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Neue Broschüre der RAD.SH

"Überzeugend Argumentieren - Handreichung für Radverkehrsbeauftragte"

Titel der Broschüre: Überzeugend Argumentieren - Handreichung für Radverkehrsbeauftragte
Titel der Broschüre: Überzeugend Argumentieren - Handreichung für Radverkehrsbeauftragte © RAD.SH

Neue Broschüre der RAD.SH: "Überzeugend Argumentieren - Handreichung für Radverkehrsbeauftragte"

Die von der AGFK Baden-Württemberg (AGFK-BW) entworfene Arbeitshilfe, die der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs in Schleswig-Holstein (Rad.SH) zur Verfügung gestellt wurde, widerlegt die zehn gängigsten Argumente gegen eine ambitionierte Radplanung und liefert Daten und Fakten für die tägliche Arbeit.

Im Vorwort von Thorben Prenzel (Geschäftsführer der RAD.SH) heißt es: Radfahren ist gefährlich! Außerdem halten die sich eh nicht an Verkehrsregeln und Busse werden durch Radfahrer auch nur behindert! In Ihrem beruflichen Alltag werden Sie regelmäßig mit diesen oder ähnlichen Argumenten konfrontiert, die eine konsequente Radverkehrsförderung infrage stellen oder sogar behindern. Mit der vorliegenden Handreichung "Überzeugend argumentieren" möchten wir es Ihnen als Radverkehrsbeauftragte leichter machen, auf diesen Gegenwind konstruktiv zu reagieren. Mit den schlagkräftigen Argumenten, die diese Handreichung bietet, nehmen Sie Ihrem Gesprächspartner im verwaltungsinternen Diskurs den Wind aus den Segeln.

Die Handreichung ist als Arbeitshilfe konzipiert und berücksichtigt aktuelle Studien, die gängigen technischen Regelwerke sowie den gegenwertigen gesetzlichen Rahmen zur Untermauerung der Argumente. Zahlreiche Beispiele und Lesetipps für den Einstieg in die Fachliteratur runden dieses Papier ab. Zuerst liefert ein allgemeiner Einstiegstext grundsätzliche Argumente für eine nachhaltige Radverkehrsförderung. An diese schließen sich folgende zehn Argumente an, denen Sie im Alltag häufig begegnen und die Sie zukünftig schlagkräftig widerlegen können:

  1. Radfahren ist gefährlich
  2. Radfahrer halten sich ohnehin nicht an Verkehrsregeln
  3. Tempo 30 geht nicht wegen der Leistungsfähigkeit
  4. Es dürfen keine Parkplätze wegfallen
  5. Wo keiner radelt, bauen wir keinen Radweg
  6. Radfahren auf dem Land?
  7. Der gesetzliche Rahmen lässt es nicht zu
  8. Radfahrer gefährden Fußgänger
  9. Radfahrer behindern Busse
  10. Dafür bekommen wir keine Mehrheit im Gemeinderat

Die Handreichung wurde von der AGFK Baden-Württemberg entworfen und der RAD.SH dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt. Einige Beispiele sind deshalb auch von dort übernommen, in Schleswig-Holstein lassen sich aber ähnliche Projekte finden. Die Handreichung wurde grundlegend überarbeitet, in der nächsten Auflage sicherlich mit vielen weiteren Beispielen aus unserem nördlichsten Bundesland...

Meta Infos
Stand der Information
13. Dezember 2019
Weitere Informationen
Quelle
Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs in Schleswig-Holstein e.V. (RAD.SH)
Land
Schleswig-Holstein
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
Schlagworte