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Sonderpreis Umweltverbund-ÖPNV-Radverkehr für den Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart

Fahrradbügel an einer Straßenbahnhaltestelle
Fahrradbügel an einer Straßenbahnhaltestelle © Alexander Hunger

"Mit attraktiven Angeboten wird es gelingen, noch mehr Menschen dazu zu bewegen, das eigene Auto stehen zu lassen und auf Bus und Bahn umzusteigen", zeigte sich Gönner bei ihrer Rede überzeugt. Insgesamt 17 Bewerbungen seien in diesem Jahr eingereicht worden, von denen eine Fachjury drei besonders auszeichnete. Erstmals vergab die Jury einen Sonderpreis für die beispielhafte Verknüpfung von ÖPNV und Radverkehr . "Die Resonanz auf die Ausschreibung des Innovationspreises ist weiterhin sehr groß. Das ist erfreulich und ein Beleg dafür, dass unsere Partner im ÖPNV gemeinsam mit dem Land an einem Strang ziehen", so Gönner. (...)

Sonderpreis für Umweltverbund ÖPNV - Radverkehr

Erstmals wird in diesem Jahr eine Bewerbung mit einem Sonderpreis gewürdigt. Ausgezeichnet wird der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) für die Entwicklung des VVS-Radroutenplaners zur Vernetzung von ÖPNV und Fahrrad im Umweltverbund. "Ein Ziel in der Verkehrspolitik muss es sein, die Trennlinien zwischen den Verkehrsträgern zu überwinden und die unterschiedlichen Verkehrsmittel noch besser miteinander zu verzahnen. Der Umweltverbund ist dafür ein zukunftsweisendes Beispiel, für das ich mir viele Nachahmer wünsche", so Ministerin Gönner.

Den Trend hin zu mehr umweltfreundlicher habe der VVS frühzeitig erkannt, betonte Gönner. "Mit einem neuen und sehr komfortablen Planungsinstrument werden dem Kunden neue Möglichkeiten eröffnet, Fahrrad und ÖPNV zu kombinieren." Der Routenplaner nutze umfangreiches Datenmaterial zum Straßen- und Wegenetz in der Region. Dabei werde der Radverkehr besonders gewichtet. Ergänzt würden die Informationen durch die mögliche Einbeziehung öffentlicher Verkehrsmittel. Im Vordergrund stünden dabei S-Bahnen, Stadtbahnen und Regionalzüge oder auch spezielle Fahrradbusse. "Selbst etwaige Sperrzeiten beispielsweise während des Berufsverkehrs werden berücksichtigt", so Gönner. Neben der klassischen Karte würden ergänzend Luftbilder integriert. Die ausgearbeiteten Touren könnten als PDF -Dokument ausgedruckt oder als GPS-Track gespeichert und auf den Rechner am Fahrrad geladen werden. "Auch auf die Freizeitdatenbank des VVS mit vielen interessanten Zielen und Informationen zu Restaurants, Badeseen oder Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke kann kombiniert werden", so Gönner. Der Routenplaner kommt bei der Kundschaft an. Innerhalb weniger Monate sei der im vergangenen Jahr erstmals eingeführte Planer fast 40.000-mal aufgerufen worden, durchschnittlich 251-mal am Tag. "Aus den Auswertungen ist ersichtlich, dass Bahnhöfe sehr häufig Start- oder Zielort von Touren sind und von den Verknüpfungsmöglichkeiten von ÖPNV und Fahrrad auch Gebrauch gemacht wird", so Gönner.

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Stand der Information
22. Februar 2011
Quelle

Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg

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