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Baden-Württemberg

"Tu's aus Liebe!" – Karlsruhe startet Radverkehrssicherheits-Kampagne

Mit einer HeImaktion warb die Stadt Karlruhe am 30. Juni 2014 auf dem Friedrichsplatz für das freiwillige Tragen von FahrradheImen. Freiwillig, weil das Radfahren Spaß machen soll. Eine HeImpflicht würde eher vom Radfahren abschrecken - eine Position, die auch von der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg geteilt wird.

Ziel der Stadt Karlsruhe ist es, die Zahl mit schwer verletzten Radfahrenden um 25 Prozent zu senken. Im Bereich der Unfallprävention soll daher für den Schulterblick und im Bereich der Bekämpfung der Unfallschwere für das Tragen von FahrradheImen geworben werden, um dieses Ziel zu unterstützen.

Die Kampagne "Tu's aus Liebe!" ist die Fortsetzung der Radförderkampagne "Kopf an: Motor aus.", die die Stadt Karlsruhe seit über fünf Jahren durchführt. Mit dem neuen Motto wird es auch möglich, Themen der Radverkehrssicherheit zu bearbeiten. Radfahren kann man "aus Liebe" zu seiner Gesundheit, zur Natur; einen FahrradheIm tragen und beim Abbiegen den Schulterblick tätigen kann man auch "aus Liebe" zu sich, seiner Familie und seiner Gesundheit.

Die Firma ABUS hat der Stadt Karlsruhe über 200 FahrradheIme im Rahmen der Kampagne gesponsert. Diese werden bei mehreren Terminen an Fahrradfahrende ohne Kopfschutz verschenkt - "aus Liebe" zu den Karlsruher Radfahrenden. Auf diese Weise möchte die Stadt Karlsruhe das Thema FahrradheIm positiv besetzt transportieren. Die Menschen, die am 30. Juni 2014 einen HeIm geschenkt bekamen, wurden - ihre Zustimmung vorausgesetzt - fotografiert und die Bilder auf den Internetseiten www.kopf-an.de, www.karlsruhe.de/radverkehr veröffentlicht. Auch auf der facebookseite der Stadt Karlsruhe wurden die Fotos geteilt. Zusätzlich wurde ein kurzer Videoclip der Aktion gedreht, der auf youtube veröffentlicht wurde...

Bei der Verteilung der HeIme wurde Bürgermeister Michael Obert von Lisa Schlegel, Schauspielerin am Badischen Staatstheater unterstützt. Unterstützt wird die Stadt dabei von ABUS, der AOK und der Unfallkasse Baden-Württemberg.

Meta Infos
Stand der Information
30. Juni 2014
Quelle

Stadt Karlsrhe (www.karlsruhe.de/b3/verkehr/radverkehr) mit Unterstützung von ABUS, der AOK und der Unfallkasse Baden-Württemberg

Land
Baden-Württemberg
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen