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Städtische Transportpolitik kann zur Sicherung der globalen Ernährung beitragen

Radfahrer und Fußgänger
© Doris Reichel

Die Förderung von Laufen und Radfahren im Rahmen einer gesunden städtischen Transportpolitik trägt zur Verringerung des weltweiten Erdölbedarfs und zur Sicherung der globalen Ernährung bei. Die zu senkende Verbreitung der Fettleibigkeit kann den weltweiten Bedarf für Treibstoffe und Lebensmittel gleichermaßen mindern.

Dies berichten Dr. Phil Edwards and Ian Roberts von der London School of Hygiene and Tropical Medicine (LSHTM) im angesehenen Medizinjournal "The Lancet" im Mai 2008.

Die Gründe dafür sind unter anderem:

  • Übergewichtige konsumieren mehr Lebensmittel. Sie verbrauchen 18% mehr Nahrungsmittelenergie als eine Bevölkerung mit stabilen mittleren Body-Maß-Index.
  • Fettleibige benötigen mehr Treibstoffbedarf, weil Übergewichtige aufgrund ihres Körpergewichts weniger zu Fuß gehen und mehr (Auto) fahren.
  • Der Rückgang der Nachfrage nach motorisiertem Transport reduziert den Treibstoffbedarf, senkt die Treibhausgasemissionen und das Bedürfnis nach Biokraftstoffen.

Quellenangaben/Link:
Dr. Phil Edwards / Ian Robertson in: The Lancet, Volume 371, Number 9625, 17 May 2008
www.thelancet.com/journals/lancet
download.thelancet.com/pdfs/journals/0140
www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673608607163/fulltext -6736/PIIS0140673608607163.pdf

Meta Infos
Stand der Information
27. Mai 2008
Quelle

Dr. Phil Edwards / Ian Robertson in: The Lancet, 2008 // Difu (A.H.)

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