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Baden-Württemberg

Schülerarbeitsheft der Verkehrssicherheitsaktion GIB ACHT IM VERKEHR

"Die Radfahrausbildung ist eine wichtige Grundlage für die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr und das Arbeitsheft eine sinnvolle Hilfe für Schüler." Das sagte Innenminister Heribert Rech am Donnerstag, 18. Oktober 2007, in Stuttgart zum neu herausgegebenen "Schülerarbeitsheft zur Radfahrausbildung" mit vielen Tipps zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr.

Mit dem Schülerarbeitsheft, das von Verkehrsexperten der Aktion GIB ACHT IM VERKEHR entwickelt und gestaltet worden sei, stehe Schülerinnen und Schülern nun ein kindgerechtes und zeitgemäßes Medium zur Verfügung, das sie begleitend zur Radfahrausbildung nutzen könnten. Neben detaillierten Beschreibungen zu den einzelnen Übungsabschnitten der Radfahrausbildung seien zudem viele Informationen und Tipps zur Beherrschung des Fahrrads, zur Sicherheit und zur Technik enthalten, die auch die Eltern wieder auf den neuesten Stand bringe. "Gerade die Eltern sind für die Sicherheit ihrer Kinder im Straßenverkehr mitverantwortlich. Sie müssen gute Vorbilder sein und mit ihren Kindern immer wieder richtiges Verhalten üben", appellierte Rech.

"Eltern verkennen leider zu oft, dass Kinder entwicklungsbedingt erst etwa im Alter von zehn bis elf Jahren in der Lage sind, Verkehrsabläufe richtig zu erfassen", betonte Rech. Die Radfahrausbildung finde aus diesem Grund in Baden-Württemberg in der Regel in der vierten Grundschulklasse statt.

Mehr als 118.800 Schülerinnen und Schüler in über 5.700 Klassen seien auch im letzten Schuljahr wieder in den Jugendverkehrsschulen ausgebildet worden. Über 112.000 (94,4 Prozent) hätten den begehrten Fahrradführerschein erhalten. Die Radfahrausbildung sei als verpflichtende schulische Veranstaltung fest im Lehrplan der Schulen verankert und bereits seit 1983 in einer eigenen Verwaltungsvorschrift geregelt. Seit 1993 werde auch im realen Straßenverkehr geübt, sofern es die örtlichen Verkehrsverhältnisse zuließen.

Mit 118 mobilen und stationären Jugendverkehrsschulen nehme Baden-Württemberg in diesem Bereich eine Spitzenstellung in Deutschland ein. Die meisten Jugendverkehrsschulen würden von den Orts- und Kreisverkehrswachten getragen. Unterstützt werde die Radfahrausbildung durch die Landesverkehrswacht, die AOK und die Unfallkasse Baden-Württemberg. Die Firma KED-Helmsysteme stelle den Jugendverkehrsschulen Fahrradhelme zum Selbstkostenpreis zur Verfügung.

Zusatzinformationen:
Das neue Begleitheft gibt es bei jeder Polizeidienststelle. Die Schulen bekommen das Heft rechtzeitig vor der Radfahrausbildung von der Polizei zur Verfügung gestellt.

Sie können das Begleitheft im Informationsangebot der Aktion GIB ACHT IM VERKEHR unter radfahrausbildung.gib-acht-im-verkehr.de kostenlos herunterladen.
Im Publikationsangebot des Innenministeriums www.innenministerium.baden-wuerttemberg.de können Sie das Heft bestellen.

Zur Originalpressemitteilung

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Stand der Information
18. Oktober 2007
Quelle

Innenministerium

Land
Baden-Württemberg
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
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