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Radwegebau in den Bundesländern November 2008

Radwegbaustelle
Radwegbaustelle © Doris Reichel

Brandenburg

Elbdeichrückverlegung Lenzen mit Radweg-Eröffnung

Rund drei Jahre nach dem ersten Spatenstich durch Brandenburgs Ministerpräsidenten Matthias Platzeck verliert der "Böse Ort" am 90-Grad-Bogen der Elbe seinen Schrecken. Woidke: "Das Land hat nach dem Elbehochwasser den Prignitzern das Wort gegeben, den 'Bösen Ort' zu entschärfen. Dieses Versprechen wird nun eingelöst."

Der neue rückverlegte Deich ist mit 6,1 Kilometern 1.100 Metern kürzer als der alte Deich, der ab 2009 an 6 Stellen geschlitzt werden soll. Das neue, über Weideflächen errichtete Bauwerk ist an der weitesten Stelle 1,3 Kilometer ins Hinterland gerückt. Bis zu 40 Zentimeter kann der Wasserspiegel bei Extremhochwässern sinken. Zwischen den beiden Deichen kann dann das 420 Hektar große Überflutungsvorland rund 40 Prozent eines Hochwassers – das entspricht über 15 Millionen Kubikmeter Wasser - aufnehmen. Der 1,60 Meter breite asphaltierte Radweg auf der Deichkrone wird bereits intensiv durch Radtouristen genutzt und heute mit einer kurzen Spritztour ebenfalls eingeweiht.

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz am 21.11.2008

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Mecklenburg-Vorpommern

Radweg zwischen Quassel und Pritzier an der Landesstraße 06 fertig gestellt

Der Bau des Radweges zwischen Quassel und Pritzier im Landkreis Ludwigslust ist abgeschlossen: Damit wird das Radfahren entlang der Landesstraße 06 erheblich sicherer. Darüber hinaus ist mit dem neuen Radweg die Wegeverbindung zwischen Lübtheen und Pritzier fertig gestellt. Die Kosten für den neuen Radweg in Höhe von 500.000 Euro haben Land und EU getragen.

Von Quassel führt der neue 4,4 Kilometer lange und gut zwei Meter breite Radweg bis zum Ortseingang von Pritzier und endet dort an der Kreuzung von der L 06 und der B 5. Für Fußgänger und Radfahrer wurde zur Gleisquerung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin ein Tunnel errichtet. Der neue Radweg verläuft zumeist parallel und mit geringem Abstand westlich zur Landesstraße. Er schließt an den vorhandenen gut zwei Kilometer langen Radweg zwischen Lübtheen und Quassel an. Dieser wurde in einem ersten Bauabschnitt bereits im Jahr 2007 fertig gestellt. Noch im Herbst sollen 41 Linden entlang der Strecke gepflanzt werden.

Die L 06 führt von Pritzier über Lübtheen und Vielank bis zur Landesstraße 04 bei Dömitz. Im Norden stößt die entlang der Landesgrenze zu Niedersachsen verlaufende L 06 auf die Bundesstraße B 5. Täglich rollen etwa 2.000 Fahrzeuge über diese Strecke. Neben Radfahrern auf dem Weg zur Schule und zur Arbeit wird die L 06 auch von Radtouristen in Richtung Elbe genutzt. Insofern verbessert der Radweg auf der Strecke Lübtheen-Pritzier die Verkehrssicherheit für viele kleine und große Radler.

Quelle: Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Nr. 335/08 am 14.11.2008

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Mecklenburg-Vorpommern

Lückenschluss im Radweg L 211 – Sicher radeln an der Ostseeküste bei Barth

Der Radweg entlang der Landesstraße L 211 in Bodstedt (Landkreis Nordvorpommern) ist seit heute fertig. Damit wird eine Lücke im Radwegenetz an der Ostseeküste geschlossen. Die Kosten in Höhe von mehr als 230.000 Euro übernahmen Land und EU. Mit dem Lückenschluss können Radfahrer jetzt sicher an der L 211 auf ihrer eigenen Trasse entlang der Ostseeküste nahe bei Barth radeln.

Auf knapp 1,5 Kilometer Länge ist der Radweg zwischen der Einmündung Grüne Straße in Bodstedt und dem bereits vorhandenen Radweg an der Einmündung Drei Katen im Waldstück vor der Stadt Barth entstanden. Er ist 2,25 Meter breit und verläuft südlich der L 211. Zwischen Radweg und Straßengraben wird eine Baumreihe angelegt.

Der neue Radweg schließt die Region südlich des Bodstedter Boddens an den Ostsee-Küsten-Radweg, der Lübeck mit den Kaiserbädern auf Usedom verbindet, an. Insbesondere Touristen genießen die Küste und die Boddenlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern per Rad. Insofern trägt ein gut ausgebautes Radwegenetz zur Verbesserung der Verkehrsqualität und der -sicherheit bei.

Quelle: Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Nr. 334/08 am 14.11.2008

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Mecklenburg-Vorpommern

Verbesserte Sichtverhältnisse am neuen Knotenpunkt B 103/B 198 bei Plau am See

Nach viermonatiger Bautätigkeit ist jetzt ein neuer Knotenpunkt der Bundesstraßen B 103/B 198 südlich von Plau am See (Landkreis Parchim) entstanden. Die Kosten für das Vorhaben betragen rund 850.000 Euro und wurden vom Bund getragen. Mit diesem sechsten Bauabschnitt sind die langjährigen Arbeiten im Umfeld des Kreuzungsbereiches abgeschlossen.

Ein neues 307 Meter langes Teilstück der B 198 ist entstanden und knüpft nun südlich vom alten Knotenpunkt an die B 103 an. Die B 103 wurde auf einer Länge von 555 Metern, die Zufahrt zum Gewerbegebiet "Plau-Appelburg" auf 78 Metern ausgebaut. Im Kreuzungsbereich sind drei Meter breite Linksabbiegespuren entstanden. Entlang des neuen Teilstücks der B 198 ist bis zum Knotenpunkt ein Radweg entstanden. Auch an der B 103 wurde in Richtung Plau am See ein 250 Meter langer Radweg gebaut. Das nicht mehr erforderliche Teilstück der B 198 wurde zurück gebaut und renaturiert.

Schlechte Sichtverhältnisse, größere Unebenheiten sowie Spurrinnen am alten Knotenpunkt machten den neuen Kreuzungsbereich notwendig. Zudem fehlten Linksabbiegespuren. Radfahrer waren gefährdet, weil sie auf der Straße fahren mussten. Auch das Gewerbegebiet war unzureichend erschlossen.

Für die Region um Plau am See als Naherholungs- und Urlauberzentrum hat die B 103 eine wichtige Funktion. Sie ist eine bedeutende Nord-Süd-Verbindung in Mecklenburg-Vorpommern und neben der Autobahn A 19 eine Hauptverbindungsachse nach Brandenburg. Rund 5.000 Kraftfahrzeuge nutzen täglich die B 103 in Richtung Plau am See. Die B 198 verläuft von der Autobahn A 11 im Raum Prenzlau bis zur B 103 bei Plau am See und ist die Ost-West-Verbindung im Süden des Landes. Auf der B 198 fahren täglich mehr als 2.000 Kraftfahrzeuge. Etwa 450 Fahrzeuge nutzen täglich die Zufahrt zum Gewerbegebiet.

Quelle: Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Nr. 327/08 am 06.11.2008

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Mecklenburg-Vorpommern

Radweg zwischen Raden und Klein - Wokern an der Bundesstraße 104 fertig

In zweimonatiger Bauzeit ist an der Bundesstraße B 104 von Raden bis zum Abzweig Klein Wokern ein neuer Radweg entstanden. Die Kosten von gut 100.000 Euro trägt der Bund. Der Radweg ist Teil der Gesamtbaumaßnahme "Radwegebau an der B 104 von Raden nach Teterow".

Auf einer Länge von etwa 800 Metern wurde der Radweg vom Ortsausgang Raden bis zum Abzweig der Kreisstraße nach Klein Wokern auf der Südseite gebaut. Der neue Radweg schließt an den aus Richtung Güstrow kommenden Weg an. Da die B 104 eine viel befahrene Straße mit rund 6.000 Kraftfahrzeugen pro Tag ist, bedeutet der neue Radweg entlang der Fahrbahn mehr Sicherheit für die Radfahrer.

Die Bundesstraße B 104 ist eine wichtige Verbindung in Mecklenburg-Vorpommern. Von Lübeck aus quert die B 104 den Nordosten und führt über Gadebusch, Sternberg, Güstrow und Teterow über Neubrandenburg und Pasewalk zur polnischen Grenze.

Quelle: Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, PM Nr. 353/08 am 28.11.2008

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Mecklenburg-Vorpommern

Radwegneubau an der B 208 von Gadebusch bis zum Abzweig Lehmhusen

In den Bau des zwei Kilometer langen Radwegs nördlich der B 208 wurden insgesamt rund 220.000 Euro aus Bundesmitteln investiert. Der Radweg an der mit 3.800 Fahrzeugen pro Tag relativ viel befahrenen Bundesstraße verbessert die Verkehrssicherheit.

Der neue Radweg zwischen Paetrow und Veelböken ist Teil des Radwegeneubaus an der B 208 von Gadebusch bis zum Abzweig Lehmhusen. Der erste Abschnitt bis Paetrow wurde im Juli 2008 fertig gestellt. Der dritte Abschnitt bis zum Abzweig Lehmhusen kann beginnen, sobald das Baurecht erteilt ist.

An immerhin 37 Prozent der Bundesstraßen im Land führt inzwischen ein Radweg entlang. Zudem haben mehr als 20 Prozent der Landesstraßen und rund zwölf Prozent der Kreisstraßen Radwege. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich der ostdeutschen Länder ganz vorn.

Quelle: Ministerium für Verkehr Bau und Landesentwicklung, PM Nr. 345/08 am 26.11.2008

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Mecklenburg-Vorpommern

Bürgerfest für Radweg an der B 208 Paetrow-Veelböken

Schlotmann: Radfahren wird sicherer

Der Radweg zwischen Paetrow und der Abzweigung Veelböken im Kreis Nordwestmecklenburg wurde heute mit einem Bürgerfest für den Verkehr freigegeben. "Damit schließen wir eine weitere Lücke im Radwegenetz. Das Radfahren hier in der Region wird sicherer, das ist insbesondere für die Schüler wichtig", so der Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Volker Schlotmann, am Mittwoch in Veelböken.

In den Bau des zwei Kilometer langen Radwegs nördlich der B 208 wurden insgesamt rund 220.000 Euro aus Bundesmitteln investiert. Der Radweg an der mit 3.800 Fahrzeugen pro Tag relativ viel befahrenen Bundesstraße verbessert die Verkehrssicherheit.

Der neue Radweg zwischen Paetrow und Veelböken ist Teil des Radwegeneubaus an der B 208 von Gadebusch bis zum Abzweig Lehmhusen. Der erste Abschnitt bis Paetrow wurde im Juli 2008 fertig gestellt. Der dritte Abschnitt bis zum Abzweig Lehmhusen kann beginnen, sobald das Baurecht erteilt ist.

An immerhin 37 Prozent der Bundesstraßen im Land führt inzwischen ein Radweg entlang. Zudem haben mehr als 20 Prozent der Landesstraßen und rund zwölf Prozent der Kreisstraßen Radwege. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich der ostdeutschen Länder ganz vorn.

Quelle: Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Nr. 345/08 am 26.11.2008

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Mecklenburg-Vorpommern

Sanierung und Radwegeneubau an der B 197 in der Ortsdurchfahrt Friedland ist jetzt beendet

Der Ausbau und die Sanierung der Bundesstraße B 197 im Zuge der Ortsdurchfahrt in Friedland (Landkreis Mecklenburg-Strelitz) sind jetzt abgeschlossen. Nach gut einem Jahr Bauzeit ist die Anklamer Straße in Friedland seit heute wieder für den Verkehr freigegeben. Mehr als 1,2 Millionen Euro hat das Vorhaben gekostet. Rund 690.000 Euro werden von der Straßenbauverwaltung und mehr als 550.000 Euro von der Stadt übernommen.

Auf einer Länge von knapp 600 Metern wurde die Anklamer Straße von der Einmündung der Pasewalker Straße im Zuge der Landesstraße L 28 bis kurz vor die Einmündung des Bauersheimer Weges grundhaft erneuert. Beidseitig wurden Geh- und Radwege gebaut. Ab Ende der Baustrecke wurde auf der rechten Seite der B 197 bis hinter die Einmündung zur Straße "Zur Pferdehutung" ein neuer straßenbegleitender Radweg angelegt. Außerdem wurde ein neues Entwässerungssystem gebaut.

Die gründliche Sanierung war notwendig geworden, da die Anklamer Straße auf Grund der Kleinpflasterbefestigung Lärm erzeugte. Stellenweise war das Pflaster überasphaltiert. Absackungen und Spurrinnen machten das Fahren auf der Ortsdurchfahrt schwierig. Durch die Erneuerung ist die Anklamer Straße sowohl für Auto- und Radfahrer als auch für Fußgänger sicherer und angenehmer für die Anwohner geworden. Die B 197 führt von Neubrandenburg über Friedland in Richtung Nordosten nach Anklam. Sie ist die kürzeste Verkehrsverbindung aus der Region Neustrelitz/Neubrandenburg in Richtung Insel Usedom.

Quelle: Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Nr. 351/08 am 28.11.2008

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Niedersachsen

Sanierung des Radweges an der Landesstraße 426 zwischen Bad Pyrmont und Thal

Auf der L 426 ist ab Mittwoch, 19. November, mit Behinderungen zu rechnen. Grund sind Bauarbeiten an der Fahrbahndecke des Radweges zwischen den Ortschaften Bad Pyrmont und Thal im Landkreis Hameln-Pyrmont.

Der Radweg wird durch Einbau einer neuen Deckschicht saniert. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis 15. Dezember andauern. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich. Die Baukosten belaufen sich auf rund 90.000 Euro.

Quelle: Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln am 17.11.2008

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Niedersachsen

L 868: Verlegung des Radweges zwischen Oldenburg und Moorhausen

Auf der Landesstraße 868 (L 868/Bremer Straße) ist ab Montag, 17. November, für ca. 3 Wochen mit Behinderungen zu rechnen. Grund sind Asphaltierungsarbeiten auf dem Radweg. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr - Geschäftsbereich Oldenburg – mit.

Nach Mitteilung der Behörde wird der Radweg der Bremer Straße zwischen Oldenburg und Moorhausen auf 1,8 Kilometer Länge verlegt bzw. saniert. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich. Die Baukosten belaufen sich auf rund 170.000,00 Euro.

Quelle: Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Oldenburg am 13.11.2008

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Nordrhein-Westfalen

Gemeinde Havixbeck erhält Preis bei den "European Energy Awards® 2008" für "Attraktives Geh- und Radwegenetz"

Die Gemeinde Havixbeck hat im Rahmen einer seit Jahren regelmäßig fortgeschriebenen Verkehrsplanung besonderes Augenmerk auf die optimierte Gestaltung eines attraktiven Geh- und Radwegenetzes gelegt. Nicht nur die Schaffung von Radwegen entlang des überörtlichen Straßennetzes ist von der Gemeinde bei den zuständigen Straßenbaulastträgern immer wieder eingefordert worden. Zusätzlich wurden auch innerhalb des Ortes die Wegeverbindungen für Radfahrer und Fußgänger neu beschildert. Dadurch ist es viel attraktiver geworden, sich in die Innenstadt zu Fuß oder per Rad zu bewegen.

Für die Gemeinde Havixbeck hat insbesondere der Fahrradtourismus einen deutlich höheren Stellenwert erhalten. Deshalb ist auch die Ausweisung und kontinuierliche Pflege eines interessanten und attraktiven touristischen Radwegenetzes, das Havixbeck auch in die Region einbindet, erklärtes Ziel der gemeindlichen Politik und weiteren ehrenamtlich Aktiven.

Ein wesentlicher Faktor für die möglichst autofreie Einbindung des Ortes in die nähere und weitere Umgebung ist die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs. Im Rahmen der Bahnhofsneugestaltung wurde besonderen Wert auf den Ausbau von Fahrradparkplätzen gelegt. Die Schaffung von angemessen dimensionierten überdachten Fahrradabstellbereichen erhöht die Bereitschaft der Bürger, den Bahnhof mit dem Rad zu erreichen.

Quelle: EnergieAgentur.NRW am 07.11.2008

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Sachsen-Anhalt

Landkreis Börde erhält 87.500 Euro für Radwegbau

Durch das Innenministerium wurde dem Landkreis Börde die Summe von 87.500 Euro zur Aufbringung der Eigenanteile für die vom Bund geförderte Baumaßnahme des Radweges an der Kreisstraße 1175 bei Zielitz nach dem Finanzausgleichsgesetz zur Verfügung gestellt.

Das Land unterstützt mit solchen Zahlungen Gemeinden, die den notwendigen Eigenanteil für geförderte Straßenbaumaß­nahmen finanziell nicht erbringen können

Innenminister Hövelmann (SPD): "Gut ausgebaute Radwege erhöhen die Verkehrssicherheit und tragen zu einer umwelt­freundlichen Mobilität bei. Mittlerweile sind aber auch Rad­fahren und Radwandern wichtige Bestandteile des Tourismus geworden. Somit beschränkt sich diese Investition nicht aus­schließlich auf die Erhöhung der Sicherheit und der Umwelt­freundlichkeit, sondern lässt auch wirtschaftliche Dimensionen erkennen."

Auf der Grundlage des Gesetzes zur Entflechtung von Gemein­schaftsaufgaben und Finanzhilfen (EntflechtG) gewährt der Bund den Ländern Finanzhilfen für Investitionen zur Verbes­serung der Verkehrsverhältnisse. Mit diesen Geldern werden hauptsächlich der kommunale Straßenbau und der öffentliche Nahverkehr der Gemeinden des Landes unterstützt. Dabei muss die antragstellende Kommune einen Eigenanteil in Höhe von 25 Prozent der benötigten Finanzmittel erbringen. Ist sie dazu finanziell nicht in der Lage, so dass ein Wegfall der Förderung droht, kann sie gemäß § 11a Abs. 2 Finanzausgleichsgesetz (FAG) eine Zuwendung des Landes erhalten.

Quelle: Ministerium des Innern, Pressemitteilung Nr.: 283/08 am 11.11.2008

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Sachsen-Anhalt

Verkehrsminister Daehre: Insgesamt knapp drei Millionen Euro für Instandsetzung der "Brockenstraße"

Das Land stellt rund zweieinhalb Millionen Euro für die Instandsetzung der so genannten Brockenstraße zur Verfügung. Damit soll vor allem sichergestellt werden, dass Rettungs- und Versorgungsfahrzeuge schnell ans Ziel kommen. "Der Brocken ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und zugleich ein Symbol der Zeitenwende in Deutschland", sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre heute in Schierke.

Nach Auskunft von Daehre wird die Straße auf einer Gesamtlänge von rund 9,4 Kilometern erneuert. Nachdem Ende des vorigen Jahres bereits zwei Brücken über das Schwarze Schluftwasser (Kosten: rd. 600.000 €) fertig gestellt wurden, werde die Bauzeit an der Strecke der so genannten Brockenstraße rund vier Jahre betragen, fügte der Minister hinzu. An den Kosten der insgesamt rund drei Millionen Euro teuren Baumaßnahme beteilige sich das Land mit mehr als 80 Prozent (rd. 2,45 Mio. €).

"Neben den großen Verkehrsachsen wollen wir auch das nachgeordnete Straßennetz in den nächsten Jahren zielgerichtet ausbauen", betonte der Minister. Allein im Jahr 2008 stelle das Land Sachsen-Anhalt rund 45 Millionen Euro für den kommunalen Straßenbau bereit. Davon seien bereits rund 43 Millionen durch konkrete Maßnahmen gebunden.

Quelle: Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 145/08 am 24.11.2008

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Thüringen

Land fördert Ausbau des Ilmtal-Radwegs bei Apolda - Lückenschluss zwischen Oberroßla und Niederroßla

Einen Zuwendungsbescheid über 70.165 Euro aus Mitteln der touristischen Infrastrukturförderung hat die Stadt Apolda vom Thüringer Wirtschaftsministerium erhalten. Das Geld fließt in den Ausbau des Ilmtal-Radwegs im Teilstück zwischen Oberroßla und Niederroßla. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf 84.614 Euro.

Das Teilstück ist 750 Meter lang und wird auf einer Breite von 2,50 Metern mit einer Bitumenschicht versehen. Hinzu kommen beidseitig Bankette mit einer Breite von jeweils 0,5 Metern, über die die Entwässerung des Radwegs erfolgt. Als Ausgleich für die Flächenversiegelung werden 22 Laubbäume gepflanzt. Mit Abschluss des Vorhabens Mitte kommenden Jahres ist der Ilmtal-Radweg von Weimar (Tiefurt) bis Zottelstedt nördlich von Apolda auf einer Länge von rund 15 Kilometern durchgängig asphaltiert und steht Radwanderern damit in guter Qualität zur Verfügung.

Der Ilmtal-Radweg führt von Allzunah am Rennsteig über eine Strecke von 125 Kilometern bis nach Kaatschen bei Großheringen (Landkreis Weimarer Land). Dabei verbindet er die Kammlage des Thüringer Waldes mit den Städten Ilmenau, Bad Berka und Weimar sowie die Weinanbaugebiet rund um Bad Sulza. Zugleich kreuzt der Ilmtal-Radweg den Rennsteigradweg, den Saaleradweg und den Radweg "Thüringer Städtekette". Derzeit sind bereits 70 Prozent des Radwegs mit einer Asphaltschicht versehen.

Quelle: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit am 28.11.2008

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30. November 2008
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