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Radwegebau in den Bundesländern Februar 2007

Radwegbaustelle
Radwegbaustelle © Doris Reichel

Berlin

Planung von Fahrradspuren auf Hauptverkehrsstraßen

Planungen für die Anlage von Radfahrstreifen oder Angebotsstreifen für Radfahrer sind derzeit im Gange für Teilabschnitte folgender Straßen: Stralauer Straße, Holzmarktstraße, Köpenicker Straße, Leipziger Straße, Mollstraße, Grunerstraße, Perleberger Straße, Chausseestraße, Müllerstraße, Straße Alt-Moabit (jeweils Bezirk Mitte), Straße der Pariser Kommune, Skalitzer Straße, Gitschiner Straße, Wilhelmstraße, Katzbachstraße, Lindenstraße (jeweils Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg), Greifswalder Straße, Wollankstraße, Germanenstraße (jeweils Bezirk Pankow), Wintersteinstraße, Westfälische Straße, Schlüterstraße (jeweils Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf), Neuendorfer Straße, Streitstraße (jeweils Bezirk Spandau), Kaiser-Wilhelm-Straße (Bezirk Steglitz-Zehlendorf), Blaschkoallee (Bezirk Neukölln), Fürstenwalder Allee (Bezirk Treptow-Köpenick), Cecilienstraße, Alt-Biesdorf, Allee der Kosmonauten (Bezirk Marzahn-Hellersdorf), Vulkanstraße, Ruschestraße (Bezirk Lichtenberg). Weitere Straßen werden nach Vorschlägen der jeweiligen Bezirke in die Planung aufgenommen. Daneben werden auch im Rahmen bezirklicher Investitionsvorhaben Radfahrstreifen oder Angebotsstreifen für Radfahrer wie z. B. in der Wisbyer Straße, Aroser Allee, Gürtelstraße, Markgrafendamm, Rhinstraße, Bernauer Straße (Tegel) oder Axel-Springer-Straße realisiert.

In der Leipziger Straße wird kurzfristig auf der Südseite zwischen Leipziger Platz und Wilhelmstraße ein Radfahrstreifen bzw. Angebotsstreifen markiert. Auf der Nordseite ist eine separate Führung des Radverkehrs erst möglich, wenn der nördliche Gehweg, der derzeit im Bereich der Fahrbahn verläuft, in die Arkaden der geplanten Neubebauung integriert wird, womit frühestens 2010 zu rechnen ist. In Fahrtrichtung Westen wird deshalb eine Nutzung der parallel verlaufenden Voßstraße empfohlen. In der Potsdamer Straße sind zwischen dem Leipziger Platz und der Kurfürstenstraße beidseits Radwege im Seitenbereich ausgewiesen. Zwischen der Kurfürstenstraße und der Grunewaldstraße ist das Fahrradfahren beidseits auf den Bussonderfahrstreifen freigegeben. Damit sind in der Potsdamer Straße durchgehend Radverkehrsanlagen vorhanden. Zur Umgestaltung der Potsdamer Straße zwischen dem Schöneberger Ufer und der Grunewaldstraße liegt ein Konzept vor, welches von der durchgehenden Führung des Radverkehrs auf einer geplanten Umweltspur (Bus, Lkw, Rad) ausgeht. Die Realisierung dieser Planung ist aufgrund der fehlenden Finanzierung kurzfristig noch nicht möglich.

Quelle: Drucksache 16/10299, Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/ Die Grünen) vom 26. Januar 2007 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 31. Januar 2007) und Antwort (der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am 16.02.2007)

Zur vollständigen Meldung im Fahrradportal

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Mecklenburg-Vorpommern

B 105: Neue Brücke mit Radweg über die Uhlenbäk

Neue Brücke über die Uhlenbäk bei Karnin (Landkreis Nordvorpommern): Am Montag haben die Bauarbeiten für die Brücke nördlich von Velgast begonnen. "Im Zuge der Bundesstraße B 105 soll das Bauwerk wieder instand gesetzt werden", sagte Verkehrsminister Dr. Otto Ebnet. "Im Dezember dieses Jahres wird dann der Ver­kehr wieder sicher rollen." Die Baukosten betragen ins­gesamt über 290.000 Euro.

Durch vereinzelte Risse waren die Tragfähigkeit und die Standsicherheit der über 40 Jahre alten Brücke einge­schränkt. Jetzt werden die zu hohen Bordhöhen abge­senkt, die Abdichtungen und die Fahrbahnübergänge erneuert und die erheblichen Witterungsschäden am Bauwerk beseitigt. Darüber hinaus bekommt die Brücke neue Geländer und Schutzplanken. Neue Böschungs­treppen werden ebenfalls hergestellt. Geplant ist außer­dem ein Radweg auf der Südseite der Brücke.

"Die B 105 ist eine wichtige Verbindung im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern", sagte Ebnet. "Sie führt an der Küste entlang von Wismar über Bad Doberan bis Rostock und weiter über Ribnitz-Damgarten und Stral­sund nach Greifswald." Wegen der touristischen Bedeu­tung dieser Strecke und um Staus zu vermeiden, kann die Brücke von Mitte Juni bis Anfang September 2007 noch beidseitig befahren werden. Während der Bauar­beiten von Februar bis Juni und von September bis De­zember können Autofahrer die Brücke nur noch halb­seitig passieren.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Nr.: 053/07 am 26.02.2007

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Mecklenburg-Vorpommern

Umgestaltung an der ehemaligen Friedländer Gleis­trasse in Neubrandenburg - Radwegenetz wird angebunden

Die Umgestaltung an der ehemaligen Friedländer Gleis­trasse in Neubrandenburg geht weiter: "Der in den ers­ten drei Bauabschnitten angelegte Geh- und Radweg im Reitbahnviertel wird weiter gebaut", sagte Bauminister Dr. Otto Ebnet. Das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung übernimmt die Gesamtkosten von über 290.000 Euro im Rahmen der Städtebauförderung. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein.

Mit dem vierten und vorletzten Bauabschnitt der Gleis­trasse zwischen dem Kreisel Ponyweg und der geplan­ten Kreuzung soll ein beleuchteter Geh- und Radweg entstehen. "Mit dem neuen Weg, der bis an die Demmi­ner Straße heranführt, wird das überörtliche Radwege­netz angebunden", sagte Ebnet. Die Freiflächen werden durch Baum- und Strauchpflanzungen sowie Spielgeräte und Bänke aufgewertet. Außerdem ent­stehen zehn Stellplätze.

Ziel der Baumaßnahme ist es, die nach dem Rückbau des Gleises entstandenen Freiflächen zu einem Grünzug zu gestalten, der den Bewohnern der angrenzenden Wohngebiete "Vogelviertel" und "Reitbahnviertel" einen angenehmen Aufenthalt im Freien bietet. Die Geh- und Radwege an der ehemaligen Gleistrasse werden auch von Schülern und Berufstätigen genutzt. "Mit dem Aus­bau der Strecke kommen die Radfahrer jetzt sicher an ihr Ziel", sagte Ebnet.

Die eingleisige Eisenbahnstrecke Neubrandenburg-Friedland wurde 1884 eröffnet. 1994 wurde der Zugbe­trieb für den Personen- und Güterverkehr eingestellt. Ein Jahr später erfolgte der Rückbau der Gleisanlagen im Streckenabschnitt zwischen der Demminer Straße im Osten und der Stralsunder Bahnstrecke im Westen. Für die Umgestaltung wurde 1998 ein Gestaltungswettbe­werb ausgelobt. In den ersten Bauabschnitten wurden zunächst Fußgängerbrücken über die Gleise gebaut.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Nr.: 047/07 am 20.02.2007

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Rheinland-Pfalz

Radwege-Sonderprogramm / Beck: Radweg zwischen Gossersweiler-Stein und Völkersweiler wird gebaut

Voraussichtlich noch in diesem Jahr werden die Bauarbeiten für den Geh- und Radweg zwischen Gossersweiler-Stein und Völkersweiler an der Landesstraße 494 beginnen. Dies teilte Ministerpräsident Kurt Beck mit. Das Projekt sei Bestandteil des Radwege-Sonderprogramms und koste voraussichtlich rund 350.000 Euro.

Gegenüber den ursprünglichen Planungen sei mit der Ortsgemeinde Völkersweiler einvernehmlich abgestimmt worden, dass der Radweg im Bereich von Völkersweiler auf die östliche Seite der L 494 verlegt werde. Damit solle der Anschluss an den bereits bestehenden Radweg hergestellt werden.

"Der Ausbau der Radwegeinfrastruktur ist ein Schwerpunkt der Verkehrspolitik des Landes", sagte Ministerpräsident Kurt Beck. Insgesamt sei das Radwegenetz an Bundes-, Landes- und Kreisstraße in Rheinland-Pfalz auf mittlerweile über 1.600 Kilometer gewachsen. Dies sei wichtig für den Radtourismus, der eine große wirtschaftliche Bedeutung habe.

Quelle: Staatskanzlei RLP am 26.02.2007

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Schleswig-Holstein

K 123: Radweg von Nieblum nach Wyk/Föhr

Mit dem Bau eines Radweges an der K 123 von Nieblum nach Wyk auf Föhr wird eine Lücke im bestehenden Radwegenetz geschlossen. Diese Baumaßnahme ist ein Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit für die nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer, insbesondere bei hohem Verkehrsaufkommen in der Saison.

Die Baustrecke wird 3,4 km lang und an der Nordseite der Kreisstraße angelegt. Im Hinblick auf die Feriensaison ist vorgesehen, in der Ortschaft Nieblum zu beginnen. Zeitgleich werden auch die Erdarbeiten auf der freien Strecke zwischen Nieblum und Wyk ausgeführt.

Träger der Baumaßnahme ist der Kreis Nordfriesland; die Kosten belaufen sich auf ca. 1,0 Mio €. Hiervon werden 700.000 € durch das Land Schleswig-Holstein bezuschusst.

Durchgeführt wird die Maßnahme durch den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH), Niederlassung Flensburg und einer Arbeitsgemeinschaft zweier mittelständischen Unternehmen aus der Region.
Die Bauarbeiten werden Anfang März d. J. aufgenommen und sollen bis Ende Juli 2007 abgeschlossen sein.

Quelle: Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Flensburg, LBV-SH am 26.02.2007

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Schleswig-Holstein

Umfangreiche Investitionen in den Ausbau der kommunalen Radwegenetze

Neuaufnahmen in das Förderprogramm für den kommunalen Straßenbau 2007
Die wichtigsten neuen Projekte (kreisbezogen) - In Klammern: (Gesamtkosten / Gesamtfördermittel)

Landeshauptstadt Kiel

  • Bau eines Rad-/Gehweges an der K 16 (Meimersdorfer Weg)
    (375.300,00 € / 229.800,00 €)
  • Bau eines Rad-/Gehweges am Uhlenhorster Weg (K 5) in Kiel-Pries
    (650.000,00 € / 484.500,00 €)
  • Veloroute 1 (Struckdieksau) zwischen Uhlenkrog und Spreeallee in Kiel-Russee
    (320.000,00 € / 201.400,00 €)

Hansestadt Lübeck

  • Neubau der St.Lorenz-Brücke im Zuge der K 24, städtischer Kostenanteil
    (4.442.300,00 € / 3.775.900,00 €)
  • Umbau der Einmündung ?An den Schießständen / Brandenbaumer Landstraße?
    (432.500,00 € / 335.700,00 €)

Stadt Neumünster

  • Ausbau der K 17 (Am Teich)
    (493.300,00 € / 192.600,00 €)

Kreis Dithmarschen

  • K 56, Neubau eines Radweges in der Gemeinde Hedwigenkoog
    (310.000,00 € / 225.900,00 €)

Herzogtum Lauenburg

  • K 7, Bau eines Radweges von Kuddewörde nach Hamfelde
    (1.383.500,00 € / 916.700,00 €)

Kreis Nordfriesland

  • Kreisverkehrsplatz K 118 / Gurtstich / Pröstwai in Keitum/Sylt
    (643.000,00 € / 408.000,00 €)
  • K 30, Bau eines Radweges von Immenstedt-Bahnhof bis Olderup
    (441.000,00 € / 303.700,00 €)
  • K 85, Ausbau mit Gehweg in der Ortsdurchfahrt Braderup
    (165.000,00 € / 105.000,00 €)
  • K 68, Bau eines Radweges auf Nordstrand
    (982.000,00 € / 648.700,00 €)
  • Stadt Friedrichstadt, Ausbau der Witzworter Straße
    (314.000,00 € / 98.000,00 €)
  • Gemeinde Sylt-Ost, Ausbau des Straßenzuges Kampende / Dirkstraße
    (1.290.000,00 € / 525.000,00 €)

Kreis Plön

  • K 20, Ausbau einschließlich der Ortsdurchfahrt Sehlendorf
    (534.100,00 € / 357.300,00 €)
  • Gemeinde Ascheberg, Ausbau des Straßenzuges Trentrade / Lindauer Kamp
    (271.600,00 € / 122.700,00 €)

Kreis Pinneberg

  • Gemeinde Halstenbek, Ausbau der Datumer Straße in Halstenbek
    (281.100,00 € / 69.500,00 €)
  • Gemeinde Halstenbek, Bau eines Rad-/Gehweges im Luruper Weg
    (381.000,00 € / 96.700,00 €)

Kreis Rendsburg-Eckernförde

  • K 1, Bau eines Radweges von Alt Duvenstedt bis zur L 265
    (1.200.000,00 € / 767.200,00 €)
  • K 2, Bau eines Radweges von Holzbunge nach Ahlefeld
    (1.063.000,00 € / 649.600,00 €)
  • K 74, Bau eines Radweges von der B 77 bis zur Kreisgrenze
    (353.000,00 € / 226.100,00 €)
  • Stadt Eckernförde, Ausbau der L 42 in der Ortsdurchfahrt
    (833.000,00 € / 444.000,00 €)

Kreis Schleswig-Flensburg

  • K 102, Ausbau mit Radweg von Sörup (L 292) nach Dingholz (L 21)
    (1.720.000,00 € / 1.177.500,00 €)

Kreis Segeberg

  • K 108, Ausbau mit Radweg von Sülfeld nach Petersfelde
    (1.656.000,00 € / 1.061.200,00 €)
  • K 109, Ausbau zwischen Todesfelde und Brook
    (680.000,00 € / 420.000,00 €)

Kreis Steinburg

  • K 71, Bau eines Radweges in den Gemeinden Drage und Looft
    (747.000,00 € / 461.600,00 €)
  • K 53, Neubau eines Radweges bei Hohenaspe
    (254.300,00 € / 124.500,00 €)

Kreis Stormarn

  • K 55, Ausbau mit Radweg zwischen Ortsteil Timmerhorn und Ortsteil Bünningstedt
    (1.155.000,00 € / 763.200,00 €)
  • K 111 / K 78, Ausbau mit Radweg von Zarpen bis Ratzbek
    (3.521.800,00 € / 1.913.100,00 €)
  • K 71, Bau eines Radweges von Klein Wesenberg nach Klein Schenkenberg
    (458.600,00 € / 314.100,00 €)
  • Stadt Bargteheide, Umbau der Rathausstraße, 2. Bauabschnitt
    (750.900,00 € / 118.200,00 €)

Hinzu kommen zum Teil umfangreiche Deckenbaumaßnahmen der Landkreise, der Städte Husum und Norderstedt sowie der kreisfreien Städte Kiel, Lübeck und Neumünster (11.126.400 € / 5.161.800 €).

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr Schleswig-Holstein am 23.02.2007

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Stand der Information
28. Februar 2007
Quelle

difu / Pressemitteilungen der Länder

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