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Bayern

Urkundenverleihung im Wettbewerb "Fahrradfreundliche Kommunen" im Rahmen der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit"

Der Radverkehr ist ein wichtiger integraler Bestandteil der bayerischen Verkehrspolitik. "Gemessen am gesamten Verkehr nimmt das Radfahren zwar nur einen kleinen Anteil ein, dennoch trägt es in nicht unerheblichem Maße zur Entlastung unserer Innenstädte und damit zur Erhöhung der Lebensqualität bei. Daher muss es unser gemeinsames Ziel sein, den Radverkehrsanteil, insbesondere in unseren Städten und Gemeinden, weiter zu erhöhen", betont Innenstaatssekretär Georg Schmid anlässlich der Aushändigung der Urkunden beim Wettbewerb "Fahrradfreundliche Kommunen" am 15. November 2006 in München.

An der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" (siehe hierzu Internet Seite www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de) haben in diesem Jahr bundesweit rund 125.000 Radler teilgenommen, davon 50.000 allein in Bayern. Im Rahmen der Aktion wurde heuer in Bayern der Wettbewerb "Fahrradfreundliche Kommunen" durchgeführt. Hierbei konnten die radelnden Bürgerinnen und Bürger die Fahrradfreundlichkeit ihrer Heimatgemeinde nach fünf Kriterien beurteilen:

  • Werbung für das Fahrradfahren
  • Gefühl der Verkehrssicherheit als Radfahrer
  • Geeignete Fahrradabstellanlagen
  • Aktivitäten und Maßnahmen in letzter Zeit für den Radverkehr
  • Geeignete Radwegverbindungen für die täglichen Wege

Die bewerteten Städte, Märkte und Gemeinden wurden nach ihrer Einwohnerzahl in sieben Kategorien unterteilt. Schmid überreichte den Kommunen mit der jeweils besten Wertung in den einzelnen Kategorien eine Urkunde als Anerkennung und zugleich als Ansporn für die Förderung des Radverkehrs auch in Zukunft:

  • Kategorie bis 3.000 Einwohner (17 bewertete Gemeinden)
    Beste Wertung: Gemeinde Haiming, Landkreis Altötting
    Haiming punktete vor allem bei den Wertungskriterien "Sicherheit" und "Radwegverbindungen".
  • Kategorie 3.000 bis 5.000 Einwohner (49 bewertete Gemeinden)
    Beste Wertung: Gemeinde Mertingen, Landkreis Donau-Ries
    Mertingen punktete vor allem beim "Engagement für den Radverkehr" und bei "Radwegverbindungen".
  • Kategorie 5.000 bis 10.000 Einwohner (92 bewertete Kommunen)
    Beste Wertung: Stadt Beilngries, Landkreis Eichstätt
    Beilngries punktete vor allem mit dem Netz der "Radwegverbindungen" und bei der "Werbung für das Fahrradfahren". Beilngries hat insgesamt das beste Wettbewerbsergebnis erzielt.
  • Kategorie 10.000 bis 15.000 Einwohner (74 bewertete Kommunen)
    Beste Wertung: Markt Essenbach, Landkreis Landshut
    Essenbach punktete vor allem mit dem Netz der "Radwegverbindungen" und bei der "Sicherheit".
  • Kategorie 15.000 bis 20.000 Einwohner (17 bewertete Kommunen)
    Beste Wertung: Stadt Gunzenhausen, Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Gunzenhausen punktete vor allem bei den "Aktivitäten" für den Radverkehr und bei der "Sicherheit".
  • Kategorie 20.000 bis 50.000 Einwohner (46 bewertete Kommunen)
    Beste Wertung: Gemeinde Unterhaching, Landkreis München
    Unterhaching punktete vor allem bei der "Sicherheit" der Radwege und beim Netz der "Radwegverbindungen".
  • Kategorie über 50.000 Einwohner (17 bewertete Städte)
    Beste Wertung: Stadt Erlangen
    Erlangen konnte sich bei allen fünf Kriterien absetzen, wobei das Netz der "Radwegverbindungen" und die "Werbung" für das Fahrradfahren als besonders gute bewertet wurden.

Die Detail-Ergebnisse des Wettbewerbs sind im Internet unter stmi.bayern.de/imperia/md/content/stmi/bauen/strassen-undbrueckenbau/veroeffentlichungen/fahrrad.pdf (168 KB) abrufbar.

Zur Originalpressemitteilung

Meta Infos
Stand der Information
15. November 2006
Quelle

Bayerisches Staatsministerium des Innern / Pressemitteilung Nr. 375/06

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