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Erstes Mainzer Fahrradhäuschen

Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz übernimmt Finanzierung

Fahrradhäuschen in Mainz
Fahrradhäuschen in Mainz © SYRA_SCHOYERER ARCHITEKTEN BDA

Mainz hat sein erstes Fahrradhäuschen. Es steht auf der Mittelinsel in der Hindenburgstraße in der Nähe der Kaiserstraße und bietet künftig bis zu zwölf Rädern diebstahlsicher und witterungsunabhängig Platz. Katrin Eder und Detlev Höhne, Vorstände der Mainzer Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz, stellten das Pilotprojekt am 26. August 2015 der Öffentlichkeit vor. Die Stiftung hat die Finanzierung des Fahrradhäuschens übernommen, die Entwicklungs- und Investitionskosten des Pilotprojektes betrugen rund 27.000 Euro. Betrieben wird die etwa acht Quadratmeter große Anlage von der MVG-Tochter "MVGmeinRad GmbH", die auch das gleichnamige Mainzer Fahrradverleihsystem betreibt. Als Architekten zeichnet das Büro SYRA_Schoyerer Architekten BDA verantwortlich.

Die Idee, die hinter dem Fahrradhäuschen steckt: Immer mehr Stadtbewohner erkennen die Vorteile des Fahrrads beim Zurücklegen innerstädtischer Wege: Man ist schnell und unabhängig unterwegs, schont die Umwelt, tut etwas für die eigene Fitness, hat kein Stauproblem - und spart überdies noch Geld. Zur kompletten Wegekette gehört aber auch das sichere und problemlose Abstellen. Leider haben viele Mainzer hierfür aber zu Hause keine geeignete Möglichkeiten: Mehrfamilienhäuser in Blockbauweise haben oft nur kleine, sehr niedrige oder gar keine Fahrradkeller, die außerdem nicht einfach erreichbar sind. Nicht zuletzt aus Feuerschutzgründen dürfen die Räder zudem meist nicht im Treppenhaus stehen, und so bleibt der Radfahrerin oder dem Radfahrer nur das beschwerliche Tragen des Fahrrads in die eigene Wohnung oder das völlig ungeschützte Abstellen vor der Tür. "Hier könnten Fahrradhäuschen eine wirkliche Erleichterung darstellen und den Radverkehr fördern", erläuterte die Mainzer Verkehrsdezernentin Katrin Eder.

Das neue Fahrradhäuschen (SYRA_SCHOYERER ARCHITEKTEN BDA) in der Hindenburgstraße ist mit einer Tür verschlossen. Es hat einen Durchmesser von 3 Metern und eine Gesamthöhe von 3,33 Meter. Die Tragkonstruktion des Häuschens besteht aus feuerverzinktem Stahl. Die Räder werden hochkant an einer drehbaren mit Gasdruckfeder versehenen Halterung aufgehängt, die sich an einem Drehkarussell aus Stahl befindet. Die Gasdruckfeder ermöglicht es auch älteren und schwächeren Menschen, ihr Fahrrad dort sicher unterzustellen. Die Außenverkleidung des Fahrradhäuschens besteht aus verdrehtem Flachstahl. Das Fahrradhäuschen bietet Platz für bis zu 12 Räder. ln dem Fahrradhäuschen hängen die Fahrräder witterungsgeschützt und sicher vor Diebstahl und Vandalismus.

"Die Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz stellt die Stellplätze gegen eine Betriebsführungspauschale von 10 Euro im Monat pro Stellplatz zur Verfügung", erläuterte Stiftungsvorstand Detlev Höhne. Jedem Nutzer wird ein individueller Transponder ausgehändigt, der den Zutritt zum Pavillon ermöglicht.

Weitere Informationen und Stellplatzanfragen über pavillon(at)mvg-mainz.de. Hier können sich Interessierte auch direkt für die Nutzung ab 1. September 2015 anmelden.

Quelle: http://www.stadtwerke-mainz.de/medien/presseforum/pressemitteilungen/pressemitteilung/article/erstes-mainzer-fahrradhaeuschen/

Meta Infos
Stand der Information
28. August 2015
Quelle

Stadtwerke Mainz AG (www.stadtwerke-mainz.de)

Land
Rheinland-Pfalz
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Fahrradhäuschen