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Erstmals rein digitaler Nationaler Radverkehrskongress am 27. und 28. April 2021

NRVK: Verkehrsminister Scheuer stellt "Nationalen Radverkehrsplan 3.0" vor

Hamburg Flagge
© www.mediaserver.hamburg.de / Christian Spahrbier

Bundesminister Andreas Scheuer und Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher eröffnen 7. Nationaler Radverkehrskongress

  • Nationaler Radverkehrskongress in Deutschland am 27. und 28. April 2021 – erstmals rein digital
  • Programm steht fest: Hochkarätige nationale und internationale Redner*innen
  • Vorstellung des Nationalen Radverkehrsplanes 3.0 (NRVP 3.0)
  • Jetzt auf www.nationaler-radverkehrskongress.de anmelden

Das Programm für den 7. Nationalen Radverkehrskongress (NRVK) am 27. und 28. April 2021 steht fest. Eröffnet wird der Kongress von Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Zum Auftakt stellt Bundesminister Scheuer die Radverkehrsstrategie des Bundes vor – den Nationalen Radverkehrsplan 3.0. Die Gäste erwartet ein vielfältiges Kongressprogramm mit nationalen und internationalen Expertinnen und Experten. Speaker aus Planungspraxis, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik sowie aus Vereinen und Verbänden präsentieren und diskutieren die zentralen Trends und innovative Lösungen für den Radverkehr. Anmeldungen sind möglich auf www.nationaler-radverkehrskongress.de.

Der zweitägige Fachkongress findet 2021 in Hamburg statt - aufgrund der Corona-Pandemie erstmals rein digital. Den Gästen wird ein umfangreiches Programm mit Vorträgen, Fachforen, Workshops, Masterclasses, Netzwerkangeboten und vielem mehr geboten. Ein Highlight ist die Vorstellung des Nationalen Radverkehrsplans 3.0 – die bundesweite Strategie für den Radverkehr. Die Keynote hält Elke Van den Brandt, Ministerin für Mobilität in Brüssel. In ihrem Vortrag "Baue und die Leute werden kommen" berichtet sie über den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur in ihrer Stadt. Mit Spannung erwartet wird die Podiumsdiskussion "Quick-Build-Strategie - Radverkehrsnetze schneller bauen" mit Felix Weisbrich, Leiter des Straßen- und Grünflächenamtes des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin und weiteren Gästen. In dreiminütigen Pitches stellen internationale Speaker spannende Radverkehrskonzepte vor und wetteifern um die Aufmerksamkeit der Zuhörerinnen und Zuhörer. Diese können online für den besten Pitch voten: Fahrradinfrastruktur in Costa Rica, Bike Sharing in Kolumbien, Cycling in Lviv oder Cycling and tactical Urbanism in Indien.

Die Masterclass "Wege zur Fahrradstadt - Ist aller Anfang wirklich (so) schwer?" mit Karola Lambeck, der Radverkehrsbeauftragten des BMVI, beleuchtet drei Kommunen auf ihrem Weg zur Fahrradstadt. Aus der Praxis berichtet Kirsten Pfaue, Koordinatorin für die Mobilitätswende der Stadt Hamburg.

In weiteren Programmpunkten werden die neuen Radverkehrsprofessuren des BMVI und das Nationale Kompetenznetzwerk für nachhaltige Mobilität (NaKoMo) vorgestellt.

Den Abschluss des ersten Kongresstages bildet die Verleihung des Deutschen Fahrradpreises. Der Preis ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des Radverkehrs in Deutschland und wird bereits zum 21. Mal vergeben. In der Kategorie "Fahrradfreundlichste Persönlichkeit" geht die Auszeichnung in diesem Jahr an Dr. Eckart von Hirschhausen. Die Preisträger der weiteren Kategorien werden live im Stream bekanntgegeben.

Am zweiten Kongresstag geht es unter anderem um die Frage, welche Potenziale das Fahrrad in der City-Logistik hat. Der Workshop "Lasten auf Rädern - ganzheitliche Zustellkonzepte per Pedale" sucht nach praxisnahen Lösungsansätzen für die logistischen Herausforderungen durch den gestiegenen Online-Handel.

Ein wichtiges Ziel, um das Fahrrad zum Verkehrsmittel der Zukunft zu machen, ist die Erschließung neuer Zielgruppen. Lösungsvorschläge bietet der Workshop "Vom Fahrradmuffel zum Fahrradfan – Strategien, um die Freude am Radfahren zu wecken".

Wie kann das Fahrrad zu einer attraktiven Alternative zum Auto werden? Diese Frage beleuchtet die Masterclass "Deutschland wird Fahrradpendlerland - Radfahren schnell machen". Best-Practice-Beispiele zu der Umsetzung von Velorouten präsentiert dabei die Gastgeberstadt Hamburg.

Um die Frage, was andere Kommunen von Hamburg lernen können, geht es im letzten Programmpunkt. Dr. Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende der Freien und Hansestadt Hamburg, berichtet über Vorzeigeprojekte der Hansestadt und seine Pläne, Hamburg zur Fahrradstadt zu machen und die Mobilitätwende in der Stadt weiter voranzubringen.

Ergänzt wird das Programm durch das Meet the Speaker-Format, in dem sich Interessierte vernetzen, austauschen und tiefergehende Fragen an ausgewählte Expertinnen und Experten stellen können.

Über den 7. Nationalen Radverkehrskongress

Veranstalter des 7. Nationalen Radverkehrskongresses (NRVK) ist das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Kooperation mit der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) der Freien und Hansestadt Hamburg. Der Kongress wurde vom Bundesverkehrsministerium im Jahr 2009 ins Leben gerufen. Er ist der wichtigste und größte Fachkongress zum Thema Radverkehr in Deutschland und findet alle zwei Jahre an wechselnden Standorten statt. Expertinnen und Experten aus der Planungspraxis, der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Politik sowie aus Vereinen und Verbänden debattieren über aktuelle Themen und Herausforderungen sowie Chancen und Potenziale bei der Gestaltung des Radverkehrs. Der NRVK richtet sich an das Fachpublikum. Teilnahmeberechtigt sind öffentliche Stellen, privatrechtliche Unternehmen und Verbände sowie Einzelpersonen, jeweils mit dem Tätigkeitsfeld Radverkehr, Verkehr und Mobilität oder einem dem Radverkehr nahestehenden Themenfeld.

Meta Infos
Stand der Information
7. April 2021
Weitere Informationen
Quelle
Quinke Networks GmbH
// Difu (A.H.)
Land
Hamburg
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
Schlagworte