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Radwegebau in den Bundesländern - Juli 2009

Radwegbaustelle
Radwegbaustelle © Doris Reichel

Baden-Württemberg

L 326: Rad- und Gehweg zwischen Tettnang-Büchel und Obereisenbach

"Nach knapp dreimonatiger Bauzeit kann nun auch der zweite Abschnitt des Radwegs zwischen Tettnang-Büchel und Obereisenbach für die Radfahrer freigegeben werden. Damit ist eine durchgehende Radwegverbindung entlang der L 326 zwischen Tettnang-Büchel und dem Teilort Obereisenbach beziehungsweise weiter bis Heidach geschaffen." Das sagte Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle am 10. Juli 2009 in Stuttgart. Der circa zwei Kilometer lange und 2,25 Meter breite Rad- und Gehweg koste rund 600.000 Euro, die das Land Baden-Württemberg trage.

Die L 326 sei eine wichtige Nord-Süd-Verbindung von der L 333 bei Tettnang zur L 317 bei Weingarten. Der Radweg erleichtere den Schülern der Grund- und Hauptschule in Obereisenbach und den weiterführenden Schulen (Realschule, Gymnasium) am Schulzentrum Manzenberg in Tettnang den Schulweg. Darüber hinaus sei auch für die radelnden Badegäste nun eine durchgehende Verbindung zum Freibad in Obereisenbach hergestellt. "Unser Hauptanliegen war, durch den Neubau des Rad- und Gehwegs die Verkehrssicherheit für den nicht motorisierten Verkehr zu erhöhen und für eine Verbesserung des Verkehrsflusses auf der L 326 zu sorgen", sagte Köberle. Der erste, rund 1,2 Kilometer lange Bauabschnitt zwischen Tettnang-Büchel und Biggenmoos sei bereits im Frühjahr 2003 fertiggestellt worden.

Staatssekretär Köberle: "Mit dieser Maßnahme schließen wir eine weitere Lücke im landesweiten Radwegnetz. Die Landesregierung wird auch weiterhin große Anstrengungen unternehmen, um den Bürgerinnen und Bürgern ein flächendeckendes, gut ausgebautes und sicheres Radwegnetz zur Verfügung zu stellen."

Zusatzinformationen:
Der neue Rad- und Gehweg beginnt am Ortsende von Biggenmoos. Er liegt zunächst südlich der L 285 und ist durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn abgesetzt. An der Einmündung der K 7716 nach Tannau wechselt der Rad- und Gehweg auf die andere Fahrbahnseite der L 326. Nach circa 180 Meter wird der Bollenbach gequert. Durch die Anlage des Rad- und Gehweges musste die vorhandene Bachquerung verlängert werden. Bis zur Einmündung der K 7717 nach Siggenweiler in Obereisenbach ist der Weg ebenfalls durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn abgesetzt. Nach der Querung der Straße verläuft der neue Weg bordsteingeführt direkt an der Fahrbahn bis zum Bauende beim Schwimmbad in Obereisenbach.

Die Arbeiten wurden größtenteils unter Verkehr ausgeführt, wobei zeitweise zur Verkehrsregelung eine Lichtsignalanlage eingesetzt werden musste. Lediglich für die Verlängerung des Bollenbachdurchlasses musste die L 326 zeitweise voll gesperrt werden.

Quelle: Innenministerium, Landesportal Baden-Württemberg am 10.07.2009

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Bayern

Innenminister Herrmann zur SPD-Kritik am Radwegeprogramm des Freistaats Bayern

Radwegeprogramm des Freistaats Bayern - Herrmann: "SPD hat bayerisches Radwegeprogramm nicht verstanden - Kritik liegt völlig neben der Sache"
"Der Freistaat Bayern gibt soviel Geld für den Bau von Radwegen aus wie noch nie zuvor", teilt Innenminister Joachim Herrmann mit und reagiert damit auf eine Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion. Fraktionsvize Thomas Beyer hatte bei der Staatsregierung eine schriftliche Anfrage zum nachträglichen Anbau von Radwegen an schon bestehenden Staatsstraßen gestellt. Das Antwortschreiben der Staatsregierung hat er nun zum Anlass genommen, der Staatsregierung "Täuschungsmanöver" vorzuwerfen: es sei keinerlei Aufstockung der Mittel geplant, Mittelfranken sei absolutes Schlusslicht. Herrmann dazu: "Herr Beyer hat seine eigene Anfrage offensichtlich nicht verstanden. Er hat nur nach dem nachträglichen Anbau von Radwegen an bestehenden Staatsstraßen gefragt und daher auch nur hierauf eine Antwort erhalten. Dass das bayerische Radwegeprogramm viel weiter reicht, übersieht die SPD völlig. So investieren wir auch beim Neubau von Straßen massiv in neue Radwege. Auch an Bundesstraßen bauen wir Radwege und wir stellen erhebliche Fördersummen für Radwege in kommunaler Baulast und in kommunaler Sonderbaulast zur Verfügung. Tatsache ist: Die Mittel im Radwegebau sind in Bayern so hoch wie nie zuvor. 2006 hatten wir für Radwege an Staatsstraßen noch 5,8 Millionen Euro ausgegeben, 2009 werden es über 12 Millionen Euro sein. Hinzu kommen noch Mittel für den Bau von Radwegen an Bundesstraßen in Höhe von über 10 Millionen Euro. In Mittelfranken werden viele neue Straßen mit Radwegen gebaut, insgesamt wird Mittelfranken genauso gut bedient, wie alle anderen Regierungsbezirke. Dass die Höhe der Mittel ab 2011 vom Beschluss des Landtags abhängen, sollte Herrn Beyer als Landtagsabgeordneter selbst wissen. Ich kann keine verbindlichen Zahlen für einen Haushalt versprechen, den der Landtag noch nicht beschlossen hat."

Quelle: Innenministerium, Pressemitteilung Nr. 281/09 am 08.07.2009

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Brandenburg

Dahme-Radweg im Landkreis Dahme-Spreewald verlängert

Brandenburgs Agrar- und Umweltstaatssekretär Dietmar Schulze und der Landrat von Dahme-Spreewald, Stephan Loge, haben am 24. Juli den touristischen Verbindungsweg von Prierow nach Rietzneuendorf seiner öffentlichen Nutzung übergeben. Der Ausbau des Weges mit einer Länge von über 6 Kilometern und einer Breite von 3 Metern, in sensiblen Naturbereichen mit Betonsteinpflaster angelegt, wurde aus Mitteln der ländlichen Entwicklung mit über 670.000 Euro aus EU-Mitteln gefördert. Der Landkreis Dahme-Spreewald hat den Eigenanteil bereitgestellt, so dass hier insgesamt 898.000 Euro investiert werden konnten. Schulze: "Die touristisch sehr attraktive Region zwischen Berlin und dem Spreewald engagiert sich seit Jahren für bessere Radwege. Das Radwandern wird immer beliebter. Jeder zweite Deutsche schwingt sich während seines Inlandurlaub inzwischen in den Sattel, um auf diese Weise reizvolle Naturräume und kulturelle Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen. Damit ist der Fahrradtourismus auch zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor in Brandenburg geworden."

Brandenburg ist für das Radwandern besonders geeignet. Dies gilt zum einen aufgrund seiner naturräumlichen Gegebenheiten: Das Land verfügt, da flach bis sanfthügelig, über eine radlerfreundliche Topographie, ist sehr abwechslungsreich und ist reich an Seen, Flüssen, Bächen und Kanälen, an denen entlang zu radeln immer einen besonderen Reiz hat. Wegen der Qualität seiner Landschaften und der im berlinferneren Raum sehr geringen Besiedlung besteht ein hoher Prozentsatz der Landesfläche aus Natur-, Landschafts- und Großschutzgebieten.

Künftig wird der Radurlaub im Land noch weiter an Bedeutung gewinnen und dem Reiseland Brandenburg entscheidende Impulse geben. Die Landesregierung hat die großen wirtschaftlichen Potenziale erkannt und erhebliche Fördermittel für den Bau von Radwanderwegen ausgereicht.

Schulze: "Wir leisten als Agrar- und Umweltministerium einen erheblichen Beitrag aus Mitteln der ländlichen Entwicklung, um Urlaub und Freizeit auf dem Fahrradsattel zu unterstützen. Gerade auch der Dahme-Radweg hat davon profitiert, wie auch das jetzt fertig gestellte Teilstück unterstreicht."

Der Landkreis Dahme-Spreewald baut mit Mitteln der ländlichen Entwicklung seit 2005 einen Radwanderweg von der Stadtgrenze Berlin bis in den Spreewald, den Dahme-Radweg. Die ersten drei Wegstücke wurden bereits 2006 übergeben.

Der Ausbau des 6 Kilometer langen Abschnitts erfolgte mit dem Ziel, eine weitere Lücke von Nord nach Süd zu schließen. Mit diesem Teilstück erlebt der Reisende eine intakte Naturlandschaft mit dem Sanddünenausläufer, dem naturbelassenen Waldgebiet und den dazugehörigen Buchenbestand. Der neue Abschnitt erschließt ländliche Sehenswürdigkeiten wie Schloss Rietzneuendorf, Schloss Golßen mit dem 2007 - 2009 neu gestalteten Schlosspark. Auch das Rathaus und die Kirche von Golßen sind touristische Anziehungspunkte entlang des Ragwegs.

Von dem neuen Abschnitt profitiert aber nicht nur die Tourismuswirtschaft. Der Weg wird auch von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben wie der Agrargenossenschaft Golßen und der Spreewald Agrar GmbH genutzt. Der Gewässerunterhaltungsverband "Obere Dahme/Berste" erreicht über den Weg zu Wartungszwecken Gräben, Durchlässe, Kanäle und die Dahme.

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz am 24.07.2009

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Brandenburg

Neuer Radweg vom Heimatpark Weißagk bis Bohrau am Tagebaurand Jänschwalde (Spree-Neiße-Kreis

Forst - Am 13. Juli 2009 übergab das Brandenburger Agrar- und Umweltministerium einen Fördermittelbescheid an die Stadt Forst zur Herstellung eines kombinierten Rad- und Wirtschaftsweges am Tagebaurand Jänschwalde – vom Heimatpark Weißagk bis Bohrau. Der Weg umfasst eine Länge von 2.660 Meter und ist 3,50 Meter breit.

Die Gesamtkosten des Radweges belaufen sich auf 372.661 Euro. Aus Fördermitteln der ländlichen Entwicklung steuert das Agrar- und Umweltministerium 250.968 Euro bei.

Der kombinierte Rad- und Wirtschaftsweg von Bohrau nach Gosda soll die regionale Anbindung an das Radwegenetz des Landkreises Spree-Neiße herstellen und die Ortsteile Bohrau und Mulknitz an Gosda und weiter in Richtung Klinger See anbinden. Außer der touristischen Nutzung der Bergbaufolgelandschaft gewährleistet der Weg mit seiner Ausbaubreite von 3,50 Meter (bituminös) und Länge von 2.660 Meter die Erschließung der wieder nutzbar gemachten landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Flächen der Bergbaufolgelandschaft. Der im Jahr 2005 errichtete Heimatpark Weißagk ist eine bedeutender Ziel- und Rastpunkt am Radweg. Weitere touristische Höhepunkte, die durch den Bau des Radweges verknüpft werden, sind das neu errichtete Raubrittertor, ein Aussichtspunkt an der alten Eiche und das Eem-Vorkommen.

Das Vorhaben unterstützt die Entwicklung von Erholung und Tourismus, die Pflege der Niederlausitzer Kulturlandschaft und die vorherrschend landwirtschaftliche Bewirtschaftung der Flächen. Die Maßnahme trägt unmittelbar zur touristischen Aufwertung der Bergbaufolgelandschaften und in der Folge zur Erhöhung der Verweildauer der Rad-Touristen in der Region bei.

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz am 08.07.2009

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Mecklenburg-Vorpommern

Lückenschluss für Radfernweg Berlin - Kopenhagen im Müritz-Nationalpark

Ein neuer Radweg führt entlang der Ortsdurchfahrt der Gemeinde Kratzeburg (Landkreis Mecklenburg-Strelitz). "Mit Fertigstellung dieses Radweges ist eine wichtige Lücke auf dem Radfernweg von Berlin nach Kopenhagen geschlossen worden", sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel am 25.07.2009 zur Eröffnung des Radweges in Kratzeburg. "Rad- und Aktivurlaub wird immer mehr zum Lebensgefühl und Megatrend. Radtourismus zählt zu den Wachstumsmärkten der Tourismusbranche. Da gilt es, gezielt auf eine gut ausgebaute Infrastruktur, innovative Netzwerke und optimalen Service zu setzen."

Der neue Radweg wurde straßenbegleitend beidseitig der knapp einen Kilometer langen Ortsdurchfahrt durch Kratzeburg aus Betonsteinpflaster angelegt. "Die Gemeinden brauchen aufgrund der schwachen Finanzsituation jede Unterstützung", sagte Seidel. "Das bedeutet Aufträge für Unternehmen in der Region und unterstützt dadurch die regionale Wirtschaft." Die Gemeinde Kratzeburg liegt im Müritz-Nationalpark und verfügte bisher nicht über einen geeigneten Radweg für den Fahrradtourismus.

"Mit dem Lückenschluss im Radfernweg von Berlin nach Kopenhagen wird gleichzeitig die touristische Attraktivität der Müritzregion gestärkt", sagte Seidel. "Von steigenden Besucherzahlen profitieren auch die Pensionen, private Zimmervermietungen, der Campingplatz, Restaurants und die Fischerei im Ort." Im Landkreis Mecklenburg-Strelitz wurde 2008 der Rekordwert von knapp 1,12 Millionen Übernachtungen in Hotels, Pensionen und auf den Campingplätzen registriert. Das ist eine Steigerung von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr 2007. Die Auslastung der rund 6.900 angebotenen Betten in 113 Beherbergungseinrichtungen lag 2008 bei rund 33 Prozent. In den ersten fünf Monaten 2009 wurden rund 80.000 Gäste mit 250.000 Übernachtungen registriert. Das ist ein Zuwachs von 7,3 bzw. 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Mecklenburg-Vorpommern ist eine der beliebtesten deutschen Radreiseregionen. "Unser Ziel heißt Radreiseland Nr.1, dazu sind diese Investitionen nötig", sagte Seidel. "Dem Gast stehen derzeit sieben Radfernwege mit etwa 2.300 km Länge und 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometer Länge zur Verfügung." In die Radwege in MV wurden in den letzten 15 Jahren bei einer Förderung von fast 90 Millionen Euro rund 130 Millionen Euro investiert. Der Radfernweg Berlin - Kopenhagen verbindet mit 610 abwechslungsreichen Radkilometern zwei europäische Metropolen, davon führen über 200 Kilometer durch Mecklenburg-Vorpommern.

Für fast die Hälfte aller Deutschen zählt Fahrradfahren zu den beliebtesten Urlaubsaktivitäten. "Der Radtourismus ist mit geschätzten fünf Milliarden Euro Umsatz ein beträchtlicher Wirtschaftsfaktor in Deutschland", sagte Seidel. "Jeder Radtourist gibt rund 70 Euro täglich aus." Immer mehr Hotels organisieren für ihre Gäste den Service rund ums Rad. Die Radroutenplanung kann in Mecklenburg-Vorpommern interaktiv im Internet oder per CD erfolgen, Radurlauber können sich zudem per GPS-Navigation durchs Land leiten lassen.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Gesamtinvestition des Vorhabens aus der Gemeinschaftaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" sowie dem "Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums" (ELER) mit rund 180.000 Euro.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Nr. 205/09 am 25.07.2009

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Sachsen

Erster Seeadlerradrundweg eröffnet.

Erster Rundweg zu Mitteleuropas größtem Greifvogel in Sachsen eröffnet

Umweltminister Frank Kupfer hat am 20.07.2009 im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft (Landkreise Görlitz und Bautzen) Sachsens ersten Seeadlerrundweg eröffnet. Auf den rund 90 Kilometer langen Kurs wird der Besucher mit etwas Glück nicht nur dem Seeadler begegnen, sondern auch Grau- und Silberreiher, Kraniche und weitere seltene Wasservögel zu Gesicht bekommen."Der Rundweg bietet die einmalige Möglichkeit den seltenen Seeadler in freier Natur zu beobachten. Vor allem freue ich mich darüber, dass dieser größte Greifvogel Mitteleuropas wieder in einer stabilen Population bei uns in Sachsen heimisch geworden ist, nachdem er fast ausgerottet war", sagte Kupfer.

Der gesamte Radrundweg ist jeden Kilometer durch ein Logo mit einem stilisierten Adler im Flug als Motiv gekennzeichnet und kreuzt die Radfernwege "Frosch- und Spreeradweg" sowie den regionalen Radweg "Sorbische Impressionen" (siehe Karte). Auf 13 Stationen erfahren die Besucher alles Wissenswerte über die Lebensgewohnheiten des Seeadlers und über die Besonderheiten des Lebensraumes "Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft". "Neben dem Seeadler bietet diese einzigartige Landschaft 'der tausend Teiche, bunten Wiesen und kargen Heiden' jedem Besucher ein einmaliges Naturerlebnis. Das hat auch schon die UNESCO beeindruckt, so dass sie diese Region bereits 1996 als Biosphärenreservat anerkannt hat", informierte der Minister.

Jede Station ist mit Sitzgelegenheiten, Briefkästen für Broschüren zum Biosphärenreservat und Informationstafeln ausgestattet. An vier Punkten sind spezielle Beobachtungseinrichtungen mit Blick auf die Teiche und bevorzugte Aufenthaltsorte der Greifvögel errichtet worden. Entlang der Strecke befinden sich zudem viele gastronomische Einrichtungen, Direktvermarkter mit kulinarischen Spezialitäten aus der Region sowie Fahrradverleih- und -reparaturstationen.

Hintergrund:
Das Biosphärenreservat "Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft" ist eine der größten zusammenhängenden Teichlandschaften Mitteleuropas und das einzige internationale Schutzgebiet dieser Kategorie in ganz Sachsen. Im Reservat gibt es derzeit 17 Brutpaare des Seeadlers, die in diesem Jahr insgesamt 14 Jungtiere hervorgebracht haben. Der Bestand von Seeadlern wird für den ganzen Freistaat auf etwa 70 Brutpaare geschätzt. Mehr als 50 davon leben in der Oberlausitz.

Eine Karte des Rundweges finden Sie im Anhang dieser Mitteilung. Weitere Informationen im Internet unter: www.smul.sachsen.de und www.biosphaerenreservat-oberlausitz.de

Quelle: SMUL - Umwelt, Landwirtschaft/Forst am 20.07.2009

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Schleswig-Holstein

Rendsburg: Rad- und Gehwegbrücke über die B 203 wird gefördert

Die Stadt Rendsburg wird vom Verkehrsministerium beim Neubau einer Rad- und Gehwegbrücke über die B 203 im Bereich des Obereiderhafens mit rund 290.000 Euro unterstützt. Das teilte Verkehrsminister Dr. Jörn Biel am 6. Juli in Kiel mit. Die neue Brücke wird eine alte schmalere Brücke ersetzen. „"Hier wird etwas für die Sicherheit der Schülerverkehre getan, denn die Neuausrichtung der Schulen in Rendsburg und Büdelsdorf wird in absehbarer Zeit dazu führen, dass diese Brücke stärker von Radfahrern frequentiert werden wird"", so Minister Biel.

Die B 203-Brücke ist für Radfahrer und Fußgänger eine unmittelbare Verbindung von der Rendsburger Innenstadt in Richtung Gerhardstraße (Kronwerk-Gymnasium in Rendsburg) und Löwenstraße (Büdelsdorf). Die neue Brücke wird in ihrer nutzbaren Breite von drei Metern an die im Bereich des Obereiderhafens bereits bestehenden Radverkehrsanlagen angepasst. Die Gesamtkosten des Vorhabens sind mit 461.000 Euro veranschlagt. Die Unterstützung erfolgt aus Mitteln des Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetzes Schleswig-Holstein sowie des Finanzausgleichsgesetzes.

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr am 06.07.2009

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Stand der Information
31. Juli 2009
Quelle

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