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Radverkehr im Koalitionsvertrag 2017 - 2022

Koalitionsvertrag für Nordrhein-Westfalen 2017-2022
Koalitionsvertrag für Nordrhein-Westfalen 2017-2022 © CDU NRW / FDP NRW

Am 16.06.2017 haben die zukünftigen NRW-Koalitionspartner von CDU und FDP ihre umfangreichen Ziele zur Gestaltung des größten deutschen Bundeslandes vorgelegt. Auch die Nahmobilität - zu der der Fuß- und Fahrradverkehr gehört - findet in dem 125 Seiten starken Koalitionsvertrag Erwähnung.

Zum Thema Radverkehr werden in dem Koalitionsvertrag für die Jahre 2017 - 2022 unter anderem folgende Aussagen getroffen:

Radverkehr

Radwege sind praktizierter Umwelt- und Naturschutz und verbessern die Nahmobilität. Sie sind in Zeiten erhöhter Nutzung von Fahrrad und E-Bike auch für die Fahrt zur Arbeit fester Bestandteil einer intelligenten Verkehrspolitik. Daher werden wir die Radverkehrsinfrastruktur weiter stärken. Es gilt, Radwege auszubauen, besser zu vernetzen und zu sanieren. Radschnellwege können das konventionelle Radwegenetz ergänzen. Radwege an Landesstraßen und Bürgerradwege wollen wir fördern.

Mobilität 4.0

Wir wollen Nordrhein-Westfalen zur Modellregion für Mobilität 4.0 machen – mit intelligenter Verkehrsführung, neuen Mobilitätskonzepten und autonomem Fahren, aber auch mit konsequenter Beachtung des Datenschutzes. Dazu werden wir mit der Wissenschaft, innovativen Unternehmen und Entwicklern in einen konzentrierten Austausch treten. Die Steuerung des Verkehrs mit dynamischen Wegweisern und integrierten Stauinformationen werden wir verbessern. Um die Potenziale der Digitalisierung wie beispielsweise Ridesharing neben dem Car- und Bikesharing für Nordrhein-Westfalen zu erschließen, setzen wir uns für eine Modernisierung des Personenbeförderungsrechts ein. In diesem Zusammenhang werden wir Möglichkeiten prüfen, mehr Parkplätze für Mitfahrgemeinschaften an Autobahnauffahrten zu schaffen. Zur Verbesserung des Verkehrsflusses an Landesstraßen werden wir ein Sofortprogramm zur digitalen Steuerung von Ampelanlagen starten.

Umwelt- und Klimaschutz

(...) Luftschadstoffemissionen und Lärmbelastungen gehen oft miteinander einher. Mehr als eine Million Menschen in Nordrhein-Westfalen sind von beträchtlichen Lärmbelastungen anhaltend betroffen. Das unterstreicht die Notwendigkeit integrierter Ansätze für urbane Umweltqualität. Eine fahrrad- und fußgängerfreundliche Infrastruktur kann einen Beitrag für gute urbane Umweltbedingungen leisten. (...)

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Stand der Information
16. Juni 2017
Weitere Informationen
Quelle

CDU NRW / Koalitionsvertrag für Nordrhein-Westfalen 2017-2022
 

Land
Nordrhein-Westfalen
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