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März 2019

Radwegebau in den Bundesländern

Radwegbaustelle
Radwegbaustelle © Doris Reichel

Baden-Württemberg: Radwegebau an Bundes- und Landesstraßen in 2019 - Erarbeitung eines Bedarfsplans - Förderung kommunaler Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur nach LGVFG

Ein entscheidender Faktor für den künftigen Erfolg der Radverkehrsförderung ist die Schaffung sicherer Infrastruktur und durchgehender Radverkehrsnetze. Das Land trägt seinen Teil hierzu bei: In diesem Jahr werden an Landesstraßen insgesamt 36 neue Radwege mit einer Länge von 56 Kilometern und Gesamtkosten in Höhe von 27 Millionen Euro gebaut oder neu begonnen. Auch im ländlichen Raum wird ausgebaut – zum Beispiel die Radwege entlang der L 192 von Öhningen nach Wangen im Landkreis Konstanz und entlang der L 511 von Unterwittighausen nach Oberwittighausen im Main-Tauber-Kreis, welche auch Bestandteil des RadNETZ BW sind. An Bundesstraßen sind es 28 Vorhaben mit 37 Kilometern und Gesamtkosten in Höhe von 21 Millionen Euro. Darunter befinden sich die Radwege entlang der B 28 von Lautenbach nach Oppenau im Ortenaukreis und entlang der B 32 von Amtzell/Oberau nach Amtzell/Alt Karbach im Landkreis Ravensburg.

Erarbeitung eines Bedarfsplans: Der Bau von Radwegen an Bundes- und Landesstraßen soll mithilfe eines Bedarfsplans künftig noch systematischer erfolgen. Der Plan wird in diesem Jahr erarbeitet und stellt den prinzipiellen Bedarf der einzelnen Maßnahmen fest. In einem zweiten Schritt werden diese dann priorisiert. Die Priorisierung soll Ende 2020 abgeschlossen sein.

Förderung kommunaler Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur nach LGVFG: Das Land fördert Radverkehrsvorhaben der Kommunen nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG). In das Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur 2019 – 2023 nach dem LGVFG wurden 124 neue Vorhaben mit einem Gesamtzuwendungsvolumen von circa 30 Millionen Euro aufgenommen. Damit konnte die Zahl der neuen Programmaufnahmen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden (2018: 93 Vorhaben mit ca. 18 Mio. Euro Gesamtzuwendungsvolumen). Gemeinsam mit den Projekten, die in den Vorjahren in das Programm aufgenommen wurden, sind im fortgeschriebenen Programm nun über 400 Maßnahmen mit einem Zuwendungsvolumen von insgesamt circa 100 Millionen Euro enthalten.

Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg am 21.03.2019

Baden-Württemberg: Stuttgarter Bürgermeister präsentieren erstes Grünpfeil-Schild für Radfahrende

Stuttgart will fahrradfreundlicher werden und beschreitet hierfür neue Wege. Die Landeshauptstadt testet in einem Pilotversuch mit der Bundesanstalt für Straßenwesen ein Grünpfeil-Schild, das es ausschließlich Radfahrern erlaubt, bei Rot rechts abzubiegen. Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, und Dr. Martin Schairer, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, waren am 22. März 2019 die ersten Nutzer der neuen Verkehrsregelung. Am Rosenbergplatz im Stuttgarter Westen haben sie die Absichten und Möglichkeiten des Projekts erklärt.

Bürgermeister Pätzold sagte: "Stuttgart hat sich auf den Weg zur fahrradfreundlichen Stadt gemacht. Das ist ein großes Ziel, das wir nicht nur durch große Infrastrukturprojekte erreichen. Gerade kleine innovative Schritte, wie der Versuch mit dem Grünpfeil-Schild, können die Attraktivität des Radfahrens steigern. Der Pfeil sorgt dafür, dass Radfahrer schneller vorankommen und kann somit dazu beitragen, dass noch mehr Menschen aufs Rad umsteigen."

Neben Stuttgart nehmen die Städte Bamberg, Darmstadt, Düsseldorf, Köln, Leipzig, München, Münster und Reutlingen am Pilotprojekt teil. Bürgermeister Dr. Schairer sagte: "Ich freue mich, dass wir in Stuttgart als eine der Pilotstädte mit dabei sind, Radfahrern das Abbiegen ohne längere Wartezeiten zu erleichtern. Trotzdem gilt die Grundregel der Straßenverkehrsordnung: Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Das gilt natürlich auch für Radler, die nach dem Abbiegen Fußgängerüberwege kreuzen."

Abbiegen nur für Radfahrer: Das Pilotprojekt soll klären, ob die Grünpfeilregelung für den Radverkehr grundsätzlich umsetzbar und unter Aspekten der Verkehrssicherheit sinnvoll ist. Neu ist, dass das Verkehrszeichen durch den Zusatz "nur Radverkehr" das Abbiegen bei Rot ausschließlich Radfahrern gestattet.
Bisher gibt es diese Regelung für Verkehrsteilnehmer auf dem rechten Fahrstreifen einer Straße. Mit einer Novelle der Straßenverkehrsordnung soll sie auf Radfahrstreifen, die am rechten Fahrbahnrand liegen, sowie baulich angelegte straßenbegleitende Radwege ausgedehnt werden.

In Stuttgart wird das neue Verkehrsschild in drei Stadtbezirken an folgenden Kreuzungen getestet:

  • Mönchfeldstraße / Veitstraße (Mühlhausen)
  • Rosenbergstraße / Schwabstraße (S-West)
  • Augsburger Straße / Dennerstraße (Bad Cannstatt)
  • Taubenheimstraße / Waiblinger Straße (Bad Cannstatt)
  • Löwentorstraße (Richtung Nord) / Sparrhärmlingweg (Bad Cannstatt)
  • Löwentorstraße (Richtung Süd) / Sparrhärmlingweg (Bad Cannstatt)

In 2020 soll auf Basis der gewonnenen Erfahrungen beschlossen werden, ob das Schild deutschlandweit verwendet wird. Dafür müssten die Straßenverkehrsordnung sowie die Anforderungen in der zugehörigen Allgemeinen Verwaltungsvorschrift entsprechend angepasst werden.

Quelle: Landeshauptstadt Stuttgart am 22.03.2019

Bayern: Startschuss für Radmobilitätskonzept im Landkreis Regensburg

Anfang April 2019 beginnt das Projektbüro Radverkehr-Konzept RV-K aus Frankfurt am Main mit der einjährigen Konzepterstellung für das neue Radverkehrskonzept des Landkreises, bei dem erstmals das gesamte bestehende Netz für den Radverkehr der unterschiedlichen Straßenbaulastträger im Landkreis erfasst wird. "Mit dem Mobilitätskonzept für den Radverkehr hat sich der Landkreis Regensburg auf den Weg gemacht, eine moderne, langfristige und umfassende Strategie zur Radmobilität zu entwickeln", erklärt Landrätin Tanja Schweiger.

Ein wichtiger Bestandteil der Konzeptentwicklung, so die Landrätin, werde eine breit angelegte Bürgerbeteiligung sein. Voraussichtlich ab Ende Mai können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen und Vorschläge für Neubaustrecken oder Netzergänzungen, ihre Hinweise auf Gefahrenstellen oder auch Wünsche etwa für Radabstellanlagen im gesamten Landkreisgebiet in eine Online-Karte einpflegen. Bei einer Auftaktveranstaltung mit allen Netzwerkpartnern im Landratsamt Regensburg wird diese Online-Karte offiziell freigeschaltet. Träger öffentlicher Belange, die Stadt Regensburg oder auch Radverbände wie der ADFC oder der VCD haben ihre Unterstützung bei der Konzepterstellung bereits zugesagt. "Der Landkreis Regensburg packt dieses wichtige Thema aktiv an, weil der Radmobilität eine zentrale Rolle in der Verkehrswende zukommt", sagt Landrätin Tanja Schweiger: "Und besonders freue ich mich hier auf das engagierte Mitwirken der Bürgerinnen und Bürger!"

Die Potenziale, Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Schule, zu Ausflugszielen oder auch als Zubringer zu öffentlichen Verkehrsmitteln in der Region zunehmend mit dem Fahrrad zu bewältigen, sollen kontinuierlich erhöht werden. Daher hat der Kreisausschuss des Landkreises Regensburg am 24. Oktober 2018 einstimmig den Beschluss gefasst, nach der Genehmigung des entsprechenden Förderantrags über 50 Prozent der Kosten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ein Mobilitätskonzept für den Radverkehr erstellen zu lassen. Nach Abschluss der Ausschreibung erhielt das Frankfurter Büro RV-K – mit großer einschlägiger Erfahrung in diesem Bereich – den Zuschlag. Zeitnah werden Beschäftigte des Büros nun das vorhandene Radwegenetz befahren und dokumentieren. Nachdem die Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen eingebracht haben, wird eine Steuerungsgruppe zusammen mit dem Projektbüro alle Vorschläge bewerten. Das Büro RK-V erstellt mit den Straßenbaulastträgern und anderen Beteiligten Maßnahmenblätter mit konkreten Verbesserungs- oder Netzergänzungsvorschlägen. Am Ende entsteht dadurch ein Zielnetz für den gesamten Landkreis Regensburg.

Quelle: Landkreis Regensburg am 29.03.2019

Berlin: Fuß- und Radwegeverbindung über die Yorckbrücke 5 kommt - Autofreier Lückenschluss auf wichtiger Nord-Süd-Verbindung

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und der Bezirk Tempelhof-Schöneberg haben sich mit der DB Netz AG über die Ertüchtigung der Yorckbrücke 5 als neue Fuß- und Radwegebrücke geeinigt.

Die DB Netz AG wird die Planungen und Bauleistungen für die Herstellung dieses wichtigen Teils der Fuß- und Radwegeverbindung in den Gleisdreieckpark übernehmen. Die neue Fuß- und Radwegeverbindung wird dauerhaft an das Land Berlin übergeben. Das Land übernimmt anschließend die Unterhaltungskosten der neuen Brückenverbindung.

Mit Baubeginn ist nach aktuellem Stand im Sommer 2020 zu rechnen. Ein Fertigstellungstermin kann noch nicht sicher benannt werden.

Alle Beteiligten begrüßen die einvernehmliche Lösung dieser rechtlich und denkmalschutztechnisch komplexen Aufgabe. Bezirksstadtrat Oltmann erklärte dazu: "Die Kuh ist vom Eis! Ich freue mich, dass die Einigung gelungen ist. Damit erfüllen wir den Wunsch vieler Anwohner*innen, eine zusätzliche direkte Fuß- und Radwegverbindung in den Gleisdreieckpark zu schaffen. In den kommenden Jahren wird es möglich sein, auch hier vom Gleisdreieckpark direkt zum Fernbahnhof Südkreuz und darüber hinaus zu radeln."

Die Fortführung der Wegeverbindung über die Yorckbrücke 5 hinaus ist vertraglich bereits mit dem Bauherrn des Wohnungsbauprojekts an der Bautzener Straße vereinbart. Der Bauherr übernimmt die Finanzierung.

Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz am 20.03.2019

Hamburg: Ein neues Stück der Alster Fahrradachsen entsteht

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) baut die Alster Fahrradachsen im Bereich Harvestehuder Weg, Krugkoppel und Fernsicht weiter aus. Nach Fertigstellung des Pilotabschnitts Harvestehuder Weg zwischen dem Anglo German Club und der Alten Rabenstraße geht es nun zwischen März und November im Bereich Harvestehuder Weg, Krugkoppel und Fernsicht weiter. Die Anliegerinformationen sind bereits verteilt worden. Die Radwegführung wird durch die Verlängerung der Fahrradstraße im Harvestehuder Weg bis zur Krugkoppel sowie durch den Bau von Radfahrstreifen im Straßenzug Krugkoppel / Fernsicht optimiert, die Gehwegflächen und Fahrbahnen werden angepasst und erneuert. Darüber hinaus werden Straßenentwässerungseinrichtungen saniert. Die Bauarbeiten schließen nahtlos an die derzeit noch laufende Sanierung der Krugkoppelbrücke an, die bis zur Fertigstellung des Straßenbaus weiter für den Kfz-Verkehr gesperrt bleiben muss.

Die Arbeiten an allen drei Bauabschnitten sollen bis Mitte Oktober 2019 abgeschlossen sein.

Quelle: Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation am 22.03.2019

Hessen: Waldeck-Frankenberg plant 650 Kilometer langen Mountainbike-Trail - Land fördert einzigartiges Projekt mit 1,3 Mio. Euro aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Hessens tourismusstärkster Landkreis plant ein einzigartiges Projekt: In Waldeck-Frankenberg soll Europas größter Mountainbike-Trail entstehen. Für Planung und Entwicklung des Projekts übergab Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Philipp Nimmermann am Freitag in Korbach einen Förderbescheid über rund 1,3 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Grenztrails für 21 Gemeinden: Für die Realisierung des "Grenztrails Waldeck-Frankenberg" haben sich 21 Gemeinden zusammengetan. Neben einem Wegenetz als Rundstrecke sind Verbindungen von 6-7 Trailparks vorgesehen, so dass sich eine Gesamtstrecke von rund 650 Kilometer ergibt. Da der Streckenverlauf mit Naturschutzbehörden und Grundstückseigentümern abgestimmt werden muss, kommt der Planung eine große Bedeutung zu.

Trend zum Aktivtourismus: Der Staatssekretär bezeichnete das Projekt als großen Schritt, um dem Trend zum Aktivtourismus weiter gerecht zu werden. "Ich bin mir sicher, dass sich dadurch starke touristische Wachstumsimpulse für die Destination Nordhessen ergeben werden", erklärte Nimmermann und betonte die ökonomische Bedeutung des Tourismus: "In Hessen hängen – direkt oder indirekt – rund 230.000 Arbeitsplätze vom Tourismus ab. Gerade im ländlichen Raum hat der Tourismus positive Wirkung auf die Beschäftigungssituation und die Lebensqualität der Bevölkerung."

Mountainbiking ist beliebter Breitensport: "Mountainbiking hat sich zu einem beliebten Breitensport entwickelt", ergänzte Nimmermann. "Mit über drei Millionen Bikern ist der Trend weiter steigend und wird durch den Einsatz von E-Mountainbikes zusätzlich verstärkt." Mountainbiker schätzen naturbelassene Wege, sogenannte Single-Trails. Neben versierten Fahrern sollen aber auch Familien mit Kindern angesprochen werden.

Mit jährlich 3,3 Millionen Übernachtungen und rund 25.000 Gästebetten ist Waldeck-Frankenberg der tourismusstärkste Landkreis in Hessen. Der Schwerpunkt der Region liegt im Natur- und Landurlaub.

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen am 22. 03.2019

Mecklenburg-Vorpommern: Neuer Radweg zwischen Gramkow und Beckerwitz (Landkreis Nordwestmecklenburg) - Anschluss an Ostseeküsten-Radfernweg

Am 18. März 2019 nahm Infrastrukturminister Christian Pegel mit Jan van Leeuwen, Bürgermeister der Gemeinde Hohenkirchen, den Spatenstich zum Bau des neuen Radwegs entlang der Kreisstraße K 44 (Landkreis Nordwestmecklenburg) vor. Die neue Verbindung wird die Lücke zwischen dem straßenbegleitenden Radweg an der Landesstraße (L) 01 und dem Ostseeküsten-Radfernweg schließen.

Der neue Radweg wird über 1.590 Meter vom Abzweig Gramkow entlang der Kreisstraße 44 bis zur Kreuzung Moorweg/In der Krim in Beckerwitz führen und dort an den Ostseeküsten-Radfernweg anschließen. Fertigstellung ist für den Oktober 2019 geplant. 

In den Ortsdurchfahrten Gramkow und Beckerwitz soll der Radweg zudem eine energiesparende Beleuchtung erhalten.

Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen voraussichtlich ca. 1,2 Millionen Euro. Das Infrastrukturministerium übernimmt davon nach der Kommunalen Radbaurichtlinie des Landes Mecklenburg-Vorpommern 810.000 Euro aus Mitteln des "Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" (EFRE).

Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung am 18.03.2019

Niedersachsen: Ringgleisprojekt - Umwandlung eines alten Industriegleises rund um Braunschweig zu einem Freizeitweg für Fußgänger und Radfahrer

Das Ringgleisprojekt, die Umwandlung des alten Industriegleises rund um die Stadt zu einem Freizeitweg für Fußgänger und Radfahrer, entwickelt sich dynamisch mit einer Reihe von Baumaßnahmen weiter, so dass der provisorische Ringschluss unter Nutzung vorhandener Alternativrouten voraussichtlich noch in diesem Jahr erreicht wird. In der 21. Sitzung des "Gesamtstädtischen Arbeitskreis Ringgleis" am 13. März 2019 stellte die Verwaltung die Planung für die Querungen am Bienroder Weg und an der Hans-Sommer-Straße sowie die Alternativroute Mastbruchsiedlung vor.

Letztere, also der Abschnitt Helmstedter Straße-Mastbruchsiedlung und weiter Richtung Riddagshausen, ist wichtig für den Ringschluss. Hier im Abschnitt Ost des Ringgleises wird eine Alternativroute realisiert, da an der eigentlichen Trasse aktuell keine Flächen zur Verfügung stehen (siehe Übersichtskarte).

Der Abschnitt verläuft von der Helmstedter Straße bis zu einem Weg in der Feldmark, östlich der Mastbruchsiedlung. Auf dem ersten Teilstück, parallel zur Heinz-Scheer-Straße, führt der Weg entlang der begrünten Bahnböschung. Nach gut 300 Metern knickt er auf eine Anliegerstraße ab. Ab hier geht es weiter zur Reitlingstraße und zum Herzbergstieg, von wo ein vorhandener Feldweg für den Ringgleisweg in drei Meter Breite und 130 Metern Länge ausgebaut wird. Alle neuen Wege sind in wassergebundener Decke geplant, allein die Anschlussstellen zu den mit Asphalt befestigten Straßen werden in der Regel auf fünf Metern Länge in gelbem Pflaster angelegt.

Richtung Riddagshausen geht es weiter auf Wegen der Feldmarksinteressentschaft (FI) "Rautheim", worüber ein Gestattungsvertrag zwischen Stadt und FI abgeschlossen wird. Die Baukosten für den geschilderten Abschnitt belaufen sich auf etwa 115.000€.

Von der Helmstedter Straße in die andere, südwestliche Richtung führt der Ringgleisweg künftig zum Reindagerothweg. Die heutige Ampelquerung für Fußgänger wird für den Radverkehr ausgebaut. Ab Helmstedter Straße in Richtung Reindagerothweg gibt es bereits einen baulich getrennten Radweg in Richtung Süden und einen etwas über zwei Meter breiten Gehweg. Um den vorhandenen, schützenswerten Baumbestand weitestgehend erhalten zu können, ist die Realisierung eines vier Meter breiten Geh- und Radwegs parallel zur Straße vorgesehen, den Radfahrer in beide Richtungen nutzen können. Der bestehende Einrichtungsradweg wird zurückgebaut und u. a. mit drei neuen Bäumen begrünt. Kosten der Umbaumaßnahme: rund 115.000 Euro.

Zusätzlich soll der Reindagerothweg saniert werden. Er steht bereits jetzt Fußgängern und Radfahrern zur Verfügung und wird als Baustein des Ringgleises mit der zu erwartenden hohen Frequentierung erheblich aufgewertet. Unebenheiten werden ausgeglichen, eingewachsene Ränder freigelegt, und die wassergebundene Deckschicht wird in gelber Farbgebung komplett erneuert. Im Bereich der Stellplatzanlage des Kleingartenvereins wird der Weg zwischen der im Bestand asphaltierten Zufahrt und dem mit Pollern versehenen Beginn des Fuß- und Radweges asphaltiert. Kosten: rund 110.000 Euro.

Die provisorische Weiterführung des nördlichen Ringgleisabschnitts vom Bienroder Weg nach Osten hin zur Beethovenstraße über Flächen der Technischen Universität Braunschweig erfordert, wie bereits berichtet, am Bienroder Weg den Bau einer Querungshilfe nördlich des Bahnübergangs. Dazu wird der Bienroder Weg im Bereich der Querungshilfe aufgeweitet, Bord und Gosse werden verlegt. Zu beiden Seiten der Fahrbahn werden die Nebenanlagen so gestaltet, dass in diesem Bereich Radverkehr jeweils in beide Richtungen möglich ist. Im Bereich des Gotenweges wird der Radweg in auffälligem Rot markiert.

Die Hans-Sommer-Straße quert der Ringgleisweg nahe der Eisenbahnüberführung zum Bahnhof Gliesmarode, von Süden kommend auf einem Weg neben dem Bahndamm und weiter in die Abtstraße. Da dieser Bereich im Zuge der beabsichtigten Neugestaltung des Gliesmaroder Bahnhof in absehbarer Zeit umgebaut wird, werden Aufwand und Kosten für die provisorische Querung geringgehalten. Neben einer Beschilderung sollen zusätzliche Fahrbahnmarkierungen und eine Anpassung der Lichtsignalanlageeine sichere und einfache Querung ermöglichen.

Quelle: Stadt Braunschweig am 13.03.2019

Niedersachsen: Wolfsburger Radwegenetz wird geschlossen - Stellfelder Straße erhält neues Gesicht

Mit großer Geschwindigkeit schreiten die Arbeiten an der Stellfelder Straße in Sandkamp voran. Im Abschnitt zwischen Im Hagen und der Einmündung Oststraße wird das dort noch fehlende Radwegstück gebaut und die Straße in Teilen grunderneuert. Der Bereich erhält so ein komplett neues Gesicht. Das Projekt wurde im Herbst vergangenen Jahres begonnen und wird rund 960.000 Euro kosten.

Hintergrund für das Vorhaben war in erster Linie die Ergänzung des Radwegenetzes und einhergehend damit ein verbesserter Zustand der Stellfelder Straße. Die Fahrbahn wies in diesem Bereich starke Beschädigungen wie Verformungen in der Ebenheit und Substanzmängel auf. Diese machten die parallele grundhafte Erneuerung der Fahrbahn einschließlich der Nebenanlagen, der Straßenentwässerung, der vorhandenen Bushaltestellen und der Beleuchtung in Gänze dringend erforderlich.

Auf der Südseite von der Ortstafel bis zum bereits vorhandenen Geh- und Radweg an der Oststraße wird ein neuer Geh- und Radweg als Lückenschluss hergestellt. Dieser Teil wird auch nach dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (N-GVFG) mit 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bezuschusst.

Quelle: Stadt Wolfsburg am 21.03.2019

Niedersachsen: L 90 - Planungsbeginn für einen Radweg zwischen Wissingen und Westerhausen - Bürgerinformationsvernastaltung am 29. April 2019 in Bissendorf

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Osnabrück plant den Neubau eines Radweges entlang Landesstraße 90 (Mindener Straße / Osnabrücker Straße) zwischen Wissingen (Gemeinde Bissendorf) und Westerhausen (Stadt Melle).

Gemeinsam mit der Gemeinde Bissendorf und der Stadt Melle lädt die Landesbehörde daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung am

Montag, 29. April, 18 Uhr
in das Rathaus der Gemeinde Bissendorf
Bürgersaal
Kirchplatz 1, 49143 Bissendorf

herzlich ein.

An diesem Abend werden noch keine konkreten Planungen vorgestellt. Es geht unter anderem um das Für und Wider bei einer Planung des Radweges auf der Nord- bzw. Süd­seite der Landesstraße und um die Erläuterung der weiteren Verfahrensschritte.

Die Landesbehörde ist auch am Vor-Ort-Wissen der direkten Anwohnerinnen und Anwohner interessiert und freut sich auf eine rege Beteiligung.

Quelle: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am 29.03.2019

Nordrhein-Westfalen: Land plant 2019 Sanierung von Landesstraßen in Höhe von mindestens 175 Millionen Euro

Das Verkehrsministerium hat am 08. März 2019 das Landesstraßenerhaltungsprogramm 2019 vorgelegt. Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat mit dem Haushalt 2019 den Ansatz für Erhaltungsmaßnahmen in diesem Jahr auf 175 Millionen Euro erhöht. Das sind 47,5 Millionen Euro (+ 37%) mehr als die Vorgängerregierung 2017 zur Verfügung gestellt hat. Mit dem Landesstraßenerhaltungsprogramm legt das Verkehrsministerium nun fest, für welche Projekte die Mittel in 2019 verwendet werden sollen.

Davon werden 9,275 Millionen Euro für die Sanierung von Geh- und Radwegen entlang der Landesstraßen in der Baulast des Landes eingesetzt. Das sind gut 1 Millionen Euro mehr als 2018.

Das Landesstraßenerhaltungsprogramm mitsamt Projektliste finden Sie hier.

Quelle: VM Nordrhein-Westfalen am 08.03.2019

Nordrhein-Westfalen: Land erhöht Zuschüsse für den kommunalen Straßenbau

Das Land erhöht die seit 2012 unveränderten Fördersätze für den kommunalen Straßenbau. Der Mindestfördersatz wird von 60% auf 70% der zuwendungsfähigen Kosten gesteigert. Die Kreise, Städte und Gemeinden, die als strukturschwach gelten und daher in der Gebietskulisse des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP) liegen, erhalten einen erhöhten Fördersatz von 75%. Für alle Kommunen steigt die Förderung des kommunalen Anteils bei der Beseitigung und Sicherung von Bahnübergängen auf 80% (bislang 70 bzw. 75%).

Verkehrsminister Wüst: "Wir wollen die Kommunen ermuntern, auch bei klammen kommunalen Kassen konsequent an der Verbesserung ihrer Verkehrsinfrastruktur zu arbeiten. Viele kommunale Straßen sind in keinem guten Zustand, deshalb verstärken wir unserer Förderung für die Sanierung. Aber auch der komplette Neubau von Straßen profitiert von der Erhöhung der Fördersätze. Mobilität ist für die Kommunen ein herausragender Standortfaktor. Wer die Mobilität vor Ort fördert, stärkt die Kommune."

Die Förderung des Straßenbaus in den Kreisen, Städten und Gemeinden des Landes ist ein wichtiger Baustein der nordrhein-westfälischen Verkehrspolitik. Im laufenden Jahr werden die Fördermaßnahmen im Wesentlichen noch aus den Bundeszuweisungen nach dem Entflechtungsgesetz finanziert. Ab 2020 übernimmt das Land die Finanzierung vollständig aus eigenen Haushaltsmitteln. Die geänderten Konditionen gelten ab sofort.

Hintergrund: Zuwendungsfähig sind grundsätzlich sämtliche Maßnahmen, die in den Förderrichtlinien kommunaler Straßenbau aufgeführt sind. Förderschwerpunkte sind der Aus- und Umbau verkehrswichtiger Straßen, Erhaltungsmaßnahmen einschließlich Brückensanierungen sowie die Beseitigung und sicherheitstechnische Nachrüstung von Bahnübergängen. Aber auch der klassische Straßenneubau in Gestalt von Ortsumgehungen und Entlastungsstraßen ist förderfähig.

Bei der Beseitigung oder Sicherung von Bahnübergängen muss die Kommune als beteiligte Straßenbaulastträgerin gesetzlich ein Drittel der Kosten übernehmen. Hier entlastet das Land die Kommunen künftig mit einem einheitlichen Satz von 80%.

Voraussetzung für die Programmaufnahme ist, dass Baureife gegeben ist und die Bauvorbereitung einen unverzüglichen Baubeginn erwarten lässt.

Zuständige Bewilligungsbehörden für die Anträge der Kommunen sind die fünf Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster. Auf deren Internetseiten stehen umfangreiche Detailinformationen zum Förderbereich kommunaler Straßenbau bereit. Das Programm wird in der Regel im zweiten Quartal des jeweiligen Jahres veröffentlicht.

Die aktuellen Richtlinien zur Förderung des kommunalen Straßenbaus Nordrhein-Westfalen sind auf den Seiten des Verkehrsministeriums zu finden.

Quelle: VM Nordrhein-Westfalen am 17.03.2019

Nordrhein-Westfalen: Radschnellweg Ruhr (RS1) - Baustart für Abschnitt in Gelsenkirchen

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek unternahmen gemeinsam mit Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband, am 15.3.2019 den ersten Spatenstich für den 2,8 Kilometer langen Radschnellweg in Gelsenkirchen.

"Mit dem heutigen Spatenstich hier in Gelsenkirchen kommen wir bei der leistungsfähigen Radinfrastruktur im Ballungsraum Ruhrgebiet wieder ein Stück voran. Wir wollen bessere Fahrradwege in Nordrhein-Westfalen. Deshalb haben wir die Mittel für die Radwege massiv erhöht. In diesem Jahr sind es 39 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 3 Millionen Euro gegenüber 2018. Außerdem haben wir das Landesrecht so verändert, dass Landesstraßen und Radschnellwege schneller geplant werden können. Seit diesem Jahr ist für die Planung von Radschnellwegen kein förmliches Linienbestimmungsverfahren mehr notwendig. Ich hoffe, dass wir so möglichst zügig auch weitere Radschnellwegprojekte in Nordrhein-Westfalen vorantreiben können", sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Auf einer alten Bahntrasse werden die Radfahrerinnen und Radfahrer schon ab Ende 2019 in Gelsenkirchen unterwegs sein. Dort, wo früher die Rheinische Bahn zwischen Hattinger Straße (Stadtgrenze Essen) und Parkstraße (Stadtgrenze Bochum) verkehrte, entstehen ein vier Meter breiter Radweg und ein zwei Meter breiter, baulich getrennter Gehweg, auf denen die Radler und Fußgänger, ohne sich gegenseitig zu behindern, unterwegs sein können.

"Radschnellweg ist kein Zukunftsthema mehr, sondern längst im Planungs- und Baualltag des Landesbetriebes angekommen", sagte Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek und betont die Bedeutung der neuen Wege für Radfahrer. "Der Ausbaustandard der Radschnellwege ist hoch und die Strecken werden nicht nur planerisch wie eine Landesstraße behandelt. Auch bei der Unterhaltung können sich Radfahrer auf den Standard von Straßen.NRW verlassen." Durchgehende Beleuchtung in den Städten und vor allem ein Winterdienst, der die Strecken von 6 bis 22 Uhr schnee- und eisfrei hält, gehören dazu. Das Projekt Radschnellweg ist dabei vor allem für den Ballungsraum Ruhrgebiet ein wichtiger Baustein. Der RS1 ermöglicht es, auch mit dem Rad schnell von A nach B zu kommen – in der Regel abseits vom übrigen Verkehr und ohne Stau.

Beim Bau des Gelsenkirchener Teilstücks kooperiert Straßen.NRW mit dem Wasserwirtschaftsverband Emschergenossenschaft, der im Rahmen des Generationenprojekts Emscher-Umbau Kanalbauarbeiten am Wattenscheider Bach ausführt. Die Baustraße der Emschergenossenschaft wird später zum RS1 umfunktioniert.

Wasserwirtschaft und Radwege sind für die Emschergenossenschaft keine Gegensätze. "Im Rahmen des Emscher-Umbaus schaffen wir eine neue grün-blaue Infrastruktur. Diese gilt es nun zu entdecken und zu erleben. Viele unserer Betriebswege entlang der Gewässer haben wir bereits geöffnet und zu Radwegen umgebaut. Im Zuge des Emscher-Umbaus sind 130 Kilometer an neuen Radwegen entstanden. Daher freuen wir uns, dass wir nun auch den Radschnellweg RS1 mitbauen", sagte Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband.

Der RS 1 in Gelsenkirchen ist in 3 Bauabschnitte (BA) unterteilt.

  1. BA von Krayer Straße bis Hollandstraße (hier 1. Spatenstich)
  2. BA von Hattinger Straße (Stadtgrenze Essen) bis Krayer Straße
  3. BA von Hollandstraße bis Parkstraße (Stadtgrenze Bochum)

Auf dem Gelsenkirchener Abschnitt des RS1 müssen neun Bauwerke saniert werden, darunter auch die ehemalige Eisenbahnbrücke an der Ückendorfer Straße. Dieses Bauwerk steht unter Denkmalschutz. Für die 2,8 Kilometer lange Strecke werden 7,06 Millionen Euro investiert. Gebaut wird nach RS1 Standard "4 + 2": 4 Meter Radweg und 2 Meter baulich getrennter Fußweg.

Quelle: www.radschnellwege.nrw / Emschergenossenschaft und Lippeverband (eglv) am 15.03.2019

Zur den Mitteilungen von radschnellwege.nrw und eglv.de

Nordrhein-Westfalen: Aktionsplan Nahmobilität - Landesverkehrsministerium fördert 145 neue Projekte für Fußgänger und Radfahrer

Die Bedeutung von Nahmobilität in unserer Gesellschaft nimmt stetig zu. Im Rahmen des Aktionsplans Nahmobilität fördert das Verkehrsministerium in diesem Jahr 145 neue Projekte. Das Programmvolumen umfasst 19,1 Millionen Euro. Zuzüglich der kommunalen Investitionsmittel wird insgesamt ein kommunales Bauvolumen von rund 28,4 Millionen Euro ermöglicht.

"Eine gut funktionierende Nahmobilität macht unsere Kommunen lebenswerter", so Verkehrsminister Hendrik Wüst zur Veröffentlichung des Programms. "Wenn unsere Rad- und Fußwege besser werden, können mehr Autos stehen bleiben. Das entlastet die Straßen und schont die Umwelt."

Gefördert werden infrastrukturelle Maßnahmen wie Radwege, Fahrradabstellanlagen und Gehwege oder sicherheitsfördernde Baumaßnahmen wie Fußgängerüberwege. Aber auch Serviceangebote wie Wegweisungssysteme, Ladestationen für Pedelecs, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit sowie die Digitalisierung in der Nahmobilität sind Bestandteil des Programms. Durch die Förderung der Nahmobilität werden Kreise, Städte und Gemeinden darin ermutigt und unterstützt, die Bedingungen für das Radfahren und fürs Zufußgehen zu verbessern.

Die Radschnellwegprojekte in Nordrhein-Westfalen werden gesondert gefördert. Nähere Details hierzu werden Mitte des Jahres 2019 bekannt gegeben.

Insgesamt ist das Haushaltsvolumen 2019 für die kommunale Nahmobilität gegenüber dem Vorjahr um 3,47 Millionen Euro erhöht worden.

Die 145 neuen Vorhaben zur Förderung der kommunalen Nahmobilität 2019 finden Sie hier.

Das Programm im Detail:

Der Schwerpunkt des Nahmobilitätsprogramms liegt mit rund 15 Millionen Euro beim Bau von Rad- und Fußverkehrsanlagen. Die AGFS-Mitgliedskommunen werden mit rund 1,6 Millionen Euro bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit für die Nahmobilität gefördert. Die Ausrichtung von Fahrradaktionsveranstaltungen oder die Teilnahme an der Aktion Stadtradeln zählen ebenfalls zu den Kommunikationsmaßnahmen.

Im Rahmen der Digitalisierung in der Nahmobilität werden 285.000 Euro für Modal-Split-Untersuchungen, 45.800 Euro für Fahrradzählstellen und 93.800 Euro für neue Signalanlagen bereitgestellt. Zur Vernetzung der Verkehre tragen Fahrradabstellanlagen und Fahrradstationen mit rund 554.000 Euro bei.

Wegweisungssysteme für den Radverkehr unterstützen die Bürger dabei, effizient und sicher ihre Ziele zu erreichen. Vorgesehen sind im aktuellen Förderprogramm neue Vorhaben mit einer Förderung in Höhe von rund 136.000 Euro. Gehwege sowie barrierefreie Querungshilfen werden mit 1,2 Millionen Euro unterstützt.

Quelle: VM Nordrhein-Westfalen am 29.03.2019

Nordrhein-Westfalen: Radweg-Neubau an der Kreisstraße K 60 in Rhede (Kreis Borken)

Zurzeit baut der Kreis Borken gemeinsam mit der Stadt Rhede einen Radweg entlang der Büngerner Allee in Rhede-Büngern zwischen der Jahnstraße und Krechting. Dieser soll auch über den Essingholtbach führen. Hierzu muss nun ein Teil der vorhandenen Brücke abgebrochen werden. Diese wird anschließend verbreitert, damit der neue Radweg in einer Breite von 2,50 Meter über den Bach führen kann. Der bisherige Weg über die Brücke ist nur 1,30 Meter breit. Um die Arbeiten ausführen zu können, muss die Büngerner Allee in Höhe der Brücke am Dienstag, 2. April, in der Zeit von 7.45 bis 11.45 Uhr voll gesperrt werden. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Die anschließenden Asphaltarbeiten an der insgesamt 2800 Meter langen Strecke sind für Mitte April geplant. Im Mai 2019 soll der Radweg fertiggestellt werden.

Die Arbeiten werden von dem Bauunternehmen "Twentse Weg- en Waterbouw" aus Oldenzaal ausgeführt. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 665.000 Euro. Der Kreis Borken bittet im Voraus alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

Quelle: Kreis Borken am 28.03.2019

Nordrhein-Westfalen: Bau des Aa-Radweges in der Stadt Borken

Als erster Bauabschnitt wird die Betontragkonstruktion des Radweges im Bereich des Nordrings bis zum Gebäude der WohnBau, Im Piepershagen, u.a. mit einer Unterquerung der Brücke "Nordring" hergestellt, anschließend erfolgen die Wegebauarbeiten. Zur Querung des Nordrings wird eine Unterführung gebaut. Bis spätestens Ende November 2019 soll die Baumaßnahme ausgeführt sein.

Parallel dazu wird auch die Hochwasserschutzwand entlang des WohnBau Gebäudes in Ortbetonbauweise hergestellt.

Die Baukosten der beiden Baumaßnahmen belaufen sich auf rd. 800.000 EUR. Bis spätestens Ende November soll die Baumaßnahme als Bestandteil der aktuellen Radverkehrsplanung ausgeführt sein.

Quelle: Stadt Borken am 20.03.2019

Sachsen-Anhalt: Neue Schilder für den Elberadweg -100 Wegweiser in Landeshauptstadt Magdeburg überarbeitet und erneuert

Die Beschilderung des Elberadweges ist in Magdeburg komplett überarbeitet und erneuert worden. Pünktlich zum Beginn der neuen Radreisesaison wurden in der gesamten Stadt 100 Wegweiser an 41 verschiedenen Standorten ausgetauscht.

Ausgeblichene, defekte oder auch beschmierte Hinweisschilder sind nun durch neue Schilder ersetzt. Zusätzlich dazu wurden an den Hauptschildern die Bezeichnung "Deutschlandroute 10" angebracht. Der Radweg an der Elbe gehört zu den schönsten Routen für Fahrrad-Reisende in Deutschland. Auch die Angaben zu den Nah- und Fernzielen wurden überarbeitet.

Hintergrund: Auf dem Elberadweg, der sich zwischen Prag und Hamburg erstreckt, führt die Route entlang der Flusslandschaft Elbe direkt über Magdeburg. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten der Ottostadt werden so erlebbar. Der Elberadweg ist rund 1.200 Kilometer lang. Knapp 20 Kilometer führen durch die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts und bieten moderne und komfortable Radwege für alle Interessierten.

Quelle: Landeshauptstadt Magdeburg am 25.03.2019

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31. März 2019
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difu
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