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Radverkehr in Fußgängerzonen

Stadt Gera als Modellstadt in Forschungsvorhaben einbezogen

Beschilderung einer Fußgängerzone in Oldenburg
Beschilderung einer Fußgängerzone in Oldenburg © Sebastian Bührmann

Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur führt die Fachhochschule Erfurt das Forschungsvorhaben "Mit dem Rad zum Einkauf" durch, in dem die Stadt Gera als Modellstadt einbezogen wird.

Die Stadt hatte sich für das Projekt beworben, um Parameter zu erhalten, wie künftig das Fahrradfahren in den Fußgängerzonen geregelt sein könnte. Gegenwärtig ist die Sorge für den Radverkehr von 10 bis 18 Uhr gesperrt, während er in den anderen Fußgängerzonen ganztägig gestattet ist.

Im Rahmen des NRVP-Forschungsprojektes wird seitens der Fachhochschule in der Geraer Fußgängerzone eine Befragung von Passanten durchgeführt. Dabei werden Fußgänger und Radfahrer sowie auch Kunden des Einzelhandels durch Studenten der Fachhochschule befragt, um deren Mobilitätsverhalten zu erfassen.

Um zu relevanten Ergebnissen zu gelangen, wird die Sperrung der Sorge für den Fahrradverkehr voraussichtlich ab Anfang Juni 2016 für eine gewisse Zeitspanne aufgehoben. Die Untersuchungen durch die Hochschule werden sowohl vor als auch nach der verkehrsrechtlichen Freigabe des Radverkehrs durchgeführt.

Nach Abschluss des Forschungsvorhabens sollen die Ergebnisse helfen, über die künftige verkehrsrechtliche Regelung des Radverkehrs in Geras Fußgängerzonen zu entscheiden.

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Stand der Information
28. Mai 2016
Weitere Informationen
Quelle

Stadtverwaltung Gera (www.gera.de)

// Difu (A.H.)
Land
Thüringen
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
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