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Startschuss für Wettbewerb "Mit dem Rad zur Arbeit" 2012

Gut für die Umwelt, für die eigene Gesundheit und nicht zuletzt für den eigenen Geldbeutel: Statt auf fallende Spritpreise zu hoffen, treten Arbeitnehmer, Auszubildende und Studenten auch in diesem Jahr wieder regelmäßig in die Pedale – und profitieren so gleich mehrfach vom Fahrrad als Alltagsgefährt. Besonders einfach und gesellig geht das im Rahmen der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit", die der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und die Gesundheitskasse AOK auch im Jahr 2012 wieder gemeinsam ausrichten.

Die Teilnahme ist denkbar einfach: Wer sich online oder per Post anmeldet, sollte zwischen dem 1. Juni und dem 31. August an mindestens 20 Tagen per Rad an den Arbeitsplatz kommen – gerne auch organisiert in kleinen Kollegen-Teams, was den Spaßfaktor und die Motivation noch steigert. Zudem winken den Teilnehmern wie in den Vorjahren auch 2012 wieder attraktive Preise, die von namhaften Sponsoren zur Verfügung gestellt wurden. "Fast 30 Prozent der Menschen nutzen hierzulande das Fahrrad bereits für ihren Weg zur Arbeit", sagte der stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende Bertram Giebeler bei der zentralen Auftaktveranstaltung in Frankfurt am Main. "Unsere Aktion ist eine attraktive Einladung an alle Berufstätigen, das Rad für ihren täglichen Weg zur Arbeit einmal auszuprobieren und ihre Alltagswege ganz neu zu entdecken."

Die Banken- und Messestadt ist zum zweiten Mal Gastgeber für den bundesweiten Startschuss von "Mit dem Rad zur Arbeit", den die Organisatoren gemeinsam mit Frankfurts Verkehrsdezernent Stefan Majer am Römer begingen. Gemeinsam mit Gästen und Aktions-Radlern aus teilnehmenden Unternehmen ging es anschließend auf die traditionelle Eröffnungsradtour quer durch die Frankfurter Innenstadt. Ziel war die Förderbank KfW, die sich ebenfalls für "Mit dem Rad zur Arbeit" engagiert. Frankfurt gilt bundesweit als ein positives Beispiel für die Förderung des Alltagsradverkehrs, dessen Anteil in der Main-Metropole aktuell bei rund 15 Prozent liegt. So hat die Stadt ein Radfahrbüro eingerichtet, das sich um die Radinfrastruktur, mehr Service und Öffentlichkeitsarbeit kümmert.

Das Konzept von "Mit dem Rad zur Arbeit" hat sich in mehr als zehn Jahren – seit die Aktion 2001 in Bayern erstmals startete – bestens bewährt. Sie ist nicht nur die langlebigste, sondern auch die größte Alltagsradfahr-Aktion in Deutschland. Die Teilnehmerzahl ist mit zuletzt 172.000 Radfahrern kontinuierlich gestiegen. Die Teilnehmer legten 2011 mit fast 20 Millionen Kilometern noch einmal deutlich mehr Wegstrecke zurück als in den Vorjahren. "Arbeitnehmer nutzen das Fahrrad als gesunde Verkehrsmittel-Alternative häufiger und für längere Strecken als bisher", so Dr. Wilfried Boroch, Marketingchef und Unternehmenssprecher der AOK Hessen. "Diese neue Lust am Radfahren zum Arbeitsplatz gilt es zu fördern, denn sie unterstützt unsere Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung."

Wie eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt, könnte eine stärkere Nutzung des Fahrrads – auf einem Drittel aller Innenstadt-Wege bis sechs Kilometern – nicht nur die Umwelt um fast acht Millionen Tonnen CO2 entlasten, sondern auch die Gesundheitsausgaben hierzulande deutlich senken: Laut UBA müssten die Gesetzlichen Krankenkassen dann elf Milliarden Euro weniger für die gesundheitlichen Folgen von Bewegungsmangel aufbringen. Auch die Arbeitgeber profitieren, da regelmäßige Radfahrer bis zu 50 Prozent weniger krankheitsbezogene Fehlzeiten im Betrieb verursachen. Nicht nur der persönliche, sondern auch der gesellschaftliche Nutzen von mehr Alltags-Radverkehr ist also groß.

Mehr Informationen zur Aktion unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de sowie unter www.adfc.de/gesundheit.

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Zur Original-ADFC-Mitteilung

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Stand der Information
7. Mai 2012
Quelle

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Bundesverband e. V. (www.adfc.de)

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