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Österreich

Städtebund begrüßt Neuerungen für Radfahrer

"Die geplanten Neuerungen für eine Verbesserung des Radverkehrs in Städten und Gemeinden sind äußerst begrüßenswert", sagte am 24.02.2011 Thomas Weninger, Generalsekretär des Österreichischen Städtebunds zum jüngst präsentierten Verkehrssicherheitsprogramm durch Verkehrsministerin Doris Bures.

Bereits im Frühjahr 2008 war der Städtebund mit konkreten Vorschlägen zur Novellierung der Straßenverkehrsordnung (StVO) im Radverkehrsbereich an Bundesministerin Bures herangetreten. An dem nunmehr durch Bures vorgestellten Verkehrssicherheitsprogramm, an dem der Städtebund stark mitgearbeitet hatte, begrüßt der Städtebund insbesondere die Maßnahmen zur Ökologisierung des Verkehrs durch den Schwerpunkt auf den Radverkehr.

"Für die Städte bedeuten die im Verkehrssicherheitsprogramm vorgestellten Maßnahmen eine große Unterstützung bei deren Bemühungen, die Anzahl der innerstädtischen Wege vom Autoverkehr auf einen höheren Anteil an RadfahrerInnen und natürlich auch NutzerInnen des Öffentlichen Verkehrs umzustellen", so Weninger.

Und weiter: "Die Aufhebung der Radwegbenützungspflicht, eine bereits jahrzehntelange Forderung des Städtebundes zur Flexibilisierung des Radverkehrs, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Dabei wäre es aber sinnvoll, eine generelle, bundesweit einheitliche Regelung einzuführen. Nur so kann den Städten und ihren BürgerInnen in einer allgemeinen und praktikablen Art Verkehrssicherheit garantiert werden", so Weninger.

Auch bei den Fahrradstraßen weist der Städtebund darauf hin, dass diese nur ihren Zweck erfüllen können, wenn sie nicht in Form von abgelegenen Ausweichstrecken und damit eher als "Ausflugsrouten" umgesetzt werden. Stattdessen sollen – ähnlich wie in Deutschland – Hauptverkehrswege weiterhin von allen Verkehrsmitteln gemeinsam genutzt werden, aber als "Vorrangstraßen" für den Radverkehr definiert werden, um die Attraktivität der Benützung dieser Strecken zu gewährleisten.

"Dass diese Maßnahmen nun im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms umgesetzt werden sollen zeigt, dass die Bundespolitik die Zeichen der Zeit erkannt hat. Diese gehen eindeutig in Richtung Ökologisierung des Stadtverkehrs zu Gunsten aller Bürgerinnen und Bürger", so Weninger abschließend.

Zur Originalpressemitteilung (www.staedtebund.gv.at)

Weitere Informationen des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie:

Meta Infos
Stand der Information
24. Februar 2011
Quelle

Mag. Saskia Sautner, Österreichischer Städtebund, Tel. 01-4000-89990, saskia.sautner(at)staedtebund.gv.at

Land
Oesterreich
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen