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NRW-Kampagne "Liebe braucht Abstand" in Bochum

Schilder werben auf Geh- und Radwegen für faires Miteinander

Vorfahrt für Rücksicht: Schilder werben auf Geh- und Radwegen für faires Miteinander
Vorfahrt für Rücksicht: Schilder werben auf Geh- und Radwegen für faires Miteinander © Stadt Bochum

Vorfahrt für Rücksicht in Bochum: Schilder werben auf Geh- und Radwegen für faires Miteinander

Mit neuen bunten Schildern werben die Stadt Bochum und die Polizei gemeinsam für mehr Rücksicht auf stark frequentierten Geh- und Radwegen. Die Illustrationen auf den Schildern thematisieren das Miteinander von beispielsweise Fußgängerinnen und Fußgängern, Rad- und Rollerfahrenden, Familien mit Kinderwagen und Inline-Fans auf den Trassen.

Die Schilder werden mit verschiedenen Motivkombinationen aufgestellt, die möglichst gut zur tatsächlichen Situation vor Ort passen sollen. Ziel ist es, die Akzeptanz für andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer auf den Geh- und Radwegen zu erhöhen und durch gegenseitige Rücksichtnahme die Sicherheit zu verbessern. "Jede Situation hat zwei Seiten, daher werden auf den Schildern auch jeweils mindestens zwei verschiedene Perspektiven dargestellt, auf denen wir alle uns selbst wiederfinden können", so der städtische Nahmobilitätsbeauftragte Matthias Olschowy. Bochums Polizeipräsident Jörg Lukat: "Denken Sie daran: Jeder ist mal der oder die Andere. Achten Sie aufeinander und nehmen Sie gegenseitig Rücksicht, so dass alle immer sicher und gut zu Hause ankommen – egal ob zu Fuß, auf dem Rad oder dem Pedelec."

Das erste Schild wurde am 11. Mai 2021 auf der Springorumtrasse in Bochum-Dahlhausen von Bezirksbürgermeister Marc Gräf und Jörg Lukat aufgestellt. Die Schilderkampagne startet mit zunächst zwölf Standorten im ganzen Stadtgebiet, eine Ausweiterung ist möglich. Die Kosten der Aktion betragen rund 4.400 Euro.

Hintergrund: In 2020/ 2021 findet in den Städten Aachen, Bochum, Bonn, Herne, Köln, Lünen, Paderborn und Wuppertal die Verkehrssicherheitskampagne "Liebe braucht Abstand" statt. Alle Termine finden Sie auf der Homepage liebe-braucht-abstand.de unter den jeweiligen Städten. Zu den Pilotstädten zählen Ahlen, Brühl, Dortmund, Dülmen, Minden und Troisdorf. Nach dem erfolgreichen Start von "Liebe braucht Abstand" im Mai 2018 stellt das Land NRW nun die finanziellen Mittel für die Umsetzung in weiteren Kommunen in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Die oben genannten Städte und Gemeinden wurden in einem Teilnahmewettbewerb im ersten Quartal 2019 ausgewählt. Alle Kommunen, die sowohl Mitglied in der AGFS NRW als auch im Zukunftsnetz Mobilität NRW sind, können sich jederzeit bewerben. Die Kampagne wird kooperativ von der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS), dem Zukunftsnetz Mobilität NRW und der Landesverkehrswacht NRW durchgeführt. Das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert und begleitet die Aktion. Weitere Informationen sowie den Film zur Kampagne finden Sie unter www.liebe-braucht-abstand.de.

Meta Infos
Stand der Information
14. Mai 2021
Weitere Informationen
Quelle
Stadt Bochum // Difu (A.H.)
Land
Nordrhein-Westfalen
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
Schlagworte