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"Santander nextbike"

Neues Fahrradverleihsystem für Mönchengladbach

Foto von links nach rechts: Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Head of Public Policy Santander Consumer Bank AG Sebastian Fairhurst, Stadtdirektor Dr. Gregor Bonin und Head of Sponsoring nextbike GmbH Jan Gewinner.
Foto von links nach rechts: Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Head of Public Policy Santander Consumer Bank AG Sebastian Fairhurst, Stadtdirektor Dr. Gregor Bonin und Head of Sponsoring nextbike GmbH Jan Gewinner. © nextbike (moenchengladbach)

Stadt Mönchengladbach: Fahrradverleihsystem "Santander nextbike" - 250 Räder stehen an 35 Stationen im Stadtgebiet zur Verfügung

Seit dem 18. September 2018 verfügt die Stadt Mönchengladbach über ein öffentliches Fahrradverleihsystem. Der Aufbau von "Santander nextbike" ist bereits in vollem Gange. In den nächsten Tagen werden alle 250 Räder an 35 Stationen im verdichteten innerstädtischen Bereich von Mönchengladbach bis Rheydt ausgebracht und aktiviert sein. Das System wird von der Santander Consumer Bank AG gesponsert. Die in Leipzig ansässige Firma nextbike, die als einer der führenden Anbieter von Bike Sharing Systemen in 25 Ländern und mehr als 200 Städten aktiv ist, übernimmt den Betrieb des hiesigen Systems. Beide Unternehmen haben bereits Erfahrung im Betrieb von Fahrradverleihsystemen und gehen nun auch in Mönchengladbach an den Start.

"Es ist toll, dass wir ein in anderen großen Städten schon gut erprobtes System auch hier in Mönchengladbach eröffnen können und ich freue mich über die erfolgreiche Kooperation mit Santander und der Firma nextbike", begrüßt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners das neue Fahrradverleihsystem und bedankt sich für die Unterstützung von Santander.  Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin ergänzt: "Mit diesen elementaren Verbesserungen der Infrastruktur gehen wir als Stadt einen entscheidenden Schritt nach vorne, um den Radverkehr in Mönchengladbach weiter zu fördern. So können wir die Standortqualität verbessern und gezielt eine Veränderung der Mobilität in unserer Stadt unterstützen. Es ist gut, dass wir dabei mit Santander und nextbike kooperieren können, die bereits in England gemeinsam ein Fahrradverleihsystem betreiben."

"Nachhaltigkeit ist ein Teil der Unternehmenspolitik von Santander. Daher ist es für uns selbstverständlich, dass wir uns gerade am Standort unserer Unternehmenszentrale für umweltfreundliche Mobilität engagieren", erläutert Sebastian Fairhurst, Head of Public Policy Santander, das finanzielle Engagement der Bank.

Die Stationen mit fünf bis zehn Rädern befinden sich überwiegend im öffentlichen Raum; unter anderem an den beiden Hauptbahnhöfen und auf zentralen Plätzen wie dem Bismarckplatz oder dem Rheydter Markt können Räder ausgeliehen werden. Ebenso wird die Hochschule Niederrhein an das System angebunden.

Neben der Verbesserung des Mobilitätsangebots durch die Santander nextbike-Leihräder in der Innenstadt soll zudem ein Mehrwert für den Radverkehr durch andere Aktionen in der Stadt geschaffen werden. Daher werden alte städtische Abstellanlagen wie Vorderradhalter, die im Hinblick auf Diebstahlschutz und Standsicherheit nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen, ausgetauscht. Zusätzlich werden neue Abstellanlagen errichtet. Insgesamt sollen etwa 50 neue Anlehnbügel installiert werden. Unter anderem werden die Musikschule und der Verwaltungsstandort Oberstadt an der Aachener Straße 2 mit neuen Bügeln ausgestattet, um so ein sicheres Abstellen des eigenen Fahrrades zu ermöglichen. Dies soll zu einer deutlichen Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in den Innenstädten beitragen.

Und so funktioniert das System:

REGISTRIERUNG: Wer ein Santander nextbike nutzen möchte, meldet sich einmalig an – per nextbike-App oder auf der Internetseite www.nextbike.de . Die App gibt es im Google Play Store oder bei iTunes. Im Basistarif kostet die Fahrt pro halbe Stunde mit dem Leihrad 1 Euro und maximal 9 Euro pro Tag. Für Vielfahrer lohnt sich außerdem der Jahrestarif in Höhe von 48 Euro: Die erste halbe Stunde pro Ausleihe ist dann immer gratis. Die Registrierung für das System und die App sind kostenlos. Ist man erst einmal registriert, kann in jeder Stadt mit einem nextbike-Verleihsystem geradelt werden.

AUSLEIHE UND RÜCKGABE: Die Räder sind mit einem GPS ausgestattet, so dass per App die aktuellen Standorte der Räder abgerufen werden können. Das Ausleihen der Räder ist zu jeder Tageszeit möglich. Es funktioniert so: App öffnen, damit den QR-Code am Rad scannen, und das Schloss öffnet sich automatisch. Bis zu vier Räder auf einmal können über ein Kundenkonto ausgeliehen werden. Das Rad muss dabei nicht an der Station zurückgegeben werden, an der es entliehen wurde. Es kann beliebig in einen der freien Ständer in den Stationen zurückgestellt werden, die speziell für die Leihräder vorgesehen sind. Die Buchung endet dann automatisch. Sollte einmal kein Ständer frei sein, kann das Rad auch direkt neben der Station abgestellt werden.

ABRECHNUNG: Bei Kreditkarte oder Paypal wird der Betrag sofort abgebucht, bei Bankeinzug einmal in der Woche. Jede Fahrt mit einem Santander nextbike lässt sich jederzeit im Kundenkonto einsehen. Dazu müssen sich Nutzer mit ihrer Kundennummer und ihrem PIN-Code einloggen. Sie können dort genau einsehen, wie lange die Fahrt gedauert hat und welche Gebühr dafür berechnet wurde. Weitere Informationen unter www.nextbike.de/de/moenchengladbach

Meta Infos
Stand der Information
1. Oktober 2018
Weitere Informationen
Quelle
Stadt Mönchengladbach / Nextbike / Santander
Land
Nordrhein-Westfalen
Handlungsfelder NRVP
Infrastruktur
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Schlagworte
Fahrradverleih
Kooperation