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Baden-Württemberger "Klingelt's?"-Aktion

Radfahren ist Klimaschutz

Kampagne "Klingelt's?" der AGFK in Baden-Württemberg
Kampagne "Klingelt's?" der AGFK in Baden-Württemberg © AGFK-BW

Im Rahmen der Kampagne "Klingelt's?" rollte bis Ende Oktober 2014 eine blaue Kugel auf Staffelfahrt durch Baden-Württemberg und besuchte dabei sieben Städte, Gemeinden oder Landkreise. Alle sind Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden Württemberg e. V. (AGFK-BW) und sie haben sich gemeinsam das Ziel gesetzt, den Radverkehr nachhaltig zu fördern und eine neue Radkultur in Baden-Württemberg zu fördern. Doch was hat eine blaue Kugel mit Radverkehr zu tun?

Radfahrer sind Klimahelden

"Die "Klingelt's?"-Kugel der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. motiviert jeden Bürger und jede Bürgerin zum Radfahren, weil deutlich sichtbar wird, wie viel CO2 ein Einzelner mit nur drei Kilometern Rad- statt Autofahren pro Jahr sparen kann", lobte Minister Hermann die Aktion des Netzwerks für's Rad, die das Ministerium im Rahmen der Initiative RadKULTUR gefördert hat. Insgesamt seien die CO2-Emissionen in Baden-Württemberg laut Statistischem Landesamt zwar rückläufig, doch dies gelte nicht im Verkehrsbereich. Und was vielen nicht bewusst ist: Gut die Hälfte aller Strecken, die mit dem Auto zurückgelegt werden, betragen heute weniger als fünf Kilometer, also eine Distanz, die ideal mit dem Fahrrad bewältigt werden kann. So kann jeder zum Klimaschutz beitragen.

Klimaschutz ein Gesicht geben

Unter allen Klimahelden, die sich vor der Kugel abgelichtet haben, verloste die AGFK-BW einen 500 Euro-Gutschein für ein Fahrrad von einem regionalen Fahrradhändler. Die Gewinnerin kommt aus Bühl.

Klingelt's?

Während des Besuches der Kugel rätselten Bürgerinnen und Bürger eine Woche lang über den Hintergrund der Aktion - Anhaltspunkte gaben Poster, Markierungen auf der Straße oder Banner. Aufgelöst wurde das Rätsel um die Kugel dann vom Bürgermeister der Kommunen bei einem lokalen Abschlussevent.

Wenn alle Einwohner der beteiligten Kommunen ein Jahr lang täglich 3 Kilometer mit dem Rad- statt mit dem Auto fahren würden, blieben dem Klima stolze 73 Millionen Kubikmeter CO2 erspart – das entspricht 646.283 blauen Kugeln. Wie das eigene Einsparpotenzial aussieht, verrät ein Rechner auf der Kampagnenwebsite.

Fürs Rad. Vor Ort.

Um Kommunen in Baden-Württemberg bei der Radverkehrsförderung und damit beim Klimaschutz zu unterstützen, wurde 2010 die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) gegründet. Das Netzwerk aus aktuell 46 Kommunen unterstützt seine Mitglieder nach dem Motto "Zentral entwickeln und vor Ort einsetzen" in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, durch die Erstellung von Gutachten sowie Forschungsarbeiten und bietet auf ihren Weiterbildungs-veranstaltungen den Rahmen für einen aktiven Erfahrungsaustausch zwischen allen Kommunen. "Als Verein, der sich für die Radverkehrsförderung einsetzt, ist es für uns wichtig, alle positiven Aspekte des Radfahrens zu veranschaulichen und die Kommunen vielseitig dabei zu unterstützen Radverkehr vor Ort voranzutreiben", erläutert Reinhard Molt, Vorstandsmitglied der AGFK-BW und Bürgermeister von Filderstadt die Ziele der AGFK-BW.

Zur Originalpressemitteilung

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Stand der Information
1. November 2014
Quelle

AGFK-BW Pressebüro (c/o fairkehr GmbH) - www.agfk-bw.de

Land
Baden-Württemberg
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
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