Sie sind hier

Infrastruktur

Radwegebau in den Bundesländern: Februar/März 2015

Radweg entlang einer Bundesstraße
Radweg entlang einer Bundesstraße © Arne Koerdt

Baden-Württeberg

Land investiert in über 200 neue Radverkehrsmaßnahmen mit zusätzlichen 230 Kilometern

Das von der Landesregierung Baden-Württemberg 2013 neu eingerichtete Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Radverkehrssituation im gesamten Land. Wie das Radverkehrsnetz 2015 weiter ausgebaut wird, stellte Verkehrsminister Winfried Hermann am 16. März 2015 auf einer Pressekonferenz vor. Mit einem Fördersatz von 50 Prozent gelingt es, besonders viele Vorhaben zu unterstützen. Der Bedarf vor Ort sowie die Bereitschaft der Kommunen selbst in den Radverkehr zu investieren und den Eigenanteil von 50 Prozent aufzubringen, zeigt sich an den hohen Anmeldezahlen für das Programm. Für die Programmfortschreibung 2015 wurden bei den Regierungspräsidien wieder etwa 200 Anmeldungen seitens der Kommunen eingereicht. Davon wurden ca. 120 kommunale Vorhaben mit einem Zuwendungsvolumen von ca. 30 Mio. Euro und einer Gesamtlänge von ca. 120 Kilometern in das Förderprogramm aufgenommen.

Im Jahr 2015 werden darüber hinaus 55 neue Radwege an Landesstraßen mit einem Investitionsvolumen von ca. 20 Mio. Euro und einer Gesamtlänge von ca. 77 Kilometern in das Bauprogramm des Landes aufgenommen. An Bundesstraßen kommen weitere 27 Radwege-Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von ca. 14 Mio. Euro und einer Gesamtlänge von ca. 31 Kilometern hinzu.

Die Landesregierung investiert deutlich mehr als ihre Vorgänger in den Bau und die Förderung von Radinfrastruktur ein. Wurden von 2008 bis 2010 jährlich durchschnittlich etwa 13 Mio. Euro für Radwege an Landes- und kommunalen Straßen investiert, waren es in den drei folgenden Jahren durchschnittlich mehr als 23 Mio. Euro. Diese Mittel konnten durch eigens eingerichtete Programme und eine neue Förderrichtline nach radverkehrsrelevanten Zielsetzungen verteilt werden. Dabei wurden neue Qualitätsstandards gesetzt: Neben den klassischen Radwegen kam die Förderung verstärkt der Einrichtung von Schutz- und Radfahrstreifen, Fahrradabstellanlagen oder Beschilderungen zu Gute.

Das Ziel ist, ein alltagstaugliches Landesnetz mit ca. 8.000 Kilometern zu entwickeln. So soll der Anteil des Radverkehrs im gesamten Land gesteigert werden. Bis 2020 strebt die Landesregierung an, den Radverkehr auf 16 Prozent der täglichen Wege zu steigern, was eine Verdopplung gegenüber heute wäre. Um für die RadlerInnen im Land ein durchgängig, attraktives und sicher befahrbares RadNETZ Baden-Württemberg zu schaffen, soll noch 2015 mit der Wegweisung im RadNETZ begonnen werden. Beschildert werden nur Strecken die definierten Mindeststandards entsprechen. Um eine durchgängige Qualität zu gewährleisten übernimmt das Land die Kosten für Erstausstattung der Wegweiser und organisiert die Unterhaltung. "Radfahren ist gesund, umweltfreundlich und macht Freude. Gerade im Nahbereich ist man damit oft schneller als mit allen anderen Transportmitteln", so Verkehrsminister Hermann.

Weitere Informationen:

Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur am 16.02.2015

Zur Originalpressemitteilung

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Baden-Württemberg

Heidelberg: 32 Trixi-Spiegel gegen "toten Winkel"

Bus- und Lkw-Fahrerinnen und –Fahrer können einen großen Bereich neben und hinter ihrem Fahrzeug trotz Außenspiegel nicht richtig einsehen. Gerade beim Rechtsabbiegen können sie so Radfahrerinnen und Radfahrer im "toten Winkel" leicht übersehen. Um die Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer an signalisierten Kreuzungen und Einmündungen zu erhöhen, lässt das städtische Amt für Verkehrsmanagement Heidelberg daher 32 sogenannte "Trixi-Spiegel" installieren.

Die konvexen Sicherheitsspiegel kommen an Kreuzungen und Einmündungen mit Rechtsabbiegemöglichkeit zum Einsatz, wo sich die wartenden Radfahrerinnen und Radfahrer neben oder hinter den Kraftfahrzeugen aufstellen. Sie werden direkt an der Ampel angebracht und verbessern für die abbiegenden Bus- und Lkw- Fahrerinnen und –Fahrer die Sicht auf den vorfahrtsberechtigten, geradeausfahrenden Radverkehr.

Die Trixi-Spiegel werden von Ende März bis Anfang April 2015 unter anderem an folgenden Kreuzungen und Einmündungen installiert: Bismarckstraße / Bergheimer Straße, Mittermaierstraße / Alte Eppelheimer Straße, Rohrbacher Straße / Zähringerstraße, Speyerer Straße / Langer Anger, Hans-Thoma-Platz / Dossenheimer Landstraße, Berliner Straße / Mönchhofstraße oder Brückenstraße / Ladenburger Straße.

Quelle: Stadt Heidelberg am 11.03.2015

Zur Originalpressemitteilung

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Bayern

200 Millionen Euro für den Ausbau der Radwege entlang von Bundes- und Staatsstraßen bis 2019

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat bei der Landesversammlung des ADFC Bayern in Erlangen den Ausbau der Radinfrastruktur als wesentliche Säule der Radverkehrsförderung bezeichnet. "Bis 2019 werden wir mehr als 200 Millionen Euro in den Ausbau der Radwege entlang von Bundes- und Staatsstraßen investieren. Hierzu schreiben wir unser Programm für den nachträglichen Anbau von Radwegen an Staatsstraßen fort und setzen außerdem auch ein entsprechendes Programm für die Bundesstraßen auf. Beide Programme werden wir in Kürze veröffentlichen", kündigte Herrmann an. Weitere Anreize für das Radfahren könnten Radschnellwege schaffen. Die beiden Metropolregionen Nürnberg und München stellen dazu bereits Überlegungen zu möglichen Potenzialen und auch Realisierungsmöglichkeiten an.

Zu Verbesserung der Infrastruktur gehört für den Verkehrsminister neben dem Bau von Radwegen auch eine optimierte Verknüpfung des Fahrrads mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. "In Sachen Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen sind wir gemeinsam mit dem ADFC und der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen (AGFK) in erfolgsversprechenden Gesprächen mit der Deutschen Bahn. Gemeinsam wollen wir die Kommunen beim Bau von Fahrradabstellanlagen unterstützen." Derzeit gewährt der Freistaat den Kommunen beim Bau von Fahrradabstellanlagen Zuwendungen nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Hier sagte Herrmann eine Überprüfung der bisherigen Pauschalsätze zur Anpassung an das aktuelle Kostenniveau zu.

Auch im Rahmen des bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 'Bayern mobil – sicher ans Ziel' spielt der Radverkehr eine wichtige Rolle. Durch Aufklärung sollen sowohl die Radler zu den richtigen Verhaltensweisen im Straßenverkehr animiert als auch die Autofahrer für eine stärkere Beachtung der Radfahrer sensibilisiert werden.

Nach dem Übergang des Verkehrsressorts aus dem Wirtschafts- ins Innenministerium im Herbst 2013 hatte Herrmann bereits 2014 seine Zusage eingelöst und ein eigenes Sachgebiet für den Radverkehr und die Nahmobilität an der Obersten Baubehörde eingerichtet. Herrmann: "So können wir den Radverkehr als umweltfreundliches Verkehrsmittel politisch noch besser begleiten und der Nahmobilität mehr Gewicht verleihen. Um das Fahrrad als attraktives Verkehrsmittel in der Wahrnehmung unserer Bürgerinnen und Bürger noch stärker zu verankern, erarbeiten wir derzeit einen Bayerischen Radverkehrsplan. Darin wollen wir unsere Politik der Radverkehrsförderung ganz konkret zu Papier bringen. Mein Ziel ist es, den Bayerischen Radverkehrsplan noch in diesem Jahr vorzustellen."

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr am 28.03.2015

Zur Originalpressemitteilung

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Bremen

Teil des Hauptroutennetzes für Radfahrer an der Osterholzer Heerstraße wurde erneuert

"In stadteinwärtiger Richtung entlang der Osterholzer Heerstraße, zwischen Friedhof und Osterholzer Landstraße, gibt es für Fußgänger und Radfahrer jetzt einen deutlichen Qualitätsgewinn", sagte die Leiterin des Amtes für Straßen und Verkehr, Brigitte Pieper, zum Abschluss der Baumaßnahmen. Das Amt für Straßen und Verkehr hatte in den letzten sechs Monaten den neben der Fahrbahn verlaufenden Fuß- und Radweg auf ganzer Breite aufwändig erneuert. Damit konnte auch den Wünschen der Bürger aus dem Ellener Feld, aber auch von Beirat und Ortsamt nachgekommen werden. Insbesondere für Radfahrerinnen und Radfahrer ließ sich der Radweg aufgrund zahlreicher Unebenheiten nicht mehr komfortabel nutzen. Die Osterholzer Heerstraße ist teil des Bremer Hauptroutennetzes für den Radverkehr. Im Verkehrsentwicklungsplan wurde für den Radverkehr eine "schlechte Streckenbefahrbarkeit" für diesen Abschnitt der Osterholzer Heerstraße ausgewiesen.

Bremens Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Dr. Joachim Lohse, begrüßte die Umsetzung der Baumaßnahme: "Wir haben uns vorgenommen, den Radverkehrsanteil weiter zu steigern. Dafür sind gut befahrbare Strecken für den Radverkehr wichtig. Damit wird auch ein wesentlicher Beitrag zur Entlastung unserer Verkehrsräume, der Umwelt und für ein gesünderes Wohnklima geleistet. Und davon profitieren wir alle."

Die Kosten für die Baumaßnahme beliefen sich auf 185.000 Euro.

Quelle: Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr am 05.03.2015

Zur Originalpressemitteilung

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Hessen

B 276 Biebergemünd: 2-km-Radwegneubau zwischen Biebergemünd-Bieber und Flörsbacher Höhe

Hessen Mobil informiert, dass die Bundestraße B 276 ab 11.03.2015, zwischen Biebergemünd-Bieber und der Flörsbacher Höhe vollgesperrt ist. Grund ist der Beginn der Ausbau- und Sanierungsarbeiten der B 276.

Der Ausbau erfolgt auf einer Länge von rund zwei Kilometern. Die Fahrbahn wird auf circa 7,30 Meter verbreitert und die Trassenführung optimiert. Ferner wird ein Rad- und Gehweg in diesem Abschnitt entlang der Straße realisiert.

Im Anschluß an die Ausbaustrecke folgen noch zwei Kilometer Fahrbahnsanierung. Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich Ende 2015 abgeschlossen sein.

Quelle: Hessen Mobil - Rhein-Main am 24.02.2015

Zur Originalpressemitteilung

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Hessen

L 3112: Neubau Rad- und Gehweg zwischen Hähnlein und Alsbach

Die im November 2014 begonnenen Bauarbeiten zur Herstellung eines Rad- und Gehweges im Zuge der Landesstraße L 3112 bei Alsbach-Hähnlein verlaufen bisher wie geplant. Seit Anfang Februar werden bereits Bauarbeiten an einer Straßenböschung im Bereich Sandwiese durchgeführt.

Im Rahmen der Baumaßnahme, die bis voraussichtlich Ende des Jahres 2015 andauern wird, erfolgt die Herstellung eines gemeinsamen Rad- und Gehweges mit einer Breite von ca. 2,50 Meter und einer Länge von rund 2,5 Kilometer sowie der Rückbau und die grundhafte Erneuerung der Fahrbahn der L 3112 zwischen Hähnlein und Alsbach.

Der Fahrbahnquerschnitt der L 3112 besteht im betroffenen Streckenabschnitt aus einer zweistreifigen Fahrbahn mit je einer Mehrzweckspur pro Fahrtrichtung. Um mehr Sicherheit insbesondere für Fußgänger und Radfahrer zu erzielen, wird der Rad- und Gehweg südlich der Fahrbahn hergestellt und durch einen Trennstreifen von der Fahrbahn getrennt.

Die Baukosten der gesamten Maßnahme betragen rund 2,3 Millionen Euro. Die Gemeinde Alsbach-Hähnlein ist mit einem Anteil von rund 55.000 Euro an den Gesamtkosten beteiligt.

Quelle: Hessen Mobil - Südhessen am 04.02.2015

Zur Originalpressemitteilung

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Mecklenburg-Vorpommern

Radrundweg Fischland-Darß-Zingst wird weiter ausgebaut / Informationen zu Fördermöglichkeiten durch Infrastrukturrichtlinie

Mehr Verkehrssicherheit auf touristischer Strecke dank Lückenschluss in Dierhagen

Der Radrundweg Fischland-Darß-Zingst führt auf einer Strecke von 205 Kilometern über Stralsund, Marlow und Ribnitz-Damgarten entlang des Boddens durch die Fischerdörfer Born und Wieck. Jetzt soll die Etappe von der Landesstraße 21 nach Dändorf (Ortsteil des Ostseebades Dierhagen im Landkreis Vorpommern-Rügen) ausgebaut werden. "Der Radweg-Ausbau schließt eine Lücke auf dem Rundweg Fischland-Darß-Zingst. Vom Ausbau profitieren die touristischen Einrichtungen der Umgebung, beispielsweise Gaststätten und Pensionen. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Verkehrssicherheit für Ausflügler und Fahrradurlauber auf dem Teilstück insgesamt steigen", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe.

Touristische Infrastruktur weiter ausbauen

Geplant ist, den Weg auf einer Länge von 924 Metern und einer Breite von 2,50 Metern zu asphaltieren. Zusätzlich sollen eine entsprechende Beschilderung und Beleuchtung die Strecke sicher gestalten. "Durch seine attraktive Lage an der Ostsee und als Eingangstor zur Halbinsel Fischland-Darß-Zingst nimmt der Tourismus in der Gemeinde Dierhagen eine bedeutende Rolle ein. Deshalb werden wir auch weiter investive Maßnahmen der wirtschaftsnahen und touristischen Infrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern unterstützen, die die Wettbewerbsfähigkeit als Wirtschafts- und Tourismusstandort verbessern", betonte Glawe. Jährlich stehen für Fördermaßnahmen aus der Infrastruktur-Richtlinie voraussichtlich etwa 50 bis 60 Millionen Euro zur Verfügung.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen für den Ausbau des Radweges betragen knapp 345.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) in Höhe von rund 228.000 Euro.

Fahrradtourismus in Mecklenburg-Vorpommern

"Fahrradtourismus spielt insgesamt eine große Rolle im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern. Ziel ist es unseren Gästen bestmögliche Ferien zu bieten. Sie brauchen deshalb vielfältige Angebote damit sie gern wiederkommen und auch länger vor Ort bleiben. Das ist eine große Herausforderung für die Tourismusbranche insgesamt", betonte Glawe. In Mecklenburg-Vorpommern stehen neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge zur Verfügung. Insgesamt können die Radfahrer im Nordosten rund 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen.

Investitionen in die Infrastruktur

In den Jahren 2012 bis 2014 reichte das Wirtschaftsministerium für die Entwicklung der wirtschaftsnahen Infrastruktur (inklusive touristische Infrastruktur) bei Gesamtinvestitionen in Höhe von 195 Millionen Euro Zuschüsse in Höhe von 146 Millionen Euro aus. Mit Mitteln aus der touristischen Infrastruktur sind mehrere Teilstücke des Fern- und Radwegerundnetzes sowie barrierefreie Strandzugänge in Zinnowitz, Heringsdorf, Altefähr, Kühlungsborn und auf Hiddensee ausgebaut worden. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Richtlinie unter anderem der Ausbau von Großgewerbegebieten unterstützt, etwa im Industriepark Schwerin oder in den Häfen Rostock, Stralsund und Sassnitz.

Infrastrukturrichtlinie steht zum Download

Die Infrastrukturrichtlinie steht zum Download auf den Internetseiten des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus unter www.wm.mv-regierung.de, Bereich Themen - Wirtschaft - Wirtschafts- und Investitionsförderung. Anträge für eine Förderung können jederzeit eingereicht werden. Weitere Informationen, Beratung und Antragsunterlagen sind beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI) erhältlich. Kontakt: Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern, Postfach 160255, 19092 Schwerin, info@lfi-mv.de; www.lfi-mv.de.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus, Nr. 85/15 am 27.03.2015

Zur Originalpressemitteilung

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Nordrhein-Westfalen

Rat der Stadt Mönchengladbach beauftragt Verwaltung mit der Erarbeitung eines Masterplans Nahmobilität

Der Rat hat in seiner Sitzung am 25.02.2015 einstimmig den Beschluss gefasst, die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Masterplans Nahmobilität zu beauftragen. Der Masterplan Nahmobilität ist eine wichtige Grundlage für die Verkehrsentwicklung der Stadt und dient unter anderem als ein bedeutendes Teilkonzept im Rahmen der aktuellen Verkehrsentwicklungsplanung. Unter Nahmobilität ist die individuelle Fortbewegung zu Fuß und mit dem Fahrrad, aber auch mit Inlinern, Kickboards, Skateboards im räumlichen Nahbereich zu verstehen, im englischen Sprachraum auch "human powered mobility" genannt. Vorteil der Nahmobilität ist, dass die Menschen sich in der Stadt als ihrem Lebensraum in stadtverträglicher, ressourcen- und energieschonender Weise fortbewegen, dabei keine Schadstoffe und keinen Lärm produzieren und sogar noch etwas für ihre ganz persönliche Gesundheit tun. Nahmobilität steht dabei für einen neuen, gesunden und sportlichen Lebensstil in einer "Stadt der kurzen Wege", in der Wohnen, Arbeiten und Freizeit nicht weit auseinander liegen müssen.

Die Stadtverwaltung hat bereits einiges zur Förderung des Radverkehrs unternommen: So werden derzeit zahlreiche Einbahnstraßen überprüft, ob eine Freigabe für den Fahrradverkehr in Gegenrichtung erfolgen kann. Hintergrund ist die Vereinfachung von Vorschriften bei der Freigabe von Einbahnstraßen für Radfahrer durch den Bundesverkehrsminister im Jahre 2009. Viele Einbahnstraßen im Stadtgebiet konnten bereits geöffnet werden, allerdings ist in jedem Fall eine Einzelfallprüfung notwendig. Ebenfalls überprüft wird derzeit die Fahrradwegweisung mit den rot-weißen Schildern im Stadtgebiet. Ziel ist die Einrichtung eines durchgängigen Routennetzes zu den drei Nachbarkreisen Viersen, Heinsberg und Neuss, die in den vergangenen Jahren das sogenannte "Knotenpunktsystem" aus Belgien und den Niederlanden übernommen haben.

Noch fehlender Baustein ist ein gesamtstädtisches Konzept zur Förderung der Nahmobilität. Neben einem stadtweiten Radverkehrsnetz, das weiter verbessert werden soll, werden auch die Wege für Fußgänger unter die Lupe genommen. Hier ist vorgesehen, im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundes ein solches Konzept unter Beteiligung der Bevölkerung und weiterer Akteure zu erstellen. Die Arbeiten daran sollen im Sommer beginnen.

Quelle: Stadt Mönchengladbach am 26.02.2015

Zur Originalpressemitteilung

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Rheinland-Pfalz

Ahr-Radweg im Landkreis Ahrweiler erhält 19 radtouristische Info-Tafeln

Das Landeswirtschaftsministerium fördert das Projekt mit rund 23.000 Euro.

"Hier wird die Tourismusstrategie des Landes in die Tat umgesetzt: Die Förderung des Radtourismus ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung. Mit der Aufstellung der Infotafeln am Ahr-Radweg wird Radfahren in der Region noch angenehmer. Die Schilder zeigen die Wegerouten und bieten den Radtouristen gute Orientierung", sagte Wirtschaftsministerin Eveline Lemke, zuständig auch für Tourismus.

Die Tafeln sollen an verschiedenen Standorten des Ahr-Radweges in Rheinland-Pfalz von Dorsel bis Remagen-Kripp in den Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr und den Städten Bad Neuenahr-Ahrweiler, Sinzig und Remagen angebracht werden. Sie zeigen die Strecke mit allen Ortschaften und Sehenswürdigkeiten; auch Bahnhöfe, Fährverbindungen und Büros zur Touristinformation sind eingezeichnet.

Der Ahr-Radweg führt über 77 Kilometer entlang der Ahr durch abwechslungsreiche Landschaften in der Eifel und ist als einer von sieben Radfernwegen des Landes von besonderer touristischer Bedeutung. Hier können Touristen und Freizeitsportler das Radfahren mit dem die Landschaft prägenden Wein bestens verbinden.

Die Radfernwege bilden das Grundgerüst für das Radwegenetz und den Radtourismus im Land und führen durch die Flusslandschaften der größeren Flüsse, an denen auch Wein angebaut wird.

Quelle: Landesregierung Rheinland-Pfalz am 16.02.2015

Zur Originalpressemitteilung

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Sachsen-Anhalt

Weißenfels: Brücke verbindet ab 2016 den Saaleradweg mit dem Himmelsscheibenradweg

Weißenfels: Land ermöglicht Bau einer Gehwegbrücke über die SaaleWeißenfels: Land ermöglicht Bau einer Gehwegbrücke über die SaaleWeißenfels: Land ermöglicht Bau einer Gehwegbrücke über die SaaleWeißenfels: Land ermöglicht Bau einer Gehwegbrücke über die SaaleWeißenfels: Land ermöglicht Bau einer Gehwegbrücke über die Saale

Zieschang überreicht Förderbescheid: "Wichtig für Tourismus in der Weinregion Saale-Unstrut"

Die neue Saalebrücke zwischen den Weißenfelser Ortsteilen Leißling und Uichteritz kann gebaut werden. Wirtschaftsstaatssekretärin Dr. Tamara Zieschang überreichte heute offiziell den entsprechenden Förderbescheid an den Weißenfelser Oberbürgermeister Robby Risch. Die Gehwegbrücke wird den Saaleradweg mit dem Himmelsscheibenradweg verbinden. Das Land fördert den Neubau mit rund 2,15 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur". Insgesamt investiert die Stadt Weißenfels ca. 2,44 Millionen Euro. Der Baustart ist für dieses Jahr geplant, die Arbeiten sollen 2016 abgeschlossen sein.

Zieschang betonte die große Bedeutung des Brückenneubaus für den Tourismus in der Weinregion Saale-Unstrut: "Aktivurlaub auf dem Fahrrad boomt, gerade in Sachsen-Anhalt. Auch zwischen Naumburg und Weißenfels sind immer mehr Menschen mit dem Drahtesel unterwegs. Sie sollen aber nicht nur durch die wunderschöne, vom Weinbau geprägte Landschaft radeln, sondern sich vor allem auch die touristischen Highlights an beiden Saaleufern ansehen. Die neue Gehwegbrücke wird dies künftig möglich machen."

Hintergrund:
Die Baukosten für die Brücke hatten sich im Rahmen der Ausschreibung deutlich erhöht, von 1,77 auf 2,47 Millionen Euro. Daraufhin hat das Land auf Antrag der Stadt Weißenfels die Förderung auf ca. 2,15 Mio. Euro angehoben. Seit der Einstellung des Fährverkehrs zwischen Leißling und Uichteritz im Jahr 2014 gibt es auf dem Teilstück des Saaleradwegs zwischen Naumburg-Henne und Weißenfels für Touristen keine Möglichkeit, das westliche Saaleufer zu erreichen. Dort liegen u.a. das Sonnenobservatorium Goseck ("Himmelswege") und das romanische Schloss Goseck ("Straße der Romanik").

Quelle: Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt am 20.03.2015

Zur Originalpressemitteilung

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Meta Infos
Stand der Information
31. März 2015
Quelle

difu

Land
Baden-Württemberg
Bayern
Bremen
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Sachsen-Anhalt
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
Schlagworte