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Radwegebau in den Bundesländern - Januar 2013

Radwegbaustelle
Radwegbaustelle © Doris Reichel

Baden-Württemberg

Neckarradweg: Fahrrad-Unterführung für 80.000 Euro in Villingen-Schwenningen geplant

Neckarradweg soll attraktiver werden

Für 80.000 Euro mit einer bis zu 50-prozentigen Förderung will das Stadtbauamt von Villingen-Schwenningen den Neckarradweg im Bereich Rottweiler Straße attraktiver und sicherer machen. Eine entsprechende Informationsvorlage wurde im Technischen Ausschuss vorgestellt.

Der wichtigste Radweg Baden-Württembergs, wie es in der Vorlage heißt, sei ausgerechnet an seinem Beginn gefährlich und alles andere als ein Aushängeschild für die Stadt. Die Überquerung der stark befahrenen Rottweiler Straße ist dabei im Visier der Verwaltung. Der Radler muss die Unterführung nehmen, die jedoch nicht auf Seite des Radwegs liegt, sondern auf der gegenüberliegenden Seite. Aus Richtung Schwenningen kommend muss somit die Brücke der Rottweiler Straße überquert, dann unter der Straße durchgefahren und die Brücke auf der anderen Seite erneut überquert werden.

Geplant ist nun eine zusätzliche Unterführung neben dem Neckar auf der Seite, auf der die Radwanderwege verlaufen.

Durch die gestreckte Linienführung und den geringeren Höhenunterschied zwischen Unterführung und weiterführenden Wegen lasse sich die neue Unterführung besser gestalten. Zudem soll der Abschnitt zwischen Lupfen- und Rottweiler Straße naturnah mit einer Feinkiesoberfläche aus dem Groppertal ausgebaut werden.

Quelle: www.schwaebische.de am 14.01.2013

Weitere Informationen zum Radverkehr in Villingen-Schwenningen

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Mecklenburg-Vorpommern

Landkreis Ludwigslust-Parchim: Radweg zwischen Grabow und Groß Laasch fertiggestellt

Der Ausbau des touristischen Radrundweges "Eldetal" entlang der Kreisstraße 39 im Landkreis Ludwigslust-Parchim macht Fortschritte. Am 17.12.2013 wurde der 4. Bauabschnitt zwischen Grabow und Groß Laasch übergeben. Dieser Abschnitt ist zwei Kilometer lang. Die Bau- und Planungskosten belaufen sich auf etwa 357.000 Euro. Eine Förderung in Höhe von rund 262.000 Euro erfolgt aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds, der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" und des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Übergabe dieses Bauabschnittes ist der Radweg zwischen Grabow und Groß Laasch als Gesamtobjekt fertiggestellt.

Quelle: Landkreis Ludwigslust-Parchim, 354/2012 am 14.12.2012

Zur Originalpressemitteilung

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Nordrhein-Westfalen

Fünf regionale Radschnellwegkonzepte gesucht

Alle Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, bis zum 22. Juli 2013 ihre Ideen für Radschnellwege einzureichen.

Auslober des Wettbewerbs ist das Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen (MBWSV) in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e. V. (AGFS). Die Durchführung des Planungswettbewerbs ist Bestandteil des Aktionsplanes der Landesregierung zur Förderung der Nahmobilität.

"Mit dem Planungswettbewerb festigt Nordrhein-Westfalen seine Vorreiterposition für eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität", sagte Verkehrsminister Michael Groschek in Düsseldorf. "Radfahren spart Verkehrs- und Parkraum, verschleißt Straßen und Brücken nicht und fördert obendrein die Gesundheit. Vom Wettbewerb erwarte ich eine Vielzahl innovativer Projekte, die der Förderung der Nahmobilität einen deutlichen Schub geben werden."

"Die Einrichtung von Radschnellwegen ist auch für Pedelecs attraktiv, die in Deutschland einen rasanten Aufschwung erleben und das Fahrrad ideal im mittleren Entfernungsbereich ergänzen.", so Christine Fuchs, Vorstand der AGFS.

Die Städte und Gemeinden haben nun bis zum 22. Juli 2013 Zeit, ihre Vorstellungen eines regionalen Radschnellweges in den Wettbewerb einzubringen. Für Radschnellwege in Nordrhein-Westfalen gelten Mindeststandards, die auch für den Wettbewerb angelegt werden. So soll ein Radschnellweg nicht an der Stadtgrenze enden und innerorts weiter geführt werden. Radfahrerinnen und Radfahrer auf diesen Strecken müssen gegenüber kreuzendem Verkehr Vorrang haben.

Für die Wettbewerbsteilnahme ist eine Kooperation von mindestens zwei benachbarten Städten und Gemeinden erforderlich, um so den regionalen Bezug sicher zu stellen.

Die Auswahl der zu fördernden Projekte wird durch eine Jury vorgenommen, die sich aus Vertretern des NRW-Verkehrsministeriums, der AGFS, des Landesbetriebs Straßenbau sowie Fachleuten aus der Regional-, Stadt- und Verkehrsplanung zusammen setzt.

Weitere Informationen:

Quelle: MBWSV Nordrhein-Westfalen am 23.01.2013

Zur Original-MBWSV-Mitteilung

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Nordrhein-Westfalen

K20: Radweg am Heidweiher im Kreis Viersen ist saniert

Trotz des Winters hat der Kreis Viersen den Radweg in Schwalmtal auf der Amerner / Kasender Straße (Kreisstraße 20) wie geplant erneuert. Der ein Kilometer lange Abschnitt liegt zwischen Haverslohe und Heidweiher. "Die Arbeiter haben den alten Belag abgefräst und durch einen neuen Asphalt-Aufbau ersetzt", sagt Dieter Kumstel, Leiter des Amtes für Technischen Umweltschutz und Kreisstraßen. Die Firma Dohmen aus Übach-Palenberg hat die Arbeiten durchgeführt. Die Maßnahme hat rund 95.000 Euro gekostet. Der sanierte Weg ist bereits wieder für Radler und Fußgänger freigegeben. 2013 wird das letzte Stück zwischen Heidweiher und Kasend saniert. Damit sind dann die über mehrere Jahre gestreckten Arbeiten an diesem Radweg entlang der K20 von Brüggen-Genrohe (L373) bis Schwalmtal-Amern (L372) abgeschlossen.

Quelle: Kreis Viersen - Der Landrat am 08.01.2013

Zur Originalpressemitteilung

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Nordrhein-Westfalen

Zechenbahntrassenradweg: Sanierung der ehemaligen Zechenbahnbrücke in Herten

Herten. Die alte Zechenbahntrasse erlebt derzeit ihre Wiederauferstehung: als moderner Rad- und Wanderweg führt sie bald vom Landschaftspark Hoheward bis nach Westerholt. Die Arbeiten auf Hertener Gebiet laufen seit Oktober 2012. Am 14. Januar 2013 begann nun die Sanierung der Brücke an der Mühlenstraße. Bis zum 1. April bleibt die Fahrbahn hier - zwischen dem Kreisverkehr Schlägel-und-Eisen-Straße und der Langenbochumer - gesperrt.

Fußgänger können den Bereich weiterhin passieren. Der komplette Baukörper wird in den nächsten Monaten auf Schäden untersucht und saniert. Während der Arbeiten muss das Bauwerk vollständig eingerüstet werden. Für Fußgänger wird ein Durchlaufgerüst installiert.

Hintergrund: In vier Abschnitten entsteht eine 9,5 Kilometer lange Strecke, die sichelförmig durch die Ortsteile der Städte Herten und Recklinghausen wie Stuckenbusch, Hochlar, Disteln und Langenbochum verläuft. Im Süden findet die ehemalige Bahntrasse zwischen den Zechen Ewald, Schlägel & Eisen und Westerholt Anschluss an den Emscherpark Radweg.

Gebaut wird ein drei Meter breiter, asphaltierter Radweg. Der erste Bauabschnitt erstreckt sich vom Pothmannshof in Herten bis zur Akkoallee/Kaiserstraße in Recklinghausen. Die rund zwei Kilometer lange Trasse soll nach etwa fünf Monaten fertig gestellt sein. Der zweite Bauabschnitt zwischen der Akkoallee über die Rietstraße und Feldstraße (beide in Recklinghausen) bis zur Straße "Über den Knöchel" in Herten schließt sich im Frühjahr 2013 an. Für diese knapp drei Kilometer lange Strecke ist eine Bauzeit von etwa acht Monaten vorgesehen.

Besonders aufwändig ist die Sanierung acht alter und maroder Brücken. Seit dem Spatenstich ist mit der Sanierung der Brücken über die Herner Straße, den Stuckenbuscher Weg, die Holzheide und die Waldstraße begonnen worden. Die Reparatur der Brücken über die Mühlenstraße, die Schlägel- und Eisenstraße sowie die Bundesautobahn 2 startet ebenfalls in diesem Jahr. Alle Stahlteile der Brücken werden in der Farbe Rot gestrichen. Dieses immer wiederkehrende Detail erhöht den Wiedererkennungswert der Trasse.

Die Eröffnung des kompletten Rad- und Wanderweges ist für das Frühjahr 2014 vorgesehen. Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf 7,6 Millionen Euro. Das Projekt wird gefördert durch die EU zu 50 Prozent und durch das Land NRW zu 30 Prozent. Die verbleibenden 20 Prozent sind Eigenmittel des RVR.

Radtouristisches Netz kreuz und quer durch die Metropole Ruhr

Der RVR unterhält das größte Radwegenetz in der Metropole Ruhr mit einer Länge von über 700 Kilometern. Zu Hauptrouten gehören der Rundkurs Ruhrgebiet, der RuhrtalRadweg und der Emscher Park Radweg. Diese Infrastruktur für Radfahrerinnen und -radfahrer soll bis 2022 auf insgesamt 850 Kilometer ausgebaut werden. Der Verband nutzt dabei insbesondere still gelegte Bahntrassen, um sie zu Rad- und Wanderwegen auszubauen.

Quelle: Stadt Herten am 11.01.2013

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Stand der Information
31. Januar 2013
Quelle

difu

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