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Studie "Fahrradfahren in Deutschland 2014" der Rose Versand GmbH

Radfahrerin im Straßenverkehr
© Doris Reichel

Von innovativen Online-Shops über neue Radmodelle bis hin zu neuartigen Leihkonzepten – die spannenden Entwicklungen in der Rad-Welt haben die Rose Versand GmbH dazu veranlasst, die Online-Fragebogen-Studie "Fahrradfahren in Deutschland" 2014 ein drittes Mal durchzuführen.

Neben auffälligen Veränderungen, insbesondere bei den Fahrrad-Vorlieben der Deutschen, hat die Rose Versand GmbH, gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Research Now, 2014 auch Meinungen zu aktuellen Trends abgefragt, wie etwa Radleasing, Stadträder oder Firmenfahrräder.

Die teilnehmenden Befragten konnten sich dieses Mal ausführlich zu ihren Sicherheitsbedürfnissen äußern. Die Top-fünf-Faktoren, die nach Meinung der Deutschen das Radfahren sicherer machen würden: 1. von der Straße getrennte Radwege; 2. gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer; 3. durchgängige Radwege; 4. Helmpflicht; 5. reine Fahrradstraßen.

Die zentralen Ergebnisse der Studie "Fahrradfahren in Deutschland 2014"

  • Fast ein Drittel (31 Prozent) der Deutschen zieht das Rad dem Auto vor. Insbesondere Männer sitzen lieber auf dem Zweirad (37 Prozent) als im Auto (27 Prozent).
  • 72 Prozent der Deutschen verbringen bis zu sieben Stunden pro Woche auf dem Fahrrad.
  • Radfahren macht attraktiv - das sehen 22 Prozent der Deutschen so.
  • Fast die Hälfte der Deutschen (47 Prozent) parkt ihr Rad in der Garage oder im Schuppen, 42 Prozent im Keller. Nur neun Prozent lassen es immer draußen stehen.
  • Die Top-fünf-Faktoren, die nach Meinung der Deutschen das Radfahren sicherer machen würden: 1. von der Straße getrennte Radwege; 2. gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer; 3. durchgängige Radwege; 4. Helmpflicht; 5. reine Fahrradstraßen.
  • Die am häufigsten beobachtete Verkehrswidrigkeit von Radfahrern: Abbiegen ohne Handzeichen (von 82 Prozent der Deutschen schon mindestens einmal gesehen).
  • 28 Prozent der Deutschen fordern einen Fahrradführerschein für Senioren ab einem gewissen Alter. 83 Prozent für Schulkinder.
  • Die Zahl der Helmträger wird jedes Jahr mehr. In 2014 tragen bereits 38 Prozent der Deutschen den Kopfschutz. (2011: 26 Prozent; 2013: 32 Prozent)
  • Fast jeder sechste Helmträger (17 Prozent) hatte schon einmal einen Unfall mit dem Fahrrad und trägt deshalb einen Helm.
  • Im Fahrrad-Trend-Check liegt das Pedelec klar vorne. 2011 sagten noch 23 Prozent, dass es gerade total trendy ist, 2013 waren es 28 Prozent und 2014 sogar 31 Prozent.
  • Obwohl das Pedelec von Jahr zu Jahr trendiger wird, stagniert die Anzahl der Pedelec-Besitzer schon seit 2011 bei ein bis zwei Prozent.
  • Allgemein würden mehr Sportradfahrer ein Pedelec nutzen als Alltagsradfahrer.
  • Stadtrad: 33 Prozent der Deutschen finden, es gibt zu wenig Leihstellen. 21 Prozent finden das System zu kompliziert. Nur sechs Prozent nutzen schon ein Stadtrad.

Download: Fahrradfahren in Deutschland 2014 - Eine Studie der Rose Versand GmbH

Über die Studie "Fahrradfahren in Deutschland 2014"
Die Studie "Fahrradfahren in Deutschland 2014" wurde im März 2014 von der Rose Versand GmbH in Auftrag gegeben, um die Deutschen und ihre Einstellung zum Fahrrad zu untersuchen. Ziel der Studie, die regelmäßig wiederholt wird, ist es, aktuelle Trends in Bezug auf Fahrradnutzung, -typen und -kauf zu untersuchen. Zudem wird der gegenwärtige Besitz analysiert. Unterschiede zwischen Alltags und Sportnutzung wurden ebenso erfasst wie die zwischen ländlicher und städtischer Nutzung sowie zwischen den verschiedenen Altersgruppen.
Studie "Fahrradfahren in Deutschland 2014": Marktforschungsinstitut: Research Now / Befragungsform: Online-Fragebogen / Befragungszeitraum: März 2014 / Stichprobe: 1006 Befragte im Alter von 16 bis 65 Jahren, 49 Prozent Männer und 51 Prozent Frauen (bevölkerungsrepräsentativ)

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Zur Originalpressemitteilung

Meta Infos
Stand der Information
4. Mai 2014
Quelle

Rose Versand GmbH (www.roseversand.de) / Marktforschungsinstitut: Research Now

Land
Deutschland
Handlungsfelder NRVP
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