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BürgerInnen wissen am besten, wo Sie Ihr Fahrrad abstellen wollen

Stadt Aachen hat neues "Meldeportal Radbügel"

Meldeportal "Radbügel für Aachen"
Meldeportal "Radbügel für Aachen" © Stadt Aachen, Foto: Nadine Jungblut

Neue Radbügel für Aachen: Meldeportal eingerichtet

Die Stadt Aachen hat Mitte April 2020 ihr neues "Meldeportal Radbügel" im Internet freigeschaltet. Es ist über folgende Internetadresse erreichbar: www.radbuegel-aachen.de.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können den Fachleuten der Stadt über dieses Internetportal mitteilen, wo sie neue Fahrradbügel platziert haben möchten. An diesen Bügeln lassen sich Fahrräder bekanntermaßen gut und relativ sicher abstellen. In Aachen sollen in den nächsten acht Jahren 5.000 neue Fahrradbügel aufgestellt werden.

Oberbürgermeister Marcel Philipp freut sich über das neue Meldeportal im Netz. Er sagt: "Wir benötigen mehr Sicherheit und mehr Raum für den Radverkehr in Aachen, dazu gehören auch mehr Fahrradabstellanlagen. Seit November vorigen Jahres haben mir viele Bürgerinnen und Bürger sowie die Initiatoren des Radentscheids Standortvorschläge für Fahrradbügel geschickt. Sie wurden in das jetzt freigeschaltete Online-Tool eingearbeitet und sind zum Teil bereits durch die Verwaltung geprüft worden."

Seit der Annahme des Radentscheids im November 2019 durch den Stadtrat konnten rund 250 Fahrradbügel an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet schon aufgestellt werden.

Alle Meldungen, die bis Ende August 2020 über das neue Meldeportal bei der städtischen  Fachabteilung Verkehrsplanung und Mobilität eingehen, werden ebenso geprüft und bewertet. Sofern die vorgeschlagenen Standorte geeignet sind, werden dort Radbügel eingeplant.  Generell können interessierte Bürgerinnen und Bürger für das gesamte Stadtgebiet einen Bedarf an Radbügeln anmelden.

Doch nicht alle Wünsche sind erfüllbar. "Im Umfeld von Dom und Rathaus sind zusätzliche Fahrradbügel nur unter größeren Schwierigkeiten zu realisieren", sagt Uwe Müller, Leiter der Abteilung Verkehrsplanung und Mobilität. Das habe mit den vielen Veranstaltungen dort zu tun, aber auch mit Fragen des Brand- und Denkmalschutzes. Dies werde die Fachverwaltung in einem separaten Prozess prüfen.