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Schlussbericht Eurobike 2015

Stimmungsbarometer der globalen Fahrrad-Branche zeigt weiter nach oben

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© Messe Friedrichshafen

Stimmungsbarometer der globalen Fahrrad-Branche zeigt weiter nach oben

Die Eurobike 2015 hat mit einem umfassenden Marktüberblick der Fahrradbranche, der Präsenz der wichtigen Entscheidungsträger ihre Funktion als globale Leitmesse des Fahrradhandels unterstrichen. Vom 26. bis 29. August informierten sich 45.870 Fachbesucher (2014: 46.300) aus 103 Ländern bei 1.350 Ausstellern aus 53 Nationen. Die Industrievertreter lobten die ausgezeichneten Kontakte - von Groß- und Einzelhändlern über 1.766 Medienvertreter bis hin zu den 20.730 Fahrradfans am Publikumstag. "Der Zuspruch dieses Jahr war sehr gut. Unsere Kunden freuen sich über tolle Gespräche und gute Geschäfte - flankiert vom weltweit einzigartigen Messeflair am Bodensee bei auch allerbestem Wetter", bilanziert Messegeschäftsführer Klaus Wellmann die 24. Auflage der Leitmesse und verweist bereits auf Weiterentwicklungen im kommenden Jahr. "Für die Eurobike 2016 setzen wir eine Neukonzeption mit permanenter Testmöglichkeit und zweitem Publikumstag um und ändern dafür die Tagefolge."

Trends, Hintergründe, Inspiration - mit mehr als 300 gemeldeten Weltpremieren stellte die Leitmesse an vier Tagen die Innovationskraft der gesamten Fahrradbranche unter Beweis. "Die Eurobike 2015 spiegelte eindrucksvoll wider, mit welcher Dynamik die Mobilität auf zwei Rädern inzwischen unterwegs ist und schaltete den Optimismus der ganzen Branche einen Gang höher", erklärt Bereichsleiter Stefan Reisinger zum Messeschluss am Samstag. Laut einer Fachbesucher-Umfrage bewerten 70 Prozent der Gäste die konjunkturelle Situation des Fahrrads mit steigender und 20 Prozent mit gleichbleibender Tendenz. Der Gang durch die Messehallen machte deutlich: Das E-Bike ist und bleibt ein starker Wachstumsmotor der Fahrrad-Branche. Hier werden künftig völlig neue Zielgruppen erschlossen. Auch das Thema Vernetzung und multimediale Anwendungen am Fahrrad gewinnen an Bedeutung.

Die Eurobike in Friedrichshafen bietet dafür nach Meinung vieler Branchenexperten die szenegerechte und professionelle Plattform. Bernhard Lange, Geschäftsführender Gesellschafter, Paul Lange & Co. OHG: "Die Eurobike hat auch bei ihrer 24. Auflage mehr als deutlich bewiesen, dass sie zurecht als die Welt-Leitmesse der Fahrradbranche gilt. Die Stimmung in der Branche ist hervorragend. Es zeigt sich deutlich, dass Fahrradfahren boomt und in seiner verkehrspolitischen, aber auch gesellschaftlich-kulturellen Bedeutung immer wichtiger wird. Wir gehen sehr optimistisch in das kommende Jahr." Überzeugt ist auch Gaetan Vetois, Europa-Marketingdirektor von Sram: "Für uns ist sehr wichtig, auf der Eurobike Präsenz zu zeigen. Es ist die Gelegenheit, unsere Händler und Kunden zu treffen sowie unsere neuen Produkte zu zeigen. Wir hatten viele Besucher am Stand und haben viel Enthusiasmus gespürt. Die Messe ist ein Termin, den wir nie verpassen wollen." Frank Sirringhaus, Geschäftsführer von Sigma Sport ergänzt: "Zur Eurobike erfährt man, was im Bereich Fahrrad und Zubehör passiert. Wo sonst sähe man das besser als hier, wo alles von A bis Z vertreten ist?"

Ihren starken Stellenwert, auch mit der Kongressfunktion, unterstreicht die Eurobike Academy mit zahlreichen messebegleitenden Konferenzen, Seminaren und Workshops. "Diese Meetings wurden von international renommierten Referenten durchgeführt und waren Anlaufstelle für Branchenvertreter aus allen Geschäftsfeldern des Bikesports", freut sich Projektleiter Dirk Heidrich. Darüber hinaus konnten auch der Eurobike Demo Day am Dienstag, der Travel Talk, die Eurobike Awards, Testparcours und die Trend Show beim Publikum punkten.

Eurobike 2016 mit neuem Konzept und Änderung der Tagefolge

Die 25. Eurobike wird im kommenden Jahr konzeptionelle Änderungen der Leitmesse vornehmen: So werden die Testmöglichen des Demo Day, der bislang jeweils am Vortag der Eurobike stattfand, als permanenter Bestandteil in die Eurobike eingebettet. Dies führt zu einer weiteren Stärkung der Test-Services für Fachbesucher und zukünftig auch der Bikefans.

Als weitere Neuerung wird die Eurobike 2016 mit einem zweiten Publikumstag am Sonntag aufwarten und somit noch mehr Endverbraucher die Chance bieten, sich für das Thema Fahrrad zu begeistern. Daraus resultiert, dass die 25. Eurobike mit der geänderten Tagefolge von Mittwoch, 31. August bis Sonntag, 4. September 2016 durchgeführt wird. Die Tage Mittwoch bis Freitag sind den Fachbesuchern vorbehalten und das Wochenende spricht gezielt die Endverbraucher an. "Wir haben diese Konzeptänderungen initiiert, um die Begeisterung für die Zweiradmobilität auf globaler Ebene weiter zu entfachen. Es freut uns, dass bereits zahlreiche potente Partner davon überzeugt sind, dass dies der Schritt in die richtige Richtung ist. Wohlwissend, dass damit alle Beteiligten der Eurobike mit neuen Herausforderung konfrontiert werden, die es zu meistern gilt", erklären Messechef Klaus Wellmann und Eurobike-Bereichsleiter Stefan Reisinger.

Ausstellerstimmen zum neuen Eurobike-Konzept:

  • Bernhard Lange, Geschäftsführender Gesellschafter Paul Lange & Co. OHG:
    "Wir begrüßen die neue Ausrichtung von drei Fachhandelstagen inklusive dauernder Testmöglichkeiten sehr. Dem Endkunden die Chance zu geben, Samstag und Sonntag zusätzlich das breiteste Testangebot auf dem zukünftigen Eurobike-Festival anbieten zu können, ist die konsequente Umsetzung, den Welthandelsplatz Eurobike zu stärken."
  • Thomas Raith, Geschäftsführer Derby Cycle Holding GmbH:
    "Wir von Derby Cycle unterstützen die konzeptionelle Weiterentwicklung der Eurobike, die sowohl eine Stärkung der Business to Consumer-Fokussierung sowie einen Ausbau der Test- und Erlebnismöglichkeiten im Rahmen der ganzen Messedauer mit sich bringen."
  • Reto Aeschbacher, Brand & Marketing Division Manager, Scott Sports SA:
    "Die Eurobike hat sich in den letzten 20 Jahren von einer reinen Ordermesse zur globalen Industrieplattform entwickelt. Dadurch haben sich die Bedürfnisse geändert und neben Produktpräsentationen ist die Darstellung der Marke und des Markenumfeldes enorm wichtig geworden. Ebenso ist der Wunsch gestiegen, Händlern und Endverbrauchern mit Testmöglichkeiten eine Produkterfahrung zu bieten. Deshalb ist die Verstärkung der Endverbraucheransprache mit einem zweiten Endkonsumententag und zugleich der Testmöglichkeit während der Messe die richtige Konsequenz."
  • Claus Wachsmann, Marketing Projekt Manager, Cube Bikes:
    "Die weltweite Begeisterung und Nachfrage zum Thema Fahrrad steigt. Daher ist es für Cube nur konsequent, diesen Aspekt stärker darzubringen. Wir freuen uns darauf, das Thema im nächsten Jahr in Friedrichshafen auf ein neues Level zu heben."

Quelle: www.eurobike-show.de/eb-de/presse/presseberichte-detail.php?obj_id=547

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Eurobike Award markiert den State of the Art im Fahrradmarkt

Jeder Radprofi träumt davon, einmal im Gelben Trikot über die Champs-Élysées zu radeln. Was für den Radsportler der Sieg bei der Tour de France ist, ist für den Fahrrad- und Zubehöranbieter der Eurobike Gold Award: die größte Auszeichnung, die ein neues Produkt in der Fahrradwelt erreichen kann. Bereits am ersten Messetag der Eurobike 2015 wurden zwölf Produktneuheiten ausgezeichnet, die den State of the Art im Fahrradmarkt neu definieren und damit würdige Gewinner des Gold Awards sind. Ein Unternehmen wird für ein innovatives Konzept, das einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit wertvollen Rohstoffen leistet, mit dem Eurobike Green Award ausgezeichnet.

Exakt 500 eingereichte Produktneuheiten, sechs kompetente Jury-Mitglieder, die fachliche Moderation durch den Deutschen Designer Club und zwei Tage voller kontroverser Diskussionen: Das Resultat sind zwölf goldene Aufkleber, die am Ende einer zweitägigen Jury-Sitzung auf ganz unterschiedlichen Produkten klebten und die Gewinner des diesjährigen Eurobike Gold Award markierten. So unterschiedlich die ausgezeichneten Produkte sein mögen, eines haben sie alle gemeinsam: "In einer Zeit, in der der Fahrradmarkt seine innovativen Potenziale in vollen Zügen auslebt, gibt es dennoch Produkte, die aus dem ohnehin schon starken Marktangebot herausstechen. Diese Produkte verschieben den Benchmark, der in der Branche technische Innovationen und besonderes Design definiert. Nur solche Produkte sind würdige Gewinner für den Eurobike Gold Award", sagt Dirk Heidrich, Projektleiter der Eurobike bei der Messe Friedrichshafen.

Diesen hohen Anspruch sieht die sechsköpfige Fachjury des Eurobike Award in diesem Jahr bei diesen Gold-Gewinnern erfüllt:

  • Kompakt-E-Bike Radius von Winora
    Das Radius von Winora ist ein neues E-Bike-Modell, das vor allem Menschen in beengten, urbanen Wohnsituationen anspricht. Mit Yamaha-Antrieb und kompakten Abmessungen bietet es Fahrspaß, ohne viel Abstellfläche in Anspruch zu nehmen.

    Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: "Dieses kompakte E-Bike macht Laune. Es ist einerseits ein Stadtflitzer, der aber gleichzeitig durch seinen geringen Stellplatz auch einen hohen Nutzwert für urbane Menschen bietet. Dazu tragen auch durchdachte Details bei, wie die faltbaren Komponenten und eine gute Position für den Tragegriff."

  • E-Mountainbike Turbo Levo FSR von Specialized
    Mit dem Modell Turbo Levo FSR betritt nun auch der Mountainbike-Pionier Specialized den Markt für Mountainbikes mit Elektro-Motor. Der Grund, warum das amerikanische Unternehmen für seine Premiere in diesem Segment etwas länger gebraucht hat, erschließt sich beim ersten Blick auf dieses neue E-Mountainbike, bei dem die Systemintegration der E-Bike-Technik perfekt gelöst ist.

    Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: "Dieses Bike ist sensationell. Es macht auch Mountainbikern, die bisher ohne E-Antrieb rundum glücklich waren, Laune auf dieses junge Produktsegment. Die Integration des Brose-Antriebssystems ist meisterhaft umgesetzt."

  • E-Bike Commuter Bike von Coboc
    Mit E-Bikes, die ihre Antriebskomponenten fast unsichtbar integrieren, hat der Heidelberger Anbieter Coboc bereits einige Fans in der Fahrradszene gewonnen. Mit dem Commuter Bike wird der bisher eher sportliche Ansatz der Marke nun auch in ein Fahrrad für den urbanen Alltag übersetzt.

    Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: "Dieses Fahrrad ist superschön. Man sieht ihm seine Eigenschaft als E-Bike auch auf den zweiten Blick nicht an. Der Antrieb fühlt sich sehr harmonisch an. Durch sein niedriges Gewicht fährt sich dieses E-Bike zudem auch mit ausgeschaltetem Antrieb sehr gut. "

  • Fahrradträger Bike-Lift von EAL
    Der Bike-Lift von EAL ist ein Fahrrad-Heckträger für das Auto, der sich elektrisch bis auf Bodenniveau absenken und wieder anheben lässt. Dadurch können insbesondere schwere Fahrradtypen, wie beispielsweise E-Bikes, leicht aufgeladen werden.

    Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: "Beim Transport von E-Bikes haben gerade ältere Leute häufig das Problem, dass sie sich nur schwer auf den Fahrradständer hieven lassen. Die Idee, einen Lift in den Fahrradständer zu integrieren, ist für uns neu und bedeutet deshalb einen echten Fortschritt. Zudem lässt sich der Fahrradträger bei Nichtgebrauch kompakt zusammenfalten und dank seiner Transportrollen mühelos bewegen."

  • Modularer Pumptrack von Bikeparkitect
    Der modulare Pumptrack von Bikeparkitect kann bei Events oder für andere Zwecke schnell aus modularen Elementen zusammengesetzt werden. Dabei wird bereits die Planung mit Modellen im verkleinerten Maßstab zur spielerischen Aufgabe.

    Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: "Die Idee eines modularen Systems für Bikeparks hat uns sofort überzeugt. Die Zusammensetzung der Module lässt sich als Modell spielerisch und einfach planen. Für Events kann so in kurzer Zeit ein Parcours auf die Beine gestellt werden. Die einzelnen Bestandteile des modularen Bikeparks lassen sich leicht transportieren und können so auch in Städten auf- und abgebaut werden."

  • Lasten-E-Bike Spicy Curry von Yuba Bicycles
    Die kalifornische Bike-Schmiede Yuba ist einer der Vorreiter für das Revival der Lastenräder in der Fahrradszene. Mit dem Spicy Curry werden die Gene der Marke nun für das E-Bike-Zeitalter weiterentwickelt.

    Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: "Dieses Lastenrad mit Elektroantrieb ist ein durchdachter Beitrag auf dem Weg zu autofreien Städten. Der Gepäcktransport ist gut gelöst und auch für schwere Lasten ausgelegt. Das Fahrrad mag auf den ersten Blick etwas behäbig wirken, lässt sich aber sehr flott und agil im Straßenverkehr bewegen."

  • Rennrad Slate Force CX1 von Cannondale
    Gravel Bikes, also Rennräder, die sich mit ihren breiteren Reifen auch mal abseits asphaltierter Straßen gut fortbewegen lassen, sind einer der neuen Trends im Fahrradmarkt 2016. Mit dem Slate Force CX1 geht der amerikanische Fahrradhersteller Cannondale noch einige Schritte weiter.

    Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: "Dieses neue Bike von Cannondale verbindet zwei Welten, die üblicherweise wenig Berührungspunkte haben. Es nimmt Anleihen beim Mountainbike und übersetzt diese für die Straße. Damit erweitert es die Zielgruppe für den Radsport."

  • Cross-Bike U.P. von Open Cycle
    Die Marke Open Cycle ist bisher vor allem für leichte und schnelle Mountainbikes bekannt. Die Macher der Marke haben jedoch auch Wurzeln in der Rennradszene. Insofern war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis Open Cycle ein Fahrrad entwickelt, das Gene aus beiden Produktsegmenten besitzt. Das U.P. kann wahlweise mit Rennrad- oder mit Mountainbike-Reifen bestückt werden.

    Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: "Neben dem ansprechenden und auffälligen Rahmendesign ist bei diesem Cross Bike das offene Konzept preiswürdig. Denn es lassen sich verschiedene Laufradgrößen und Reifentypen daran montieren. Damit besitzt das U.P. eine besonders hohe Flexibilität für diverse Untergründe."

  • Kinder-MTB Belter 20 Trail 3S von Early Rider
    In den letzten Jahren hat sich in Großbritannien eine Szene von Herstellern entwickelt, die sich auf hochwertige Kinderräder spezialisiert hat. Dazu zählt auch die Marke Early Rider, die mit dem Belter 20 ein durchdachtes Sportgerät für die jüngsten Mountainbiker auf die Räder stellt.

    Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: "Es gibt nur wenige Kinderräder, die so aussehen wie ein "großes" Mountainbike. Das Belter ist so eines. Preiswürdig ist es dadurch, da alle wichtigen Komponenten wie Bremsgriffe mit verkürzter Griffweite, kurze Kurbeln und Schalthebel komplett auf Kinder ausgerichtet sind. Auch die Ausstattung mit hochwertigen Reifen ist in diesem Produktsegment eher die Ausnahme."

  • Sportbrille Variatronic S von Uvex
    Sportbrillen, deren Tönung sich selbständig auf unterschiedliche Lichtsituationen einstellt, kennt die Fahrradszene schon länger. Die Geschwindigkeit, mit der dies bei den elektrochromatischen Scheiben der Variatronic S von Uvex geschieht, nämlich innerhalb einer Zehntelsekunde, ist jedoch außergewöhnlich.

    Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: "Diese Fahrradbrille beeindruckt uns durch ihre Sensortechnologie. Die Tönung passt sich geänderten Lichtverhältnissen an - und das so schnell, wie wir es von keiner anderen Brille kennen."

  • Diamond E-Bike-Jacke von Pure Electric
    Schnelle Pedelecs, die bis zu 45 km/h mit Motorunterstützung erreichen, werden immer beliebter. Die höheren Geschwindigkeiten erfordern jedoch auch eine neue Sichtweise auf Schutzausrüstung, der Pure Electric mit dieser neuen Jacke Rechnung trägt.

    Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: "Die Fahrradjacke überträgt Elemente aus der Motorradbekleidung auf die Bedürfnisse von S-Pedelec-Fahrern. Das wird besonders an den integrierten Protektoren deutlich. Dabei trägt sich die Jacke sehr bequem."

  • Mountainbike Aenimal Bhulk von Eurocompositi
    Der Rahmen des Aenimal Bhulk wird in einem 3D-Druckverfahren hergestellt. Das dabei verwendete Biopolymer stammt aus nachwachsenden Ressourcen.

    Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: "Das Aenimal Bhulk könnte einen neuen Trend begründen. Es ist das erste Mountainbike, dessen Rahmen mittels eines 3D-Druckers aus biologisch abbaubaren, recycelbaren und recycelten Materialien hergestellt wird. Wir zeichnen bei dieser Innovation auch die Vision aus, dass diese Technologie das Customizing und die Herstellung von Fahrrädern revolutionieren könnte."

  • Neben den zwölf Gold Awards gab es im Jahr 2015 auch einen Green Award für ein Konzept zum Recycling von Fahrradschläuchen des Reifenherstellers Schwalbe. "Fahrradhändler wissen oft nicht, wohin mit alten und kaputten Schläuchen. Schwalbe-Schläuche sind zu 100 Prozent recycelbar und können von den Händlern nun kostenfrei an den Hersteller zurückgegeben werden. Schon jetzt bestehen die fabrikneuen Schläuche von Schwalbe zu 20 Prozent aus recyceltem Material", sagte die Jury zu dieser Weiterentwicklung eines Konzepts, das schon seit einigen Jahren in ähnlicher Form bei Fahrradreifen angewendet wird.

"Das Teilnehmerfeld war sehr spannend. Es gibt viele Produkte, die wirklich interessant sind", sagt Jury-Mitglied Jens Klötzer zu den diesjährigen Award-Gewinnern. Für den Redakteur der Fachzeitschrift "Tour" steht nach getaner Jury-Arbeit fest: "2016 wird ein besonders spannendes Modelljahr für die Fahrradbranche."

Mit großem Interesse wurde von den Jury-Mitgliedern auch die Entwicklung im E-Bike-Segment verfolgt, das in diesem Jahr besonders viele Wettbewerbsteilnehmer stellte. "Bei den E-Bikes gibt es viel mehr Anwendungen als noch vor zwei Jahren. Und die Fahrräder sind schon sehr weit entwickelt. Ich kann mir vorstellen, dass es in fünf Jahren kein Fahrrad mehr ohne E-Motor gibt. Das geht so schnell, das erstaunt mich", sagt Jury-Mitglied Rodrick de Munnik, Chefredakteur des niederländischen Fachmagazins Fiets. Weitere Juroren waren: Designer Nils Holger Moormann, Fahrrad-Journalist Daniel O. Fikuart (Chefredakteur Elektrorad), Mountainbike-Profi Karen Eller sowie Matia Bonato vom italienischen Familienunternehmen "Biciclette Rossignoli"

Quelle: www.eurobike-show.de/eb-de/presse/presseberichte-detail.php?obj_id=545

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29. August 2015
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MESSE FRIEDRICHSHAFEN (www.eurobike-show.de)

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