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Januar 2017

Radwegebau in den Bundesländern

Radwegbaustelle
Radwegbaustelle © Doris Reichel

Baden-Württemberg: Neue Querungshilfe im Landkreis Lörrach im Zuge des Südschwarzwald-Radwegs

Verbesserung sowohl für den Alltagsradler, als auch für den touristischen Radverkehr: Innerhalb von nur drei Wochen konnten die Arbeiten für eine Querungshilfe für den Rad- und Fußverkehr an der Kreisstraße 6327 in Schallbach fertiggestellt werden. 

"Durch diese Baumaßnahme haben wir einen deutlichen Sicherheitsgewinn für den Fuß- und Radverkehr in und um Schallbach herum erreichen können.", so Leonie Wiesiollek, Radverkehrsbeauftragte des Landkreises Lörrach. 

Neben dem Alltagsradverkehr profitiert auch der touristische Radverkehr von dieser Verbesserung. Der verbesserte Abschnitt ist Teil des Fahrradwegzuweisungsnetzes im Landkreis Lörrach, und auch Teil des Landesradverkehrsnetzes, dem RadNETZ Baden Württemberg. So verläuft zum Beispiel mit dem Südschwarzwald-Radweg einer der wichtigen Landesradfernwege entlang dieses Abschnitts.  

Quelle: www.agfk-bw.de am 03.01.2017

Baden-Württemberg: Handlungsprogramm Radverkehr Konstanz - Prioritäten Radverkehrsinfrastruktur 2017/2018

Radfahren soll in Konstanz noch attraktiver, sicherer und komfortabler werden. Der Rat beschloss am 21. April 2016 das Handlungsprogramm Radverkehr. Das Handlungsprogramm bildet die Basis für die Planung, Finanzierung und Umsetzung zahlreicher Ausbau- und Sanierungsmaßnahmen bis 2026. Bis zu 25 Millionen Euro sollen investiert werden, um Mängel zu beseitigen und die Qualität des Radverkehrsnetzes zu verbessern. Die strategischen Konzepte sind im Masterplan Mobilität Konstanz 2020+ fixiert und sollen nun umgesetzt werden.

Der Schwerpunkt des Handlungsprogrammes liegt bei der Infrastruktur als Grundbaustein und beim Service, beispielsweise in Form von Fahrradabstellanlagen. Maßnahmen zur Information (Wegweisung, Fahrradstadtplan) und zur Kommunikation (Veranstaltungen, Informationsmaterial) ergänzend das Programm.

Arbeitsliste 2017/18: Dieser Liste kann entnommen werden, welche Maßnahmen aus dem Handlungsprogramm Radverkehr in den Jahren 2017/18 geplant sind und realisiert werden sollen (Anpassungen sind aufgrund veränderter Rahmenbedingungen jederzeit möglich).

Quelle: Stadt Konstanz am 23.01.2017

Zur Originalmitteilung mit weiteren Informationen

Bayern: Pilotversuche 2017 in München - Grüne Welle - Grüner Pfeil speziell für Radfahrer - Test der Vorfahrt in Fahrradstraßen

München wird seinem Ruf als "Radlhauptstadt" gerecht: Etwa durch die Einführung einer Grünen Welle speziell für Radfahrer in der Schellingstraße. Ab März oder April 2017 soll ein Pilotversuch gestartet werden, der die Grünphasen der Ampeln zwischen LMU und TU auf die Geschwindigkeit von Radlern abstimmt. Im Kreisverwaltungsausschuss wurde zudem ein ganzes Paket mit weiteren Maßnahmen verabschiedet, darunter die testweise Einführung eines grünen Pfeils speziell für Fahrradfahrer.

Pilotversuch soll mit Beginn der "Radlsaison" starten

Ungebremst von der LMU zur TU radeln? Nicht nur für unter Zeitdruck stehende Studenten wäre das eine tolle Sache. In einem Pilotversuch soll nun getestet werden, wie eine grüne Welle speziell für Radfahrer in der Schellingstraße funktioniert.

Das Kreisverwaltungsreferat hat sich entschlossen, diesen Versuch durchzuführen, um herauszufinden, wie die Wechselwirkung der verschiedenen Verkehrsarten – also etwa zwischen Rad, Auto und Bus – bei einer Grünen Welle für Radfahrer ausfällt. Der Abschnitt in der Schellingstraße ist etwa einen Kilometer lang und verläuft zwischen den Kreuzungen Schelling-/Ludwigstraße und Schelling-/Luisenstraße. Der Versuch soll mit Beginn der "Radlsaison" – also etwa im März oder April 2017 – gestartet werden und bis Oktober 2017 dauern.

Vorfahrt auf Fahrradstraße, grüner Pfeil für Radler

München hat mittlerweile 60 sogenannte Fahrradstraßen. Es wird überlegt, ob Fahrradfahrer in diesen Straßen künftig Vorfahrt gegenüber Autos haben und die Rechts-vor-Links-Regelung gekippt wird. Ein Pilotversuch soll in der Clemensstraße durchgeführt werden.

Das Kreisverwaltungsreferat will zudem einen grünen Pfeil speziell für Radfahrer testen, der das vorsichtige Rechtsabbiegen erlauben würde, selbst wenn die Ampel auf Rot steht. Sowohl für den grünen Pfeil als auch die Vorfahrtsregelung für Fahrradfahrer wird eine Ausnahmegenehmigung des Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr benötigt. Sollten die Tests erfolgreich sein, kann die Stadt München gemeinsam mit anderen Gemeinden im Deutschen Städtetag auf eine Änderung der Straßenverkehrsordnung hinarbeiten.

Landeshauptstadt München und Kreisverwaltungsreferat der Stadt München am 24.01.2017

Zur Pressemitteilung der Stadt München und zur Mitteilung des Kreisverwaltungsreferates der Stadt München
Bayern: Tempo-30-Geschwindigkeitsbegrenzung zum Schutz des Radverklehrs in der Rosenheimer Straße in München soll als Verkehrsversuch "zur Erprobung geplanter verkehrsregelnder Maßnahmen" laufen

In der Rosenheimer Straße könnte bald Tempo 30 gelten: Die Geschwindigkeitsbegrenzung soll als Verkehrsversuch "zur Erprobung geplanter verkehrsregelnder Maßnahmen" laufen, die zuvor noch mit dem Bayerischen Innenministerium abgestimmt werden muss. Einen genauen Starttermin gibt es noch nicht, laut Kreisverwaltungsreferat soll die Maßnahme aber noch im ersten Halbjahr 2017 umgesetzt werden.

Maßnahme ist laut KVR verkehrsrechtlich umsetzbar

Vor allem Radfahren in der Rosenheimer Straße soll künftig sicherer werden. Nachdem längere Zeit der Ausbau der Radwege dort zur Debatte stand, einigte sich die Münchner Rathauskoalition am Montag darauf, einen Verkehrsversuch mit einer Tempo-30-Zone zu starten.

Nach Ansicht des Münchner Kreisverwaltungsreferats (KVR) ist dieser Vorschlag verkehrsrechtlich umsetzbar. "Das ist eine sinnvolle Regelung, die auch Fußgänger und den motorisierten Individualverkehr entsprechend berücksichtigt", so Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas Böhle.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung soll zwischen Rosenheimer Platz und Orleansstraße gelten. Derzeit ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit dort 50 km/h. Eine Reduzierung kann von den Straßenverkehrsbehörden "zur Unterstützung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung" angeordnet werden. Als Begründung kann man unter anderem die Förderung des Radverkehrs heranziehen.

Versuch soll noch im ersten Halbjahr 2017 starten

Die Rosenheimer Straße ist laut Münchner Verkehrsentwicklungsplan "Bestandteil des Sekundärnetzes mit der Funktion einer örtlichen Hauptverkehrsstraße mit maßgebender Verbindungsfunktion". Die Straße kann aufgrund rechtlicher, baulicher und örtlicher Voraussetzungen nicht einfach in eine klassische Zone 30 umgewandelt werden. Es gibt in München auch keine vergleichbare Straße mit Tempo 30, sodass die Maßnahme tatsächlich eine Neuerung im Stadtverkehr wäre.

Die Geschwindigkeitsbeschränkung läuft daher als Verkehrsversuch, der aber noch vom Bayerischen Innenministerium genehmigt werden muss. Bauliche Maßnahmen sind nach bisherigen Stand hierfür nicht notwendig, sodass die Geschwindigkeitsreduzierung voraussichtlich noch im ersten Halbjahr 2017 gestartet werden kann.

Das KVR befürwortet unabhängig von der Geschwindigkeitsbegrenzung zusätzlich einen Umbau der Radwegenden stadtauswärts an der Balanstraße und stadteinwärts zur Orleansstraße. Durch die Baumaßnahme soll insbesondere das Einfädeln für Radfahrer sicherer werden.

Quelle: Kreisverwaltungsreferat der Stadt München am 25.01.2017

Bayern: Landkreis Nürnberger Land hat eine neue Radverkehrsbeauftragte

Die Radverkehrsbeauftragte Tina Paulus (Landratsamt Nürnberger Land, Dienststelle Hersbruck) ist Schnittstelle, Motor und Ansprechpartnerin in allen Fragen der Radverkehrsförderung. Zu ihren Aufgaben zählen:

  • Fortschreibung des Radwegekonzeptes für den Landkreis
  • Leitung des Forums "Radfahren im Nürnberger Land" und der "AG Radfahren im LRA", Betreuung der Radwegepatinnen und -paten
  • Stellungnahmen zu Themen des Radverkehrs
  • Unterstützung bei Planung und Umsetzung der wegweisenden Beschilderungen für Radwege im Landkreis

Quelle: landkreis.nuernberger-land.de am 04.01.2017

Zur Originalmitteilung (mit Kontaktdaten)

Bayern: Neues Verkehrsschild bei Wachendorf im Landkreis Fürth soll Situation zwischen Radfahrern und Autofahrern verbessern

Auf der Verbindungsstraße zwischen Wachendorf und Fürth kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Autofahrern und Radfahrern. Mit einem neuen Verkehrsschild erhofft sich der Landkreis Fürth eine Verbesserung der Situation, mittelfristig soll aber ein durchgängiger Radweg das Problem aus der Welt schaffen.Das neue Schild weist Autofahrer daraufhin, dass auch Radfahrer die Fahrbahn mitbenutzen dürfen - und die Benutzungspflicht des in Teilen vorhandenen Radweges aufgehoben ist.

"Es ist das erste Mal, dass wir ein solches Schild im Landkreis aufstellen", betonte Landrat Matthias Dießl bei einem Ortstermin. Von mehreren Seiten gab es Hinweise auf die schwierige Situation. Daher wurde die Stelle von der Verkehrsbehörde und dem Regionalmanagement begutachtet.

"Die ideale Lösung wäre natürlich ein durchgehender Radweg an dieser Stelle. Weil es eine Lücke gibt, wechseln viele Radfahrer direkt auf die Straße, ohne dann später wieder den Radweg zu benutzen", erläuterte der Landrat. Radfahrer würden deshalb von Autofahrern immer wieder angehupt oder angepöbelt, auch komme es zu Abstandsverletzungen. "Wir wurden als fahrradfreundlicher Landkreis ausgezeichnet und es ist uns deshalb wichtig, dass das Problem vor Ort gelöst wird", betonte Matthias Dießl.

Der Landkreis Fürth war deshalb auch aktiv, um einen Lückenschluss für den vorhandenen Radweg zu erzielen. "Gemeinsam mit dem Markt Cadolzburg und der Stadt Fürth arbeiten wir daran, diesen Zustand zu verändern", sagte der Landrat dazu. Allerdings könne der Landkreis nicht selber tätig werden, da die Straße in der Baulast der Marktgemeinde Cadolzburg sowie der Stadt Fürth liege. Die Stadt Fürth teilte mit, dass der Weg nicht vor 2020 gebaut werden könne. "Daher wird es noch geraume Zeit dauern, bis die 'Lücke' im Netz geschlossen ist", bedauerte der Landrat. Immerhin sei aber ein erster Lösungsansatz gefunden worden.

Quelle: Landkreis Fürth am 24.01.2017

Brandenburg: "Besser mobil. Besser leben." Prioritäten zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in Potsdam dargestellt

Den Entwurf des fortgeschriebenen Radverkehrskonzeptes der Landeshauptstadt Potsdam hat Andreas Goetzmann, Fachbereichsleiter Stadtplanung und Stadtentwicklung, gemeinsam mit Norman Niehoff, Bereichsleiter Verkehrsentwicklung, und dem Radverkehrsbeauftragten Torsten von Einem vorgestellt. In dem 302-seitigen Entwurf werden unter anderem Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur sowie ein Radwege-Zielnetz für die Landeshauptstadt dargestellt. Zudem wird der Bestand der Radverkehrsinfrastruktur umfassend dokumentiert.

"Mit dem Stadtentwicklungskonzept Verkehr 2014 haben die Stadtverordneten beschlossen, dass die Mobilität der wachsenden Landeshauptstadt Potsdam durch eine wesentliche Stärkung der Verkehrsarten des Umweltverbundes gesichert werden soll. Dabei sind der Ausbau und die Stärkung des Radverkehrs ein sehr wichtiger Baustein. Mit der Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes legen wir zur Unterstreichung dieses Ziels unseren Fahrplan für die nächsten Jahre fest", sagte Andreas Goetzmann.

Seit der Verabschiedung des Radverkehrskonzeptes 2008 wurde sehr erfolgreich an der Umsetzung der im Konzept vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen gearbeitet. Nun wurde das Konzept fortgeschrieben, um auf die bereits sichtbaren Entwicklungen des Radverkehrs mit zunehmenden Radverkehrszahlen im Kernstadtbereich einzugehen. Schwerpunkte sollen aber auch die neuen Entwicklungen, z. B. durch die stärkere Verbreitung von Pedelecs, und der Ausbau der Radverkehrsverbindungen in die Ortsteile und die Nachbargemeinden sein.

Das Konzept dokumentiert umfassend den Bestand der Radverkehrsinfrastruktur Potsdams auf Basis einer ausführlichen Bestandsaufnahme und -analyse. Das mit dem Radverkehrskonzept 2008 erarbeitet Zielnetz wurde überarbeitet und neu bewertet. Um das Radroutennetz flächendeckend zu vervollständigen, enthält die Fortschreibung Maßnahmen für den Bau oder die Verbesserung von Radverkehrsanlagen und von Kreuzungsbereichen, sortiert nach der jeweiligen Dringlichkeit und Priorität. Es werden darüber hinaus auch Aussagen zur Weiterentwicklung des Fahrradservice, zum Fahrradparken und der Öffentlichkeitsarbeit getroffen.

Torsten von Einem, Radverkehrsbeauftragter der Landeshauptstadt Potsdam stellt fest: "Ein Radverkehrskonzept kann nur erfolgreich sein, wenn es konsequent umgesetzt wird. Sehr viele Maßnahmen aus dem Konzept von 2008 wurden bereits realisiert, weitere sind derzeit in Planung und werden vorbereitet. Daher ist es nur folgerichtig, das Konzept fortzuschreiben. Nur so können wir nahtlos an die Umsetzung unserer Ziele zur Förderung des Radverkehrs in Potsdam anschließen."

Bürgermeister Burkhard Exner ergänzt: "Ich freue mich, dass wir auch in den Folgejahren die kommunalen Mittel bereitstellen können, um so weiterhin ins Radverkehrsnetz von Potsdam zu investieren und es auf hohem Niveau fortzuführen. Für das Jahr 2017 werden wir sogar mehr Mittel zur Verfügung stellen können, so dass in diesem Jahr ca. 1,5 Millionen Euro für den Radverkehr umgesetzt werden."

Die Beteiligung und Mitgestaltung der Öffentlichkeit war der Landeshauptstadt Potsdam bei diesem Anliegen sehr wichtig. Daher gab es zur Erarbeitung des Konzeptes verschiedene Formate der Bürgerbeteiligung, wie z. B. ein Radcafé, eine Planungsradtour, die Jugendbeteiligung sowie die öffentliche Auslegung des Konzeptentwurfes.

Das fortgeschriebene Radverkehrskonzept wird nach Beschluss der Stadtverordnetenversammlung als Entscheidungsgrundlage der Politik und der Verwaltung für das weitere Vorgehen dienen. Die prioritären Einzelmaßnahmen gemäß Kapitel 7 und 8 der Fortschreibung des Radverkehrskonzepts sollen daher nachfolgend und schrittweise in den Jahren 2017 - 2025 umgesetzt werden. Zusätzlich werden bestehende Radverkehrsanlagen instand gehalten und gereinigt sowie Serviceeinrichtungen und die Öffentlichkeitsarbeit für den Radverkehr finanziert.

Weitere Informationen: potsdam.de/besser-mobil-besser-leben

Quelle: Landeshauptstadt Potsdam, Nr. 23 am 13.01.2017

Hessen: Über 80 Prozent der Einbahnstraßen in Gießen sind für Radfahrende in Gegenrichtung freigegeben

In Gießen gibt es fast 90 Einbahnstraßen. Über 80 Prozent davon sind bereits für Radfahrer geöffnet, weitere sollen folgen. Zuletzt wurde die Einbahnstraße Feuerbachstraße für den Radverkehr geöffnet. Radfahrer dürfen jetzt ganz legal mitten in der Thomastraße abbiegen und den kurzen Weg zum Wiesecker Weg nutzen. "Damit wird für den Radverkehr eine weitere direkte, schnelle Wegeverbindung abseits der stark befahrenen Hauptverkehrsstraßen angeboten", so Verkehrsdezernent Peter Neidel. Die Praxis zeigt: Bei gegenseitiger Rücksichtnahme ist eine Begegnung auch bei engen Verhältnissen unproblematisch. Geboten ist eine besondere Vorsicht an Einmündungen. Es gilt rechts vor links, außer es ist anders beschildert oder der Bord durchgezogen – wie in der Feuerbachstraße.

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass Radverkehr Einbahnstraßen grundsätzlich in beiden Richtungen nutzen können soll, sofern Sicherheitsgründe nicht dagegen sprechen. Dies fördert den Radverkehr, da geöffnete Einbahnstraßen einen Beitrag für ein engmaschiges attraktives Radwegenetz leisten. Dadurch lässt sich die Fahrzeit reduzieren und die Fahrradnutzung wird attraktiver. Mehr Radverkehr trägt zur Entlastung der Umwelt und zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt bei durch weniger Lärm, Abgase, Stau und ruhenden Verkehr.

Quelle: Universitätsstadt Gießen am 16.01.2017

Mecklenburg-Vorpommern: Neubau eines straßenbegleitenden Radweges an der Kreisstraße 22 vom Ortsausgang Picher bis nach Strohkirchen (Landkreis Ludwigslust-Parchim)

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim erhält vom Land Mecklenburg-Vorpommern für den Neubau eines straßenbegleitenden Radweges an der Kreisstraße 22 vom Ortsausgang Picher bis nach Strohkirchen Fördermittel in Höhe von rund 630.000 Euro (Förderung 75 Prozent). Die Gesamtkosten liegen bei rund 930.000 Euro.

Die Mittel werden gemäß der Richtlinie über die Mitfinanzierung der Investitionen in den Bau von Radwegen in kommunaler Baulast des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Kommunale Radbaurichtlinie – KommRadbauRL M-V) in Verbindung mit Mitteln des "Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" (EFRE) gewährt.

Der Bau des 4.475 Meter langen Radweges erfolgt in zwei Bauabschnitten. Durch den neuen Radweg wird ein Unfallschwerpunkt beseitigt und die Verkehrssicherheit - vor allem für den Schülerverkehr im Einzugsgebiet des Schulstandortes Picher - erhöht. Außerdem ist der Radweg Bestandteil des Regionalen Radwanderkonzeptes Westmecklenburg und hat damit zusätzlich Bedeutung für den Tourismus.

Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, Nr.9/17 am 12.01.2017

Niedersachsen: Pflege des Radwegenetzes an Landesstraßen mithilfe spezieller Landesförderprogramme

2016 wurde auf einer Länge von 2,4 Kilometern die Fahrbahn der L 2 einschließlich des Radweges komplett erneuert. Zudem wurden in den Ortschaften Pewsum und Groothusen die Gehwege entlang der Straße saniert.

In diesem Zusammenhang weist Staatssekretärin Behrens vom Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr darauf hin, dass die Sanierung der L 2 zwischen Pewsum und Groothusen ein Projekt ist, das mit Hilfe des vom Land initiierten Sonderprogramms zum Abbau des Investitionsstaus bei Landesstraßen realisiert werden konnte. Bis 2017 finanziert das Verkehrsministerium mit einem Sondervermögen von 40 Millionen Euro insgesamt 39 Vorhaben. Kriterien für die Auswahl dieser Landesstraßen waren das Schadensbild, die verkehrliche Bedeutung sowie die Kosten.

Um die Mobilität in Niedersachsen zu sichern, hat das Verkehrsministerium ein Bündel von Maßnahmen auf den Weg gebracht. Dazu gehört das o.g. Sondervermögen zum Abbau des Investitionsstaus im Bereich der Landesstraßen in Höhe von 40 Millionen Euro sowie ein Landesförderprogramm für den Bau von Radwegen an Landesstraßen in Höhe von fünf Millionen Euro für das Jahr 2016.

Das Radwegenetz an Landesstraßen ist inzwischen 4.500 Kilometer lang, damit hat mehr als die Hälfte des Landesstreckennetzes in Niedersachsen mittlerweile einen eigenen Radweg. Niedersachsen liegt damit im bundesweiten Vergleich in der Spitzengruppe. Um den Ausbau weiter voranzutreiben, hat das Land Niedersachsen gemeinsam mit Kommunen, Landkreisen und kreisfreien Städten das "Radverkehrskonzept 2016 für Landstraßen" entwickelt. Demnach stehen 144 Einzelprojekte mit einer Gesamtlänge von 461 Kilometern und Investitionskosten von 100 Millionen Euro auf der Förderliste.

Quelle: Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr am 07.01.2017

Niedersachsen: Bund fördert Ausbau des Alltagsradverkehrs in der Region Hannover - 3 Millionen Euro für die Sanierung und Markierung von Ortsdurchfahrten

Rund 800 Kilometer soll das flächendeckende Radverkehrsnetz für den überörtlichen Alltagsradverkehr in der Region Hannover einmal umfassen, gut 90 Millionen Euro müssen dafür in den nächsten 15 Jahren in den Neu- und Ausbau von Radverkehrsanlagen investiert werden. Mit rund 3 Millionen will sich das Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit jetzt bis 2019 an Fahrbahnsanierungen und der Anlage von Schutzstreifen für Radfahrende in Ortsdurchfahrten der Region beteiligen. Die gute Nachricht aus Berlin ist die Antwort auf einen Förderantrag, mit dem die Region Hannover am Wettbewerb "Klimaschutz im Radverkehr" teilgenommen hatte. Mit insgesamt 4 Millionen Euro sollen in den Jahren 2017 bis 2019 62 Maßnahmen in 16 Städten und Gemeinden realisiert werden.

"Ohne die Förderung hätte die Region Hannover diese Vorhaben nach den geltenden Richtlinien komplett aus eigenen Mitteln finanzieren müssen", freute sich Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz: "Mit dem regulären Sanierungsprogramm der Region Hannover werden im Schnitt pro Jahr ca. zehn Ortsdurchfahrten saniert und für den Mischverkehr markiert bzgl. der Führungsform für den Radverkehr überprüft. Durch die jetzt bewilligte Finanzhilfe kann nun die dreifache Menge pro Jahr realisiert werden."

Je nach Verkehrsstärke, gefahrenen Geschwindigkeiten, Straßenbreite und -zustand sollen in einigen Ortsdurchfahrten die Fahrbahndecken saniert werden, um den Radverkehr im sogenannten "Mischverkehr" aus Kraftfahrzeugen und Fahrrädern führen zu können; in anderen innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen werden zusätzlich Schutzstreifen – ein- oder beidseitig - auf der Fahrbahn markiert. Vorgesehen ist auch die Anlage von gesicherten Querungsstellen für Radfahrende an Ortseingängen.

Das "Vorrangnetz für den Alltagsverkehr" ist für Radfahrende gedacht, die direkte und sichere Verbindungen zwischen Wohnort und Arbeitsstätte schätzen. Insgesamt sind für den Ausbau rund 90 Millionen erforderlich – 30 Millionen davon entfallen auf die Kreisstraßen, für die die Region verantwortlich ist.

Die Alltagsrouten sind Teil des Handlungskonzeptes "umsteigen: aufsteigen" das 2015 von der Regionsversammlung beschlossen worden ist. Verkehrsdezernent Franz: "Unser Ziel ist die Steigerung des Radverkehrsanteils in der gesamten Region Hannover bei gleichzeitiger Erhöhung der Verkehrssicherheit. Damit steigt die Bedeutung des Radverkehrs im Gesamtverkehrssystem, ein hoher Radverkehrsanteil wird wesentlich zur Reduzierung verkehrsbedingter CO2-Emissionen beitragen."

Bundeswettbewerb

Im Rahmen des Bundeswettbewerbs "Klimaschutz im Radverkehr" wird die Umsetzung von umfassenden, modellhaften Projekten zur Verbesserung der Radverkehrssituation in konkret bezeichneten Gebieten wie beispielsweise Wohnquartieren, Gewerbegebieten und Dorfzentren gefördert. Ziel ist es, neben der Einsparung von Treibhausgasemissionen auch einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort zu leisten sowie durch Vorbildcharakter bundesweit zur Nachahmung anzuregen.

Quelle: Region Hannover am 19.01.2017

Nordrhein-Westfalen: Radweg entlang des Rheins von Wittlaer bis nach Duisburg fertig
 
Radfahrer im Düsseldorfer Norden steht ab sofort eine neue Route zur Verfügung: Der Rheinuferweg in Wittlaer kann jetzt zwischen Schwarzbachmündung und Duisburger Stadtgebiet durchgehend von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. Mit diesem rund 1,8 Kilometer langen Ausbau des Rheinuferwegs wurde durch das Amt für Verkehrsmanagement eine wichtige Lücke im Düsseldorfer Radverkehrsnetz geschlossen. Die rund 600.000 Euro teuren Arbeiten wurden zu 70 Prozent aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.
 
Bisher war das Radfahren auf dem nur 1,50 Meter breiten, unbefestigten Weg ausdrücklich nicht zugelassen. Radfahrer von und nach Duisburg wurden abseits des Rheins durch den Stadtteil Wittlaer geführt. Mit dem Ausbau hat der Weg am Rheinufer eine bituminöse Oberfläche erhalten und weist durchgehend eine Breite von drei Metern auf. Er ist als gemeinsamer Geh- und Radweg beschildert.
 
Das Radwegprojekt Rheinuferweg im Norden steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Gemeinschaftsprojekt Deichsanierung und -rückverlegung Mündelheimer Rheinbogen der Städte Duisburg und Düsseldorf. Das zuletzt fertiggestellte Teilstück zwischen dem Zugang Am Krienengarten und der Duisburger Stadtgrenze wurde im Zusammenhang mit diesem Projekt realisiert.
 
Die Arbeiten hatten im November 2015 begonnen. Im Vorfeld war aufgrund der besonderen Lage des Weges, unmittelbar am Rhein, ein intensiver Abstimmungsprozess mit verschiedenen Institutionen erforderlich.
 
Quelle: Radschlag Düsseldorf, Amt 66 am 10.01.2017
 
Nordrhein-Westfalen: Freigabe Fußgängerzone für den Radverkehr in Kleve als Versuch im Rahmen des Radverkehrskonzeptes

Seit dem 1. Januar 2017 ist die Fußgängerzone versuchsweise für den Radverkehr einheitlich von 19:00 Uhr bis 11:00 Uhr geöffnet.

Die Fußgängerzone stellt im Radverkehrsnetz eine direkte und kurze Hauptverbindungsachse zwischen der Klever Unterstadt und Oberstadt dar.

Durch die Freigabe der Fußgängerzone haben Rad­fahrer die Möglichkeit, diese direkten Wege zu nutzen. Besonders Schülern auf dem Weg zur Schule und Beschäftigten auf dem Weg zur Arbeit kommt diese neue Regelung zugute.

Das Radverkehrskonzept berücksichtigt die Belange der Fußgänger als schutzbedürftige Verkehrsteil­nehmer; aus diesem Grund gilt die Freigabe nur für den Abend- und Nachtbereich.

Durch das Zusatzzeichen "Radfahrer frei" ist die Fußgängerzone ab sofort für den Radverkehr zugelassen.

Ein Jahr lang beobachtet die Stadt Kleve diesen Versuch. Auf Basis der Erfahrungen soll im Anschluss endgültig beschlossen werden, ob die Regelung für die Fußgängerzone so beibehalten wird.

Quelle: Stadt Kleve am 13.01.2017
 

Nordrhein-Westfalen: Strategiekonzept und Zielnetz 2025 für den Radverkehr in Unna 

Fahrrad fahren in der Kreisstadt Unna soll noch attraktiver und sicherer werden. Deshalb hat die Stadt hat unter Beteiligung des ADFC und des Beirat FahrRad ein Zielnetz 2025 sowie ein Strategiekonzept für den Radverkehr entwickelt. Beides bildet das Rückgrat der Förderung des Radverkehrs bis in das Jahr 2025, um folgende Ziele zu erreichen:

  • Steigerung des Radverkehrsanteils auf 25 Prozent
  • Verbesserung des städtischen Rangs beim ADFC-Fahrradklimatest
  • Steigerung der Verkehrssicherheit des Radverkehrs
  • Unter Einbeziehung der polizeilichen Unfalldaten wird das Hauptroutennetz analysiert. Hieraus werden Prioritäten zur Beseitigung der gefundenen Schwachstellen entwickelt.

Folgende Dokumente sind in der Mitteilung der Kreisstadt Unna zu finden: Beschlussvorlage (234 KB); Strategie Zielnetz 2025 (5,49 MB); Zielnetz Karte (6,94 MB); Anlage 2: Wichtige Maßnahmen (3,58 MB); Anlage 3-1 Innenstadt (1,47 MB); Anlage 3-2 Königsborn (1,43 MB); Anlage 3-3 Massen (1,16 MB); Anlage 3-4 Osten (968 KB); Anlage 3-5 Süden (730 KB)

Quelle: Kreisstadt Unna am 24.01.2017

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Nordrhein-Westfalen: Bochum (Herner Straße) - Wärmebildkamera-Zählstelle für Fahrradverkehr ein Jahr in Betrieb

Auf der Herner Straße erfasst die Stadt seit einem Jahr mit einer Wärmebildkamera alle Radfahrer, die von Norden oder Süden kommend die Kreuzung Post- und Vierhausstraße passieren. Interessierte können jetzt die Auswertungen und Interpretationen für das gesamte vergangene Jahr auf der städtischen Internetseite unter www.bochum.de/radfahren/fahrradzaehlstelle abrufen. Die Rohdaten stehen auch im Open-Data-Portal der Stadt Bochum unter www.bochum.de/opendata/datensaetze/transport-verkehr zur Verfügung. Die Zahlen zeigen, dass die Herner Straße auch für den Radverkehr eine wesentliche Hauptverbindung für Alltagsfahrten darstellt, dass auch im Winter Rad gefahren wird, und dass sich die Verkehrsströme in Nord- und Südrichtung nur geringfügig voneinander unterscheiden.

Quelle: Stadt Bochum am 18. Januar 2017

Nordrhein-Westfalen: Radschnellweg Mönchengladbach-Willich-Krefeld - Kommunale Partner planen weitere Schritte zur Realisierung des gemeinsamen Projektes - Verwaltung berichtet in den politischen Gremien

Mit einem städteverbindenden Radschnellweg wollen die Städte Krefeld, Willich und Mönchengladbach und der Kreis Viersen in der interkommunalen Zusammenarbeit die Zentren der Großstädte auf kürzestem Weg miteinander verbinden und zugleich die im Umland gelegenen Gewerbe- und Wohnstandorte anbinden. Zahlreiche Gewerbe- und Wohnstandorte im Umland auf der Achse Krefeld-Willich-Mönchengladbach haben wegen der hohen Verkehrsbelastung auf den Straßen und unzureichender Erschließung durch Bus und Bahn zunehmend Probleme in ihrer Erreichbarkeit. Als Alternative zu Auto und ÖPNV spielt das Fahrrad hier eine zunehmende Rolle. Die intensiven Pendlerverflechtungen und die vorhandene, 18 Kilometer ehemalige Eisenbahnstrecke 2521, auf der bereits in Teilen ein Radweg verläuft, haben zu den Überlegungen eines Radschnellweges geführt. Wie die Verwaltung jetzt in einer Beratungsvorlage für die Bezirksvertretungen Nord, Ost und den Planungs- und Bauausschuss mitteilt, ist das Projekt im Rahmen eines Wettbewerbs "StadtUmland.NRW" zwar nicht zum Zuge gekommen, dennoch wollen die kommunalen Partner das Projekt weiter entwickeln und an dem Vorhaben festhalten. Im städtischen Haushalt sind dafür im nächsten Jahr 720.000 Euro und in 2019 weitere 1,5 Millionen Euro eingeplant.

"Das Projekt ist ein wesentlicher Baustein im Mobilitätskonzept der Stadt und entspricht den qualitativen Anforderungen an eine wachsende Stadt", so Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt. Darüber hinaus plant die Stadt zwei weitere Radschnellwege: So ist eine Verbindung vom Mönchengladbacher Hauptbahnhof entlang der City-Ost über Lürrip bis zur Stadtgrenze in Richtung Düsseldorf und eine weitere in Richtung Rheindahlen mit Anbindung an den Borussiapark vorgesehen. "Die Projekte sind selbstverständlich auch Teil des Masterplans Nahmobilität", erklärt Carsten Knoch, Mobilitätsbeauftragter der Stadt, der das Projekt gemeinsam mit den Nachbarkommunen koordiniert. "Radschnellwege können eine interessante Alternative zum Auto bieten, weil man auf den ehemaligen Bahntrassen ruhig und ungestört schnell vorankommen kann. Im Zusammenspiel mit E-Bikes / Pedelecs können so auch größere Distanzen komfortabler als bisher überwunden werden. Sie bieten einen völlig neuen Standard in der Radverkehrsinfrastruktur." Land und Bund haben erklärt, sich an der Finanzierung von Radschnellwegen in Zukunft stärker zu beteiligen.

Quelle: Stadt Mönchengladbach am 16.01.2017

Nordrhein-Westfalen: Der Radschnellweg Ruhr wird weitergebaut

Der Bau des Radschnellweg 1 (RS1) geht weiter. In Gelsenkirchen wird in der kommenden Woche die nächste Etappe angepackt. Verkehrsminister Michael Groschek: "Die Aufregung um den angeblichen Baustopp in Essen zeigt, dass sich der Radschnellweg Ruhr in Rekordzeit seinen Weg in die Herzen der Menschen im Ruhrgebiet gebahnt hat. Wir treiben Planung und Bau der mehr als 100 km langen Strecke zwischen Duisburg und Hamm derzeit an vielen Stellen voran. Von einem Baustopp sind wir meilenweit entfernt. In Essen geht es um einige hundert Meter mit schwierigen Begleitumständen. Das Gesamtprojekt verzögert sich dadurch nicht."

Allerdings muss der Streckenabschnitt in Essen auf seine Umweltverträglichkeit hin überprüft werden, weil dieser an einem Chemieunternehmen vorbeiführt. Dies sieht der Bundesgesetzgeber vor, sobald in der Nähe eines Störfallbetriebs gebaut wird. Ursache ist die EU-Seveso III-Richtlinie aus dem Jahr 2012, deren Inhalt seit dem 31. Mai 2015 in der Bundesrepublik Deutschland bindend ist.

"Wer in diesem Zusammenhang von einem Baustopp des RS1 spricht, möchte offenbar Menschen verunsichern, die sich zu Recht auf den Radschnellweg freuen. Wir treiben das Projekt mit Hochdruck voran und werden für alle Probleme sinnvolle Lösungen finden - ohne die Sicherheit der Radfahrerinnen und Radfahrer zu gefährden. Der Radschnellweg Ruhr ist nicht mehr aufzuhalten," sagte Groschek.

Quelle: MBSW - Ministerium, Bauen, Wohnen, Verkehr, Stadtentwicklung  am 26.01.2017

Nordrhein-Westfalen: Nächste Etappe beim Radschnellweg Ruhr - Nach Gelsenkirchener Abschnitt jetzt auch Genehmigung für Essener Teilstück erteilt

Einen Tag, nachdem das Verkehrsministerium gute Nachrichten für den Radschnellweg Ruhr in Gelsenkirchen mitteilen konnte, geht es auch in Essen voran: Die Bezirksregierung Düsseldorf hat den Landesbetrieb über das Einvernehmen zum Baubeginn für den knapp fünf Kilometer langen Teilabschnitt zwischen der Ostgrenze des Einwirkungsbereichs der Firma Evonik-Degussa (Goldschmidt) bis zur Stadtgrenze Essen/Bochum informiert. Der Landesbetrieb kann dort jetzt mit den bauvorbereitenden Maßnahmen beginnen.

Dazu Verkehrsminister Michael Groschek: "Wir arbeiten mit Hochdruck am RS1. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch für den Essener Abschnitt in unmittelbarer Nachbarschaft des Chemieunternehmens gemeinsam mit allen Beteiligten schnell eine Lösung finden werden. Für den Bereich am Eltingviertel erwarten wir, dass die Stadt zügig eine gute Entscheidung für den Radschnellweg herbeiführt."

Quelle: MBSW - Ministerium, Bauen, Wohnen, Verkehr, Stadtentwicklung  am 27.01.2017

Sachsen: Deichneubau entlang der Schwarzen Elster mit einem begleitenden Radweg im Landkreis Bautzen

In Elsterheide (Lkr. Bautzen) haben an der Schwarzen Elster Baumfällungen begonnen. Damit wird die Sanierung des rechten Deiches zwischen dem Brandenburger Tor und der Forstwegbrücke vorbereitet. Gefällt werden rund 800 Laub- und Nadelbäume, die sich derzeit auf dem Deich befinden. Die Holzungen werden in zwei Abschnitte unterteilt und im 1. Quartal 2017 und im 4. Quartal 2017 durchgeführt. Die Kosten hierfür liegen bei rund 120.000 Euro.

Die Deichbauarbeiten selbst beginnen voraussichtlich im Herbst 2017 und sollen 2019 abgeschlossen sein. Dabei wird der alte Deich auf einem Abschnitt von 3,9 Kilometern zurückgebaut und ein neuer Deich mit einem begleitenden Radweg errichtet. Der Bau des Radweges wird durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) betreut. Die Kosten für das Gesamtprojekt liegen bei rund 4,5 Millionen Euro. Die Maßnahme wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Quelle: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen am 19.01.2017

Zur Originalpressemitteilung

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31. Januar 2017
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difu

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