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Radwegebau in den Bundesländern

September 2015

Radwegbaustelle
Radwegbaustelle © Doris Reichel

Baden-Württemberg

Mit dem Fahrrad in die Zukunft: Radverkehrskonzeption des Landkreises Esslingen

Workshop der Städte und Gemeinden zur Radverkehrskonzeption des Landkreises Esslingen mit den Städten und Gemeinden

Der Landkreis Esslingen möchte den Radverkehr im Kreisgebiet unter dem Motto "Mit dem Fahrrad in die Zukunft" weiterentwickeln. Aufbauend auf einem bereits vorhandenen Radwegenetz soll ein flächendeckendes und attraktives Wegenetz für den Alltags- und Freizeitradverkehr im Landkreis geschaffen werden und die Verkehrssicherheit der Radfahrer und Fußgänger durch geeignete bauliche Maßnahmen verbessert werden.

Für die Erarbeitung einer neuen Radverkehrskonzeption für den Kreis fanden am 22. September 2015 zwei Workshops mit den Kommunen des Landkreises und weiteren Projektbeteiligten wie dem Allgemeinen Deutschen Fahrradfahrer Club (ADFC), dem Regierungspräsidium Stuttgart, der Polizei und den Tourismusverbänden im Freilichtmuseum in Beuren statt. Hier wurden die Maßnahmenvorschläge, die von einer Projektgruppe im Esslinger Landratsamt und dem beauftragten Planungsbüro RVK aus Frankfurt am Main entwickelt wurden, einer kritischen Prüfung unterzogen.

Entstanden sind die Vorschläge, nachdem der gesamte Landkreis mit dem Fahrrad befahren, alle in Frage kommenden Verbindungen bewertet und ein Zielnetz Radverkehr 2025 definiert wurde. Die Grundlage der Befahrung bildeten bestehende Unterlagen und Planungen der Städte und Gemeinden sowie im besonderen Maße auch die fast 700 Hinweise der Bürger, die über die mittlerweile beendete Online-Beteiligung Radverkehr eingegangen sind.

An den beiden dafür veranstalteten Workshops Alltagsradverkehr und Tourismus und Freizeitradverkehr haben 70 Personen als Vertreter der Kommunen und Verbände teilgenommen. In regionalen Gruppen wurde den Vorträgen zu den Themen Radverkehrskonzeption Aktueller Stand, Standardlösungen des Radverkehrs und Fahrradtourismus zugehört, bevor die Teilnehmer selbst tätig wurden.

Die Vertreter der Kommunen sondierten im Anschluss die vom Planungsbüro und der Projektgruppe vorgeschlagenen Maßnahmen, stimmten diese mit den Nachbarkommunen und den anwesenden Verbänden ab und stuften sie in die drei Klassen "hoher Bedarf", "mittlerer Bedarf" und "geringer Bedarf" ein. Die Einstufung fließt im weiteren Projektverlauf in die anstehenden Priorisierung der Maßnahmen ein.

Bevor die Radverkehrskonzeption abgeschlossen wird, haben die Kommunen aber nun noch die Gelegenheit, einzelne Maßnahmen und Netzabschnitte intern abzustimmen und Änderungen zu beantragen. Der Abschlussbericht der Radverkehrskonzeption wird für Anfang 2016 angestrebt. Alle Ergebnisse werden nach Abschluss der Arbeiten aufbereitet und für die Öffentlichkeit freigegeben. Hierzu ist eine Ergebnisplattform im Internet geplant.

Ansprechpartner im Landratsamt Esslingen ist Herr Lohberger vom Straßenbauamt unter Telefon 0711 3902-1155.

Quelle: Landkreis Esslingen am 23.09.2015

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Bayern

Staatsstraße 2196: Verkehrsfreigabe Geh- und Radweg zwischen Bad Steben und Lichtenberg (Frankenwald)

Bayerns Innen- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck hat am 6. September 2015 den Verkehr auf dem Geh- und Radweg entlang der Staatsstraße 2196 zwischen Bad Steben und Lichtenberg freigegeben. "Der Geh- und Radweg stärkt die Verkehrssicherheit und die Entwicklung des Tourismus im Frankenwald!" betonte Eck. Der Freistaat investierte mit 500.000 Euro in den Ausbau der rund zwei Kilometer langen Straße.

"Bayern ist Radlland Nummer Eins in Deutschland", zitierte der Bayerische Innen- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck aus der aktuellen Studie des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Dem Bau von Radwegen an Bundes- und Staatsstraßen kommt in Bayern eine wichtige Bedeutung zu. Das landesweite Radverkehrsnetz hat mittlerweile eine Länge von knapp 9.000 Kilometern.

"Von der neuen Strecke profitiert nicht nur der Radtourismus. Die Bayerische Staatsregierung hat die Radverkehrssicherheit schon lange im Fokus. Täglich sind rund 3.000 Fahrzeuge auf der Staatsstraße 2196 zwischen Bad Steben und Lichtenberg unterwegs", so Eck. Bislang war dort aber kein Radweg. Kritische Situationen beim Überholen blieben nicht aus. Durch die Fertigstellung des Geh- und Radwegs werde hier die Verkehrssicherheit ganz erheblich verbessert.

Der Freistaat Bayern investiert von 2015 bis 2019 über 200 Millionen Euro in den Ausbau der Radwege an Bundes- und Staatsstraßen.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr am 06.09.2015

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Bayern

Radzählgerät in Nürnberg eingeweiht

Ausgezeichnete "fahrradfreundliche Kommunen in Bayern" dürfen sich nicht nur mit dem Titel und einem entsprechenden Schild schmücken, sondern bekommen aus dem Innenministerium auch einen Zuschuss über 5.000 Euro für die Errichtung einer Radzählanlage. Als erste Kommune hat Nürnberg das Angebot nun genutzt: Anfang August 2015 weihten die Vorsitzende der AGFK Bayern, Marlene Wüstner und Baureferent Daniel Ulrich zusammen mit dem Leiter des Sachgebiets Radverkehr in der Obersten Baubehörde (OBB), Herr Blauth, das Messgerät am Königstorgraben ein. Neben der tagesaktuellen Zahl, die Ulrich mit 3.500 bis 4.000 Fahrern zu Spitzenzeiten beziffert, wird auch die Gesamtzahl der Radler angezeigt; bei 1,8 Mio. wird die Skala gesprengt. Die AGFK Bayern drückt die Daumen, dass das schnell passiert – auch wenn es einen "Reset" oder eine Neuskalierung nach sich ziehen würde. Bis es so weit ist, hat Nürnberg nun aber die Möglichkeit einer permanenten Messung des Radverkehrs und zeigt diese Zahlen auch präsent an; die Säule ist auch von der Fahrbahn perfekt einsehbar und veranschaulicht eindrucksvoll, dass der Radverkehr in Nürnberg einen wesentlichen Anteil des Gesamtverkehrsaufkommens ausmacht. Marlene Wüstner betont vor diesem Hintergrund auch ihre Freude darüber, dass die Stadt Nürnberg etwas "Sichtbares und Spürbares" geschaffen hat.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e. V. (AGFK Bayern) am 04.09.2015

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Berlin

Ausbau der Hauptstraße am Bahnknoten Ostkreuz von Markgrafendamm bis Karlshorster Straße mit Radstreifen

Die Hauptstraße verbindet die Bezirke Friedrichshain/Kreuzberg und Lichtenberg und wird zwischen Markgrafendamm und Karlshorster Straße auf 4 Fahrstreifen ausgebaut und durch straßenbegleitende Baumpflanzungen ergänzt. Damit sollen die bestehenden verkehrlichen Engpässe in diesem Bereich beseitigt und das Entwicklungsgebiet Rummelsburger Bucht besser erschlossen werden.

Die Bauarbeiten begannen am 21.09.2015, die Gesamtfertigstellung der Hauptstraße ist für den Sommer 2018 geplant. Die Hauptstraße wird als 4-streifige Hauptverkehrsstraße mit einem Mittelstreifen ausgebaut. Die Straße wird mit zwei zweistreifigen Richtungsfahrbahnen zuzüglich Radfahrstreifen angelegt. Für die Fußgänger sind beidseitig 3 m breite Gehwege vorgesehen. Im Bereich Kynaststraße bis Karlshorster Straße wird es einseitig Parktaschen geben. Auf beiden Straßenseiten werden dort insgesamt 30 Bäume gepflanzt. Am Knotenpunkt Hauptstraße / Kynaststraße wird eine neue Lichtsignalanlage errichtet und die Lichtsignalanlage an der Karlshorster Straße wird dem neuen Querschnitt angepasst. Auch erhält die Hauptstraße eine vollständig neue Beleuchtungsanlage.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen ca. 4 Mio. Euro und werden von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt getragen.

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt am 18.09.2015

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Berlin

Beteiligungsportal zum Modellprojekt "Berliner Begegnungszonen"

Für ein besseres und sicheres "Zu-Fuß-Gehen" und zur Förderung dieser umweltfreundlichen Art der Fortbewegung hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt eine Fußverkehrsstrategie entwickelt, die im Jahr 2011 vom Berliner Senat beschlossen wurde. Ein Modellprojekt dieser Strategie befasst sich mit Begegnungszonen. In ausgewählten, intensiv genutzten Straßenräumen sollen neue Möglichkeiten der Straßenraumgestaltung für ein verträglicheres Miteinander aller Verkehrsarten erprobt werden. Von entscheidender Bedeutung bei der Festlegung geeigneter Maßnahmen ist dabei, dass diese zu einem hohen Wiedererkennungswert einer "Begegnungszone" beitragen, grundsätzlich übertragbar ("Baukastensystem") und mit einem vertretbaren Kostenaufwand realisierbar sind. Wo es machbar ist, sollen auch mehr Flächen zum Verweilen entstehen.

Als Pilotvorhaben wurden die Schöneberger Maaßenstraße, ein Teilabschnitt der Bergmannstraße und der Checkpoint Charlie ausgewählt. Das Pilotvorhaben Maaßenstraße ist bereits in der Phase der baulichen Umsetzung. Die Bergmannstraße ist nun das nächste Vorhaben, das dieses Jahr mit der Öffentlichkeitsbeteiligung startet.

Im Informationsbereich können Sie sich weiter über das Modellprojekt "Begegnungszonen" einlesen. Bürger sind eingeladen, beim ersten Online-Dialog vom 22. September bis 20. Oktober 2015 zur Begegnungszone Bergmannstraße teilzunehmen.

Quelle: Öffentlichkeitsbeteiligung von Zebralog im Auftrag von LK Argus und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt am 22.09.2015

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Brandenburg

100-Millionen-Straßensanierungsprogramm kommt voran - Ministerin besichtigt neuen Geh- und Radweg an der Hennickendorfer Chaussee in Strausberg

Verkehrsministerin Kathrin Schneider hat sich am 7.9.2015 in Strausberg über drei Projekte informiert, die in der Vorhabenliste des Straßensanierungsprogramms des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung stehen. Das Programm wurde im April 2015 gestartet. Am 7.9.2015 nahm Ministerin Schneider unter anderem an der Freigabe eines Geh und- Radweges an der Hennickendorfer Chaussee teil.

"Die Umsetzung des Straßensanierungsprogramms kommt voran, das zeigen die Vorhaben in Strausberg. Zwei Ortsdurchfahrten sind saniert, eine dritte wird gerade erneuert – das alles war nur möglich, weil die planerischen Vorbereitungen abgeschlossen waren und zusätzliche Mittel aus dem 100-Millionen-Programm zur Verfügung stehen. Mit diesem Programm wollen wir vor allem Ortsdurchfahrten sanieren, für die wir sonst kein Geld gehabt hätten. Mit den Erneuerungsmaßnahmen in den Städten und Gemeinden verbessert sich die Lebensqualität und die Sicherheit auf den Straßen wird erhöht", sagte Ministerin Schneider in Strausberg.

Im Verlauf der L 23 Hennickendorfer Chaussee ist die Fahrbahn erneuert worden. Zusätzlich wurde ein Geh- und Radweg und ein Entwässerungssystem geschaffen:

L 23 Ortsdurchfahrt Strausberg - Hennickendorfer Chaussee
Gesamtlänge: 852 m / Ausbaubreite: 6,50 m
Bauweise: Erneuerung der Deckschichten und teilweise Stabilisierung des Unterbaus in Asphaltbauweise
Kosten: Auftraggeber Land 331.815,63 € / Auftraggeber Stadt 111.213,13 €

Hintergrund

Das 100-Millionen-Sanierungsprogramm für Landesstraßen ist im Koalitionsvertrag der Regierungskoalition vereinbart worden. Bis zum Ende der Legislaturperiode 2019 sollen 100 Millionen Euro zusätzlich eingesetzt werden, vor allem für die Erneuerung von Ortsdurchfahrten.

Grundlage für die Zusammenstellung der Liste von Erneuerungsmaßnahmen waren fachliche und verkehrspolitische Kriterien. Dabei wurde nach dem Grad der Straßenschäden, dem Verkehrsaufkommen und dem jeweiligen Planungsstand entschieden. Die Liste enthält Projekte in allen Landesteilen, in einigen Bereichen mehr, in anderen weniger. Das liegt an der Netzzuordnung der dortigen Landesstraßen. Im Nordwesten und Nordosten gibt es ein vergleichsweise dichtes Netz aus Bundesstraßen und Autobahnen und daher weniger Landesstraßen im Grundnetz. Die Liste der Projekte ist zu finden unter www.ls.brandenburg.de.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung am 07.09.2015

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Hamburg

Ergebnisse der Onlinebefragung Bürgerbeteiligung Radverkehrskonzept für den Bezirk Wandsbek veröffentlicht

In der Zeit vom 09. März 2015 bis 30. Juni 2015 hatten Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, über eine Online-Plattform Anregungen und Vorschläge zu machen und sich so an den Planungen des Radverkehrskonzeptes für den Bezirk Wandsbek zu beteiligen.

In den knapp vier Monaten der Onlinebeteiligung haben die Bürgerinnen und Bürger in über 4.800 Beiträgen gezeigt, wo es Verbesserungsbedarf in der Wandsbeker Radverkehrsinfrastruktur gibt. Im Anschluss wurden die eingegangenen Beiträge ausgewertet und in einer Abschlussauswertung zusammengefasst. Die Auswertung umfasst neben einer Auflistung der genannten Mängel, die Darstellung der räumlichen Verteilung, die Identifikation von Schwerpunkten sowie die Auswertung der Abschlussumfrage.

Zu den häufigsten genannten Mängeln gehören schadhafte bzw. unebene Oberflächen, Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern, fehlende Radverkehrsanlagen und die zu geringe Breite von Radwegen. Räumlich gesehen sind unter anderem der Kernbereich Wandsbek um den Wandsbeker Markt, die Bereiche um die U-Bahnhöfe Farmsen und Wandsbek-Gartenstadt sowie Teile der Saseler Chaussee stark betroffen.

Die vollständige Auswertung steht ab sofort im Internet unter www.hamburg.de/wandsbek/radverkehrskonzept zur Verfügung.

Quelle: Stadt Hamburg am 25.09.2015

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Hessen

Verkehrsminister Tarek Al-Wazir: "Das Radnetz im Rhein-Main-Gebiet wächst weiter zusammen"

"Das Radnetz im Rhein-Main-Gebiet wächst weiter zusammen", kommentierte Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am 20.09.2015 die Eröffnung des Opelstegs in Rüsselsheim. Das Verbindungsstück erlaubt Radlern, das Opelwerk auf der Mainseite zu passieren, statt es auf der landeinwärts gelegenen Hauptstraße umfahren zu müssen. "Damit ist die letzte Lücke im Mainuferweg zwischen Frankfurt und der Mündung bei Gustavsburg geschlossen", sagte der Minister. "Das steigert die Attraktivität für Touristen und Berufspendler. Der Landeszuschuss von 1,5 Mio. Euro ist gut angelegt."

8 Millionen Euro Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur

Al-Wazir wies darauf hin, dass die Landesregierung in den kommenden Jahren massiv in das Radwegenetz investiert. Im Rahmen der Sanierungsoffensive 2016-2022 sind jährlich 4 Millionen Euro vorgesehen, um rund 60 neue Radwege entlang von Landesstraßen anzulegen. Zudem unterstützt das Land die Kommunen beim Ausbau der Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur. Dafür stehen alleine in diesem Jahr 8 Millionen Euro bereit.

Ferner entsteht gerade unter Beteiligung von Kommunen, Verbänden und Verkehrswissenschaftlern eine Landesarbeitsgemeinschaft Nahmobilität, die den Rad- und Fußverkehr in Hessen umfassend fördern soll. "Fußgänger und Radfahrer wollen im Verkehrsraum keine Randexistenz mehr führen", sagte der Minister. "Nahmobilität ist ein gleichberechtigter Teil des Verkehrssystems. Ein gutes Wegenetz und eine gute Verknüpfung mit dem Bus- und Bahnverkehr machen es für Autofahrer attraktiver, auf das Fahrrad umzusteigen oder kurze Strecken zu Fuß zu gehen."

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung am 21.09.2015

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Hessen

B 45: Bau eines Radweges (Radfernweg-Lückenschluss) zwischen Beerfelden und Ebersberg

Am 14. September 2015 begann Hessen Mobil mit den Bauarbeiten zur Herstellung eines kombinierten Rad- und Gehweges im Zuge der Bundesstraße B 45 zwischen Beerfelden Ortsteil Hetzbach und dem Erbacher Ortsteil Ebersberg. Der neue Rad- und Gehweg mit einer Länge von rund 200 Metern soll die Verbindung zwischen dem im Jahr 2002 ausgebauten Hüttenthal- / Marbachradweg und dem, in Nord- Südrichtung an der B 45 verlaufendem Radfernweg R 4, herstellen. Die Fertigstellung des Rad-Gehweges ist für Ende November 2015 geplant.

Der Rad- und Gehweg mit einer Regelbreite von 2,25 Metern wird durch einen 1,00 Meter breiten Trennstreifen mit Schutzplanke von der Fahrbahn der B 45 abgesetzt und verläuft östlich der Bundesstraße auf einer bis zu 6 Meter hohen Straßenböschung, die für den Bau des Radweges verbreitert werden muss. Zur Minimierung des Eingriffs in die östlich angrenzende Mümlingaue wird im Rahmen der Baumaßnahme eine drei Meter hohe und rund 40 Meter lange Stützwand hergestellt.

Die Baukosten der gesamten Maßnahme betragen rund 370.000 Euro.

Quelle: Hessen Mobil - Südhessen am 08.09.2015

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Hessen

Landkreis Marburg-Biedenkopf will Konzept für den Radverkehr entwickeln

Radfahrer diskutieren mit Fachleuten Zukunft des Radverkehrs im Landkreis – Nach Online-Umfrage will der Landkreis Konzept für den Radverkehr entwickeln

Der Landkreis will einen Radverkehrsplan entwickeln. Das erfuhren die rund 80 Teilnehmer der Radverkehrskonferenz im Landratsamt in Marburg. Vertreter von Politik und Wirtschaft, Mitglieder von Interessenverbänden sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger wurden umfangreich über das Thema Radverkehr und das weitere Vorgehen informiert.

Ruth Glörfeld, Leiterin des Fachdienstes Bürgerbeteiligung, Ideen- und Beschwerdemanagement, präsentierte die Ergebnisse der Online-Umfrage, bei der sich fast 80 Prozent der Befragten positiv über die Qualität der Radrouten äußerten. Dennoch verlaufen lediglich 80 Kilometer über befestigte Radwege. Der Rest der 1.200 Kilometer der vorhandenen Routen wurde nicht spezifisch für Radfahrer angelegt. Der größte Anteil von 600 Kilometer liege auf land- und forstwirtschaftlichen Wegen, wie Thomas Meyer von der TOuR GmbH bei einer Analyse des hiesigen Radroutennetzes feststellte.

Vielleicht ist dies einer der Gründe, warum Mittelhessen in Bezug auf den Radverkehr mit einem Anteil von 4,3 Prozent eine "Einsteigerregion" ist. Dies soll durch einen umfangreichen Radverkehrsplan geändert werden. Daran arbeitet nun die TOuR GmbH gemeinsam mit einem Ingenieursbüro. "Macht den Freizeitradler zum gelegentlichen Alltagsradler, den Sonnenscheinradler zum Allwetterradler!", riet Verkehrswissenschaftler Prof. Dr. Heiner Monheim. Zusätzlich soll ein/e Radverkehrsbeauftragte/r eingestellt werden.

Zu den möglichen Aufgaben dieser Person konnte Friederike Christian ausführlich Auskunft geben. Die Radverkehrsbeauftragte des Landkreises Göppingen erklärte das Vorgehen ihres Landkreises bei der Förderung des Radverkehrs und erläuterte die Tätigkeitsfelder ihrer Arbeit. Der präzise Maßnahmenkatalog Göppingens wurde von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern sehr positiv bewertet und man war sich einig, dass ein solcher Katalog auch für Marburg-Biedenkopf ein hilfreiches Instrument darstellen würde.

Ein weiteres wichtiges Gesprächsthema war die Entwicklung von "Radschnellwegen". Diese sollen durch eine möglichst geradlinige Streckenführung einen schnellen Weg in Ballungsräume bieten und so das Fahrrad auch für den alltäglichen Weg zur Arbeit attraktiv machen. Zu der Befürchtung, dass die Mittelgebirgslandschaft des Landkreises dafür ein Problem darstellen könnte, erklärte Prof. Dr. Monheim, der die Veranstaltung moderierte, dass es aufgrund des immer stärker werdenden E-Bike-Booms eigentlich keine Berge mehr gebe und man ohne Scheu alle Personen zum Fahrradfahren einladen solle. Dementsprechend lädt der Landkreis in nächster Zeit zu weiteren Veranstaltungen in den Regionen ein, um spezifische Fragestellungen und Vorschläge für das Radverkehrskonzept zu diskutieren.

Quelle: Landkreis Marburg-Biedenkopf, PM 355/2015 am 23.09.2015

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Mecklenburg-Vorpommern

B 191: Neuer Radweg von Alt Brenz nach Spornitz (Landkreis Ludwigslust-Parchim)

Am 21.09.2015 nahm Infrastrukturminister Christian Pegel zusammen mit dem Leiter des Straßenbauamtes Schwerin Thomas Taschenbrecker und Günter Matschoß, dem 2. Stellvertreter des Landrates des Landkreises Ludwigslust-Parchim, den 1. Spatenstich zum Bau des neuen Radweges zwischen Alt Brenz und Spornitz vor.

Der geplante Radweg wird entlang der Bundesstraße 191 vom Ortsausgang Alt Brenz bis zum Ortseingang Spornitz führen. Die Gesamtlänge beträgt 3,175 Kilometer. Der Radweg wird 2,5 Meter breit in Asphaltbauweise errichtet. Das Niederschlagswasser wird in die straßenbegleitenden Gräben abgeführt.

Die Baukosten in Höhe von rund 466.000 Euro trägt der Bund.

Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Nr. 171/15 am 21.09.2015

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Mecklenburg-Vorpommern

Neuer Radweg entlang der Landesstraße 282 von Schönhausen in Richtung Strasburg (Uckermark)

Am 17.09.2015 gab Infrastrukturminiaster Christian Pegel den neuen Radweg entlang der Landesstraße 282 von Schönhausen in Richtung Strasburg für den Verkehr frei.

Der neue Radweg besteht aus zwei Abschnitten. Auf einer Länge von 300 Metern verläuft er zunächst vom südlichen Ortsausgang von Schönhausen bis zum bereits bestehenden Radweg, der straßenbegleitend über die Autobahnbrücke an der Anschlussstelle Strasburg (Uckermark) führt. Am südlichen Ende der Autobahnbrücke beginnt der zweite Abschnitt des neuen Radweges. Dieser führt auf einer Länge von rund 3 Kilometern in Richtung Strasburg. Er endet kurz vor dem Abzweig nach Karlsfelde. Beide Abschnitte wurden auf einer Breite von 2,5 Metern in Asphaltbauweise errichtet.

Die Kosten der Baumaßnahme von rund 545.000 Euro werden aus dem Lückenschlussprogramm des Landes unter Verwendung von EFRE-Mitteln finanziert.

Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Nr. 168/15 am 17.09.2015

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Mecklenburg-Vorpommern

Neuer Radweg an der L 05 von Renzow bis zum Abzweig nach Badow (Landkreis Nordwestmecklenburg)

Am 14.09.2015 nahm Infrastrukturminister Christian Pegel zusammen mit dem Leiter des Straßenbauamtes Schwerin Thomas Taschenbrecker und der Landrätin des Kreises Nordwestmecklenburg Kerstin Weiss den 1. Spatenstich anlässlich des Baus eines Radweges entlang der L 05 vom Abzweig Renzower Weg bis zum Ortseingang Renzow (Landkreis Nordwestmecklenburg) vor.

Anschließend an den vorhandenen Radweg zwischen Lützow und Renzow wird nun ein Radweg von Renzow bis zum Abzweig nach Badow gebaut.

Der neue Radweg wird auf einer Länge von ca. 467 Metern und 2,50 Metern Breite in Asphaltbauweise errichtet. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme werden rund 118.000 Euro betragen.

Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Nr. 164/15 am 14.09.2015

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Niedersachsen

B 497: Radwegneubau zwischen Neuhaus und Wildpark (Landkreis Holzminden)

Seit dem 7. September 2015 wird in der Ortschaft Neuhaus (Landkreis Holzminden) vom Kreuzungsbereich Bundesstraße 497/ Landesstraße 549 bis zum Wildpark ein neuer Radweg errichtet.

In der Ortschaft Neuhaus wird der vorhandene Gehweg verbreitert, um dort einen von der Bundesstraße abgesetzten Geh-/ Radweg in Beton herzustellen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte Dezember 2015 abgeschlossen.

Die Baukosten betragen rund 350.000 Euro.

Quelle: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln am 03.09.2015

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Niedersachsen

B 244: Neuer Radweg zwischen Querenhorst und Groß Sisbeck (Landkreis Helmstedt)

An der Bundesstraße 244 zwischen Querenhorst und Groß Sisbeck (Landkreis Helmstedt) wird ein neuer Radweg gebaut.

Der rund 3,2 Kilometer lange Radweg entsteht als Lückenschluss auf der Südwestseite der Bundesstraße. Mit einer Breite von 2,50 Metern wird er Radverkehr in beiden Richtungen erlauben.

Die Bauarbeiten sollen bis Anfang Dezember 2015 andauern. Zur Anbindung des Radweges sind in Querenhorst und in Groß Sisbeck Querungshilfen (Verkehrsinseln) geplant.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 692.000 Euro und werden größtenteils vom Bund getragen. Der Gemeindeanteil (Groß Sisbeck) beträgt rund 40.000 Euro.

Quelle: Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Wolfenbüttel am 24.09.2015

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Nordrhein-Westfalen

1.250 Kilometer Radwege führen durch das Kreisgebiet Borken / Rund 5.170 rot-weiße Schilder weisen Fahrradfahrenden den Weg / Kontrolle der Wegweiser zweimal jährlich

Das Münsterland und damit auch der Kreis Borken ist eine beliebte Radfahr-Region: Etwa 1.250 Kilometer Radwege verlaufen durch die einzigartige Landschaft des Kreisgebiets. Für Orientierung entlang der Routen sorgen dabei rund 5.170 Wegweiser an 2.065 Standorten. Damit das auch dauerhaft so ist, werden alle diese Standorte regelmäßig kontrolliert. Zwei Mal jährlich ist der Kreisbetrieb zur Pflege des Radwegenetzes unterwegs.

Üblicherweise sind wie bei allen Verkehrszeichen die Straßenbaulastträger (Land, Kreis oder Kommune) für die Beschilderung zuständig. In Abstimmung mit seinen Städten und Gemeinden übernimmt der Kreis Borken innerhalb des Kreisgebiets die Kontrolle und Pflege aller Hinweisschilder des Radwegenetzes. Auch die Erstaufstellung hat seinerzeit der Kreis Borken durchgeführt. Mit der Kontrolle sind Ludwig Thering, Guido Weßling und Erwin Thesing vom Kreisbetrieb jeweils etwa vier Wochen beschäftigt. Immer wieder werden Schilder gestohlen oder auch mit Graffiti beschmiert erläutert Peter Sonntag, Leiter des Betriebs für Straßen, Gebäudewirtschaft und Grünflächen des Kreises Borken.

Die Idee eines solchen Radwegenetzes in Form von Waben stammt ursprünglich aus den Niederlanden. "Als wir hier 1990 im Münsterland das Radwegenetz ebenfalls so angelegt haben, galt das bundesweit als Pilotprojekt", erklärt Hubert Grothues, Leitender Kreisbaudirektor des Kreises Borken. Das Projekt unter dem Namen "Radwegesystem 2000" (RWS 2000) etablierte sich, inzwischen sind die rot-weißen Hinweisschilder bundesweit anerkannte Verkehrszeichen.

Quelle: Kreis Borken, Der Landrat, Büro des Landrats am 02.09.2015

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Saarland

Wettbewerb "Vorbildliche Rastplätze an touristischen Radwegen": Blickweiler gewinnt Wettbewerb für vorbildliche Rastplätze

Im Frühling dieses Jahres 2015 hatte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger erstmals den Wettbewerb "Vorbildliche Rastplätze an touristischen Radwegen" ausgerufen, mit dem Ziel, die saarländischen Städte und Gemeinden zur ansprechenden Gestaltung der Rastplätze im SaarRadland zu motivieren. Vor allem Radtouristen hatten sich mehr Möglichkeiten zum Rasten an saarländischen Radwegen gewünscht. Nun wurden die drei besten Projektvorschläge ausgezeichnet.

"Unser touristisches Radwegenetz ist gut ausgebaut. Wir möchten aber den Radtouristen zwischendurch auch ausreichend Gelegenheiten zum Rasten geben. Ziel des Wettbewerbs war es, die Attraktivität der Rastplätze im SaarRadland zu erhöhen und so für Radfahrer ein noch angenehmeres Freizeiterlebnis zu schaffen. Gleichzeitig wollten wir das Bewusstsein der Kommunen für den Bedarf an Rastplätzen schärfen. Letztendlich profitieren auch die Städte und Gemeinden davon, wenn vermehrt Radtouristen im Ort halt machen und sich umschauen," so Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Mit weiteren Rastplätzen könne das SaarRadland eine zusätzliche Aufwertung erfahren. Umgesetzt wurde der Wettbewerb in Kooperation mit dem ADFC Saar und der Tourismus Zentrale. Die Jury bewertete dabei die Kriterien Standortauswahl, Möblierung, Materialien, Kreativität und Qualitätssicherung.

Gewinner des Wettbewerbs wurde der Rastplatz-Entwurf des Blieskasteler Stadteils Blickweiler. Im Wettbewerbsbeitrag wurde die Möblierung des Platzes mit einer überdachten Hütte und einer zusätzlichen Sitz-Kombination im Freien vorbildlich gelöst. Auf Schautafeln werden Informationen für Radfahrer, aber auch Angaben über die Geschichte des Ortes bereitgestellt. Die geplante Lage am Bliestal Rad- und Freizeitweg befindet sich an einem sinnvollen und wichtigen Standort. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Den 2. Platz belegte der Entwurf des Stadtteils Altheim, ebenfalls Blieskastel. Die Bewerbung überzeugte mit dem kreativen und gestalterisch ansprechenden Konzept eines Keltenhauses als Sonnen-, Wind- und Regenschutz für die Radler. Die landschaftlich reizvolle Lage mit Anbindung an den Europäischen Mühlenradweg schließt eine Lücke. Die Nutzung von Naturmaterialien wurde als ökologisch nachhaltig bewertet. Die Gestaltung gewährt dem Besucher einen Einblick in traditionelle Wohngestaltung zu Zeiten der Kelten. Dotiert ist der 2. Platz mit 3.000 Euro.

Der 3. Platz wurde an die Gemeinde Quierschied vergeben. Den Bedürfnissen der Radler wird mit Tisch-Bank-Kombination, Abstellanlagen und bereits vorhandener Schutzhütte Rechnung getragen. Der Standort ist mit der Lage am Fischbachradweg sowie der "Velo visavis" gut gewählt und bildet einen beispielhaften Lückenschluss. Positiv wurde zudem die gute Zusammenarbeit der Gemeinde in der Entwicklung radtouristischer Angebote sowie das hohe aktive Engagement bewertet. Der 3. Platz wird mit 2.000 Euro belohnt.

Einen Sonderpreis hat sich die Stadt Völklingen mit einem Rastplatz verdient, der zum Zeitpunkt der Wettbewerbsausschreibung schon in weiten Teilen und mit Unterstützung von EU-Fördermitteln realisiert war. Neben der harmonischen Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten bietet der Rastplatz mit einer Tribüne mit Blick über die Saar und auf das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ein besonderes Highlight. Der Standort ist Knotenpunkt mehrerer Radwege und daher besonders günstig gewählt. Die Stadt Völklingen erkämpfte sich mit dem Rastplatz ein Marketingpaket der Tourismus Zentrale im Gegenwert von 500 Euro.

Die Preisgelder für die drei Gewinner kommen zur Auszahlung, sobald die Entwürfe der Rastplätze in die Umsetzung gehen.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr am 17.09.2015

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Sachsen-Anhalt

Ortsdurchfahrt Pratau (Landkreis Wittenberg) mit neuen Rad- und Gehwegen

"Die vielbefahrene Ortsdurchfahrt ist nun deutlich sicherer passierbar als zuvor. Vor allem für Fußgänger und Radfahrer hat sich die Situation durch die umfangreiche Baumaßnahme deutlich verbessert", sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel bei der feierlichen Freigabe. Auch die Anlieger der Straße profitierten maßgeblich davon.

Nach Informationen des Ministers ist die Pratauer Ortsdurchfahrt im Zuge der Landesstraße (L) 131 für insgesamt rund 1,3 Millionen Euro grundhaft ausgebaut worden. Die Kosten haben sich das Land (rd. 750.000 Euro), die Lutherstadt Wittenberg (rd. 300.000 Euro) und der regionale Entwässerungsbetrieb (rd. 250.000 Euro) geteilt. Von dem Geld wurde die Straße auf einer Länge von knapp 1,2 Kilometern – beginnend am Kreisverkehr an der Bundesstraße 2 bis zum Ortsausgang Richtung Seegrehna – umfassend saniert. Dabei sind auch neue Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt sowie Geh- und Radwege ertüchtigt worden.

Außerdem wurden nach neuesten Standards zwei neue Haltestellen für den öffentlichen Personennahverkehr und die Schülerbeförderung errichtet sowie acht Park-/Stellflächen für Pkw. Sämtliche Grundstückszufahrten seien an die neue Situation angepasst und mit Verbundsteinpflaster befestigt worden, erläuterte Webel. Gut ein Jahr lang hätten die Arbeiten hier insgesamt gedauert.

Quelle: Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, Nr.: 099/2015 am 08.09.2015

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Sachsen-Anhalt

Erneuerte Ortsdurchfahrt im Zuge der Landesstraße 1 Arendsee macht Radfahren komfortabler

Weiterer Abschnitt der sanierten Ortsdurchfahrt von Arendsee wieder für den Verkehr frei gegeben

Am 17.09.2015 wurde in Arendsee (Altmarkkreis Salzwedel) die Ortsdurchfahrt im Zuge der Landesstraße 1 wieder für den Verkehr frei gegeben. "Die vielbefahrene Ortsdurchfahrt ist nun deutlich sicherer passierbar als zuvor. Vor allem für Fußgänger und Radfahrer hat sich die Situation durch die umfangreiche Baumaßnahme deutlich verbessert", sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel vor der Freigabe. Auch die Anlieger der Straße profitierten maßgeblich davon.

Nach Informationen des Ministers sind die Friedens- und die Bahnhofstraße für insgesamt rund 608.000 Euro grundhaft ausgebaut worden. Die Kosten haben sich das Land (rd. 226.000 Euro), die Stadt Arendsee (rd. 235.000 Euro) und der regionale Wasserverband (rd. 147.000 Euro) geteilt.

Von dem Geld wurde die Landesstraße auf einer Länge von insgesamt mehr als 300 Metern umfassend saniert und auf durchweg 6,50 Meter verbreitert. Dabei sind auch neue Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt sowie alle Hausanschlüsse ertüchtigt worden. Außerdem wurden Parkbuchten angelegt und die Straßenbeleuchtung erneuert.

Quelle: Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, Nr.: 102/2015 am 15.09.2015

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30. September 2015
Quelle

difu

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