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Schweiz

Mit dem Rad zur Arbeit birgt immenses Potenzial für Energiewende

Fahrräder auf der Straße
© Doris Reichel

In der Schweiz werden auch kurze Arbeitswege unter 5 Kilometern oft mit dem Auto zurückgelegt. Ein Umstieg aufs Velo würde allein in der Schweiz täglich rund 200.000 Liter Benzin einsparen.

Laut aktueller Zahlen des Bundesamts für Statistik (Mikrozensus Mobilität und Verkehr 2010) misst ein Arbeitsweg in der Schweiz durchschnittlich zwölf Kilometer. Jeder zweite Arbeitsweg ist jedoch kürzer als fünf Kilometer. Gerade auf diesen kleinen Distanzen muss laut Pro Velo Schweiz (Nationaler Verband für die Interessen der Velofahrenden) ein Umdenken stattfinden. Kurze Arbeitswege können bequem und oft auch zeitsparend mit dem Velo bewältigt werden.

Zweieinhalb Millionen Kilometer werden im Auto täglich auf Arbeitswegen unter fünf Kilometern zurückgelegt. Wenn diese Strecke statt auf vier nur auf zwei Rädern zurückgelegt würde, könnten in der Schweiz jeden Tag bis zu 200.000 Liter Sprit (Berechnungsbasis: 7.7 Liter/100km) eingespart werden - ein riesiges, ungenutztes Potential für die angestrebte Reduktion des Energieverbrauchs.

Der Nationale Verband für die Interessen der Velofahrenden - Pro Velo Schweiz - macht in diesem Zusammenhang auf die auch 2013 wieder stattfindende Mitmach-Aktion bike to work aufmerksam, die zum Umdenken beitragen soll. Mit der Aktion erleben Arbeitnehmende gemeinsam, wie sich der Arbeitsweg auf dem Fahrrad anfühlt. Die Aktion im Juni 2012 mobilisierte schweizweit über 50.000 Menschen. Zusammen spulten sie fast sieben Millionen Velokilometer ab. Betriebe können sich bis zum 31. Mai 2013 unter www.biketowork.ch für die diesjährige Aktion anmelden.

Zur Originalpressemitteilung

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Stand der Information
4. März 2013
Quelle

Pro Velo Schweiz - Nationaler Verband für die Interessen der Velofahrenden (www.pro-velo.ch)

Land
Schweiz
Handlungsfelder NRVP
Fahrradthemen
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