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Infrastruktur

Radwegebau in den Bundesländern - Januar 2015

Fahrbahnmarkierungen
© Arne Koerdt

Baden-Württemberg

Reutlingen: Zahlreiche Radverkehrsmaßnahmen umgesetzt - "Masterplan Radverkehr" soll zukünftige Maßnahmen aufzeigen - 25 Prozent Radverkehrsanteil bis 2030 geplant

Für alle, die am liebsten auf dem Drahtesel unterwegs sind, tut sich derzeit einiges. Drei Einbahnstraßen in der Oststadt sind jetzt in beide Richtungen beradelbar. Und das ist nur der Anfang.

Runderneuert: Der Radweg am Lindachknoten In der Schulstraße, der Aulberstraße und der Planie müssen Radler die Einbahnstraßenregelung künftig nicht mehr beachten: "Das möchten wir fortführen, wo immer es möglich ist", sagte Stefan Dvorak, Leiter des Amts für Stadtentwicklung und Vermessung. Der Werkstattbericht seines Amts zeigt: In den vergangenen Monaten ist einiges für die Reutlinger Radfahrer geschehen.

16 neue Fahrradboxen am Hauptbahnhof, die farbliche Auffrischung mehrerer Fahrradwege im gesamten Stadtgebiet, die nun in auffälligem Signalrot leuchten, die Einmündung der Burkhardt-Weber-Straße Unter den Linden, an der Radfahrer nun gefahrlos nach links in Richtung Innenstadt abbiegen können - alles Schritte auf dem Weg zum ambitionierten Ziel, den Anteil des Radverkehrs in der Stadt von bislang 15 auf 25 Prozent im Jahr 2030 zu steigern. "Bei Entfernungen von bis zu fünf Kilometern ist das Fahrrad unschlagbar", wirbt Dvorak für die schnelle, billige und gesunde Alternative zum Auto.

Um die noch attraktiver zu machen, sind mittlerweile auch 40 Ampeln im Stadtgebiet mit Halteringen ausgerüstet, die dem Radler den Abstieg während der Ampelwartephase ersparen. Einige hat das Amt noch auf Halde - Bürger, die eine geeignete Ampel kennen, können sich gerne beim Amt für Stadtentwicklung und Vermessung melden.

Im neuen Jahr geht's für die Mitarbeiter arbeitsreich weiter: Auf der To-Do-Liste stehen unter anderem ein Schutzstreifen in der Bismarckstraße und Warnschwellen für den in beide Richtungen befahrbaren Radweg in der Konrad-Adenauerstraße. Am Knoten Stuttgarter Straße/ Am Heilbrunnen, am Knoten Rommelsbacher/Frankfurter Straße sowie an Busbucht nahe der Einmündung von der Alteburg- in die Peter-Rosegger-Straße sollen die bestehenden Radwege sinnvoll überarbeitet werden.

Ein "Masterplan Radverkehr" soll überdies die konkreten Maßnahmen der kommenden Jahre aufzeigen. Ob die Mittel dafür in den Etat eingestellt werden, muss der Gemeinderat allerdings noch entscheiden.

Quelle: Stadt Reutlingen am 08.01.2015

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Baden-Württemberg

Ausblick: Zwölf Millionen Euro pro Jahr für Radwege an Landesstraßen (inklusive Radweglückenschlüssen) geplant

Ausblick auf die kommenden Jahre im Landesstraßenbau: Entsprechend der aktuellen Finanzplanung des Bundes und des angekündigten Infrastrukturprogramms ist für die kommenden Jahre mit steigenden Mittelzuweisungen des Bundes zu rechnen. Gleichzeitig steigen die Mittelansätze für Landesstraßen in den Jahren 2015/16 in erheblichem Umfang. So stehen für Aus- und Neubau einschließlich des aufgelegten Lückenschlussprogramms nunmehr 50 Millionen Euro pro Jahr bereit. Für den Straßenerhalt sowie für Erhalt und Ertüchtigung der Brücken steigen die Mittelansätze sogar auf 120 Millionen Euro pro Jahr. Hinzu kommen zwölf Millionen Euro pro Jahr für Radwege an Landesstraßen (inklusive Radweglückenschlüssen).

Quelle: Pressemitteilung zur Bilanz des Straßenbaus in Baden-Württemberg 2014 am 27.01.2015

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Baden-Württemberg

Landkreis Karlsruhe arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung des Radverkehrs - Radverkehrskonzept wird fortgeschrieben - Kostenlose Fahrradkarte und Internetauftritt aktualisiert

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel stellte in der jüngsten Kreistagssitzung eine neue Radwanderkarte Karlsruhe und Region vor, die zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten auf dem Rad und daneben auch das Radverkehrsnetz für den Alltagsradler darstellt. "Wir wollen den Radverkehr weiter ausbauen und optimieren, bei der Beschilderung, dem Unterhalt und auch dem Aus- und Neubau von Radwegen an Kreisstraßen. Die neue Karte ist in Verbindung mit dem Radportal auf unserer Homepage eine tolle Möglichkeit, die Vielfalt im Landkreis und der Region zu entdecken", so der Landrat.

Der Landkreis Karlsruhe hat im vergangenen Jahr 2014 im Bereich Radverkehr zahlreiche Maßnahmen verwirklicht, von denen die Radfahrer profitieren werden. Punktuell wurden Radwege ertüchtigt sowie eine Wirkungskontrolle des Radverkehrssystem Landkreis Karlsruhe mit Telefonbefragung durchgeführt. Durch Öffentlichkeitsarbeit, zum Beispiel die Brötchentüten-Aktion und dem Internetauftritt www.landkreis-karlsruhe.de/radeln_im_landkreis_karlsruhe soll der Radverkehr weiter angekurbelt werden.

Im Jahr 2015 stehen für die Radverkehrsförderung im Landkreis Karlsruhe weitere Aufgaben an, unter anderem wird das Radverkehrskonzept des Landkreises Karlsruhe als Grundlage für die Radverkehrsförderung fortgeschrieben. Außerdem wird eine Radwanderkarte Radeln im PAMINA Raum unter Beteiligung des Landkreises Karlsruhe neu aufgelegt. Gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg wird an dem Projekt RadNETZ-BW gearbeitet mit dem Ziel, ein landesweites Radwegenetz für den Alltagsradverkehr mit entsprechender Beschilderung umzusetzen.

Quelle: Landratsamt Karlsruhe am 30.01.2015

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Bayern

Ausbau des Radwegenetzes an Bundes- und Staatsstraßen - 2015 soll 'Radverkehrsplan Bayern' vorgelegt werden

2015 werden Bund und Freistaat rund 1,5 Milliarden Euro in die Bundes- und Staatsstraßen Bayerns investieren. Dies versprach Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann bei der Vorstellung der wichtigsten Straßenbauvorhaben für Bayern in Nürnberg. Dabei habe der Bestandserhalt Vorrang vor Neu- und Ausbaumaßnahmen. Bayern sei eine zentraleuropäische Verkehrsdrehscheibe. Laut aktueller Verkehrsprognosen werde die Straße weiterhin Verkehrsträger Nummer eins sein. Deshalb sei eine leistungsfähige Straßeninfrastruktur unerlässlich. Zur Förderung des kommunalen Straßenbaus stellt der Freistaat heuer 485 Millionen Euro zur Verfügung.

Ein besonderes Anliegen ist dem Verkehrsminister Herrmann der Ausbau des Radwegenetzes an Bundes- und Staatsstraßen. Bayernweit stehen den Radlern stattliche 8.000 Kilometer Radwege und für den Radverkehr nutzbare Wege zur Verfügung. Derzeit stellt die Straßenbauverwaltung Radwegeprogramme für den nachträglichen Anbau von Radwegen an Bundes- und Staatsstraßen für die Jahre 2015 bis 2019 auf. In diesem Zeitraum sollen weitere 200 Millionen Euro in den Radwegebau investiert werden.

So werde heuer zum Beispiel im Zuge des Ausbaus der Staatsstraße 2239 der zwei Kilometer lange und rund 400.000 Euro teure Radweg zwischen Weiherhaus und Penzenhofen gebaut. Herrmann: "2015 werden wir außerdem einen 'Radverkehrsplan Bayern' vorlegen, der Ziele, Konzepte und Maßnahmen enthält, um den Radverkehr zu fördern und auch die Verkehrssicherheit für Radfahrer weiter zu erhöhen".

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr am 14.01.2015

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Hamburg

Bezirk Wandsbek: Radwegebenutzungspflicht in Stadtbahnstraße/Saseler Markt aufgehoben

Nach eingehender Prüfung hat die Polizei die Radwegebenutzungspflicht für den Straßenzug Stadtbahnstraße/Saseler Markt zwischen Saseler Chaussee und Waldweg aufgehoben. Radfahrer dürfen dort ab sofort die Fahrbahn nutzen.

Um die Verkehrsteilnehmer über die Aufhebung zu informieren, stellt das Bezirksamt auf Höhe des Saseler Marktes für sechs Wochen Tafeln mit dem Hinweis "Radfahrer auf der Fahrbahn erlaubt – Radwegebenutzungspflicht aufgehoben" auf.

Mit der Änderung dürfen Radfahrer nur noch jeweils den in Fahrtrichtung rechten Radweg nutzen. Die bisherige Nutzung der nördlichen Radwege in beide Fahrtrichtungen ist nicht mehr erlaubt.

Quelle: Bezirk Wandsbek (Hansestadt Hamburg) am 21.01.2015

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Hessen

Ausbau des Fulda-Radweges R1 von Wolfsanger bis zur Stadtgrenze

Die Stadt Kassel wird 2015 den Radweg R1 von Wolfsanger bis zur Stadtgrenze ausbauen. Der Radweg soll um einen Meter verbreitert werden und eine Asphaltdecke erhalten. "Dadurch lässt sich der Weg künftig deutlich besser mit dem Fahrrad befahren und die Verkehrssicherheit der Fußgänger wird erhöht", erklärt Kassels Stadtbaurat Christof Nolda.

Nach Zählungen von Hessen Mobil und der Touristikverbände wird der R1 jährlich von etwa 30.000 Radtouristen befahren. Der Radweg ist zudem für die Naherholung - insbesondere zum Ausflugslokal "Graue Katze" - sehr beliebt ist. Der momentane schlechte bauliche Zustand mit einer wassergebundenen Decke und einer nutzbaren Breite von maximal zwei Metern wird den Anforderungen an den zunehmenden Radverkehr nicht mehr gerecht. Der Radweg soll nun auf drei Meter Breite ausgebaut werden und eine Asphaltdecke erhalten. Der Ausbauabschnitt im Stadtgebiet Kassel ist fünf Kilometer lang.

Der bestehende Trassenverlauf und die Bauhöhen werden durchweg beibehalten, um den Hochwasserschutz der Fulda nicht zu beeinträchtigen. Lediglich im Bereich des Gastronomiebetriebes "Graue Katze & Roter Kater" wird der Weg näher zum Fuldaufer geführt. Im Bereich der Steilufer werden die Böschungen mit Gabionen (Steinkörben) gesichert. Weiterhin wird die Engstelle an der Treppe Endhaltestelle der Tram 6 durch Umbau der Treppe beseitigt. Die durch den Ausbau des Radweges verursachten Eingriffe in Natur und Landschaft werden durch umfangreiche bauliche Maßnahmen für den Amphibienschutz und Eidechsenschutz ausgeglichen.

Der Ausbau wird zirka zwei Millionen Euro kosten. Das Land Hessen fördert die Maßnahme mit 1,35 Millionen Euro. Der Zuwendungsbescheid ging kürzlich bei der Stadt Kassel ein.

Zur Vorbereitung des Wegebaus werden ab Januar 2015 die Gehölzbestände in dem Ausbauabschnitt von Landhaus Meister bis Stadtgrenze Fuldatal entfernt. Während der Fällarbeiten werden einzelne Wegeabschnitte tageweise gesperrt. Dies sind vorbereitende Maßnahmen für die ab Mitte März geplanten Arbeiten am Radweg. Bis Ende Oktober 2015 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Quelle: Stadt Kassel am 05.01.2015

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Hessen

Ausgebauter Radweg zwischen Drahtbrücke und Rondell in Kassel freigegeben

Der Radweg R1 ist zwischen Drahtbrücke und Rondell wieder befahrbar. In den vergangenen vier Monaten hatte die Stadt Kassel den bislang geschotterten Radweg mit einer asphaltierten Oberfläche auf 2,50 Meter Breite ausgebaut. Der Fuß- und Radweg im gesamten Abschnitt zwischen Orangerie und Rondell wurde deutlich verbessert und ist nun eine attraktive Verbindung für Fußgänger und Radfahrer entlang der Fulda, erklärt Kassels Stadtbaurat Christof Nolda.

Der Weg zwischen Drahtbrücke und Rondell wurde nicht nur verbreitert und asphaltiert. Über die Kleine Fulda wurde eine neue Brücke als Ersatz für eine marode Holzbrücke gebaut. Zudem wurde eine neue Beleuchtungsanlage errichtet. Die Baukosten für diesen Bauabschnitt belaufen sich auf zirka 300.000 Euro.

Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei etwa einer Millionen Euro, der Anteil der Förderung durch das Land Hessen beläuft sich auf zirka 600.000 Euro. Das Projekt war mit dem Land Hessen im Zusammenhang mit dem Hessentag als Zuwendungsmaßnahme vereinbart worden.

Der erste Abschnitt am Auedamm zwischen Orangerie und der Drahtbrücke war noch vor dem Beginn des Hessentages im Mai 2013 fertiggestellt geworden. Der zweite Abschnitt wurde mit Rücksicht auf die Veranstaltungen des Kulturzeltes erst im September 2014 begonnen. Die letzten Baumaßnahmen zur Fertigstellung des Rad- und Gehweges konnten Anfang Januar 2015 abgeschlossen werden.

In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals auf den anstehenden Ausbau des R1 von Wolfsanger bis zur Stadtgrenze hinweisen. Der Förderbescheid des Landes Hessen ist im Dezember 2014 bei der Stadt eingegangen und die Bauarbeiten sollen im Frühjahr beginnen. Damit kann in Folge ein weiterer wichtiger Wegeabschnitt an der Fulda ausgebaut werden.

Quelle: Stadt Kassel am 26.01.2015

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Hessen

Förderung von Rad- und Gehwegvorhaben 2014

Kommunale Rad- und Gehwegvorhaben wurden 2014 insgesamt mit rund 12,5 Mio. Euro gefördert, darunter der weitere Ausbau des Fernradweges R1 zwischen Kassel und Fuldatal sowie der Ausbau der Regionalparkroute Nord bei Friedberg.
Förderung für kommunalen Straßenbau

Zu den Projekten im Kommunalen Straßenbau gehörten die Umgestaltung des Deutschherrnufers in Frankfurt, bei der ein separater Fahrradweg angelegt wurde (Landesförderung 2,016 Mio. Euro) sowie der Umbau der Brunnenstraße in Bad Wildungen, die Altstadt und Kurviertel verbindet. Deren neue Gestaltung vereint Aufenthaltsqualität mit den Anforderungen des Fußgänger-, Rad- und Autoverkehrs. Das Land unterstützte das Projekt allein aus der Verkehrsinfrastrukturförderung mit 330.600 Euro.

Für den Ausbau kommunaler Schienenstrecken, Radwege und Straßen sowie die barrierefreie Gestaltung von Bahnstationen und Bushaltestellen hat das Land im vergangenen Jahr 2014 rund 91,6 Mio. Euro bewilligt. Das Geld verteilte sich auf 139 Projekte von Städten, Gemeinden, Landkreisen und Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs, wie Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am 22.01.2015 mitteilte. Auf ÖPNV-Projekte entfielen 47,6 Mio. Euro, auf den kommunalen Straßenbau 44,0 Mio. Euro. "Die Landesregierung erfüllt ihre Zusage, die beiden Förderbereiche ins Gleichgewicht zu bringen", sagte der Minister.

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung am 22.01.2015

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Niedersachsen

Land finanziert Bau von 19 Radwegen an Landesstraßen mit rund fünf Millionen Euro in 2015

Das niedersächsische Radwegenetz an Landstraßen wird 2015 um weitere 50 Kilometer ausgebaut. Insgesamt werden in diesem Jahr 19 Einzelprojekte begonnen. Dafür stellt das Land für 2015 fünf Millionen Euro bereit. 2016 sollen für diese Projekte weitere 4,4 Millionen aus Landesmitteln fließen. Das gab Verkehrsminister Olaf Lies am 07.01.2015 in Hannover bekannt. Durch die finanzielle Beteiligung der Landkreise und Kommunen beträgt das Gesamtinvestitionsvolumen der 19 Projekte 11,4 Millionen Euro.

Verkehrsminister Olaf Lies: "Ich freue mich, dass es uns auch in diesem Jahr wieder gelungen ist, den Radwegeausbau entlang der Landesstraßen voranzutreiben. In den letzten Jahren hat die Bedeutung des Radverkehrs für den Alltagsverkehr und den touristisch geprägten Freizeitverkehr stark zugenommen. Aus diesem Grund haben wir ein großes Interesse daran, das Radwegenetz im Land auszubauen. Das Land investiert gerne in eine fahrradfreundliche Zukunft."

Bei der Auswahl der Radwege wurde eng mit den Landkreisen zusammengearbeitet. Ein besonderes Augenmerk lag auf den Kriterien Radfahrerpotenzial, Schulwegsicherung sowie Tourismus, Machbarkeit und Kostenrelevanz. Aus diesem 'vordringlichen Bedarf' sind jetzt 19 Radwege soweit vorbereitet, dass der Bau in diesem Jahr beginnen kann.

Alle Maßnahmen sind im Radwegekonzept des Landes enthalten. Dieses dient als Steuerungsinstrument und wurde bei der letzten Fortschreibung 2012 zusammen mit den Landkreisen entwickelt. Derzeit verfügt bereits mehr als die Hälfte der 8.000 Km Landesstraßen über Radwege.

Quelle: Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr am 07.01.2015

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Niedersachsen

Masterplan Radverkehr für Buchholz in der Nordheide

Das Mobilitätskonzept (MoKo) hat neben den Themen Innenstadt, Straßennetz und ÖPNV das Handlungsfeld Radverkehr als das vierte wesentliche Verkehrsthema identifiziert. Der vorliegende Masterplan Radverkehr wurde auf der Grundlage des MoKo entwickelt, geht aber eine Schritt weiter. Neben den programmatischen Zielsetzungen des MoKo geht es nun um konkrete Maßnahmen, die umgesetzt werden sollten, um den Radverkehr und damit einen wesentlichen Teil des "Umweltverbundes" zu stärken.

Als ehrgeiziges Ziel wurde eine Steigerung des Radverkehrsanteils am Gesamtverkehr von derzeit 14 Prozent auf 20 Prozent - also eine Steigerung von rund 50 Prozent - avisiert. Auch der Rat der Stadt hat bereits reagiert und eine Summe von 190.000 Euro für den Radverkehr im Haushalt 2015 bereitgestellt.

Der Masterplan stellt überdies eine Fortschreibung vorliegender Radverkehrskonzepte aus den Jahren 1995 und 2002 dar. Fortschreibungen sind insbesondere beim Fahradverkehr erforderlich, da sich stets neue Erkenntnisse aus der Verkehrsunfallforschung ergeben, die Straßenverkehrsordnung regelmässig geändert wird, sich neue Angebotsformen wie Fahrradstreifen etablieren, aber durch neue Technik wie E-Bikes auch ein verändertes Nutzerverhalten entsteht.

Der Masterplan sebst setzt sich aus vier Teilen zusammen (Textteil, Maßnahmenblätter für 30 ausgesuchte Maßnahmen, Karten und Übersichten, Tabellen), diese können unter www.buchholz.de/rathaus/buergerservice/mobilitaetskonzept-2025/masterplan-radverkehr heruntergeladen werden.

Quelle: Buchholz in der Nordheide (Bürgerservice » Mobilitätskonzept 2025 » Masterplan Radverkehr) am 29.01.2015

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Sachsen

5 Mio. Euro jeweils 2015/16 für Radwege an Staatsstraßen und 4 Mio. Euro (2015) bzw. 8 Mio. Euro (2016) zur Förderung kommunaler Radwegenetze

"Mit diesem Doppelhaushalt verbinden wir eine solide Haushaltspolitik für die Zukunft mit einem klaren politischen Gestaltungsanspruch in der Gegenwart", sagte Martin Dulig, stellvertretender Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. "Für die Zukunft des Freistaats sind Arbeit, Digitalisierung und Verkehr wichtige Säulen. Mit fairen Löhnen, der Rückkehr zu einer aktiven Arbeitsmarktpolitik, der gezielten Unterstützung von Langzeitarbeitslosen beim Wiedereinstieg und mit einem starken Fokus auf Aus- und Weiterbildung machen wir unser Land attraktiv für Fachkräfte. Dazu gehört auch eine ausgezeichnete Infrastruktur. Deshalb werden wir Straßen und Schienenwege erhalten, das Radwegenetz ausbauen und den ÖPNV stärken."

Da die Förderung des Staatsstraßenbaus aus EFRE-Mitteln nicht mehr möglich ist, werden 2015/16 erheblich mehr Landesmittel für diesen Bereich zur Verfügung gestellt (21,6 Mio. Euro/29,7 Mio. Euro).

Für den Radwegebau werden zusätzliche Mittel aufgewendet: 5 Mio. Euro jeweils 2015/16 für Radwege an Staatsstraßen und 4 Mio. Euro (2015) bzw. 8 Mio. Euro (2016) zur Förderung des kommunalen Radwegenetzes.

Im Vogtlandkreis ist demnächst beispielsweise Baustart für die Ortsumgehung Brockau im Zuge der S 298 sowie für ein weiteres Teilstück des Radweges entlang der Talsperre Pöhl.

Quelle: Sächsische Staatsregierung am 14.01.2015

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Stand der Information
31. Januar 2015
Quelle

difu

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