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Beeinflussung der Radfahrgeschwindigkeit mit "Flo"

Schnelligkeitsempfehlungen für Radfahrer vor Ampeln

Screenshot der Produkt-Homepage: fietsflo.nl
Screenshot der Produkt-Homepage: fietsflo.nl © Springlab

Zurzeit testen die niederländischen Städte Utrecht, Eindhoven und Antwerpen "Flo", ein neues System zur Beeinflussung der Radfahrgeschwindigkeit. Dabei wird mithilfe elektronischer Displays vorbeikommenden Radfahrern angezeigt, ob sie langsamer, gleichbleibend oder schneller pedalieren müssen, um an der nächsten Ampel grünes Licht zu bekommen.

Funtionsweise

Hundert Meter vor der Lichtsignalanlage wird die Geschwindigkeit der vorbeikommenden Radfahrerinnen und Radfahrer erfasst, denen dann auf einer Säule folgende Symbol-Bilder angezeigt werden:

  • Schildkröte: langsamer radeln, um grünes Licht zu bekommen
  • Daumen hoch: gute Geschwindigkeit, um grünes Licht zu bekommen
  • Hase: schneller radeln, um grünes Licht zu bekommen
  • Kuh: leider wird es an der nächsten Ampel mit Grün nicht klappen

Die Stadt Utrecht versucht momentan verschiedene Möglichkeiten aus, das Warten für Radfahrer angenehmer zu machen bzw. zu verkürzen. Denn das viele Warten an Ampeln sorgt unter den Radfahrern für große Unzufriedenheit wie eine Untersuchung der Innovationsagentur "Springlab" ergab. Deshalb entwickelte Springlab, in Zusammenarbeit mit "Ko Hartog Elektrotechnik" und der Gemeinde Utrecht, das Flo-System. Eine frühere Version des Systems, der "Light Companion", war bereits Ende des Jahres 2015 getestet worden.

Meta Infos
Stand der Information
2. Mai 2017
Weitere Informationen
Quelle
Gemeinde Utrecht und Springlab http://fietsflo.nl/
Land
Niederlande
Handlungsfelder NRVP
Infrastruktur
Kommunikation
Qualitäten schaffen und sichern
Fahrradthemen
Infrastruktur
Schlagworte
Assistenzsystem
Fahrradklima
Grüne Welle für Radfahrer