Sie sind hier

Kopenhagen

Radschnellwege in der Region locken Pendler auf ihre Fahrräder

Radfahrer in Kopenhagen
Radfahrer in Kopenhagen © Arne Koerdt

Mit der Einrichtung komfortabler und sicherer Radschnellwege (Supercykelstier) sollen in der Region Kopenhagen mehr Pendler dazu gebracht werden, vom Auto aufs Rad umzusteigen. Ein aktueller Bericht des dänischen Beratungsunternehmens COWI (Mitglied der Dänischen Fahrradbotschaft) zeigt nun, dass die 2013 eingeweihte Farum-Route, Dänemarks zweiter Radschnellweg, dieses Ziel erreicht hat. Die Farum-Route hat eine Länge von 21 Kilometern und verbindet die Gemeinden Kopenhagen, Gladsaxe und Fureso.

Ergebnisse des COWI-Reports:

  • Die Zahl der Fahrradpendler nahm seit 2012 um 52 Prozent zu.
  • 21 Prozent der Radfahrer des Radschnellweges sind neue Nutzer, während 14 Prozent nutzen diese Route öfter, seitdem sie in eine Radschnellweg umgebaut wurde.
  • 90 Prozent der Nutzer gaben an, dass die Route ihren Erwartungen entspräche.
  • 90 Prozent der Nutzer finden es leicht eine gleichmäßige Geschwindigkeit auf der Route zu fahren. Im Jahr 2012, bevor die Route zum Radschnellweg umgebaut wurde, lag dieser Wert nur bei 74 Prozent.
  • Auf einer Zufriedenheitsskala von 1 bis 10 hat sich das wahrgenommene Gefühl der Sicherheit von 7,3 auf 8,1 verbessert.

Das Supercykelstier-Projekt beruht auf einer intensiven Zusammenarbeit zwischen 22 Gemeinden und der Hauptstadtregion. Die Farum-Route ist Dänemarks zweiter Radschnellweg. Zurzeit befinden sich viele andere Radsschnellwegprojekte in der Realisierung, mit deren Inbetriebnahme viele neue Fahrradnutzer erwartet werden.

Quelle: www.cycling-embassy.dk/2015/01/23/cycle-super-highways-generate-more-cyclists

Meta Infos
Stand der Information
9. Februar 2015
Quelle

Dänische Fahrradbotschaft (www.cycling-embassy.dk)

Land
Dänemark
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
Schlagworte