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Bayern

Nahezu lückenloses Radfernwegenetz im Freistaat

Bayernnetz für Radler - Auf dem Drahtesel quer durch Bayern

Schnappauf und Regensburger: Traumrouten für Freizeitradler und Radtouristen auf 8.000 Kilometern / neue kostenlose Radwanderkarte

Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf und Innenstaatssekretär Herrmann Regensburger stellten heute die neue Radwanderkarte "Bayernnetz für Radler" vor. "Allein in der Umgebung von München ergänzen vier neue Radfernwege das nun nahezu lückenlose Netz", betonte Schnappauf. "Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl der Wege im "Bayernnetz für Radler" war die Verkehrssicherheit und die Gewähr, dass die Strecken auch von Familien mit Kindern gefahrlos benutzt werden können", so Regensburger.

Bayern hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten 338 Millionen Euro in den Bau von 6.130 km Radwegen entlang von Bundes- und Staatsstraßen investiert. Sie sind ein wichtiges Bindeglied im "Bayernnetz für Radler". Die Radwege für touristische Fernradler sollen aber soweit möglich abseits viel befahrener Straßen verlaufen. Hier sind besonders die Kommunen gefordert, für den Radverkehr eine attraktive und sichere Infrastruktur zu schaffen. Schnappauf und Regensburger lobten in dem Zusammenhang das hervorragende Engagement der Gemeinden und Landkreise beim "Bayernnetz für Radler".

Das "Bayernnetz für Radler" umfasst inzwischen 101 Radtouren mit rund 8.000 km Länge. Dabei findet jeder seine maßgeschneiderte Tour. Neben Freizeitradlern sind immer mehr Radurlauber im Freistaat unterwegs. "Der Fahrradtourismus boomt. Bayern lockt mit intakter Natur, herrlichen Landschaften und kulturellen Highlights", so Schnappauf.

Ständig steigende Verkehrszahlen und die gleichzeitig nach wie vor zunehmende Beliebtheit des Fahrrades haben zu einer Zunahme der Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern geführt. Der verstärkte Bau von Radwegen verbesserte die Verkehrssicherheit für Radfahrer in den vergangenen Jahren deutlich. Doch auch der Radfahrer selbst muss aktiv zu seiner Sicherheit beitragen. Immer noch besteht ein erhebliches Defizit bei der Bereitschaft, Fahrradhelme zu tragen. Nach Einschätzung von Experten lassen sich 80 Prozent aller Schädelverletzungen durch das Tragen von Fahrradhelmen vermeiden. Deshalb appelliert Regensburger an alle Radler, auf ihren Fahrten immer einen Fahrradhelm zu tragen: "Nur wer mit Schutzhelm fährt, fährt auch mit Köpfchen."

Die Karte "Bayernnetz für Radler" (Maßstab 1: 500 000) ist ab sofort kostenlos bei allen Landrätsämtern und kreisfreien Städten, im Bayerischen Umweltministerium (Tel. 089/9214-3535, Fax -2266 oder per E-Mail: poststelle@stmlu.bayern.de) sowie unter der Bestelladresse Ernst Vögel GmbH, Kalvarienbergstr. 22, 93491 Stamsried (Tel. 09466-94000, Fax -1276 oder per E-Mail: voegel@voegel.com) zu haben.

Weitere Informationen einschließlich der Bilder aus dem Fotowettbewerb "Bayernnetz für Radler" sind über das Internet http://www.bayerninfo.de abrufbar.

Weitere Informationen: http://www.landesentwicklung.bayern.de

Zur Originalpressemitteilung

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Stand der Information
13. März 2003
Quelle

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

Land
Bayern
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
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