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eRadschnellweg Göttingen

Projekt des Schaufensters Elektromobilität Niedersachsen offiziell freigegeben

eRadschnellweg Göttingen: Route an der Robert-Koch-Straße mit Querung Hans-Adolf-Krebs-Weg (2015)
eRadschnellweg Göttingen: Route an der Robert-Koch-Straße mit Querung Hans-Adolf-Krebs-Weg (2015) © Dirk Schmidt / Wikimedia

Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler begrüßte zur Eröffnung des eRadschnellwegs den Parlamentarischen Staatsekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Norbert Barthle.

Finanzierung
Das zwischen 2013 und 2015 in zwei Bauabschnitten realisierte Projekt kostete einschließlich der wissenschaftlichen Begleitung rund 1,6 Millionen Euro, es handelt sich dabei um eines von rund 30 Vorhaben des "Schaufensters Elektromobilität Niedersachsen" und wurde deshalb mit rund einer Million Euro vom Bund gefördert. Etwa 600.000 Euro hat die Stadt Göttingen aus eigenen Haushaltsmitteln beigesteuert.

Bauliche Gestaltung
Etwa 1,4 km verläuft der Schnellweg als Fahrradstraße zusammen mit dem übrigen Verkehr. Separate Anlagen für den Radverkehr wurden auf den restlichen 2,6 km geschaffen, vorhandene modernisiert und erweitert. Den Anforderungen für ein bequemes und zügiges Fahren entsprechend, wurden großzügige Breiten von drei bis vier Metern bei Zweirichtungsradwegen gewählt und Übergänge zur Fahrbahn möglichst höhengleich gebaut. Die Strecke wurde mit Markierungen und Piktogrammen versehen. Die Radroute wird im Winter bevorzugt von Schnee und Eis befreit. Die Stadt hat an acht Knotenpunkten Lichtsignalanlagen erneuert und "radfahrerfreundlich" geschaltet.

Zählstellen
Um das Radverkehrsaufkommen öffentlich zu dokumentieren, gibt es zwei von fünf Zählstellen mit einem angeschlossenen Display. Die Zählstelle an der Robert-Koch-Straße passierten beispielsweise 2014 insgesamt 1.212.711 Radfahrerinnen und Radfahrer. Am Spitzentag waren es 7.927.

Feldtestprogramm mit Leihpedelecs
Parallel zum Bau des eRadschnellwegs führt die Universität Göttingen ein umfangreiches Feldtestprogramm mit Leihpedelecs bei bedeutenden Arbeitgebern entlang der Strecke durch. Es soll untersucht werden, welchen Effekt Infrastrukturverbesserungen auf die Verkehrsmittelwahl der Berufspendler/innen haben und wie Arbeitnehmer/innen für die Zweiradelektromobilität interessiert werden können.

Weitere ausführliche Informationen: www.eradschnellweg.de

Quelle: www.goettingen.de/magazin/artikel.php?artikel=17580&menuid=623&topmenu=637

Siehe auch:

Meta Infos
Stand der Information
4. Oktober 2015
Quelle

Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Göttingen (www.goettingen.de) / www.eradschnellweg.de

Land
Niedersachsen
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
Schlagworte