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Juni 2016

Radwegebau in den Bundesländern

Radwegbaustelle
Radwegbaustelle © Doris Reichel

Baden-Württemberg: Radweg durchs Ohrntal im Hohenlohekreis freigegeben - Anschluss an den Kocher-Jagst-Radweg

Die 6,3 Kilometer lange Radtrasse verbindet den beliebten Kocher-Jagst-Radweg mit dem Raum Öhringen und erhöht die Verkehrssicherheit für Radfahrer erheblich. Sieben neue Radwege-Brücken wurden zwischen den Öhringer Stadtteilen Unterohrn und Ohrnberg errichtet, um die Trasse möglichst gewässer- und flächenschonend durch das idyllische Ohrntal zu führen.

Verkehrsminister Winfried Hermann freut sich über die Fertigstellung des Öhringer Radwegs: "Radfahren ist gesund, schont die Umwelt und hilft bei der Reduzierung von Lärm und Abgasen. Das Land Baden-Württemberg unternimmt große Anstrengungen, den Ausbau des Radwegenetzes voranzubringen, damit auch im Alltag deutlich mehr Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Auch im Ohrntal haben wir nun eine weitere Lücke im Radwegenetz geschlossen und abseits des PKW- und LKW-Verkehrs eine sichere und attraktive Radtrasse geschaffen."

Bisher mussten Radfahrer zwischen Kocher-Jagst-Radweg und Kraichgau-Hohenlohe-Radweg die mit engen Kurven bestückte und schmale Kreisstraße 2384 nutzen. Der Ohrntalradweg bietet nun abseits dieser verkehrsreichen Straße eine sichere Radwege-Verbindung zwischen beiden Landesradfernwegen, die zugleich auch Teil des RadNETZes Baden-Württemberg sind.

Im Landschaftsschutzgebiet des Ohrntals erfolgten die Planungen und auch der Bau in sehr enger und intensiver Abstimmung mit dem amtlichen und privaten Naturschutz.

"Ich freue mich, dass der Radverkehr im Ohrntal nun abseits der kurvenreichen und unübersichtlichen Straße verläuft. Diese Maßnahme war dringend erforderlich und ich bin sehr froh, dass das Vorhaben dank der Unterstützung des Landes und des Hohenlohekreises verwirklicht werden konnte", erläutert Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler.

Die Bedeutung für den Radverkehr hat die Stadt veranlasst, für die rund sechs Kilometer lange Strecke eine Radwegplanung vorzulegen. Die Maßnahme wurde vom Verkehrsministerium in das Förderprogramm 2014/18 für kommunale Radverkehrsinfrastruktur mit förderfähigen Kosten von 2,297 Millionen Euro aufgenommen und nun von der Stadt realisiert. Der Zuschuss des Landes beträgt 1,149 Millionen Euro.

Der neue Radweg durch das Ohrntal verläuft soweit möglich auf vorhandenen Brücken und Wegen, um die Eingriffe in Natur und Landschaft möglichst gering zu halten. Die Ohrn wird von dem neuen Radweg zehnmal gequert. Dreimal können vorhandene Brücken genutzt werden. Sieben neue Radwegbrücken wurden errichtet.

Insgesamt trägt die Maßnahme zu einer Steigerung der Attraktivität Öhringens und der Region sowohl für sportlich ambitionierte Radfahrerinnen und Radfahrer als auch für Familien mit Kindern bei. Wichtig war die Investition vor allem auch hinsichtlich der Landesgartenschau 2016 in Öhringen.

Der Zuschuss stammt aus Mitteln, die der Bund den Ländern nach dem Entflechtungsgesetz zur Verfügung stellt. Das Land fördert damit über Zuwendungen nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) wichtige kommunale Projekte zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse.

Quelle: Stadt Öhringen / Ministerium für Verkehr am 25.06.2016

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Baden-Württemberg: Prechtal (L 107) erhält sichere Radwegverbindung als Teil des landesweiten RadNETZ

Ein fünf Kilometer langer Geh- und Radweg soll zukünftig die Verkehrssicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer im Prechtal entlang der Landesstraße L 107 erhöhen. Der erste Abschnitt zwischen den Orten Schrahöfe und Unterprechtal ist nun auf einer Länge von 1,4 Kilometern fertig gestellt.

Zur feierlichen Verkehrsfreigabe sagte Verkehrsminister Winfried Hermann in Elzach: "Die L 107 ist mit einem Verkehrsaufkommen von circa 3.500 Fahrzeugen pro Tag hoch belastet. Daher war der Bau eines separaten Radweges getrennt von der Landesstraße dringend notwendig."

Hermann weiter: "Radfahrerinnen und Radfahrer sind als schwache Verkehrsteilnehmer höheren Gefahren ausgesetzt und brauchen deshalb besonderen Schutz. Rad- und Autoverkehr müssen, wenn möglich, baulich voneinander getrennt werden. Und das insbesondere dort, wo die Verkehrsbelastungen hoch sind oder bei engen topografischen Verhältnissen, wie hier im Prechtal."

Die Kosten des fertig gestellten Radwegs von 820.000 Euro trägt das Land Baden-Württemberg. Der Radweg hat je nach den örtlichen Gegebenheiten eine komfortable Breite von zwei bis 2,50 Meter. "Ich freue mich, dass mit der Freigabe dieses Abschnitts zwischen Schrahöfe und Unterprechtal eine sichere Radwegverbindung im Prechtal besteht. Ich hoffe, dass der Radweg viele verlocken wird, in Freizeit und Beruf vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen", sagte der Minister.

Wer mit dem Rad in Baden-Württemberg unterwegs ist, muss aufgrund unvollständiger Radwege noch häufig auf stark befahrene Straßen ausweichen. Sowohl auf Alltagsstrecken als auch auf touristischen Radrouten gibt es im Land noch viele Lücken. "Wir wollen landesweit den Anteil des Radverkehrs an der Zahl der zurückgelegten Wege von derzeit etwa acht Prozent bis 2020 verdoppeln und 2030 auf 20 Prozent steigern", so der Minister. Das Ministerium für Verkehr hat deshalb eine RadSTRATEGIE entwickelt und das 'Rad-NETZ Baden-Württemberg' im Januar 2016 vorgestellt. Das RadNETZ hat eine Länge von 7.000 Kilometern. Es besteht trägerübergreifend aus kommunalen Radwegen sowie aus Radwegen an Bundes- und Landesstraßen, die zu einem Netz verknüpft sind. Die RadSTRATEGIE ist die konzeptionelle und strategische Grundlage für die Radverkehrsförderung in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2025. Mit ihr wird der Weg aufgezeigt, wie Baden-Württemberg durch systematische Radverkehrsförderung zu einem fahrradfreundlichen Land werden kann.

Quelle: Ministerium für Verkehr am 13.06.2016

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Bayern: Bund investiert 2,5 Millionen Euro für Radweg entlang der B 286 zwischen Bad Kissingen und Arnshausen

Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat gemeinsam mit Gerhard Eck, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Inneren, für Bau und Verkehr den neuen Radweg zwischen Bad Kissingen und Arnshausen offiziell für den Verkehr freigegeben.

Bär: "Die Trennung von Rad- und Autoverkehr entlang der B 286 sorgt für ein deutliches Plus an Sicherheit. Davon profitieren alle Verkehrsteilnehmer, vor allem aber natürlich die Radfahrerinnen und Radfahrer."

Der Radweg zwischen Bad Kissingen und Arnshausen wurde in zwei Bauabschnitten realisiert. Der erste Abschnitt steht bereits seit August 2015 für den Radverkehr zu Verfügung. In den insgesamt rund 1,1 Kilometer langen Radweg entlang der B 286 hat der Bund rund 2,5 Millionen Euro investiert.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur am 30.06.2016

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Bayern: Bau von Radwegen zur Verbesserung der Luftreinhaltung noch mehr vorantreiben

Verkehrsminister Herrmann: Maßnahmen zur Verbesserung der Luftreinhaltung müssen vorangetrieben werden. Das Urteil des Verwaltungsgerichts München, das mehr Anstrengungen bei der Luftreinhaltung in der Landeshauptstadt München fordert, ist nach Auffassung von Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann ein Aufruf, den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) noch stärker auszubauen: "Die Zweite S-Bahn Stammstrecke wird vielen Autofahrern den Umstieg auf den ÖPNV wesentlich erleichtern. Daneben müssen wir den Bau von Radwegen noch mehr vorantreiben, zum Beispiel den Bau von Radschnellwegen an Staats- und Bundesstraßen."

Der Freistaat Bayern stellt für den allgemeinen ÖPNV den Kommunen und den Verkehrsunternehmen rund 200 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Zudem setzt der Freistaat Bayern von den vom Bund bereitgestellten Regionalisierungsmitteln 90 Prozent zur Bestellung der Schienenpersonennahverkehrsleistungen ein. Auch finanziert der Freistaat gemeinsam mit dem Bund den Ausbau der für den öffentlichen Personennahverkehr notwendigen Schieneninfrastruktur.

"Auch in den Bau von Radwegen an Bundes- und Staatsstraßen investieren wir kräftig, zwischen 2015 und 2019 rund 200 Millionen Euro. Den Radwegebau wollen wir weiterhin vorantreiben. Wir unterstützen etwa die Realisierung von Radschnellwegen in den Großräumen München und Nürnberg. Damit das Rad für die Fahrt zur nächsten Haltestelle des ÖPNV genutzt wird, unterstützen wir die Kommunen ebenso beim Bau von Radlparkplätzen", so der Bayerische Bauminister. Er forderte die Kommunen erneut auf, diese Fördermittel auch abzurufen. (...)

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr am 30.06.2016

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Berlin: Lückenschluss für Radfernweg Berlin-Leipzig an der Monumentenbrücke in Berlin-Schöneberg

Die Monumentenstraße überführt in Berlin-Schöneberg mit der Monumentenbrücke mehrere Fern-, Regional- und S-Bahngleise in Ost-West-Richtung und verbindet die Bezirke Schöneberg mit Kreuzberg. Die Fahrbahndecke der Brücke weist inzwischen erhebliche Schäden auf und muss dringend saniert werden. Auch die Brückenabdichtung unter der Fahrbahndecke muss erneuert und Korrosionsschäden müssen ggf. beseitigt werden.

Im Zuge der Bauarbeiten werden die Fahrbahndecke und die Brückenabdichtung erneuert und die derzeit provisorisch aufgebrachte Fahrbahnmarkierung der Spur für den Radverkehr durch eine endgültige Fahrbahnmarkierung ersetzt.

Der parallel zu den Gleisen verlaufende "Fernradweg Berlin-Leipzig" wurde bereits seit Frühjahr 2016 bis zum Brückenkopf fertig gestellt. Mit dem Abschluss der Brückenarbeiten wird dann den Radfahrenden die Querung über die Bahnanlagen mit einer eigenen Radverkehrsspur erleichtert.

Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 265.000 Euro.

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt am 17.06.2016

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Brandenburg: Lückenschluss beim Regionalparks verbindenden Radweg "Rund um Berlin"

Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider besuchte anlässlich der 22. Brandenburger Landpartie die Gemeinde Oberkrämer und informierte sich über den Umsetzungsstand des Projekts Radweg "Rund um Berlin". Sie gab unter anderem einen Verbindungsradweg frei und enthüllte ein neues Hinweisschild für den "Radweg rund um Berlin".

Kathrin Schneider: "Die Gemeinde Oberkrämer ist engagiertes Mitglied des Regionalparks Krämer Forst. Durch diesen führt auch der alle Regionalparks verbindende Radweg 'Rund um Berlin'. Wir haben das Projekt mit der Finanzierung einer Studie mit rund 90.000 Euro unterstützt. Die Landkreise und Gemeinden haben sich in guter kommunaler Kooperation für die Umsetzung stark gemacht. Der Radverkehr gewinnt überall in Brandenburg an Bedeutung. Das Infrastrukturministerium unterstützt mit dem Bau von Radwegen an Bundes- und Landestraßen einen sicheren Radverkehr im Land."

Berlin ist von einem Ring Regionalparks umgeben. Sie sind ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge und als Marke und Qualitätsmerkmal etabliert. Es gibt zahlreiche Einkehr– und Übernachtungsmöglichkeiten sowie Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Die Regionalpark-Fahrradroute "Rund um Berlin" komplettiert diese Angebote und bietet durch seine gute Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz auch Etappen von Bahnhof zu Bahnhof. Der Radweg führt auch durch Oberkrämer. In Vehlefanz wurde ein neues Hinweisschild für den Radweg eingeweiht und von Schwante aus führt ein neuer Verbindungsweg bis zum Radweg "Rund um Berlin".

Die Gemeinde Oberkrämer hat sich gemeinsam mit Hennigsdorf und Velten am Stadt-Umland-Wettbewerb beteiligt. Die Kooperation war damit erfolgreich. In den nächsten Jahren stehen knapp 14 Millionen Euro aus den drei Europäischen Fonds für regionale, soziale und ländliche Entwicklung (EFRE, ESF und ELER) zur Verfügung. Derzeit werden die Projekte konkretisiert, wobei Radwegeverbindungen innerhalb der Kooperation eine große Rolle spielen werden.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung am 11.06.2016

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Hamburg: 33 Millionen für Ausbau der Velo- und Bezirksrouten bis 2018

Vertreter des Senats und der Bezirke haben heute gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz das "Bündnis für den Radverkehr" unterzeichnet. Es sieht unter anderem vor, das 280 Kilometer lange Netz der 14 Velorouten in Hamburg bis 2020 fertigzustellen sowie Bezirksrouten und Abstellmöglichkeiten auszubauen. Die Bezirksämter und die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation schließen dazu für die im jeweiligen bezirklichen Zuständigkeitsbereich liegenden Infrastrukturmaßnahmen jährliche Vereinbarungen ab. Die ausreichende personelle Ausstattung der Bezirke wird dadurch gesichert, dass die Bezirke sechs Prozent der jeweils veranschlagten Baukosten für Personalmittel erhalten. Insgesamt stehen 33 Millionen Euro für die Realisierung der baulichen Maßnahmen allein bis 2018 zur Verfügung. Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation finanziert ein externes Ingenieur- bzw. Planungsbüro, welches die Aufgaben des zentralen Projektsteuerers übernimmt.

Für den Ausbau der Radverkehr-Infrastruktur sind Finanzmittel in Höhe von 33 Millionen Euro aus Bundesmitteln und dem Etat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation vorgesehen. Diese können in Abstimmung zwischen den Bezirksämtern und der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation in begründeten Fällen auch für den Ausbau der stadtteilverbindenden Bezirksnetze oder anderer bedeutsamer Radverkehrsführungen eingesetzt werden. Die darüber hinaus notwendigen Mittel sollen durch die jeweils zuständigen Behörden im Rahmen der Haushaltsberatungen eingeworben werden.

Begleitet wird der Ausbau der Radverkehrs-Infrastruktur von zahlreichen Maßnahmen aus den Bereichen Service und Kommunikation, auf die sich die Bündnispartner verständigt haben. Hierzu gehören zum Beispiel der zügige Ausbau der Bike+Ride-Angebote an Schnellbahn-Haltestellen, die Weiterentwicklung von StadtRAD im Zuge der notwendigen Neuausschreibung, die Ausweitung des Winterdienstes der Stadtreinigung auf Radwegen und die Realisierung einer Kommunikationskampagne. Auf diese Weise sollen die Hamburgerinnen und Hamburger weiter dazu ermutigt werden, das Fahrrad als selbstverständliches, flexibles und kostengünstiges Verkehrsmittel in ihren Alltag zu integrieren.

Zudem sollen Bürgerinnen und Bürger Schwachstellen im Radverkehrsnetz sowie an Abstellanlagen direkt an die zuständigen Stellen melden können. Ziel ist es, eine dafür geeignete Plattform im Internet anzubieten. Der Melde-Michel soll entsprechend weiterentwickelt werden.

Quelle: Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation am 23.06.2016

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Hessen: Limesradweg - Ausbau des Abschnitts Oberau–Leidhecken bis April 2017

Mit 460.000 Euro beteiligt sich das Land am Ausbau des Limesradwegs zwischen Altenstadt-Oberau und Florstadt-Leidhecken. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir in Wiesbaden mit.

In dem 8,3 Kilometer langen Abschnitt werden sechs bislang unbefestigte, geschotterte, schadhafte oder fehlende Teilstrecken von zusammen 2,7 Kilometern Längeausgebaut und drei Meter breit asphaltiert. Zudem entstehen drei Rastplätze mit Tischen, Bänken und Fahrradständern. Einer wird am Ortseingang von Altenstadt nahe der Kreuzung mit dem Vulkanradweg eingerichtet. Die anderen beiden Rastplätze sind an attraktiven Aussichtspunkten oberhalb von Altenstadt und Stammheim vorgesehen. Auch die Wegweiser werden erneuert.

"Der Limesradweg ist einer der schönsten Radwege Hessens – und einer der anspruchvollsten, was das Höhenprofil betrifft", erklärte Norbert Sanden, Landesgeschäftsführer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Hessen. "Wenn es auf der Route mehr glatte, gut befestigte Wegeoberflächen gibt, wird sie insbesondere auch für Elektrofahrräder besser befahrbar. Auch eine gute Wegweisung und einladende Rastplätze sind wichtige Faktoren einer attraktiven radtouristischen Infrastruktur."

Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im August 2016 und sollen Ende April 2017 abgeschlossen sein.

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

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Hessen: Ulmtalradweg - Ausbau des Rad- und Gehwegs auf der Trasse der stillgelegten Ulmtalbahn zwischen Leun-Biskirchen und Greifenstein-Beilstein

Mit 794.000 Euro unterstützt das Land Hessen die Gemeinde Greifenstein beim weiteren Ausbau des Rad- und Gehwegs auf der Trasse der stillgelegten Ulmtalbahn zwischen Leun-Biskirchen und Greifenstein-Beilstein. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir heute in Wiesbaden mit. Das Land trägt damit zwei Drittel der Baukosten.

Der 2,1 Kilometer lange sechste Bauabschnitt schließt die Lücke zwischen Holzhausen und der Ulmtalsperre. Der Rad- und Gehweg wird 2,50 Meter breit asphaltiert.  Außerdem werden zwei Brücken der ehemaligen Bahnstrecke saniert.Die Arbeiten sollen im Oktober 2016 abgeschlossen sein.

Bereits realisiert sind der rund 4,8 Kilometer lange Abschnitt vom Outdoorzentrum Lahntal über Allendorf und Ulm nach Holzhausen, ebenso das 2,9 Kilometer lange Teilstück zwischen Beilstein und der Verbindung zur Ulmtalsperre. Am bisherigen Ausbau hat sich das Land Hessen mit rund 2,3 Millionen Euro beteiligt. Als weitere Teilstrecke plant die Gemeinde die Anbindung an den Hessischen Radfernweg R8.

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung am 27.06.2016

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Hessen: Niddaradweg - weiterer Ausbau in Bad Vilbel und Karben

Mit 722.000 Euro unterstützt das Land Hessen den Zweckverband Regionalpark Niddaradweg beim Bau von zwei weiteren Teilstrecken der Route zwischen Bad Vilbel und Florstadt. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Donnerstag in Wiesbaden mit. Das Land trägt damit über 60 Prozent der Gesamtkosten für beide neuen Strecken.

Ausgebaut werden ein 982 Meter langer Abschnitt in Bad Vilbel nördlich der Büdinger Straße bis zur Niddertalbahn sowie eine rund 2,4 Kilometer lange Teilstrecke zwischen Klein-Karben und Groß-Karben. Die Wege erhalten eine drei Meter breite Asphaltdecke. An Orten, die zur Rast einladen, werden insgesamt 15 Fahrradständer installiert.

In Groß-Karben verläuft der Niddaradweg zwischen der Dortelweiler Straße und dem Seniorenpflegeheim künftig weiter westlich, um der dort geplanten Renaturierung der Nidda Platz zu machen. Die Bauarbeiten in Bad Vilbel erfordern das Fällen von drei Bäumen. Zum Ausgleich werden zwölf Bäume entlang des Radwegs neu gepflanzt. Die Bauarbeitensollen sollen Ende des Jahres 2016 abgeschlossen sein.

Dem Zweckverband Regionalpark Niddaradweg gehören die Städte und Gemeinden Bad Vilbel, Karben, Wöllstadt, Nidda, Niddatal, Ranstadt und Florstadt sowie der Wetteraukreis an. In den vergangenen Jahren hat das Land Hessen bereits sechs weitere Bauabschnitte des Radweges mit zusammen rund 2,8 Mio. Euro gefördert.

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung am 23.06.2016

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Hessen: Neubau Radweg zwischen Lampertheim-Wehrzollhaus und Lampertheim-Rosengarten an der L 3261

Im Rahmen der Baumaßnahme, die noch bis voraussichtlich Ende August andauern wird, erfolgt der Neubau eines kombinierten Rad- und Gehweges entlang der L 3261, die auf diesem Streckenabschnitt von der Bundesstraße B 47 bei Lampertheim-Rosengarten in Richtung Lampertheim-Wehrzollhaus verläuft. Weiterhin erfolgt die grundhafte Erneuerung der Fahrbahn der L 3261 im gleichen Streckenabschnitt. 

Der geplante Rad- und Gehweg beginnt an der Zufahrt zum ehemaligen Campingplatz im Rheinvorland, direkt auf der Deichkrone. Er verläuft westlich der Landesstraße in Richtung Lampertheim-Wehrzollhaus. Auf diesem Abschnitt liegt die L 3261 auf dem Winterdeich des Rheins. Die Länge des geplanten Rad- und Gehweges beträgt 570 Meter. Er wird in einer Regelbreite von 2,50 Metern asphaltiert und durch einen 1,00 Meter breiten Trennstreifen von der Fahrbahn abgesetzt. Der östliche Fahrbahnrand bleibt dabei in seiner Lage unverändert.  

Die Kosten der gesamten Baumaßnahme betragen rund 535.000 Euro.

Quelle: Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement am 21.06.2016

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Hessen: Neubau Rad- und Gehweg entlang der B 453 bei Eckelshausen (Marburg-Biedenkopf)

Am 27. Juni 2016 begann das Bauprojekt zur grundhaften Sanierung der Bundesstraße 453 zwischen Dautphetal-Wolfgruben und Biedenkopf-Eckelshausen. In den ersten Bauwochen wird parallel zur B 453 auf knapp 800 Metern zwischen dem Bahnübergang bei Eckelshausen und dem Ortseingang von Wolfgruben in Fahrtrichtung Wolfgruben ein neuer Rad- und Gehweg angelegt.

Quelle: Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement

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Hessen: Lückenschluss im Ulmtalradweg zwischen Holzhausen und Ulmtalsperre

Mit 794.000 Euro unterstützt das Land Hessen die Gemeinde Greifenstein beim weiteren Ausbau des Rad- und Gehwegs auf der Trasse der stillgelegten Ulmtalbahn zwischen Leun-Biskirchen und Greifenstein-Beilstein. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir in Wiesbaden mit. Das Land trägt damit zwei Drittel der Baukosten.

Der 2,1 Kilometer lange sechste Bauabschnitt schließt die Lücke zwischen Holzhausen und der Ulmtalsperre. Der Rad- und Gehweg wird 2,50 Meter breit asphaltiert.  Außerdem werden zwei Brücken der ehemaligen Bahnstrecke saniert.

Dank eines vorläufigen Zuwendungsbescheids konnten die Arbeiten bereits im Januar beginnen. Sie sollen im Oktober 2016 abgeschlossen sein.

Bereits realisiert sind der rund 4,8 Kilometer lange Abschnitt vom Outdoorzentrum Lahntal über Allendorf und Ulm nach Holzhausen, ebenso das 2,9 Kilometer lange Teilstück zwischen Beilstein und der Verbindung zur Ulmtalsperre. Am bisherigen Ausbau hat sich das Land Hessen mit rund 2,3 Millionen Euro beteiligt. Als weitere Teilstrecke plant die Gemeinde die Anbindung an den Hessischen Radfernweg R8.

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung am 27.06.2016

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Mecklenburg-Vorpommern: Weitere Fördermittel für Ausbau des Usedom-Rundwegs zwischen Hohendorf und Wolgast

Innenminister Caffier: Gut ausgebaute Radwege locken noch mehr Urlauber ins Land. Auf der Insel Usedom (Landkreis Vorpommern-Greifswald) wird der Usedom-Rundweg zwischen Hohendorf und Wolgast ausgebaut. Mit dem Usedom-Rundweg, der insgesamt 156 Kilometer lang ist, haben sportlich aktive Urlauber und Einheimische eine landschaftlich schöne und interessante Strecke, die entlang der Seebäder Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck zum Sandstrand und weiter durch das grüne Hinterland bis Wolgast führt. Jetzt wird die Etappe von Hohendorf nach Wolgast fit gemacht.

Neben einer Förderung aus dem Wirtschaftsministerium mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) unterstützt auch das Innenministerium das Vorhaben mit einer Sonderbedarfszuweisung in Höhe von rund 62.000 Euro.

Innenminister Lorenz Caffier: "Es ist richtig, dass wir die touristischen Angebote für Besucher in dieser gefragten Urlaubsregion ständig verbessern, damit Mecklenburg-Vorpommern im Wettbewerb um noch mehr zufriedene Urlauber weiter punkten kann. Ein wichtiger Teil sind dabei beispielsweise touristische Radwege", sagte Lorenz Caffier anlässlich der Übergabe des Zuwendungsbescheids an den Bürgermeister Herrn Stefan Weigler heute in Wolgast. "Gerade gut ausgebaute Radwege tragen dazu bei, die Attraktivität der einzelnen Regionen auch außerhalb der Hauptsaison weiter zu stärken, wovon die Tourismusbranche insgesamt profitiert."

Quelle: Ministerium für Inneres und Sport, Nr.125 am 27.06.2016

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Mecklenburg-Vorpommern: Neuer Radweg an der Landesstraße L 041 von Neu Bauhof bis Gadebusch (Landkreis Nordwestmecklenburg)

Infrastrukturminister Christian Pegel hat am 07.06.2016 gemeinsam mit der Landrätin des Landkreises Nordwestmecklenburg Kerstin Weiss und dem Leiter des Straßenbauamtes Schwerin Thomas Taschenbrecker den ersten Spatenstich für einen neuen Radweg an der Landesstraße L 041 von Neu Bauhof bis Gadebusch (Landkreis Nordwestmecklenburg) vorgenommen.

Der Radweg beginnt am Ortsausgang Neu Bauhof und endet im Stadtgebiet von Gadebusch. Er wird außerhalb der straßenbegleitenden Alleebäume größtenteils über Ackerflächen geführt. Lediglich im Bereich der Ortslage Neu Bauhof und im Bereich eines Gehöftes wird der Radweg mittels Hochbord entlang der Fahrbahn geführt. Der Radweg wird 1,340 Kilometer lang und 2,50 Meter breit in Asphaltbauweise angelegt. Voraussichtlich Anfang August 2016 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Der Radweg wird im Rahmen des Lückenschlussprogramms 2014-16 realisiert und kostet insgesamt rund 194.000 Euro. Der Anteil des Landes M-V in Höhe von 193.000 Euro wird aus Mitteln des EFRE finanziert. Den Rest trägt die Stadt Gadebusch.

Bei dem Termin überreichte Minister Pegel zudem einen Förderbescheid an den Landkreis für die flächendeckende Einführung alternativer Bedienungsformen des ÖPNV im Landkreis Nordwestmecklenburg über 153.388 Euro.

Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Nr.111/16 am 07.06.2016

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Mecklenburg-Vorpommern: Ausbau des Eldetal Rundwegs in der Gemeinde Stuer (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)

In der Gemeinde Stuer (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) soll der Eldetal Rundweg ausgebaut werden. "Die Region punktet mit einer landschaftlich herrlichen Lage und einer beeindruckenden Pflanzen- und Tierwelt am Plauer See. Eine ideale Gegend für ausgedehnte Radtouren, beispielsweise auf dem Eldetal Rundweg. Der derzeit bestehende Radwanderweg ist durch teilweise freiliegende Wurzeln in einem schlechten Zustand. Jetzt kann die Strecke ausgebaut werden", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Freitag in Bad Stuer. Der Minister übergab vor Ort einen Fördermittelbescheid an den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Radweg auf 614 Metern ausgebaut: Der Radweg ist Teil des rund 50 Kilometer langen Rundweges um den Plauer See und gleichzeitig Bestandteil des etwa 250 Kilometer langen, überregionalen Mecklenburger Seen-Rundweges. Geplant ist jetzt, den rund 614 Meter langen Radweg in Bad Stuer vom Campingplatz bis zur Kreisgrenze auszubauen. "Mit dem Radweg werden die Städte Plau am See und Röbel/Müritz miteinander verbunden – eine Region, die gern von Gästen unseres Landes besucht wird. Mit dem Ausbau der Etappe wird die Gegend touristisch weiter aufgewertet", sagte Glawe.

Weitere Lücken im Plauer Radrundweg schließen: Wirtschaftsminister Glawe machte deutlich, dass es wichtig sei, die noch offenen Lücken des Plauer Radrundweges zu schließen. "Die Voraussetzungen hierfür wurden in einem gemeinsamen Gespräch mit allen Beteiligten festgelegt. Das Wirtschaftsministerium wird den Prozess weiter unterstützen", betonte Glawe weiter.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort: Die Gesamtinvestitionen für den Radwegeausbau betragen knapp 237.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 206.000 Euro.

Radtourismus in Mecklenburg-Vorpommern: In Mecklenburg-Vorpommern stehen insgesamt neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge zur Verfügung. Insgesamt können die Radfahrer im Nordosten rund 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen.

Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Nr.198/16 am 03.06.2016

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Mecklenburg-Vorpommern: Etappe des östlichen Backsteinrundweges in Bad Sülze (Landkreis Vorpommern-Rügen) fertiggestellt

In der Stadt Bad Sülze (Landkreis Vorpommern-Rügen) ist der auf dem Östlichen Backsteinrundweg fertiggestellte Radwegeabschnitt übergeben worden. "Die Stadt Bad Sülze profitiert von dem Radwegeausbau. Gäste und Anwohner haben die Möglichkeit, abwechslungsreiche Radtouren durch herrliche Landschaften zu unternehmen. Das passt hervorragend zum ältesten Sole- und Moorbad Norddeutschlands", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort.

Radwegetappe schließt Lücke zum Recknitztal-Rundweg: Der Radwegeabschnitt wurde in zwei Bauabschnitten vom Sportplatz bis zur Kastanienallee und vom Weg "Am Sportplatz" bis zum Kurpark auf einer Länge von rund eintausend Metern und einer Breite von drei Metern ausgebaut. "Die beiden Bauabschnitte gehören zum Östlichen Backsteinrundweg und schließen eine radtouristische Lücke zum Recknitztal-Rundweg. Die Region wird insgesamt noch attraktiver", sagte Glawe.

Steigende Gästezahlen im Reisegebiet Vorpommern: Im Zeitraum Januar bis März 2016 wurden nach Angaben des Statischen Amtes im Reisegebiet Vorpommern rund 322.000 Ankünfte (+21 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und mehr als 1,2 Millionen Übernachtungen (+22 Prozent) gezählt. Insgesamt gab es in Mecklenburg-Vorpommern mehr als eine Million Ankünfte (+13,3 Prozent) und knapp 3,9 Millionen Übernachtungen (+14,3 Prozent). "Es macht sich bemerkbar, dass Städte und Gemeinden verstärkt in die Angebotserweiterung und Qualitätsverbesserung investieren. Das wird von unseren Gästen honoriert, das zeigen die steigenden Urlauberzahlen. Wir werden weiter in den Ausbau der touristischen Infrastruktur investieren. Radwege, Wasserwanderrastplätze sowie Strandpromenaden zählen beispielsweise hierzu", betonte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort: Die Gesamtkosten des Ausbaus betrugen rund 411.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) in Höhe von 369.000 Euro.

Fahrradtourismus in Mecklenburg-Vorpommern: Die fertiggestellte Etappe in Bad Sülze ist Teil des 297 Kilometer langen Östlichen Backsteinrundweges, der von Rostock über Ribnitz-Damgarten, Stralsund, Greifswald über Bad Sülze zurück nach Rostock führt. In Mecklenburg-Vorpommern stehen insgesamt neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge zur Verfügung. Radfahrer können im Nordosten rund 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus, Nr.214/16 am 11.06.2016

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Niedersachsen: Fortschreibung des "Radwegekonzept 2016 für Landesstraßen" vorgelegt

Mit der am 12.5.2015 vom Landtag angenommenen Entschließung "Fahrradland Niedersachsen stärken" wurde die Landesregierung aufgefordert, das Radwegekonzept 2012 fortzuschreiben.

Das nunmehr vorliegende Radwegekonzept 2016 wurde nach intensiven Gesprächen der Geschäftsbereiche der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) mit den Landkreisen und kreisfreien Städten aufgestellt. Örtliche Interessen konnten über die Landkreise eingebunden werden.

Das Radwegekonzept 2016 ist die Grundlage für die Planung und den Bau von straßenbegleitenden Radwegen an Landesstraßen. Das heutige Radwegenetz deckt mit 4.500 km Länge - landesweit gesehen - über die Hälfte des rd. 8.000 km Landesstraßennetzes ab. Allerdings ist der Ausstattungsgrad auf Grund der Topografie, der Verkehrsbelastung und der Nachfrage aus der Örtlichkeit regional unterschiedlich.

Bei der Fortschreibung 2016 wurden daher zunächst die Wünsche nach einer Netzergänzung aufgenommen. Über 600 Projekte mit einem Investitionsvolumen von über 400 Mio. € bei 1.700 km Länge lassen sich mit den Ressourcen des Landes nicht gleichzeitig bearbeiten. Daher wurde erneut eine Unterteilung in einen "vordringlichen" und einen "weiteren Bedarf" vorgenommen.

144 Projekte mit einer Länge von 461 km und einem Investitionsvolumen von rd. 100 Mio. Euro wurden nach den Kriterien Radwegsicherung an Kitas und Schulen, Radfahrerpotential, Lückenschluss, Tourismus, Machbarkeit und Kostenrelevanz gereiht und in den "vordringlichen Bedarf" des jeweiligen Geschäftsbereichs aufgenommen. Nur diese Projekte werden von der NLStBV geplant und an Hand der finanziellen und personellen Ressourcen gemäß der internen Reihung in den nächsten Jahren umgesetzt. Freiwillige Leistungen engagierter Kommunen können die Realisierung einzelner Projekte beschleunigen.

Die übrigen 466 genannten Projekte mit einer Gesamtlänge von 1.300 km wurden dem "weiteren Bedarf" zugeordnet und stehen damit nicht auf der Agenda des Landes.

Das neue Konzept 2016 beinhaltet keine pauschale Zuteilung von Maßnahmen je Geschäftsbereich mehr, sondern berücksichtigt den vorhandenen regionalen Ausstattungsgrad, die Wünsche der letzten Fortschreibung 2012, die noch im "vordringlichen Bedarf" verbliebenen Maßnahmen und die Ressourcen der Geschäftsbereiche.

Quelle: Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr am 29.06.2016

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Niedersachsen: Radwege entlang der L 837 und der L 843 freigegeben

Verkehrsstaatssekretärin Daniela Behrens hat im Landkreis Vechta zwei neue Radwege freigegeben. Der Erste ist 1,8 Kilometer lang und verläuft an der Landesstraße 837 zwischen Vestrup und Westerbakum, der zweite, etwa zwei Kilometer lange Radweg liegt an der Landesstraße 843 zwischen Lüsche und der Gemeinde Bakum.

Verkehrsstaatssekretärin Behrens erklärte: "Ich freue mich sehr, dass wir heute nach nur viereinhalb Monaten Bauzeit die beiden Radwege im Landkreis Vechta freigeben können. Ab jetzt haben die Radfahrer hier ihren eigenen Verkehrsraum und müssen nicht mehr gemeinsam mit dem motorisierten Verkehr auf den vielbefahrenen Landesstraßen fahren. Das trägt erheblich zur Verkehrssicherheit aller bei."

Der Bau des Radwegs an der L 837 hat rund 500.000 Euro gekostet. Im Zuge der Baumaßnahmen für den Radweg wurden auf dem Streckenabschnitt der L 837 auch akute Straßenschäden behoben, die zusätzlichen Kosten dafür lagen bei rund 260.000 Euro. Das Land trägt hier die Gesamtkosten. Der Kosten für den Radwegneubau an der L 843 liegen bei circa 470.000 Euro, von denen die Gemeinde Bakum 56.500 Euro trägt.

Das Radwegenetz an Landesstraßen ist inzwischen 4.500 Kilometer lang, damit hat mehr als die Hälfte des Streckennetzes in Niedersachsen mittlerweile einen separaten Radweg. Niedersachsen liegt damit im bundesweiten Ländervergleich in der Spitzengruppe. Um den Ausbau weiter voranzutreiben, hat das Land Niedersachsen gemeinsam mit Kommunen, Landkreisen und kreisfreien Städten das "Radverkehrskonzept 2016 für Landstraßen" entwickelt. Demnach stehen 144 Einzelprojekte mit einer Gesamtlänge von 461 Kilometern und Investitionskosten von 100 Millionen Euro auf der Förderliste.

Staatssekretärin Daniela Behrens abschließend: "Wir arbeiten weiter intensiv daran, nach und nach die noch vorhandenen Lücken im niedersächsischen Radwegenetz zu schließen. Das neue Radverkehrskonzept für Landesstraßen ist dabei ein gut durchdachter und schlüssiger Fahrplan für die kommenden Jahre. Niedersachsen ist das Fahrradland schlechthin, das soll auch so bleiben. Wir nehmen diese Tatsache als Ansporn und Verpflichtung."

Quelle: Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr am 29.06.2016

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Nordrhein-Westfalen: Ministerpräsidentin Kraft und Minister Groschek setzen Spatenstich für nächsten Abschnitt des RS1

Es geht voran beim bundesweit ersten Radschnellweg, der einmal die Städte Hamm, Dortmund, Bochum, Essen, Mülheim und Duisburg auf einer Länge von 101 Kilometern miteinander verbinden wird. Nachdem im vergangenen Jahr die Strecke vom Hauptbahnhof Mülheim an der Ruhr bis zur Stadtgrenze Essen eröffnet worden ist, hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft heute gemeinsam mit Verkehrsminister Michael Groschek den Spatenstich für den nächsten Abschnitt gesetzt. Dieses 600 Meter lange Teilstück reicht vom Mülheimer Hauptbahnhof bis zur Ruhrbrücke und führt so das weltweit beachtete Projekt fort.

"Ich freue mich sehr, heute hier zu sein, denn eine tolle Idee wird Wegstück für Wegstück verwirklicht. Diese Idee reifte vor sechs Jahren im Kulturhauptstadtjahr: Für einen Tag war die A40, also der Ruhrschnellweg, fest in den Händen der Radfahrer und Fußgänger. Da wurde ganz deutlich: Es ist gut, wenn wir mehr Raum schaffen für diese Formen der Mobilität. Dieser Impuls von damals hat gewirkt, der Plan eines großen Radschnellwegs im Ruhrgebiet hat Gestalt angenommen und wird Realität", sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Für die querungsfreie Verbindung durch die Mülheimer Innenstadt wurde die stillgelegte Trasse der Rheinischen Bahn genutzt. Nach der Fertigstellung verbindet der Rad- und Fußweg die Hochschule Ruhr West, die sich gerade im Aufbau befindet, mit der neuen Ruhrpromenade, dem zentralen Rathausmarktplatz und dem Hauptbahnhof.

"Die Radmagistrale diagonal durch das Ruhrgebiet ist ein Gewinn für Berufspendler und Freizeitverkehr“, sagte Verkehrsminister Michael Groschek. „Neben dem Ausbau der Autobahnen und dem Gleisausbau für den RRX ist der RS 1 Aufbruchssignal für neue Mobilität in der staugeplagten Region." An der Strecke durch Mülheim sollen Aussichtspunkte, Grünflächen und Aufenthaltsbereiche mit Bänken entstehen. Vorgesehen ist, dass das Mülheimer Stück Mitte 2017 abgeschlossen ist.

Der Abschnitt hat zwei Zugänge: Die Rampe an der Max-Kölges-Straße direkt am Hauptbahnhof, die vom Regionalverband Ruhr (RVR) bereits fertig gestellt wurde, stellt einen barrierearmen Zugang dar. Außerdem entsteht ein Aufzug an der Ruhrpromenade kurz vor der Ruhrbrücke. Weitere Zugänge gibt es durch eine Treppenanlage neben dem Aufzug an der Ruhrpromenade und an der Löhrstraße. Finanziert wird der neue Abschnitt, der 5,3 Millionen Euro kosten wird, mit 3,7 Millionen Euro Städtebaufördermitteln des Landes und des Bundes sowie mit 1,6 Millionen Euro vom Regionalverband Ruhr (RVR).

Hintergrund: Mit seinem rund 14.600 Kilometer langen Radverkehrsnetz, das alle Städte und Gemeinden im Land verbindet, ist NRW unter den deutschen Bundesländern das Fahrradland Nummer Eins. In den vergangenen vier Jahrzehnten wurden für den Bau von Radwegen rund 1,8 Milliarden Euro vom Land bereitgestellt. Mit dem RS1 entsteht nun zwischen Duisburg und Hamm auf 101 Kilometern der bundesweit erste und wohl weltweit längste Radschnellweg. Er verbindet zehn Zentren, davon vier sogenannte Oberzentren, mit vier Universitäten sowie mehreren weiteren Hochschulstandorten. Im unmittelbaren Einzugsbereich zwei Kilometer um die künftige Trasse des Radschnellwegs Ruhr leben 1,6 Millionen Einwohner, davon 430.000 Erwerbstätige und 150.000 Studierende.

Quelle: Ministerium, Bauen, Wohnen, Verkehr, Stadtentwicklung am 13.06.2016

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Rheinland-Pfalz: Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei ihrer Regierungserklärung im rheinland-pfälzischen Landtag - Investitionen in Landesstraßen und begleitende Radwege werde im Rahmen einer Mobilitätsoffensive erhöht

"Rheinland-Pfalz braucht eine gute Infrastruktur", betonte die Ministerpräsidentin in ihrer ersten Regierungserklärung am 01.06.2016 in der neuen Legislaturperiode. Der Ansatz im Landeshaushalt für Investitionen in Landesstraßen und begleitende Radwege werde im Rahmen einer Mobilitätsoffensive erhöht. Dazu werden die Planungskapazitäten des Landesbetriebes Mobilität aufgestockt. In dieser Legislaturperiode werden dafür insgesamt 600 Millionen Euro ausgegeben. Beim Einsatz dieser Mittel gelte der Grundsatz 'Erhalt vor Neubau'. Die Landesregierung werde zudem den ÖPNV mit dem Erfolgsmodell Rheinland-Pfalz-Takt weiterentwickeln und sich für die zügige Reaktivierung von Schienenstrecken einsetzen. Um die vielen Akteure im Land einzubinden, wird die Landesregierung einen 'Mobilitätskonsens 2021' durchführen.

Quelle: Landesregierung am 01.06.2016

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Sachsen-Anhalt: Mehr als 300 Kilometer neue Radwege landesweit bis 2030 geplant (Landesradverkehrsplan – LRVP konkretisiert)

Sachsen-Anhalts Landesregierung will das Radwegenetz in den kommenden 15 Jahren um exakt 317 Kilometer erweitern. Das sei das Ergebnis der kürzlich durchgeführten Fortschreibung des Bedarfsplans für straßenbegleitende Radwege, erklärte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel heute in Magdeburg nach der Kabinettssitzung.

Nach Auskunft des Ministers enthält der aktuelle Radwegeplan 72 Vorhaben an Bundesstraßen mit einer Gesamtlänge von 223 Kilometern sowie 54 entlang der Landesstraßen (94 Kilometer), die vordringlich geplant und gebaut werden sollen. Das geschätzte Gesamtinvestitionsvolumen dafür beträgt knapp 66 Millionen Euro (Bund: rd. 47 Mio. Euro, Land: rd. 19 Mio. Euro).

Beispielhaft nannte Webel folgende Radwegvorhaben: B1 Parchen – Genthin, B185 Aschersleben – Ermsleben, B246 Oschersleben – Abzweig Flotts-Höhe, L21 Kalbe – Wernstedt, L129 Kemberg – Bergwitz, L239 Europaradweg (R 1) – Quarmbeck.

Grundlage für die Prioritätenreihung der erforderlichen Radwege war ein landesweit einheitliches Bewertungsverfahren, in das – mit Auswertung der Öffentlichkeitsbeteiligung – insgesamt 661 Straßenabschnitte mit einer Gesamtlänge von knapp 1.850 Kilometern einbezogen wurden. Ziel sei vor allem gewesen, am Ende ein realisierbares Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre vorzulegen.

"Die Förderung des Radverkehrs ist integraler Bestandteil der Verkehrspolitik des Landes", erklärte Webel. Der Minister sieht Sachsen-Anhalt auf einem guten Weg beim koordinierten Ausbau seines Radwegenetzes. "Mit dem bereits vor fünf Jahren beschlossenen Radverkehrsplan* realisiert die Landesregierung ein wesentliches Element ihres Verkehrskonzeptes, das alle Verkehrsarten einschließt", betonte er. Dazu gehöre die regelmäßige Fortschreibung des Bedarfsplans straßenbegleitender Radwege.

Vom 03. August 2015 bis einschließlich 07. Oktober 2015 waren die aktuellen Radwegebedarfspläne im Rahmen eines Pilotprojektes für jedermann im Internet einsehbar.

Die Träger öffentlicher Belange – das heißt die Landkreise und Gemeinden sowie der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) – hatten in diesem Zeitraum die Möglichkeit, das Online-Beteiligungsverfahren zu nutzen, um sich zu den jeweiligen Vorhaben zu äußern.

Der Anteil der mit Radwegen ausgestatteten Bundesstraßen beträgt derzeit rund 25,8 Prozent (dies entspricht rd. 553 km). Rund 13,9 Prozent sind es bei den Landesstraßen (rd. 565 km). Der vorliegende Plan bilde die realistische Grundlage dafür, diese Zahlen bis zum Jahr 2030 kontinuierlich auf rund 36 Prozent an Bundesstraßen und etwa 16 Prozent an Landesstraßen zu erhöhen, erklärte Webel abschließend.

Zur Information: * Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hat mit Beschluss vom 15. Juni 2010 erstmals einen ressortübergreifenden Radverkehrsplan des Landes Sachsen-Anhalt (Landesradverkehrsplan – LRVP) als Fachplan der Landesentwicklung vorgelegt.

Der LRVP bildet die Grundlage der Entwicklung eines ganzheitlichen Radverkehrssystems im Land, das den tourismusrelevanten Radverkehr, aber auch den alltags- und freizeitrelevanten Radverkehr umfasst. Mit seiner Aufgabenstellung als konzeptionelle Vorgabe und dem ganzheitlichen Anspruch berührt der LRVP alle Ressorts der Landesregierung gleichermaßen – Tourismus, Verkehr, Energie, Wirtschaft, Familie, Gesundheit und Finanzen. Koordinierendes Ressort für die Erstellung und die bisherige Umsetzung des LRVP ist das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt (MLV).

Der LRVP enthält in seiner Anlage den Bedarfsplan für die straßenbegleitenden Radwege an Bundesstraßen und den Bedarfsplan für die straßenbegleitenden Radwege an Landesstraßen, die nach fünf Jahren fortzuschreiben waren.

Das Ergebnis der Fortschreibung ist eine Prioritätenreihung der Radwegvorhaben anhand eines landesweit einheitlichen Bewertungsverfahrens unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien mit unterschiedlicher Wichtung. Die bewerteten Straßenabschnitte konnten dabei eine Punktzahl auf einer Skala von 0,00 bis 10,00 Punkte erreichen – je höher die Punktzahl, desto größer die Dringlichkeit des Vorhabens.

Die Einordnung der Vorhaben in die fortgeschriebenen Radwegebedarfspläne erfolgte entgegen der bisherigen dreiteiligen Einstufung (Dringlichkeitsstufen I bis III) in einen so genannten Vordringlichen Bedarf, dessen Umsetzung innerhalb der Gültigkeit der Radwegebedarfspläne vorgesehen ist und einen "Weiteren Bedarf". Projekte, die sich bereits in Planung oder Bau befinden, wurden dem neuen Bewertungsverfahren nicht unterzogen, sondern als gesetzte Vorhaben in die Radwegebedarfspläne aufgenommen.

Aufgrund der unterschiedlichen Haushaltsmittelbereitstellungen für den Bau von straßenbegleitenden Radwegen an Bundes- und Landesstraßen – der Bund stellt rund drei Millionen Euro jährlich, das Land rund eine Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung – wurde die Gültigkeit der Radwegebedarfspläne auf einen mittelfristigen Zeithorizont von 15 Jahren erhöht. So ist gewährleistet, dass ein realistisches Arbeitsprogramm für den Geltungszeitraum 2015 bis 2030 aufgestellt wurde. Dieses Vorgehen entspricht auch dem Planungshorizont der Bundesverkehrswegeplanung.

Die Abgrenzung zwischen dem "Vordringlichen" und dem „Weiteren Bedarf“ erfolgte auf Basis der voraussichtlichen Finanzierungsmöglichkeiten für den Zeitraum 2015 bis 2030, der Punktzahl des Bewertungsverfahrens und der personellen Kapazitäten der Landesstraßenbauverwaltung. Die "Abschneidegrenze" zwischen dem "Vordringlichen" und "Weiteren Bedarf" unterscheidet sich bei Bund und Land einzig wegen der unterschiedlichen Haushaltsmittelansätze für diesen Aufgabenbereich.

In der Koalitionsvereinbarung für die 7. Legislaturperiode (2016-2021) wurde eine Aufstockung der Haushaltsmittel für Baumaßnahmen im Landesstraßenbereich in Höhe von 85 Millionen Euro jährlich festgelegt. Davon sollen acht Prozent (rd. 6,8 Mio. Euro) pro Jahr für den Bau von Radwegen eingesetzt werden. Vorbehaltlich der benannten Mittelzuweisung, der personellen Kapazitäten in der Straßenbauverwaltung zur Schaffung des erforderlichen Planungsvorlaufes und zur Umsetzung dieser Vorhaben besteht die Zielstellung, die "Abschneidegrenze" für den Bedarfsplan für straßenbegleitende Radwege an Landesstraßen entsprechend den dann gültigen Randbedingungen voraussichtlich in zwei Jahren nachzusteuern und nach unten zu korrigieren.

Unter dieser Annahme und einem kontinuierlich ansteigenden Mittelaufwuchs für straßenbegleitende Radwege an Landesstraßen von derzeit rund einer Million Euro auf dann 6,8 Millionen Euro im Jahr 2030 kann ein zusätzliches Investitionsvolumen von rund 53 Millionen Euro (bisher rd. 19 Mio. Euro) überschlägig kalkuliert werden. Dies würde dazu führen, dass aus den derzeitig im Weiteren Bedarf enthaltenen Vorhaben rd. 97 Radwege mit einer Länge von mehr als 260 Kilometern zusätzlich dem Vordringlichen Bedarf zuzuordnen wären (jetzt 54 mit rd. 94 km).

Bei Realisierung dieser Vorhaben würde sich der Ausstattungsgrad mit Radwegen an Landesstraßen auf 22,6 Prozent erhöhen. Derzeit liegt er wie oben bereits erwähnt bei 13,9 Prozent.

Quelle: Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 239/2016 am 21.06.2016

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Sachsen-Anhalt: Regierungserklärung von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff im Landtag von Sachsen-Anhalt - Landesradverkehrsplan soll noch 2016 verabschiedet werden

"Zum Aufbau einer attraktiven Verkehrsinfrastruktur gehört für uns ebenso ein gut ausgebautes Radwegenetz. Dies gilt auch vor dem Hintergrund des stetig wachsenden Radtourismus. So wollen wir noch in diesem Jahr einen Landesradverkehrsplan verabschieden.", sagte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff im Landtag von Sachsen-Anhalt im Rahmen seiner Regierungserklärung am 02.06.2016

Quelle: Staatskanzlei, Nr.: 194/2016 am 02.06.2016

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Thüringen: Neue Querung über die Werra - Pedalritter erobern alte Eisenbahnbrücke zwischen Ebenau und Buchenau

Nach sieben Monaten Bauzeit ging Ende Juni 2016 die neue Radwegbrücke zwischen Ebenau und Buchenau in Betrieb. Mit der 125 Meter langen Fluss-Querung auf den Pfeilern einer alten Eisenbahnbrücke erhält der Werratal-Radweg einen neuen Besuchermagneten. Er bietet einen einzigartigen Ausblick auf das Naturschauspiel des wilden Flusses.

"Naturparke sind Entwicklungsregionen für Mensch und Natur. Dieser Brückenbau zeigt, dass Naturschutz und touristische Nutzung Hand in Hand gehen können", sagte Umweltstaatssekretär Olaf Möller bei der Eröffnung.

Bislang zwängte sich der Werratalradweg im Naturschutzgebiet "Klosterholz und Nordmannsteine" zwischen Flussufer und den Steilwänden der Nordmannsteine hindurch. Witterung und Wasserstand der Werra erschwerten so in der Vergangenheit die gefahrlose Radtour. Fahrradfahrer und Natur profitieren gleichermaßen vom neuen Streckenverlauf. In hochwassersicherer Höhe verläuft der Radweg nun auf dem Bahndamm der stillgelegten Werratalbahn.

Aufwendige Pflegearbeiten mit Eingriffen in das Naturschutzgebiet entfallen zukünftig. Die Natur kann sich ohne Beeinträchtigungen entwickeln, die Werra ihre natürliche Flussdynamik wieder frei entfalten. Zugleich können Radfahrer das grandiose Naturschauspiel der Werra genießen. Der Abschnitt zwischen Creuzburg und Treffurt zählt zu den schönsten Flusslandschaften Deutschlands.

Mit dem Bau der Brücke geht ein lang gehegter Wunsch der Kommunen Creuzburg und Mihla in Erfüllung. Das Projekt wurde mit 1,3 Mio. Euro aus dem Aufbauhilfefonds zur Beseitigung der Schäden aus dem Hochwasser 2013 finanziert.

Hintergrund: Die Gelder aus dem Aufbauhilfefonds können unter anderem eingesetzt werden, um Schäden infolge des Hochwassers an der Infrastruktur des Bundes, der Länder und der Gemeinden zu beseitigen. Der Fonds wird von Bund und Ländern gemeinsam finanziert.

Der Werratal-Radweg führt entlang der Werra und verbindet auf einer Länge von 290 Kilometern Thüringen, Hessen und Niedersachsen. Er ist seit 1997 durchgängig befahrbar und führt von den beiden Werraquellen in Fehrenbach und Siegmundsburg in rund 780 Meter über NN durch die Städte Eisfeld, Meiningen, Bad Salzungen, Creuzburg, Eschwege, Bad Sooden-Allendorf und Witzenhausen bis nach Hann. Münden, das auf einer Höhe von 123 Meter über NN liegt.

Quelle: Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz am 30.06.2016

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30. Juni 2016
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