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Juli 2016

Radwegebau in den Bundesländern

Radwegbaustelle
Radwegbaustelle © Doris Reichel

Baden-Württemberg: Neue Fahrradstraße für Stuttgart

In der Landeshauptstadt wird die Tübinger Straße zur Fahrradstraße. Die Umwandlung ist ein wichtiger Baustein zur Umsetzung des Radverkehrsnetzes von Stuttgart und ein weiterer Schritt in Richtung Fahrradfreundlichkeit. Die Einweihung der neuen Fahrradstraße fand am 29. Juli 2016 am Wasserspiel am Marienplatz statt. Peter Pätzold, Bürgermeister von Stuttgart, Claus Köhnlein, Fahrradbeauftragter der Stadt und Bezirksvorsteher Reiko Grieb waren zur Einweihung zugegen.

Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. am 29.07.2016

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Brandenburg: Radweg an der Bundesstraße B 101 zwischen Winkel und Beutersitz freigegeben

Verkehrsministerin Kathrin Schneider hat am 29. Juli 2016 einen neuen Radweg an der B 101 freigegeben. Der Bund hatte für den Neubau 750.000 Euro bereitgestellt.

Ministerin Kathrin Schneider: "Der Neubau des Radwegs ist ein weiterer Schritt zum Ausbau des straßenbegleitenden Radwegenetzes entlang von Bundes- und Landesstraßen. Mit dem neuen Radweg wird eine Lücke zwischen bereits fertiggestellten Radwegen in Richtung Bad Liebenwerda und Langennaundorf geschlossen. Damit wird der Schul- und Arbeitsweg für viele Menschen deutlich sicherer. Ich hoffe, dass noch mehr Menschen die Radwege im Land nutzen werden. Der Umstieg auf das Rad für kurze Wege ist uns wichtig, denn Radfahren hält fit und ist ein Beitrag zum Klimaschutz."

Der Radweg wurde auf rund 3,3 Kilometern Länge mit einer Breite von zwei Meter ausgebaut. Die Baukosten betragen 750.000 Euro, die mit Bundesmitteln finanziert werden. Für das Projekt war kein aufwändiges Planfeststellungsverfahren erforderlich, weil sich alle vor Ort über den Neubau einig waren.

Im Vorfeld des Neubaus wurden artenschutzrechtliche Untersuchungen vorgenommen. Im Ergebnis wurden fünf Nester der geschützten Waldameise umgesiedelt. Zusätzlich wurde ein Amphibienschutzzaun errichtet. Als Ausgleich für Eingriffe in die Natur werden drei Laubbäume im Randstreifen am Wald und 26 Straßenbäume an der Bundesstraße B 96 gepflanzt.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung am 29.07.2016

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Brandenburg: Erneuerung der Ortsdurchfahrt im Verlauf der B 115 in Markendorf mit Schutzstreifen

Die Ortsdurchfahrt Markendorf im Zuge der Bundestrasse 115 wird sicherer. Die Kleinpflasterdecke aus Granit wird durch eine Asphaltdecke ausgetauscht: An beiden Ortseingangsbereichen entstehen Ortseingangsinseln, die dazu beitragen, dass Autofahrerinnen und Autofahren ihre Geschwindigkeit drosseln.  Eine neue Fahrbahnbeleuchtung auf den Ortseingangsinseln wird zukünftig zu mehr Sicherheit auch in der Nacht beitragen. Für Radfahrer gibt es künftig einen Schutzstreifen auf der Fahrbahn.

"Der neue Straßenabschnitt ist für alle Verkehrsteilnehmenden in Markendorf ein Gewinn. Aber auch die Wohnqualität wird durch die Sanierung der Bundesstraße erhöht. Durch den Einbau von geräuschminderndem Asphalt wird die Lärmbelastung verringert", sagte Verkehrsministerin Kathrin Schneider anlässlich des Baustarts.

Neben der Erneuerung der Fahrbahn, werden auch die Gehwege und die Wartebereiche der Bushaltestellen erneuert. Geplant sind auch Arbeiten am Entwässerungssystem und den Versorgungsleitungen. Eine Besonderheit ist die archäologische Begleitung der Straßensanierung durch ein Fachunternehmen. Grund dafür ist das ortsfeste Bodendenkmal "Mittelalterlicher und neuzeitlicher Dorfkern Markendorf", das von den Bauarbeiten teilweise berührt wird.

Kosten und technische Daten: Gesamtbaukosten: ca. 417.000,00 Euro davon Anteil der Stadt Jüterbog: ca. 16.700,00 Euro

Technische Daten: Gesamtlänge Straßenbau: ca. 800 m / Straßenquerschnitt: 8,50 m  incl. beidseitige Bordrinnen (2 x 0,50 m) und beidseitige Schutzstreifen (2 x 1,25 m); Gehwegerneuerung / Neubau von 2 Ortseingangsinseln zur Geschwindigkeitsdämpfung / Neubau von 2 Sedimentationsschächten für den Gewässerschutz / Baulastträger: Bundesrepublik Deutschland / Stadt Jüterbog / Projektdurchführung: Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung am 25.07.2016

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Brandenburg: Landestraße L 201: Querungsstelle am Maurerradweg in Falkensee

Am 14.07.2016 begannen die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt der Sanierung der Ortsdurchfahrt Falkensee im Zuge der Landestraße L 201. Das Land stellt für die Ortsdurchfahrt rund 2,45 Millionen Euro zur Verfügung, wovon 380.000 Euro auf eine neue Querungsstelle am Maurerradweg entfallen.

Die Sanierung der Ortsdurchfahrt gehört zu den Projekten des 100-Millionen-Euro-Programms für Landesstraßen. Die Spandauer Straße war bisher ein Unfallschwerpunkt in Falkensee. Auch auf Empfehlung der Unfallkommission wird die Straße jetzt umgebaut, um die Verkehrssicherheit deutlich zu verbessern. Der Kreisverkehr wird erneuert, dem Fußgänger- und Radverkehr wird mehr Platz eingeräumt, ein Mittelstreifen angeordnet. Für die 21 gefällten Bäume werden 52 neue gepflanzt. Damit gewinnt die Straße auch an Aufenthaltsqualität.

Der erste Bauabschnitt ist Bestandteil des geplanten Gesamtvorhabens für den grundhaften Ausbau der Landesstraße L 201 Ortsdurchfahrt Falkensee, Spandauer Straße bis zur Stadtgrenze Berlin. Das Projekt ist auch Bestandteil des Lärmminderungsplanes der Stadt. Der erste Bauabschnitt beinhaltet den Umbau des Kreisels Spandauer Straße und den Umbau der Spandauer Straße vom Kreisel bis zur Einmündung Humboldtallee.

Die Spandauer Straße ist bisher eine Unfallhäufungsstrecke. Der vorhandene dreiarmige Kreisel Spandauer Straße weist sowohl Defizite in der Geometrie als auch beim Fahrbahnzustand auf.

Die vorhandene Radverkehrsführung entspricht nicht den Anforderungen an einen sicheren Radverkehr. Bisher wird dem hohen Querungsbedarf über die L 201 zum größten Teil entsprochen.

Die neue Planung berücksichtigt nun die verschiedenen Nutzungsansprüche. Zukünftig werden die Ansprüche des motorisierten Individualverkehrs an Geschwindigkeit und Komfort reduziert und der Fußgänger- und Radverkehr sowie der öffentlichen Personenverkehr gefördert.

Zusätzlich wird für den Mauerradweg eine Querungshilfe gebaut. Die Mittel in Höhe von 380.000 Euro werden aus dem Verkehrssicherheitsprogramm des Landes Brandenburg bereitgestellt.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung am 29.07.2016

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Hessen: Radfernweg R 1 im Fuldatal von der Stadtgrenze Kassel bis zur Espemündung wird ausgebaut

Mit rund 523.000 Euro unterstützt das Land Hessen die Gemeinde Fuldatal beim Ausbau des Hessischen Radfernweges R 1 entlang der Fulda von der Stadtgrenze Kassel bis zur Espemündung. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am 07.07.2016 in Wiesbaden mit. Das Land trägt damit rund zwei Drittel der Gesamtkosten.

Familienfreundlicher Radweg gut ausgebaut: Der R 1 verläuft über rund 260 Kilometer von Bad Karlshafen nach Gersfeld in der Rhön. Im gut 2,5 Kilometer langen Ausbauabschnitt war er bislang zwischen 1,20 Meter und 2,30 Meter breit und mit einer wassergebundenen Decke versehen oder geschottert. Er wird nun auf 3,00 Meter verbreitert und mit Asphalt befestigt. An einigen Stellen sind Hänge oder Uferstellen zu sichern. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und sollen im Oktober 2016 abgeschlossen sein.

"Der Fuldaradweg ist besonders familienfreundlich und daher einer der meist befahrenen Radfernwege in Hessen", kommentierte Norbert Sanden, Landesgeschäftsführer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). "Besonders an Wochenenden herrscht hier viel Verkehr. Die Beseitigung von Engstellen ist deshalb nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch der Sicherheit."

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung am 07.07.2016

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Hessen: Hanau finanziert mit Landes-Investitionsprogramm für Kommunen in neue Radweg-Infrastruktur

Die Stadt Hanau kommt in den Genuss des Hessischen Kommunalinvestitionsprogramms (KIP) und baut mit dieser Finanzhilfe ihre Radweg-Infrastruktur aus. Dabei sieht dieser hessische Darlehensförderweg für zehn Einzelprojekte rund 2,8 Millionen Euro vor. "Das ist ein richtiges Pfund, nachdem wir lange für Radwege nicht so viel investieren konnten", sagt Baustadtrat Andreas Kowol. Hinzu komme in den nächsten Jahren der Radschnellweg von Hanau über Maintal nach Frankfurt. "Die Brüder-Grimm-Stadt wird mit all diesen Verbesserungen den Rad-Anteil am Verkehr erhöhen", ist Kowol überzeugt.

Bereits beschlossen hat der Hanauer Magistrat den Netzschluss des Geh- und Radwegs zwischen Eugen-Kaiser-Straße und Vorstadt. "Ohne KIP hätten wir an dieser Stelle den Netzschluss so rasch nicht finanzieren können", erklärt der Stadtrat. 600.000 Euro sind hier veranschlagt, wobei die Stadt auch Etatausgabereste zur Verfügung hat. Neben dem Radweg kann mit der Investition auch der gesamte Kreuzungsbereich neu geordnet werden. Zusätzliche Verkehrsflächen stehen wegen des bevorstehenden Wohnungsneubaus auf dem ehemaligen EAM-Gelände zur Verfügung. Daher können Bordsteine und Straßenführung  verschoben werden. "Dieser zum Erreichen der Innenstadt und der Vorstadt wichtige Kreuzungsbereich wird zukünftig für alle Teilnehmer komfortabler in der Verkehrsabwicklung", stellt Kowol in Aussicht.

Ebenfalls auf den Weg gebracht hat der Magistrat bereits  den Netzschluss an der Kreuzung Am Steinheimer Tor/Friedrich-Ebert-Anlage. Hinzu kommen dank KIP die Abschnitte an den beiden "Kinopolis"-Parkhäusern sowie am Kinzdorf-Fußgängertunnel. Für diese Abschnitte sind insgesamt 720.000 Euro veranschlagt.

Damit wird der westliche City-Ring von Lamboy aus durchgängig auch auf Radwegen bis zur Friedrich-Ebert-Anlage passierbar sein. In den vergangenen Jahren hatte der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) bereits am Postcarre und am Gloriapalais wesentliche Bausteine für einen Radfahrring gelegt.

"Ein Ärgernis stellt bisher auch der Main-Radweg im Nizza dar, hier hilft KIP weiter", erläutert der Stadtrat. Für einen rund 500 Meter langen Streckenabschnitt sind 90.000 Euro vorgesehen, damit ein teils schlammiges Routenstück eine Asphaltdecke und mehr Breite erhält. Freilich sind hierfür zunächst einige Quadratmeter Privatgrundstücke zu erwerben. Auch an der Roten Mauer in Steinheim birgt der Main-Radweg Gefahren in sich, weil er zu schmal ist. Hier will HIS – vorbehaltlich der Zustimmung von Fachbehörden – auf 3,50 Meter Breite ausbauen und veranschlagt dafür rund 200.000 Euro

Bei Radverkehrsschauen ist auch In den Tannen häufig ein Punkt, wo eine vor allem sicherere Wegeführung gefordert wird, zumal es sich hier um einen Schulweg handelt. Im Rahmen des Ausbaus im Wohngebiet "In den Argonnerwiesen" entstehen 2017 von dort aus zwei neue Wegeverbindungen. Wo die Führung an der Straße entlang läuft, soll zur Goethestraße hin der Rad- und Gehweg angehoben werden. Hier sieht HIS 150.000 Euro Baukosten vor.

In der Ernst-Barthel Straße geht es ebenfalls darum, das vorhandene Netz im neuen Wohngebiet zu schließen. Am Rochusplatz wird der geplante Umbau auch komfortablere Voraussetzungen für Radelnde erbringen.

"Nicht vergessen sollten wir, dass vorhandene Radwege im Stadtgebiet zum Teil instandsetzungsbedürftig sind", gibt Kowol zu bedenken. Dazu zählt er insbesondere Schlaglöcher durch Frostschäden. 400.000 Euro sieht HIS für solche Reparaturen vor.

Für den Radschnellweg nach Frankfurt kündigt Kowol eine Vorstudie an, um die optimale Trasse zu finden. Dafür veranschlagt er 50.000 bis 80.000 Euro, die sich die beteiligten Städte Frankfurt, Maintal und Hanau sowie der Regionalverband teilen.

Das Hessische Kommunalinvestitionsprogramm ermöglicht den Kommunen Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro, so die Angaben des Finanzministeriums. Alle 447 Kommunen im Bundesland profitieren davon. Das Land stellt über ein Darlehensprogramm der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) 373 Millionen Euro für den Ausbau der kommunalen Infrastruktur bereit. Die Tilgung erfolgt zu 80 Prozent durch das Land und wird nur zu 20 Prozent durch die Kommunen übernommen. Zusätzlich trägt das Land in den ersten zehn Jahren die Zinsen. Weitere Zinszuschüsse sind möglich.

Quelle: Stadt Hanau am 08.07.2016

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Mecklenburg-Vorpommern: B 192 / L 20 - Verkehrsfreigabe für zwei Radwege bei Malchow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)

Staatssekretärin Ulbrich hat zwei neue Radwege bei Malchow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) für den Verkehr freigegeben.

Entlang der B 192 wurde auf einer Länge von 770 Metern und einer Breite von 2,50 Metern ein neuer Radweg angelegt. Dieser besteht aus zwei Abschnitten, die westlich und östlich an die vorhandene Autobahnbrücke anschließen.

Der aus zwei Abschnitten bestehende Radweg beginnt westlich der Autobahnanschlussstelle an dem mit Betonsteinpflaster befestigten Radweg an der B 192 und endet an der Autobahnbrücke. Der zweite Teil des Radweges beginnt hinter dem Brückenbauwerk und verläuft neben der B 192 bis zum östlichen Autobahnanschluss.

Die Kosten der Maßnahme von etwa 235.000 Euro werden vom Bund getragen.

Die zweite nun fertiggestellte Maßnahme besteht aus mehreren Einzelmaßnahmen. So wurde entlang der L 20 von der Anschlussstelle Malchow der A 19 bis zum Abzweig der L 20 nach Malchow ein 1,427 Kilometer langer und 2,50 Meter breiter Radweg gebaut. Die Gesamtkosten des Radweges betragen etwa 216.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Lückenschlussprogramms 2014-16 des Landes.

Neben dem Neubau des Radweges wurde erfolgte zeitgleich die Deckenerneuerung der L 20 auf 1,2 Kilometern Länge. Hierzu wurde in zwei Schichten Asphalt in einer Stärke von 10 cm neu aufgetragen. Die Gesamtkosten in Höhe von 373.000 Euro trägt das Land.

Als dritte Teilmaßnahme wurde die Zufahrt von der L 20 zum etwa 200 m östlich der A 19 gelegenen Affenwald und zur Sommerrodelbahn als Knotenpunkt mit Linksabbiegespur ausgebaut. Die Gesamtkosten dieser aus Haushaltsmitteln des Landes finanzierten Maßnahme betragen etwa 115.000 Euro.

Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Nr.144/16 am 22.07.2016

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Mecklenburg-Vorpommern: Spatenstich für Radweg an der B 104 Rossow – Löcknitz (Landkreises Vorpommern-Greifswald)

Infrastrukturminister Christian Pegel hat am 19.07.2016 den 1. Spatenstich für den Bau eines Radweges entlang der B 104 zwischen Rossow und Löcknitz vorgenommen. Gemeinsam mit der Landrätin des Landkreises Vorpommern-Greifswald Dr. Barbara Syrbe sowie den Bürgermeistern der Gemeinden Rossow und Löcknitz Edmund Gebner und Detlef Ebert wurde der Startschuss für den neuen Radweg feierlich begangen.

Der Radweg wird entlang der Nordseite der B 104 auf einer Länge von 4,16 Kilometern in 2,50 Metern Breite errichtet, davon verlaufen 83 Meter entlang der Ortsdurchfahrt Löcknitz. Die Bauweise wird überwiegend Asphalt sein. In Löcknitz sowie aufgrund der Baugrundverhältnisse auch auf kleineren Abschnitten außerorts wird der Radweg dort gepflastert.

Durch den neuen Radweg bekommen Rossow und Löcknitz sowie die dazwischen liegenden Einzelgehöfte an der B 104 einen Anschluss an das überregionale Radwegenetz. Zudem wird die Verkehrssicherheit durch den Neubau für alle Verkehrsteilnehmer auf diesem Abschnitt erhöht.

Von den Baukosten in Höhe von ca. 923.000 Euro trägt der Bund 885.000 Euro. Die Gemeinde Löcknitz beteiligt sich mit 38.000 Euro an den Gesamtkosten.

Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Nr.138/16 am 15.07.2016

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Mecklenburg-Vorpommern: Neubau eines straßenbegleitenden Geh- und Radweg an der L 202 in der Ortsdurchfahrt Waren

Die Stadt Waren (Müritz) plant, im Rahmen einer Verwaltungsvereinbarung mit dem Straßenbauamt Neustrelitz als Gemeinschaftsmaßnahme einen 525 Meter langen und 2,50 Meter breiten straßenbegleitenden Geh- und Radweg an der L 202 in der Ortsdurchfahrt Waren im Bereich der Gievitzer Straße zu errichten. Dabei handelt es sich um einen Lückenschluss im Radwegenetz der Stadt. Er schließt an einen städtischen Geh- und Radweg in Richtung Innenstadt an und wird durch den einen bis zur Kreisstraße Mür 6 (Richtung Torgelow) gehenden Radweg fortgesetzt.

Eine durchgängige Radwegführung an der L 202 hat eine hohe Bedeutung sowohl für den Alltagsverkehr in Richtung Gewerbegebiet, der Kleingartenanlage und dem neu geplanten Wohngebiet Warensberg als auch für den touristischen Verkehr zur Erschließung des Raumes Richtung Torgelow am See.

Gemäß Straßen- und Wegegesetz Mecklenburg-Vorpommern und der Ortsdurchfahrtenrichtlinie sind bei kombinierten Geh- und Radwegen einer Gemeinde die Kosten des Gehweges und dem Baulastträger der Straße – in diesem Fall dem Land - die Kosten des Radweges, inklusive Grunderwerb zugeordnet.

Mit dem Zuwendungsbescheid wird der gemeindliche Anteil der Stadt Waren an den Gesamtausgaben gefördert.

Die Gesamtkosten der Maßnahme werden derzeit auf 286.000 Euro geschätzt. Die Ausgaben der Stadt Waren werden gemäß Kostenberechnung rd. 100.400 Euro betragen. Die davon förderfähigen Ausgaben betragen rd. 68.500 Euro. Unter Beachtung des Fördersatzes von 65 Prozent ergibt sich eine Förderung in Höhe von 44.500 Euro.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern trägt rund 185.600 Euro, inklusive Grunderwerb und Baunebenkosten. Die Vergabe der Bauleistungen soll voraussichtlich im November 2016 erfolgen. Der Radweg soll bis zum Juni 2017 fertiggestellt werden.

Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Nr.136/16 am 14.07.2016

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Mecklenburg-Vorpommern: Neubau Radweg an der B 104 Rossow – Löcknitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald)

Der Radweg wird entlang der Nordseite der B 104 auf einer Länge von 4,16 Kilometern in 2,50 Metern Breite errichtet, davon verlaufen 83 Meter entlang der Ortsdurchfahrt Löcknitz. Die Bauweise wird überwiegend Asphalt sein. In Löcknitz sowie aufgrund der Baugrundverhältnisse auch auf kleineren Abschnitten außerorts wird der Radweg dort gepflastert.

Durch den neuen Radweg bekommen Rossow und Löcknitz sowie die dazwischen liegenden Einzelgehöfte an der B 104 einen Anschluss an das überregionale Radwegenetz. Zudem wird die Verkehrssicherheit durch den Neubau für alle Verkehrsteilnehmer auf diesem Abschnitt erhöht.

Von den Baukosten in Höhe von ca. 923.000 Euro trägt der Bund 885.000 Euro. Die Gemeinde Löcknitz beteiligt sich mit 38.000 Euro an den Gesamtkosten.

Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Nr.138/16 am 15.07.2016

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Niedersachsen: Neubau eines Radweges an der Kreisstraße 89 Middoge-Tettens (Landkreis Friesland) beginnt

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich hat Verkehrsminister Olaf Lies am 8. Juli 2016 gemeinsam mit Landrat Sven Ambrosy den Startschuss für den Neubau des Radweges entlang der Kreisstraße 89 von Middoge nach Tettens (Landkreis Friesland) gegeben. Die Baumaßnahmen sollen innerhalb von fünf Monaten beendet werden.

Die Gesamtkosten für den Bau des Radweges mit einer Länge von 2,3 km belaufen sich auf 640.000 Euro. 65 Prozent davon (rund 410.000 Euro) werden durch das Verkehrsministerium getragen. Das Projekt ist Teil des "Sonderprogramms für Radwege und mehr Verkehrssicherheit" des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

"Der Ausbau des Radwegenetzes hat für mich eine ganz hohe Priorität. Darum haben wir als Land erhebliche Mittel für den Bau weiterer Radwege zur Verfügung gestellt. Damit ist es endlich möglich, den Radweg an der K89 zwischen Tettens und Middoge zu bauen. Bisher müssen sich Radfahrer und Fußgänger die Straße in diesem Streckenabschnitt mit dem motorisierten Verkehr teilen. Mit dem neuen Radweg bekommen Radfahrer und Fußgänger auch hier ihren eigenen Verkehrsraum. Das sorgt für mehr Sicherheit, Komfort und besseren Verkehrsfluss für alle Verkehrsteilnehmer auf der K 89. Der besondere Dank gilt dabei der Dorfgemeinschaft in Middoge. Mit ihrem unermüdlich Einsatz und Nachdruck haben sie erheblich zur Umsetzung beigetragen. Ich konnte das in den letzten Jahren intensiv persönlich erleben.", so Verkehrsminister Olaf Lies.

Zudem erhält der Landkreis im Rahmen der Klimaschutzrichtlinie "Klimaschutz und nachhaltige Mobilität" eine Zuwendung aus dem Bundeshaushalt in Höhe von rund 75.000 Euro. Der Eigenanteil des Landkreises Friesland an der Baumaßnahme beträgt somit etwa 155.000 Euro.

"Durch diesen Neubau wird wieder ein wichtiges Teilstück in unserem Radwegenetz in Friesland geschlossen und so für Radfahrer und Fußgänger eine weitere, sichere Verbindung geschaffen. Das ist gut für Einheimische und für unsere vielen Gäste", begrüßt Landrat Sven Ambrosy die Baumaßnahme.

Die Bauarbeiten für den Neubau am ersten Abschnitt des Radweges an der Kreisstraße 89 von Middoge nach Tettens haben vor einigen Tagen bereits begonnen. In der Ortschaft Middoge wird aktuell eine Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer errichtet, so dass die K 89 in Middoge voraussichtlich noch bis 15. Juli vollständig gesperrt bleibt. Die ausgeschilderte Umleitung führt von Middoge über die Orte Altgarmssiel, Neugarmssiel, Carolinensiel, Altfunnixsiel.

Im Anschluss an diesen ersten Abschnitt soll dann im nächsten Jahr der weitere Abschnitt zwischen Tettens und Oldorf umgesetzt werden.

Quelle: Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr am 08.07.2016

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Niedersachsen: Verwaltungsgericht Oldenburg hebt Radwegebenutzungspflicht an der Oldenburger Straße in Varel auf

Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat mit einem den Beteiligten heute zugestellten Urteil (7 A 3680/15) die Radwegebenutzungspflicht an der Oldenburger Straße in Varel (L 819) zwischen dem sogenannten Kaffeehauskreisel (Einmündung der K 340) und der Kreuzung mit der B 437 aufgehoben.

Gegen die Radwegebenutzungspflicht hatte ein Bürger im September 2015 Klage gegen die Stadt Varel erhoben. Während der mündlichen Verhandlung am 21. Juli 2016 wurde auch eine Ortsbesichtigung durchgeführt.

Zur Begründung seiner Klage trug der Kläger im Wesentlichen vor, dass an der Oldenburger Straße keine besondere Gefahrenlage bestehe, die eine Radwegebenutzungspflicht rechtfertigen könne.

Das Gericht hat die Radwegebenutzungspflicht in dem genannten Bereich aufgehoben und sich hierbei auf die höchstrichterliche Rechtsprechung bezogen. Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts dürfe aufgrund der maßgeblichen Bestimmungen in der Straßenverkehrsordnung (§ 45 Abs. 9 Satz 2 StVO) eine Radwegebenutzungspflicht nur angeordnet werden, wenn aufgrund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahrenlage bestehe, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung etwa des Lebens oder der Gesundheit der Verkehrsteilnehmer erheblich übersteige. Darüber hinaus bedürfe die Anordnung einer Radwegebenutzungspflicht besonderer Rechtfertigung, wenn der Radweg nicht den maßgeblichen baulichen Anforderungen entspreche, weil dann schon dessen Benutzung selbst gefahrengeneigt sei.

Bei Anwendung dieser Grundsätze hat das Gericht die danach erforderliche besondere Gefahrenlage im Ergebnis nicht feststellen können. Nach den Feststellungen der beklagten Stadt Varel, die auf einer Verkehrszählung beruhten, werde der hier in Rede stehende Straßenzug pro Tag von etwa 10.000 Fahrzeugen, in Spitzenzeiten seien es etwa 550 Fahrzeuge pro Stunde, befahren. Auch der Schwerlastanteil sei durchaus erheblich, sodass die Anordnung einer Radwegebenutzungspflicht durchaus habe erwogen werden können. Allerdings sei die Verkehrsstärke damit noch im unteren Bereich, in dem eine Radwegebenutzungspflicht in Betracht komme. Der Benutzungspflicht stehe deshalb im Ergebnis entgegen, dass weitere erhebliche risikoerhöhende Faktoren nicht hätten festgestellt werden können. Bei der Oldenburger Straße handele es sich um einen innerörtlichen Straßenzug. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit betrage deshalb lediglich 50 km/h. Der Streckenverlauf sei im Wesentlichen gerade. Der gesamte Straßenzug wirke weitläufig und übersichtlich. Ein besonderer Unfallschwerpunkt bestehe hier nicht. Außerdem hat das Gericht festgestellt, dass insbesondere die für den Radfahrerverkehr in beide Richtungen vorgesehenen Bereiche auf der westlichen Seite nicht die für eine gefahrlose Benutzung erforderliche Breite aufwiesen. Auch sei der Gehweg an einigen Stellen so schmal, dass die Fußgänger auf den Radweg ausweichen müssten. In der mündlichen Verhandlung wurde erörtert, dass dieses Urteil die beklagte Stadt Varel nicht hindere, im Bereich der Oldenburger Straße einen Gehweg mit dem Zusatzschild „Radfahrer frei" einzurichten, sodass kein Radfahrer gezwungen sei, die Fahrbahn zu benutzen.

Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Gegen das Urteil kann ein Antrag auf Zulassung der Berufung bei dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg gestellt werden.

Quelle: Verwaltungsgericht Oldenburg am 25.07.2016

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Nordrhein-Westfalen: Optische Trennung bei Rad- und Gehweg in Münster (Unterführung Mauritztor) gut erkennbar

2015 wurde die Unterführung Mauritztor für Radfahrer verbreitert und der Gehweg ebenerdig an den Radweg angebunden. Grund genug für die Arbeitsgruppe 5 "Stadtplanung und Verkehr" der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen (KIB), die neuen Gegebenheiten unter die Lupe zu nehmen. Mit Anja Stehling (Sozialamt), Stephan Böhme (Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung) und Christel Vissing (Tiefbauamt) wurde die umgebaute Unterführung auf ihre Alltagstauglichkeit hin getestet.

Mit der Verbreiterung ist die für Radfahrer gefährliche Kante zum Fußweg weggefallen. Jedoch musste sichergestellt sein, dass Fußgänger zwischen Geh- und Radweg unterscheiden können – besonders dann, wenn sie seheingeschränkt sind. In Abstimmung mit der KIB war eine deutlich wahrnehmbare, ertastbare Trennung mit anthrazitfarbenen Noppenplatten und einer Reihe in weißem Betonstein gebaut worden, um so den Kontrast zu verstärken. Der Test ergab, dass der Trennstreifen mit dem Langstock gut zu ertasten ist. Auch der weiße Kontraststreifen bietet Menschen mit einer Seheinschränkung eine gute Orientierung in Gehrichtung.

Die Noppenplatten, so ein Ergebnis der Begehung, seien aus Sicht der blinden und sehbehinderten Menschen eher geeignet, Rad- und Gehwege sicher zu trennen, als ein Streifen aus Natursteinpflaster. Dieser sei zu oft ein Element der Stadtgestaltung, das aber nicht gut geeignet sei, bei der Orientierung zu helfen oder vor Gefahrenstellen zu warnen.

Quelle: Stadt Münster, Presse- und Informationsamt am 29.07.2016

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Nordrhein-Westfalen: Fuß- und Radweg im Emscher Landschaftspark bei Herten - "Allee des Wandels" steht im Finale des EU-Wettbewerbs RegioStars 2016

Der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Stadt Herten bereiten sich auf das Finale des EU-Wettbewerbs RegioStars2016 vor. Ihr Projekt "Allee des Wandels" gehört zu den 23 Finalisten der Ausschreibung aus 14 Mitgliedstaaten, deren Sieger am 11. Oktober in Brüssel gekürt werden. Die "Allee des Wandels" ist in der Kategorie "CityStar – Innovative Lösungen für nachhaltige Stadtentwicklung" nominiert.

Der Fuß- und Radweg im Emscher Landschaftspark bei Herten ist als eines von drei deutschen Projekten für die europäische Auszeichnung nominiert. Mit dem Preis werden die innovativsten Projekte der EU-Regionalförderung ausgezeichnet. Europaweit wurden 23 Projekte für die Endrunde ausgewählt.

Volker Lindner freut sich über die Anerkennung dieser Entwicklungsachse entlang ehemaliger Bergwerksstandorte, die "neue Horizonte für die Region und ihre Bewohner" eröffnet und hofft auf eine baldige Weiterführung über die ehemalige Zeche Westerholt bis zur Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen-Buer.

RVR-Bereichsleiter Ulrich Carow sieht in dieser mit EU- und Landesmitteln geförderten Perle des regionalen Radwegenetzes ein gelungenes Beispiel der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren der Region: "Der RVR, die Städte Herten und Gelsenkirchen, die RAG Montan Immobilien sowie zivilgesellschaftliche Akteure wie die Schülerinnen und Schüler der Martin-Luther Schule, die Hertener Bürgerstiftung und das Klimabündnis Gelsenkirchen-Herten e.V. arbeiten hier Hand in Hand."

Der RVR und die Stadt Herten hatten die "Allee des Wandels" gemeinsam als ein besonders vielseitiges Beispiel der grünen Infrastruktur in der Metropole Ruhr bei der EU angemeldet. Die ehemalige Zechenbahntrasse wurde in den vergangenen Jahren auf einer Länge von zehn Kilometern zu einem attraktiven Rad- und Wanderweg ausgebaut, der den Wandel der Region illustriert. Die Trasse führt von der ehemaligen Zeche Ewald in Herten durch den Emscher Landschaftspark – von der Zeche über den Landschaftspark Hoheward zur ehemaligen Zeche Schlägel & Eisen bis zum Hof Wessels in Herten. Entlang der Route erfahren die Radlerinnen und Radler einiges über neue Energien, Klimaschutz und Stadtentwicklung. Die Stadt Herten hat Stelen aufgestellt, die über Vergangenes und Neues informieren. Eine App liefert zusätzliche Infos.

Die EU-Nominierung der "Allee des Wandels" verstehen Stadt und Regionalverband als Ansporn für die geplante Fortsetzung des gemeinsamen Projekts. Der zweite Abschnitt wird ebenfalls rund 10 Kilometer lang werden und über die ehemalige Zeche Westerholt bis zur Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen führen.

Quelle: Stadt Herten am 22.07.2016

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Sachsen: 2,3 Millionen Euro für Neubau des Chemnitztalradweges von Markersdorf bis Diethensdorf

Der Zweckverband Chemnitztalradweg hat heute einen Förderbescheid in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr erhalten. Die Mittel stehen für den Neubau des ersten Bauabschnittes des Chemnitztalradweges von Markersdorf bis Diethensdorf zur Verfügung. Der Antrag auf die Förderung des Vorhabens ist Ende Juni 2016 im Landesamt für Straßenbau und Verkehr eingegangen und konnte nun innerhalb eines Monats positiv beschieden werden. Die Förderhöhe entspricht 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Gesamtkosten für den rund 2,2 Kilometer langen Abschnitt belaufen sich auf rund 2,7 Millionen Euro.

"Radfahren liegt im Trend und wird immer beliebter, sei es auf dem täglichen Weg zur Arbeit oder zur Schule, in der Freizeit oder im Urlaub. Wir möchten diesen positiven Trend fördern und noch mehr Menschen für das Radfahren begeistern. Deshalb haben wir für eine ausreichende Finanzierung gesorgt und attraktive Förderbedingungen geschaffen", so Verkehrsminister Martin Dulig.

Der selbständig geführte und vom öffentlichen Straßennetz abgesetzte Radweg verläuft parallel zur ehemaligen Bahnstrecke Wechselburg – Chemnitz/Küchwald im Tal des Chemnitzflusses auf den Flächen der Gemeinden Claußnitz und der Stadt Burgstädt sowie parallel zur Staatsstraße 240. Zur Querung der Chemnitz bzw. von Bächen sind die Sanierung von sowie der Neubau von Brückenbauwerken geplant.

Der südliche Anschluss erfolgt an den bereits realisierten Radwegabschnitt entlang der B 107 in der Ortslage Markersdorf (Abzweig der Straße Alte Mühle von der B 107). Das nördliche Ende der Baustrecke befindet sich in Claußnitz Ortsteil Diethensdorf am ehemaligen Bahnübergang mit der Unteren Hauptstraße. Dort schließt sich die Planung zum 2. Bauabschnitt an, die eine Fortsetzung des Radweges bis Göritzhain vorsieht.

Der gesamte Radweg von Markersdorf bis nach Wechselburg wird eine Länge von rund 15 Kilometer haben und ist durchgehend mindestens 2,50 Meter breit und asphaltiert.

Hintergrund Kommunaler Radwegebau: Der Bau von touristischen Radwegen in Sachsen ist eine kommunale Aufgabe. Der Freistaat Sachsen unterstützt die Kommunen dabei mit Fördermitteln. Im laufenden Haushaltsjahr stehen dafür 8 Millionen Euro zur Verfügung. Neben der Anhebung der Fördermittel wurden auch die Fördersätze spürbar angehoben. Statt bislang 80 Prozent können Kommunen seit Anfang diesen Jahres nun 90 Prozent Förderung für Radverkehrsanlagen erhalten. Zudem besteht auch die Möglichkeit, dass die Planungskosten bis zu 15 Prozent der Baukosten gefördert werden.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr am 22.07.2016

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Sachsen-Anhalt: Radwegneubau entlang der B 107 im Landkreis Stendal zwischen Neuenmark und dem Abzweig der K 1033

An der Bundesstraße 107 im Landkreis Stendal wird seit dem 11.07.2016 ein neuer Radwegabschnitt gebaut. "Mit der Umsetzung des Vorhabens wird eine weitere Lücke im Streckennetz des Landes geschlossen", sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel vor Beginn der Arbeiten. Künftig werde das Radfahren getrennt vom motorisierten Verkehr entlang der vielbefahrenen Bundesstraße deutlich sicherer sein.

Nach Informationen des Ministers werden rund 170.000 Euro in den Neubau des gut einen Kilometer langen und 2,50 Meter breiten Abschnitts zwischen Neuenmark und dem Abzweig der Kreisstraße (K) 1033 investiert. Die Trasse verläuft auf dem ehemaligen Bahndamm neben der B 107 und komplettiert den Radweg zwischen Hohengöhren und Klietz.

Schon Anfang September 2016 soll das neue Teilstück für den Radverkehr freigegeben werden.

Neben dem Bau und der Erhaltung der Straßen in Sachsen-Anhalt richte das Land sein besonderes Augenmerk auch auf den kontinuierlichen Ausbau der Radwege entlang der Trassen, sagte Webel. Der touristische und der Alltagsverkehr zwischen den Orten profitierten davon gleichermaßen.

Quelle: Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr am 08.07.2016

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Schleswig-Holstein: Ersatzfähre für die ausgefallene Schwebefähre in Rendsburg über den Nord-Ostsee-Kanal

Die schwimmende Ersatzfähre wurde in einem geschützt liegenden Bereich westlich von der Schwebefähre eingerichtet. Der Nordanleger befindet sich am westlichen Ende des Kreishafens (Rendsburg) und der Südanleger am westlichen Ende des Schwerlasthafens (Osterrönfeld).

Die Ersatzfähre wird am Dienstag, den 12.07.2016 den Betrieb aufnehmen und dann täglich von Montag bis Freitag, ab 07:00 Uhr, jeweils acht Stunden außerhalb der Ferienzeiten Radfahrer und Fußgänger über den Nord-Ostsee-Kanal bringen. Bei Schwierigkeiten im Fußgängertunnel - z.B. bei Ausfall eines Aufzugsanlage - wird die Ersatzfähre auch in den Schulferien sowie am Wochenende im Einsatz sein. Desweiteren wird sie auch bei Großveranstaltungen zwischen beiden Kanalufern pendeln.

Wann die Ersatzfähre im Einsatz ist (Tage und Uhrzeiten) veröffentlichen wir auf unserer Internetseite "Aktuelles" bzw. - hier...

Mit der Schwebefähre fuhren etwa täglich rund 1.700 Personen (Radfahrer und Fußgänger). Die Nutzer der Schwebefähre nehmen heute andere Wege um den Kanal zu queren. Insbesondere der nur 1.500 Meter von der Schwebefähre entfernt gelegene Fußgängertunnel bietet sich hier an. Der Fußgängertunnel hat eine überaus große Kapazität. Er kann alle Fuß- und Radverkehre aufnehmen - auch die zusätzlichen von der Schwebefähre.
Zu welcher Zeit wieviele Fußgänger und Fahrradfahrer den Fußgängertunnel nutzen zeigt die Statistik Auslastung Fußgängertunnel

Fällt aber der Aufzug des Fußgängertunnels aus, dann ist eine barrierefreie Querung des Kanals hier nicht mehr möglich. Dann ist insbesondere eine Ersatzfähre erforderlich, weil die Schwebefähre als Ausweichmöglichkeit nicht mehr zur Verfügung steht.

Quelle: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau am 12.07.2016

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31. Juli 2016
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difu

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