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Land Brandenburg

Über 27 Millionen Euro für den Bau von Radwegen im Jahr 2005

Pressemitteilung des MIR

Szymanski investiert weiter in Radwege

Pressemitteilung Nr: 131/2005 vom 03.08.05

„Über 27 Millionen Euro für den Bau von Radwegen in diesem Jahr“

Für den Bau von Radwegen an Bundes- und Landesstraßen sowie die Förderung von Radwegen an Kommunalstraßen werden in diesem Jahr über 27 Millionen Euro eingesetzt. Dies teilte Infrastrukturminister Frank Szymanski heute mit.

Frank Szymanski: „Radwege sind für uns kein Luxus, sondern sie erhöhen die Verkehrssicherheit, besonders für Schulkinder. Trotz knapper Kassen können wir in diesem Jahr über 27 Millionen Euro an Investitionen realisieren. Damit erhöhen wir nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern auch die Attraktivität Brandenburgs für Radtouristen.“

An den Bundesstraßen werden für 40 Radwegeprojekte rund 13 Millionen Euro investiert. Darunter Schwerpunkte an der B5 bei Wusterhausen sowie von Düpow nach Kleinow und in Küritz-Melchow oder der Radweg B 5 von Pessin über Ribbeck nach Berge westlich von Nauen. Größtes Einzelvorhaben ist der Radweg im Zuge der B 246 zwischen Bremsdorf und Dammendorf bei Eisenhüttenstadt mit einem Investitionsvolumen von 1,2 Millionen Euro, für den der Baustart im August erfolgen soll.

Bei den Landesstraßen fließen 5,5 Millionen Euro in 17 Projekte. Größtes Vorhaben mit einem Volumen von rund 980.000 Euro ist der Radweg an der L30 zwischen Börnicke und Bernau. 420.000 Euro gingen in den Radweg im Zuge der L 73 von Michendorf nach Fresdorf, der noch im August freigegeben wird. Wichtig auch die Radwege im Zuge der L 60 zwischen Uebigau und Falkenberg sowie zwischen Welzow und Proschim.

Für die Förderung des kommunalen Radwegebaus werden Fördermittel in Höhe von 8,8 Millionen Euro für insgesamt 49 Vorhaben bereitgestellt. Es gibt Projekte in allen Landkreisen und kreisfreien Städten.

Szymanski: „Das Fahrrad hat in den vergangenen Jahren bundesweit sowohl im Alltagsverkehr als auch im Freizeitverkehr zunehmend an Beliebtheit und Bedeutung gewonnen. Im Vergleich der Bundesländer nimmt Brandenburg mit einem Radverkehrsanteil von 17 Prozent gemeinsam mit Bremen den Spitzenplatz ein. Die Förderung und Entwicklung des Radverkehrs ist deshalb ein wichtiger Beitrag und Bestandteil einer modernen und innovativen Verkehrspolitik des Landes Brandenburg.“

Aktuell gibt es 1385 Kilometer Radwege an Bundes- und Landesstraßen und rund 2500 Kilometer touristische Radwege. Das Gesamtnetz in diesen beiden Kategorien ist demnach rund 3900 Kilometer lang. Derzeit entstehen in einer interministeriellen Arbeitsgruppe unter Federführung des Infrastrukturministeriums Daten über die aktuelle Länge des Radwegenetzes über alle Straßenkategorien hinweg, also Bundesstraßen, Landesstraßen, Kreisstraßen und Kommunalstraßen. Damit wird erstmals eine übergreifende Statistik vorhanden sein, die bis Jahresende vorliegen soll.

Insgesamt wurden bisher für den Neubau von Radwegen an Bundes- und Landesstraßen in Brandenburg rund 100 Millionen Euro investiert.

Meta Infos
Stand der Information
8. August 2005
Quelle

http://www.mir.brandenburg.de/sixcms/detail.php?id=219277&_siteid=70

Land
Brandenburg
Handlungsfelder NRVP
Infrastruktur
Fahrradtourismus
Fahrradthemen
Infrastruktur
Tourismus
Schlagworte
Radfernweg