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Förderanträge können von Kommunen und Landkreisen bis zum 31. August 2021 gestellt werden

Programm zur Förderung der städtischen Logistik

Förderrichtlinie "Städtische Logistik" des BMVI
Förderrichtlinie "Städtische Logistik" des BMVI © Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

Vierter Förderaufruf zur Förderrichtlinie Städtische Logistik: bis zum 31. August 2021 bewerben

Am 25.07.2019 wurde im Bundesanzeiger die Förderrichtlinie Städtische Logistik des BMVI veröffentlicht. Kommunen und Landkreise können Förderanträge bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) stellen.

Am 4. Januar 2021 hat das BMVI den vierten Förderaufruf zur Förderrichtlinie Städtische Logistik gestartet. Förderanträge können von Kommunen und Landkreisen bis zum 31. August 2021 bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) gestellt werden. Bis zum Jahr 2021 stehen im Rahmen der Förderrichtlinie Haushaltsmittel i. H. v. rund 11 Mio. Euro bereit.

Förderziel ist es, die durch städtische Lieferverkehre verursachten Luftschadstoffemissionen (NOx), Treibhausgasemissionen (CO2), Feinstaubemissionen (PM) und Lärmemissionen in Landkreisen und Kommunen zu reduzieren und den Verkehrsfluss zu verbessern.

Folgende Maßnahmen werden dabei als förderfähig angesehen:

  • Erstellung städtischer Logistikkonzepte
  • Erstellung von Machbarkeitsstudien zu konkreten Einzelvorhaben im Bereich der städtischen Logistik
  • Umsetzung konkreter Einzelvorhaben im Bereich der städtischen Logistik

Dabei geht es unter anderem um die "Errichtung von lokalen anbieterübergreifenden Mikro-Depots, aus denen Waren mit insbesondere für die Kurzstrecke geeigneten Fahrgeräten, wie Lastenrad oder Sackkarre, oder zu Fuß ausgeliefert werden." (...) Antragstellende müssen laut Richtlinie beispielsweise "berechnen, wie viele Nutzfahrzeuge mit konventioneller Verbrennungstechnologie im Rahmen desjeweiligen Vorhabens eingespart bzw. durch umweltfreundliche Fahrgeräte wie Lastenräder substituiert werden können, wie viele Fahrzeugkilometer eingespart werden können und welche Wirkung durch die Reduzierung von Stop-and-go-Verkehren zu erwarten ist. Zudem muss nachvollziehbar dargelegt werden, dass die vorgesehenen Einzelvorhaben wirtschaftlich und zweckmäßig sind. Hierfür sind auch das Gesamtkonzept des Vorhabens, dessen Einbettung in den städtischen Kontext sowie die Gesamtkosten des Vorhabens inkl. des künftigen Betriebs zu erläutern. Für eine Bewilligung von Fördermitteln müssen überdies Absichtserklärungen von mindestens zwei Unternehmen zur Nutzung der jeweiligen Infrastruktur vorgelegt werden." (...)