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Regionale Stichprobenerhöhungen und Fragebogenerweiterungen

Studie "Fahrrad-Monitor Deutschland 2021"

Ausdruck einer statistischen Darstellung
© Doris Reichel

Seit 2009 führt das unabhängige Markt- und Sozialforschungsinstitut SINUS Markt- und Sozialforschung im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) die bevölkerungsrepräsentative Studie „Fahrrad-Monitor“ durch. Damit entsteht alle 2 Jahre ein repräsentatives Stimmungsbild der Radfahrenden in Deutschland. Außerhalb des üblichen Turnus wurde 2020 ein „Fahrrad-Monitor Corona-Spezial“ durchgeführt.

Derzeit bereiten das BMVI und das SINUS-Institut die siebte Erhebung für das Frühjahr / Sommer 2021 vor. Erneut werden hierbei über ein Online-Access-Panel 3.000 Personen, repräsentativ für die deutsche Bevölkerung zwischen 14 und 69 Jahren, befragt.

Information zu regionalen Stichprobenerhöhungen und Fragebogenerweiterungen bei der Studie „Fahrrad-Monitor Deutschland 2021“

Auch 2021 gibt es (wie auch schon 2017 und 2019) die Möglichkeit, die Anzahl der Interviews in Bundesländern, Regionen oder Kommunen gezielt zu erhöhen, um repräsentative Umfrageergebnisse für diese Regionen zu generieren und diese anschließend mit dem Bundesdurchschnitt zu vergleichen. Beispiele für bundeslandweite Befragungen aus dem Jahr 2019 können für Bayern und Hessen online eingesehen werden.

Die regionalen Stichproben werden repräsentativ ausgesteuert, um verlässliche Aussagen zu generieren. Darüber hinaus wird gewährleistet, dass verschiedene Bevölkerungsgruppen miteinander verglichen werden können (z.B. Schüler vs. Berufstätige, Stadt vs. Land). Weiterhin werden die Studienergebnisse auch nach dem Gesellschafts- und Zielgruppenmodell der Sinus-Milieus® ausgewertet, sodass Sie potenzielle Zielgruppen Ihrer Mobilitätspolitik und lebensweltspezifische Zugänge zum Thema Radfahren erkennen können (Auswertungen nach Sinus-Milieus sind aus statistischen Gründen erst ab einer Fallzahl von 500 Befragten möglich).

Befragungsinhalte

Der Fragenkatalog für die Erhebung 2021 wird derzeit überarbeitet. Folgende Inhalte sind voraussichtlich in der Erhebung enthalten:

  • Verfügbarkeit und Nutzung von Verkehrsmitteln
  • Änderungen im Mobilitätsverhalten durch COVID 19-Pandemie (NEU!)
  • Verkehrspolitik – Fahrradfreundlichkeit (auch Kommune)
  • Miteinander, Sicherheit und Helmnutzung
  • Innovationen: Pedelecs, Lastenräder, Bike-Sharing und Elektrokleinstfahrzeuge
  • Nutzungsanlässe des Fahrrads (erweitert!)
  • Fahrradpendeln und Pendelpotenziale durch Radschnellwege
  • Fahrradinfrastruktur: Radschnellwege, „Protected bike lanes“, Pop-Up-Bike Lanes und Fahrradstraßen (erweitert!)
  • Fahrrad-Tourismus (erweitert!)
  • Fahrradmarkt
  • Sonderfragen zu Fußverkehr (NEU!)
  • Statistische Angaben zur Person und Differenzierung nach Sinus-Milieus®

Im Zusammenhang mit der Stichprobenerhöhung besteht die Möglichkeit, neben den o.g. standardmäßig enthaltenen Fragen des Fahrrad-Monitors zusätzlich einen individuellen Fragenblock von 5 Minuten zu ergänzen. Somit lassen sich spezifische Fragestellungen im Zusammenhang mit der Verkehrsmittelnutzung bzw. dem Fahrrad erheben, die nur dem jeweiligen Auftraggeber vorliegen.

Kosten und enthaltene Leistungen

Ausschlaggebend für die Kosten sind die Größe der Region und daraus folgend die Befragungsmethode und Größe der Stichprobe. Dabei gilt: Je kleiner die befragte Region, desto höher der Fallpreis pro Interview.

Region: Flächenbundesland oder Metropolen (ab 1 Mio. EinwohnerInnen)
Befragungsmethode: Onlinepanel
Empfohlene Mindestanzahl der Interviews: 500-700
Kostschätzung basierend auf Erfahrungswerten (ohne MwSt.): Ab ca. 8.500,-€

Region: Großstadt (100.000 bis 500.000 EinwohnerInnen)
Befragungsmethode: Onlinepanel + Telefoninterviews (in den schwerereichbaren Gruppen, z.B. Ältere)
Empfohlene Mindestanzahl der Interviews: 300-500
Kostschätzung basierend auf Erfahrungswerten (ohne MwSt.): Ab ca. 12.000,-€

Region: Mittelgroße Kommunen (10.000 bis 100.000 EinwohnerInnen)
Befragungsmethode: Telefoninterviews
Empfohlene Mindestanzahl der Interviews: 150 bis 300
Kostschätzung basierend auf Erfahrungswerten (ohne MwSt.): Ab ca. 9.000€

Region: Kleinere Kommunen (unter 10.000 EinwohnerInnen)
Befragungsmethode: Telefoninterviews + Face-to-face-Interviews (z.B. in der Innenstadt)
Empfohlene Mindestanzahl der Interviews: 150
Kostschätzung basierend auf Erfahrungswerten (ohne MwSt.): Ab ca. 11.000€

Der Preis beinhaltet die gesamte Projektsteuerung sowie grafische Aufbereitung und Zusammenfassung der Ergebnisse in einem eigenen PowerPoint-Bericht. Bei Bedarf kann ein Excel-Tabellenband geliefert werden, in dem alle Fragen mit soziodemografischen Merkmalen gekreuzt werden.

Nach der Definition des Gebietes und der gewünschten Anzahl von Interviews werden die Kosten jeweils genau kalkuliert. Für die Abstimmung und Integration individueller Fragen und zusätzlicher Befragungszeit von max. 5 Minuten kalkulieren wir einen vierstelligen Betrag (abhängig von der Fallzahl).

Timing

Nach heutigem Wissensstand gestaltet sich der Zeitplan folgendermaßen:

Rückmeldung von Interessenten für Boost-Befragung: bis KW 10 2021
Abstimmung von zusätzlichen regionalen Frageinhalten: bis KW 14 2021
Voraussichtlicher Befragungszeitraum: April/Mai 2021
Die Ergebnislieferung (PPT-Bericht) erfolgt nach Veröffentlichung der bundesweiten Befragung im Sommer 2021.

Ihre Ansprechpartner für eine Stichprobenerhöhung

Franziska Jurczok (Research & Consulting am SINUS-Institut)
Telefon: +49 30 2061 3098-14
E-Mail: franziska.jurczok@sinus-institut.de

Tim Gensheimer (Research & Consulting am SINUS-Institut)
Telefon: +49 6221 8089-60
E-Mail: tim.gensheimer@sinus-institut.de

Meta Infos
Stand der Information
12. Oktober 2020
Weitere Informationen
Quelle
Land
Deutschland
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
Schlagworte