahren. In Bezug auf in Gegenrichtung für den Radverkehr freigegebene Einbahnstraßen ist zu beachten, dass eine Freigabe nur erfolgen darf, wenn eine ausreichende Fahrbahnbreite gegeben ist.

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Stand der Information
28. Juni 2020
Weitere Informationen
Quelle
Deutscher Bundestag, Drucksache 19/20197, 19. Wahlperiode, 19.06.2020, Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 15. Juni 2020 eingegangenen Antworten der Bundesregierung
Land
Deutschland
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
Schlagworte